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	<title>Yabrud - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Yabrud&amp;diff=726002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fadesga: /* Söhne und Töchter der Stadt */</title>
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		<updated>2026-02-27T10:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 33/58/36/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 36/39/09/E&lt;br /&gt;
|NAME          = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = {{arF|يبرود|d=Yabrūd}}&lt;br /&gt;
|AMT-NAME2     =&lt;br /&gt;
|KARTE         = &lt;br /&gt;
|WAPPEN        =&lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|VE2-NAME      = &lt;br /&gt;
|VE2-ART       = &lt;br /&gt;
|VE3-NAME      = &lt;br /&gt;
|VE3-ART       = &lt;br /&gt;
|HÖHE          = 1400&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = 45.257&lt;br /&gt;
|STAND         = 2009&lt;br /&gt;
|M-FLÄCHE      = &lt;br /&gt;
|M-EINWOHNER   = &lt;br /&gt;
|M-STAND       = &lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = SY-RD&lt;br /&gt;
|WWW           = &lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE   = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|BM-TITEL      =&lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          = EinYabrud265.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = Yabrud (2011)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:YABROUD Chiesa di Sant&amp;#039;Agostino già tempio di Zeus Yabrudis - GAR - 6-02.jpg|mini|[[Kathedrale der Heiligen Konstantin und Helena]], 2002]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yabrud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yabroud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jabrud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{arS|يبرود|d=Yabrūd}}) ist eine [[Syrien|syrische]] Stadt. Sie liegt etwa 80&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Damaskus]] entfernt, westlich der M1 und etwa 20&amp;amp;nbsp;km östlich der [[Libanon|libanesischen]] Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yabrud hat 45.257 Einwohner (Berechnung 2009).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bevoelkerungsstatistik.de/wg.php?x=&amp;amp;lng=fr&amp;amp;des=wg&amp;amp;geo=-202&amp;amp;srt=npan&amp;amp;col=abcdefghinoq&amp;amp;msz=1500&amp;amp;men=gcis&amp;amp;lng=de |wayback=20181213123048 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-18 04:10:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten von ihnen sind [[Sunniten|sunnitische]] [[Muslim]]e, etwa ein Drittel dagegen [[Christentum in Syrien|Christen]], mehrheitlich Angehörige der [[Melkitische Griechisch-katholische Kirche|melkitischen griechisch-katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] gab es im heutigen Yabrud einen römischen Jupiter-Tempel. Nach der [[Christianisierung]] wurde auf den Grundmauern und aus Steinen dieses Tempels eine christliche Kirche errichtet, die spätere [[Kathedrale der Heiligen Konstantin und Helena]], die bis heute noch steht. Nach der islamischen Eroberung kamen die Moscheen des Ortes hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yabrud wurde im [[The Daily Telegraph|Telegraph]] 2013 als modellhafte Ortschaft des Zusammenlebens von Muslimen und Christen beschrieben. Der Ort geriet im [[Bürgerkrieg in Syrien seit 2011|Bürgerkrieg in Syrien]] als einer der ersten bereits 2011 unter die Kontrolle der Opposition, und die [[Freie Syrische Armee]] (FSA) wurde hier begrüßt. Kirchenvertreter drängten die Christen, sich von der Opposition fernzuhalten, was sunnitische Oppositionelle vor Ort verärgerte. Dennoch funktionierte das Zusammenleben der Gruppen auch unter der Herrschaft der FSA weiterhin gut. Im Jahre 2013 begann jedoch die zu [[al-Qaida]] gehörende [[al-Nusra-Front]], strategische Positionen im Ort einzunehmen. Gegen den Willen der einheimischen Muslime versuchten Männer von al-Nusra, die Kontrolle über die Moscheen zu übernehmen. Bei einem ersten Versuch, den bisherigen Imam aus einer Moschee zu werfen, wurden die al-Nusra-Leute jedoch noch selbst erfolgreich von den Anwesenden hinausgeworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marlow&amp;quot;&amp;gt;Christine Marlow: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/syria/10358200/Inside-Syrias-model-town-Peace-until-al-Qaeda-arrived.html Inside Syria&amp;#039;s model town: Peace, until al-Qaeda arrived.]&amp;#039;&amp;#039; [[The Daily Telegraph|The Telegraph]], 5. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der melkitische Pater George Hadad von der [[Frauenkirche Yabrud]] beschreibt das Verhältnis zwischen den Muslimen und Christen als gut. Nur eine kleine Minderheit der Muslime habe die Extremisten unterstützt, während andere Muslime ihn zum Schutz bei Gängen durch den Ort begleiteten. Im Oktober 2013 sprengte al-Nusra, die inzwischen den Ort beherrschte, das Kreuz von der melkitischen Frauenkirche. Dennoch fanden regelmäßig Gottesdienste statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acn&amp;quot;&amp;gt;[[Oliver Maksan]], Amanda Bridget Griffin: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://acn-canada.org/syria-before-the-jihadists-arrived/ |wayback=20200605172829 |text=Before the jihadists arrived. |archiv-bot=2024-06-19 00:15:40 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; [[Kirche in Not|ACN]] Canada, 17. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Yabrud aus eroberte al-Nusra Ende 2013 auch die wenige Kilometer entfernte, mehrheitlich christliche Ortschaft [[Maalula]]. Durch Beschuss mit Panzern wurde in dieser Zeit die antike Kirche &amp;#039;&amp;#039;Konstantin und Helena&amp;#039;&amp;#039; beschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marlow&amp;quot; /&amp;gt; Im Februar 2014 drangen Dschihadisten in die Frauenkirche von Yabrud ein und zerstörten oder stahlen die gesamte Einrichtung. Der zunehmende Terror führte zur Abwanderung der Christen, doch der melkitische Pater George Hadad blieb die gesamte Zeit vor Ort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acn&amp;quot; /&amp;gt; Am 16. März 2014 nahmen Regierungstruppen mit Unterstützung der libanesischen schiitischen [[Hisbollah]] Yabrud wieder ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.aljazeera.com/news/middleeast/2014/03/syrian-army-captures-strategic-border-town-20143167587954232.html Syrian army captures strategic border town. Backed by Lebanese Hezbollah fighters, Syrian troops clear out rebels holed up in Yabroud for months, says state TV.]&amp;#039;&amp;#039; [[Al Jazeera]], 17. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der christlichen Bevölkerung, aber selbst unter Muslimen des Ortes wird Maria sehr verehrt. Dass die beschädigte Frauenkirche auch nach den schweren Kämpfen bei der Rückeroberung 2014 noch stand, ist in den Augen vieler ihr zu verdanken. Nach der Rückeroberung des Ortes waren noch neun von einst 3500 Christen in Yabrud, die teilweise auch noch vor den Kämpfen geflohen waren. In den folgenden Monaten kehrte ein Großteil der geflohenen Einwohner zurück – von den Christen waren es 85 % bis Anfang des Jahres 2015. Die melkitischen Priester kehrten kurz vor Karfreitag 2014 zurück. In der benachbarten Moschee wurde ihnen gestattet, die Lautsprecher zum Aufruf zum Karfreitagsgebet zu nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acn&amp;quot; /&amp;gt; Aktuelle Bilder zeigen die Frauenkirche wieder in einem gepflegten Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Die [[Melkitische Griechisch-Katholische Kirche|melkitische griechisch-katholische]] Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Kathedrale der Heiligen Konstantin und Helena|Konstantin und Helena]]&amp;#039;&amp;#039; ist aus Steinen eines ehemaligen Jupitertempels errichtet worden. Sie enthält neben einigen wertvollen Ikonen auch Kapitelle von römischen Säulen. Während des [[Bürgerkrieg in Syrien|syrischen Bürgerkriegs]] wurde die Kathedrale Ende September bzw. Anfang Oktober 2013 durch Beschuss des christlichen Wohnviertels mit Panzern beschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marlow&amp;quot; /&amp;gt; Am nordöstlichen Rand des Ortes steht die moderne, deutlich größere melkitische griechisch-katholische [[Frauenkirche (Yabrud)|Frauenkirche]], die Ziel mutwilliger Zerstörungen war, aber restauriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bedeutende archäologische Fundplatz in den Höhlen von Yabrud {{Coordinate|simple=y|text=DMS|name=Yabrud II|NS=33.976802|EW=36.645321|type=landmark|region=SY-RD}} liegt östlich der Gebirgskette des [[Anti-Libanon]] auf etwa 1400&amp;amp;nbsp;m Höhe. Während seiner Reise in den Vorderen Orient entdeckte und untersuchte [[Alfred Rust (Prähistoriker)|Alfred Rust]] den Fundplatz. In den Jahren 1931 bis 1933 wurden Ausgrabungen durchgeführt. Die Funde wurden von Rust nach Deutschland in das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Köln gebracht. Auf drei Felsdächer verteilen sich insgesamt 45 Kulturschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Abdo Arbach]] (* 1952), melkitisch griechisch-katholischer Erzbischof von Homs&lt;br /&gt;
* Die Eltern vom argentinischen Präsidenten [[Carlos Menem]] wurden in Yabrud geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4109181-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Rif Dimaschq]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fadesga</name></author>
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