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	<title>Y. Fongi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Siddharta Y Fongi Serios.jpg|mini|Siddhartha Y Fongi (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Y. Fongi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ypsilon Fongi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Yolanther Fongi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siddhartha Y Fongi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[2. Januar]] [[1936]] als &amp;#039;&amp;#039;Werner Gartung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.firmenwissen.de/az/firmeneintrag/37276/6150029188/SANNYAS_VERLAG_WERNER_GARTUNG.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt; in [[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]] bei [[Braunschweig]]; † [[13. Mai]] [[2012]] in [[Zschachenmühle]]) war ein vielseitiger [[Deutschland|deutscher]] [[Avantgarde|avantgardistischer]] [[Malerei|Maler]], [[Zeichner]], [[Musiker]], [[Objektkunst|Objekt-]] und [[Konzeptkunst|Konzeptkünstler]]. In den 1960er Jahren ein wichtiger Vertreter des [[Kritischer Realismus|Kritischen Realismus]] in der Kunst, der [[Pop Art]], Conceptual-Art und des [[Fluxus]], lebte er zuletzt in Zschachenmühle, [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Y. Fongi besuchte bis 1956 verschiedenen Gymnasien und war außerdem bis 1955 Schwimm- und Bademeister in Vechelde, des Weiteren: Mitarbeiter beim Aufbau des Braunschweiger Zoos, Mitglied des Kriechtierforschungskreises „&amp;#039;&amp;#039;Salamander&amp;#039;&amp;#039;“ in [[Essen]] und der Kakteenforschung in [[Buchloe]], Jazzer in [[Frankfurt am Main]], [[Heidelberg]] und [[Paris]], Namensgeber der [[Jazz]]-Zeitschrift „&amp;#039;&amp;#039;Fongi&amp;#039;&amp;#039;“ sowie Schloßführer und Hotelkellner auf der Herreninsel [[Chiemsee]], schließlich angehender Landschaftsgärtner. Ab 1963 lebte Y. Fongi in [[München]] und [[Starnberg]], arbeitete zeitweise als Gartenarchitekt in [[London]] und führte von 1964 bis 1966 in München einen eigenen Gartengestaltungsbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Künstler war Y. Fongi [[Autodidakt]]. Im Jahr 1963 entstand sein erstes Öl-Gemälde. Ab 1966 schuf er dann umfangreichere Bildwerke. Er malte die ersten Bilder in Öl und [[Ketchup]] und züchtete darauf [[Schimmelpilz]]kulturen. Darüber hinaus schuf er Objekte aus unterschiedlichsten Materialien (zum Beispiel aus alten, ausgelatschten Schuhen oder gebrauchten Koffern), war als Zeichner, Maler und Konzeptkünstler mit verschiedenen Aktionen und [[Happening]]s tätig und hatte 1968 seine erste Ausstellung in der Münchner Galerie &amp;#039;&amp;#039;Rutzmoser&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1969 war Y. Fongi Mitglied des Künstlerkollektivs &amp;#039;&amp;#039;Zehn-Neun&amp;#039;&amp;#039;. Die Idee von &amp;#039;&amp;#039;Zehn-Neun&amp;#039;&amp;#039; war es, Kunst in großen Stückzahlen zu vermarkten, um dadurch zu günstigeren Preisen verkaufen zu können als die Galerien. &amp;#039;&amp;#039;Zehn-Neun&amp;#039;&amp;#039; wollte erreichen, dass Kunst billiger wird, um dadurch mehr Menschen erreichen zu können. Weitere Mitglieder der Künstlergruppe &amp;#039;&amp;#039;Zehn-Neun&amp;#039;&amp;#039; waren (unter anderem) [[Peter Ackermann]], [[Peter Nagel (Maler)|Peter Nagel]] und [[Dieter Asmus]], [[KP Brehmer]], [[Leiv Warren Donnan]], [[Eduard Franoszek]], [[Peter Sorge]], [[Malte Sartorius]], [[Siegfried Neuenhausen]] und [[Dieter Glasmacher]]. Der genossenschaftliche Kunstvertrieb wurde im Jahr 1977 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 entwickelte Y. Fongi das Konzept einer „&amp;#039;&amp;#039;Kontakteria&amp;#039;&amp;#039;“, eines Cafés mit einem Konzept, das er selbst als neue Kunstrichtung „&amp;#039;&amp;#039;Kontakteismus / Kaffeeismus&amp;#039;&amp;#039;“ titulierte: Die mit alten Polstermöbeln bestückte &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Kontakteria&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; sollte ein Ort für Diskussionen sein, an dem neben dem Verzehr von Kaffee oder &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Fongi-Pilz&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;-Bier auf Verlangen auch eine entgeltliche [[Bewusstseinserweiterung]] quittiert wurde. Und als eine solche Stätte der Kommunikation sollte eine „&amp;#039;&amp;#039;Kontakteria&amp;#039;&amp;#039;“ Fongis noch im selben Jahr Bestandteil der [[Kassel]]er [[Documenta 5]] werden, wurde aber aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit der Ausstellungsleitung schließlich nicht mehr in deren Rahmen realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Jappe]] schrieb dazu: &amp;#039;&amp;#039;„Die 1. Kontakteria Fongis war der Versuch, das totale Kunstwerk zu finden. Zur Sensibilisierung und Einkehr erfand und baute er die ersten Fongilinen, elektronische Saiteninstrumente. … die Kontakteria ist zuallererst ein Konzept: ein Entwurf für die totale Kombination möglichst vieler menschlicher Bedürfnisse, … ein permanentes Happening, aber keine nebulöse Aktion. … Bei Fongi finden wir eine der radikalsten Ausweitungen des Kunstbegriffs – und eine der sinnvollsten.&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siddharta Y Fongi Lustig.jpg|mini|Siddhartha Y Fongi in seinem Werk-Archiv in Zschachenmühle]]&lt;br /&gt;
Im Herbst 1975 zog sich Fongi aus dem Kunstbetrieb zurück, wurde noch im selben Jahr [[Neo-Sannyas|Osho-Sannyasin]] und nahm als solcher den Namen &amp;#039;&amp;#039;Siddhartha&amp;#039;&amp;#039; an. Im Frühjahr 1975 gründete er seine erste Osho-[[Kommune (Lebensgemeinschaft)|Kommune]] im bayerischen [[Hörgertshausen|Margarethenried]] nordöstlich von München, der 1982 eine zweite mit bereits 150 Kommunemitgliedern im hessischen [[Schloss Wolfsbrunnen]] folgte, 1986 eine weitere im niedersächsischen [[Ovelgönne]], und schließlich Anfang der 1990er Jahre die vierte im thüringischen [[Zschachenmühle]], wo Siddhartha Y Fongi seitdem zuhause war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde er nach fast 40-jähriger Pause von der Galerie &amp;#039;&amp;#039;Westerheide&amp;#039;&amp;#039; im thüringischen [[Ranis]] wiederentdeckt und war erstmals wieder bereit, mit einer Ausstellung seiner Skulpturen, Grafiken und Drucke an die Öffentlichkeit zu treten.&amp;lt;ref&amp;gt;Galerie Westerheide: {{Webarchiv | url=http://www.galerie-westerheide.de/kuenstler/fongi/ | archive-is=20120801104417 | text=&amp;#039;&amp;#039;Y.(Ypsilon) Fongi&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Neubert: {{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://neues-deutschland.warenform.de/artikel/146717.alte-schuhe-und-ein-junges-herz.html |text= &amp;#039;&amp;#039;Alte Schuhe und – ein junges Herz&amp;#039;&amp;#039;}}; In: Neues Deutschland (4. April 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 folgte eine weitere Ausstellung von Werken Fongis in seiner Geburtsstadt Vechelde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Lokalnachrichten/Vechelde/Die-magische-Welt-des-Ypsilon-Fongi Michael Lieb: &amp;#039;&amp;#039;Die magische Welt des Ypsilon Fongi&amp;#039;&amp;#039;; In: Peiner Allgemeine Zeitung (12. Juni 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Lokalnachrichten/Vechelde/Schraege-Kunst-aus-hohen-Schuhen#comments mic: &amp;#039;&amp;#039;Schräge Kunst aus hohen Schuhen&amp;#039;&amp;#039;; In: Peiner Allgemeine Zeitung (15. Februar 2010)]&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen letzten Lebensjahren arbeitete Siddhartha Y Fongi in Zschachenmühle an seinen Memoiren und deren Veröffentlichung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2026: GERMAN POP ART - Zwischen Provokation und Mainstream. Die Sammlung Heinz Beck zu Gast in der LUDWIGGALERIE, [[Ludwiggalerie Schloss Oberhausen|LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen]], 25. Januar 2026 bis 03. Mai 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;documenta 5. Befragung der Realität – Bildwelten heute.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog als Aktenordner, Band 1: Material, Band 2: Exponatliste. Kassel 1972.&lt;br /&gt;
* Jürgen Wichardt: &amp;#039;&amp;#039;Y. Fongi. Die 1. Kontakteria.&amp;#039;&amp;#039; In: Museum Folkwang Essen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Szene Rhein-Ruhr &amp;#039;72.&amp;#039;&amp;#039; Katalog, Essen 1972.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Staeck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Befragung der Documenta oder die Kunst soll schön bleiben.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1972.&lt;br /&gt;
* documenta Archiv (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wiedervorlage d5 – Eine Befragung des Archivs zur documenta 1972.&amp;#039;&amp;#039; Kassel/Ostfildern 2001, ISBN 3-7757-1121-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Siddharta Y Fongi}}&lt;br /&gt;
* {{artnet.de |pfad=künstler/y-fongi/ |titel=Y. Fongi}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|12888293X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12888293X|VIAF=10909940}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fongi, Y}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzeptkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktionskünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Objektkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fongi, Y.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fongi, Yolanther; Fong, Ypsilon; Gartung, Werner (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer, Zeichner, Objekt- und Konzeptkünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]] bei [[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zschachenmühle]], Gemeinde [[Remptendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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