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	<title>Xu Shichang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Xu_Shichang&amp;diff=2661061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-18T17:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Xu Shichang.jpg|mini|Xu Shichang]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Xu Shichang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=徐世昌|p=Xú Shìchāng|w=Hsü Shih-ch&amp;#039;ang}}; * [[20. Oktober]] [[1855]] in [[Weihui]], [[Henan]] [[Qing-Dynastie|Chinesisches Kaiserreich]]; † [[6. Juni]] [[1939]] in [[Tianjin]], [[Hebei]]) war ein hochrangiger Politiker sowohl im chinesischen Kaiserreich als auch in der [[Republik China (1912–1949)|Republik China]]. In der chinesischen Republik war er Staatspräsident. Sein [[Chinesischer Name#Zì (Großjährigkeitsname, Volljährigkeitsname)|Großjährigkeitsname]] lautet Juren ({{zh|c=菊人|p=Júrén}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre und Karriere vor und nach der chinesischen Revolution von 1911 ==&lt;br /&gt;
Zwar war die Stadt seiner Vorfahren Yinxian (heutiger Stadtbezirk [[Yinzhou (Ningbo)|Yinzhou]]) in der [[Unterprovinzstadt]] [[Ningbo]] in der Provinz [[Zhejiang]], er jedoch wurde in [[Weihui]] in der (Provinz [[Henan]]) nach dem Tod des Vaters von seiner Mutter mit harter Hand erzogen. Auch wenn er hier in eher ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, genoss er von seinem Lehrer, einem Regierungsbeamten, jedoch eine moralisch hochstehende Ausbildung, seine Mutter achtete peinlich auf seinen Umgang. Einer seiner engsten Freunde wurde früh [[Yuan Shikai]], dessen Familie seinen Aufstieg förderte. Er schaffte es bis zum [[Zongdu|Vizekönig]] der [[Mandschurei]]. Als sich das Ende der [[Qing-Dynastie]] bereits abzeichnete, machte man ihn wegen seines Organisationstalentes und seiner Verdienste um eine Verwaltungsreform der Armee nach westlichem Vorbild – ungeachtet der Tatsache, dass er Zivilist war – zum Generalstabschef. In Diensten seines Freundes Yuan Shikai, Chinas starkem Mannes zu dieser Zeit, seit 1914 Außenminister trat er Ende 1915 aus Protest wegen dessen eigener [[Hongxian-Dynastie|kaiserlicher Ambitionen]] zurück: er nahm seine Ämter wieder auf, als Yuan die Monarchie abschaffte. Nach Yuans Tod wurde er 1917 einer von zwei Premierministern (an der Seite des Armeegenerals [[Duan Qirui]]) unter dem Präsidenten [[Feng Guozhang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsident der Republik China ==&lt;br /&gt;
Seine eigene Wahl zum Präsidenten am [[10. Oktober]] [[1918]] wurde weitgehend von Generälen der [[Beiyang-Armee]] an der Spitze ihrer rivalisierenden „Cliquen“, wie Duan Qirui und [[Feng Guozheng]] inszeniert, weil er als Zivilist zwar keine eigentliche militärische Macht besaß, jedoch enge Verbindungen zur Beiyang-Armee unterhielt. Außerdem verhielt er sich neutral gegenüber den aus dieser hervorgegangenen [[Warlord-Ära|Warlord]]-Cliquen. In der Folge musste Xu Duan Qirui, Cao Kun, einen Zhili-Führer der [[Nördliche Kriegsherren|Nördlichen Kriegsherren]], und [[Zhang Zuolin]], Führer der Fengtian-Clique, die in dieser sogenannten [[Warlord-Ära]] eine eigene Republik ausrufen wollte, möglichst lange gegeneinander ausspielen, um seinen Posten zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Übernahme der Präsidentschaft ist von Xu innenpolitisch zunächst insbesondere ein Auftritt auf einer gewaltigen Siegesfeier am 18. November 1918 bekannt, denn China war (noch unter Feng Guozhang) am 17. August 1917 an der Seite der [[Triple-Entente]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingetreten. In der Außenpolitik war er bestrebt, die bisherige Bündnispolitik zu festigen, indem er die alliierten Mächte bei ihrer Intervention im russischen Bürgerkrieg (gegen die [[Bolschewiki]]) unterstützte und chinesische Truppen nach [[Wladiwostok]] entsandte&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|publisher=Central European University Press|editor=Pál Nyíri, Joana Breidenbach|year=2005|isbn=963-7326-14-6|url=http://books.google.com/books?id=icZJJN0wYPcC&amp;amp;pg=PA90&amp;amp;lpg=PA90&amp;amp;dq=khunkhuzy+russians&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=J2AAdCI7x2&amp;amp;sig=ofOgSNZNH8Y_kN1fjvroyM5xLX0&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=KKQ8Tvu9KKOw0AGR7p3mAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=khunkhuzy%20russians&amp;amp;f=false|volume=|accessdate=2012-06-11|author=Joana Breidenbach|title=China inside out: contemporary Chinese nationalism and transnationalism (engl.)|edition=illustrated|quote=Eine weitere Geschichte erwies sich für die russische, nationalistische Seele als traumatisch. Nach der [[Oktoberrevolution|russischen Revolution]] riefen Ende 1918 die chinesischen Händler im fernen Osten die chinesische Regierung um Entsendung von Truppen zu ihrem Schutze zu Hilfe. Daraufhin wurden chinesische Truppen (ca. 1600 Soldaten und 700 Personen zu deren Unterstützung) nach Wladiwostock entsandt.|page=90 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1919]] sickerten Nachrichten aus Europa durch, dass [[Duan Qirui]] der von den Hauptsiegermächten im Rahmen des [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensvertrags von Versailles]] beabsichtigten Übergabe der ehemals deutschen Besitzungen in der Provinz [[Shandong]] ([[Kiautschou]]) an Japan zugestimmt hatte, worauf es zu Unruhen kam, die breite Unterstützung in der Bevölkerung fanden. Diese als [[Bewegung des 4. Mai]] bekannten Massenproteste ließ Xu niederschlagen, indem er die [[Rädelsführer]] niederwerfen und einsperren ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wasserstrom&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|last=Wasserstrom|first=Jeffrey N.|url=http://www.worldpolicy.org/journal/articles/wpj05-2/wasserstrom.html|title=Chinese Students and Anti-Japanese Protests, Past and Present|publisher=World Policy Journal|accessdate=2008-11-18|archiveurl=https://web.archive.org/web/20131105101235/http://www.worldpolicy.org/journal/articles/wpj05-2/wasserstrom.html|archivedate=2013-11-05 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Folge zerbrach die Koalition zwischen der [[Zhili-Clique|Zhili-]] und der [[Anhui-Clique]], und Duan blieb als politischer Verlierer auf der Strecke. Die Warlord-Ära hatte ihren Höhepunkt erreicht. Die Konflikte mit dem republikanischen Südosten Chinas schwelten indes weiter. Nachdem es Xu außerdem nicht gelang, die Mongolei wieder einzugliedern, drängte [[Cao Kun]], der Nachfolger von Duan in der Zhili-Clique und von Anfang an ein Gegenspieler von Xu, ihn am 2. Juni 1922 aus dem Amt und setzte [[Li Yuanhong]] als Präsident ein, der dieses Amt bereits vor der Präsidentschaft von Feng Guozhang begleitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xu blieb auch danach mit den Regierungszirkeln in Tianjin, aber auch in Peking, in Kontakt und meldete sich – insbesondere gegen die [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|japanischen Aggressoren]] zu Wort. Auch wenn diese versuchten, ihn – allerdings erfolglos – als eine politische Figur, die noch aus dem Kaiserreich stammte, zu umgarnen. Im Frühjahr 1939 verschlimmerte sich eine Blasenentzündung, sodass er zur Behandlung nach Peking gebracht werden sollte. Er lehnte dies aus Angst vor einer Entführung durch die Japaner ab und starb 85-jährig in Tianjin. Xu sollte als Präsident mit der längsten Amtszeit während der Warlord Ära in Chinas Geschichte eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jerome B. Grieder: &amp;#039;&amp;#039;Hu Shih and the Chinese Renaissance; Liberalism in the Chinese Revolution, 1917–1937.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge 1970.&lt;br /&gt;
* Haiyan Lee: &amp;#039;&amp;#039;Tears that Crumbled the Great Wall: The Archaeology of Feeling in the May Fourth Folklore Movement.&amp;#039;&amp;#039; (In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Asian Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 64, Nr. 1), 2005, S. 35–65.&lt;br /&gt;
* HUANG Wen-Zhi: A Historical Investigation on the Attitudes of the United States Towards „21 Articles“ in the Negotiation Between China and Japan[J],Department of History, AnHui University, Hefei 230039, China, 2006&lt;br /&gt;
* Liu Ping: &amp;#039;&amp;#039;The Left Wing Drama Movement in China and Its Relationship to Japan.&amp;#039;&amp;#039; (In: &amp;#039;&amp;#039;Positions: East Asia Cultures Critique.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Nr. 2), 2006, S. 449–466.&lt;br /&gt;
* Rana Mitter: &amp;#039;&amp;#039;A Bitter Revolution: China&amp;#039;s Struggle with the Modern World&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford und New York 2004.&lt;br /&gt;
* [[Jonathan Spence|Jonathan D. Spence]]: &amp;#039;&amp;#039;The Search for Modern China&amp;#039;&amp;#039;. Norton, New York 1999, ISBN 0-393-30780-8.&lt;br /&gt;
* Chow Tse-Tsung: &amp;#039;&amp;#039;The May Fourth Movement. Intellectual Revolution in Modern China.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge 1960.&lt;br /&gt;
* Jeffrey N. Wasserstrom: &amp;#039;&amp;#039;Chinese Students and Anti-Japanese Protests, Past and Present.&amp;#039;&amp;#039; (In: &amp;#039;&amp;#039;World Policy Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, Nr. 2), 2005, S. 59–65.&lt;br /&gt;
* The China Weekly Review, 4. Ausgabe: Who’s Who in China, chinesische Biographien 中國名人錄, Shanghai, 1931&lt;br /&gt;
* [[Thomas Weyrauch]]: &amp;#039;&amp;#039;Chinas unbeachtete Republik: 100 Jahre im Schatten der Weltgeschichte, Band 1 (1911–1949).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gießen 2009&lt;br /&gt;
* Peter Zarrow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;China in war and revolution, 1895–1949.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://rulers.org/index.html Regierungspersönlichkeiten (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Gütinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Chinesen in Deutschland: Ein Überblick über die ersten 100 Jahre ab 1822.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann Verlag, 2004, ISBN 978-3-8309-1457-0.&lt;br /&gt;
* Vera Schwarcz: &amp;#039;&amp;#039;The Chinese Enlightenment: Intellectuals and the Legacy of the May Fourth Movement of 1919&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Republik China}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Chinesischer Name| Xu | Shichang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139194142|LCCN=n/81/28897|VIAF=100394168|NDL=00547666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Xu, Shichang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Republik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Republik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Xu, Shichang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Xú, Shìchāng; Hsü, Shih-ch&amp;#039;ang&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=chinesischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weihui]], [[Henan]], [[China]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tianjin]], [[Hebei]], [[China]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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