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	<title>Xenolith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:21:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Xenolith&amp;diff=140585&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MArcus Sinus: /* Literatur */ + Link R. Vinx</title>
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		<updated>2025-01-30T14:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Link R. Vinx&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Xenolith.JPG|right|mini|Weißer Kalkstein-Xenolith in rotbrauner Lava des [[Vesuv]]s, Italien]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Xenolith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Griechische Sprache|griechisch]] ξένος, &amp;#039;&amp;#039;xénos&amp;#039;&amp;#039; „fremd“ und λίθος, &amp;#039;&amp;#039;líthos&amp;#039;&amp;#039;, „Stein“; deutsch &amp;#039;&amp;#039;Fremdgestein&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Einschluss &amp;#039;&amp;#039;(Inklusion)&amp;#039;&amp;#039; älteren [[Gestein|Nebengesteins]] („eines [[Stein]]es“) in einem [[Vulkanit]] oder [[Plutonit]], dessen Entstehung mit der Bildung des Vulkanits oder Plutonits in keinem direkten Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
Besteht der Einschluss aus einem Kristall, bezeichnet man ihn auch als [[Xenokristall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nephelinit.JPG|right|mini|Gerundeter Mantelxenolith (gelblich verwitterter [[Peridotit]]) in grauem Olivin-Nephelinit-Lavastrom vom Lützelberg ([[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]])]]&lt;br /&gt;
Bei der Ansammlung von [[Magma]] in der [[Erdkruste]] oder im [[Erdmantel]] sowie beim Aufstieg an die Erdoberfläche können Teile des Umgebungsgesteins ein- bzw. abbrechen und von der Schmelze aufgenommen werden. Aufgrund der hohen Temperatur eines Magmas erleiden diese Bruchstücke (Xenolithe) [[Kontaktmetamorphose|kontaktmetamorphe]] Überprägung oder Aufschmelzung. Daher weisen Xenolithe mit langer Verweildauer im Magma oft gerundete Kanten oder Kugelform auf. Die Größe von Xenolithen kann einige Millimeter bis Zehnermeter betragen. Gelegentlich werden auch Ansammlungen von (zumeist [[Mafische Minerale|mafischen]]) Mineralen, die früh aus der Schmelze auskristallisieren und sich aufgrund ihrer hohen [[Dichte]] am Boden der [[Magmakammer]] ansammeln, als Xenolithe bezeichnet, obwohl es sich eigentlich nicht um &amp;#039;&amp;#039;Fremdgestein&amp;#039;&amp;#039;, sondern um ein [[Kumulat]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält ein Magma eine bedeutende Menge an Fremdgestein, kann sich durch [[Absorption (Chemie)|Absorption]] von [[Chemisches Element|chemischen Elementen]] aus den Xenolithen die Zusammensetzung der Schmelze deutlich verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Forschung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Xenolith svihov zula.jpg|mini|Xenolithe (dunkle Flecke) im Granodiorit von Švihov / CZ]]&lt;br /&gt;
Die Untersuchung von Xenolithen hat eine besondere Bedeutung in der wissenschaftlichen Erforschung eines [[Magmatisches Gestein|magmatischen Gesteinskörpers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig handelt es sich bei Xenolithen um aus dem Untergrund mitbeförderte Fragmente von Nebengestein. Daher stellen sie ein (in vielen Fällen das einzige) Mittel dar, um tieferliegende Gesteinsschichten unmittelbar zu untersuchen. Aus dem [[Fossil]]inhalt der Xenolithe kann auf die lokale [[Stratigraphie (Geologie)|Schichtenfolge]] rückgeschlossen werden. [[Geothermobarometrie|Geothermobarometrische]] Methoden erlauben die Abschätzung von Druck- und Temperaturbedingungen, unter denen die Xenolithe gebildet wurden. Daraus lässt sich die Tiefe, in der die Schmelze gebildet wurde, ermitteln. Metamorphe Veränderungen sowie der Grad der Rundung des Xenoliths geben einen Hinweis auf die Magmatemperatur und auf die Verweildauer. Im Idealfall kann aus diesen Angaben die Aufstiegsgeschwindigkeit des Magmas vom Ort der Entstehung zur Erdoberfläche berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In heute durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] angeschnittenen tiefen Bereichen eines [[Schlot (Geologie)|Vulkanschlotes]] können sich Xenolithe befinden, die in der ehemals schmelzflüssigen Schlotfüllung aus höheren Bereichen abgesunken sind. Diese &amp;#039;&amp;#039;Sinkschollen&amp;#039;&amp;#039; können Auskunft darüber geben, welche Gesteinsschichten zur Zeit der magmatischen Aktivität oberhalb des heutigen Niveaus anstehend waren und somit als Hilfsmittel zur Altersbestimmung dienen (das Magma muss jünger sein als die Sinkschollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]], [[Breccie]] – das verwandte Phänomen in Sedimentgestein&lt;br /&gt;
* [[Inklusion (Mineralogie)]], Einschluss in einem Kristall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roland Vinx]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesteinsbestimmung im Gelände.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 3-8274-1513-6, S. 128f u. 133.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Xenoliths|Xenolithe}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4190372-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magmatisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MArcus Sinus</name></author>
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