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	<title>Xenien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Xenien&amp;diff=150664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Weblink aus Fließtext entfernt</title>
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		<updated>2026-02-11T00:56:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aus Fließtext entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den literarischen Begriff, zur botanischen Bedeutung siehe [[Xenie]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Xenien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (griechisch), ursprünglich „Gastgeschenke“, nannte der römische Dichter [[Martial]] (1. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.) das 13.&amp;amp;nbsp;Buch seiner [[Epigramm]]e, die als Begleitverse zu Geschenken gedacht waren. Der Begriff geht auf den Architekten [[Vitruv]] zurück, der sich mit Sitten und Bräuchen zur Gestaltung von Privathäusern auseinandersetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Uhlig, Anselm Rau |Titel=Stillleben. Werkbetrachtungen von der Antike bis zur Gegenwart |Verlag=Klett |Ort=Stuttgart |Datum=2012 |ISBN=978-3-12-205120-4 |Seiten=18-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Etymologie|Etymologisch]] betrachtet liegt dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Xenie&amp;#039;&amp;#039; (Plural Xenien) das [[Altgriechische Sprache|altgriechische]] {{lang|grc|ξένιον|xénion}} „Gastgeschenk“ zu Grunde (Plural {{lang|grc|ξένια|xénia}}), das selbst auf {{lang|grc|ξένος|xénos}} „Fremdling, Gast, Gastfreund, Wirt“ zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Xenien&amp;#039;&amp;#039; von Goethe und Schiller ==&lt;br /&gt;
[[Johann Wolfgang von Goethe]] übernahm diesen Titel im ironischen Sinne für [[Distichon|Distichen]], die er gemeinsam mit [[Friedrich Schiller]] verfasst hatte. Die Xenien erschienen in Schillers &amp;#039;&amp;#039;[[Musen-Almanach|Musenalmanach]] auf das Jahr 1797&amp;#039;&amp;#039;. Die Manuskriptabschrift mit insgesamt 676 Xenien ist noch heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Xenien sind ein äußerst polemischer Angriff auf die damalige Literaturzunft, den gesamten Literaturbetrieb und die spießbürgerlichen Zeitgenossen.&lt;br /&gt;
Die Xenien Goethes und Schillers sind allerdings nicht nur kritisch, sondern vielmehr literaturpolitisch motiviert. Auf die Angriffe gegen beispielsweise [[Friedrich Nicolai]], [[Johann Kaspar Friedrich Manso]], [[Christoph Martin Wieland]] oder die Brüder [[Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg|Friedrich Leopold]] und [[Christian zu Stolberg-Stolberg]] folgte nach der Veröffentlichung im Jahre 1797 ein wahrer Xenienkampf, der sich in meist anonym verfassten Gegen-Xenien äußerte. Weder Schiller noch Goethe wollten die Distichen als Ganzes in ihr Gesamtwerk aufnehmen, weil sie zu zeitgebunden waren. Allerdings übernahmen später beide Dichter einzelne Distichen, überarbeiteten sie oder gruppierten sie neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Dichtung der Xenien begannen Goethe und Schiller im Dezember 1795. In einem Brief an Schiller am zweiten Weihnachtsfeiertag unterbreitete Goethe hierzu seine Idee.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche [https://www.friedrich-schiller-archiv.de/briefwechsel-von-schiller-und-goethe/1795/134-an-schiller-26-dezember-1795/ Brief Goethes an Schiller, Weimar, 26. Dezember 1795]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schiller antwortete drei Tage später hocherfreut: „Der Gedanke mit den Xenien ist prächtig und muß ausgeführt werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche [https://www.friedrich-schiller-archiv.de/briefwechsel-von-schiller-und-goethe/1795/135-an-goethe-29-dezember-1795/ Brief Schillers an Goethe, Jena, 29. Dezember 1795]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge schickten sich beide unentwegt neue Xenien zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Xenien sind im antiken Versmaß des epigrammatischen [[Distichon]] verfasst, bestehen also aus einem [[Hexameter]] und einem [[Pentameter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätere Xenien ==&lt;br /&gt;
[[Karl Immermann]] wählte die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Xenien&amp;#039;&amp;#039; für seine in Epigrammform verfassten Polemiken gegen Schriftsteller seiner Zeit, [[Heinrich Heine]] veröffentlichte sie 1827 als Anhang zum zweiten Teil seiner &amp;#039;&amp;#039;Reisebilder&amp;#039;&amp;#039;. [[Adolf Glaßbrenner]] und [[Daniel Sanders (Lexikograf)|Daniel Sanders]] kritisierten 1850 in den &amp;#039;&amp;#039;Xenien der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Glaßbrenner: Xenien der Gegenwart ({{Digitalisat|MDZ=10576426 |SZ=5}}, [[Münchener Digitalisierungszentrum]])&amp;lt;/ref&amp;gt; das Verhalten von reaktionären und liberalen Akteuren in der [[Deutsche Revolution 1848/49|1848er Revolution]], an der beide als linke Demokraten aktiv teilnahmen. [[Otto Lanz]] ließ sich im Goethejahr 1932 in seinem &amp;#039;&amp;#039;Xenien MCMXXXII&amp;#039;&amp;#039; von Goethe inspirieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frieder von Ammon: &amp;#039;&amp;#039;Ungastliche Gaben. Die &amp;#039;Xenien&amp;#039; Goethes und Schillers und ihre literarische Rezeption von 1796 bis in die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Tübingen 2005. ISBN 3-484-32123-7&lt;br /&gt;
* Franz Schwarzbauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Xenien. Studien zur Vorgeschichte der Weimarer Klassik&amp;#039;&amp;#039;. Verlag J. B. Metzler, Stuttgart und Weimar 1993. ISBN 3-476-00859-2&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stammler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Anti-Xenien&amp;#039;&amp;#039;. A. Marcus und E. Weber’s Verlag, Bonn 1911.&lt;br /&gt;
* Johannes Bobrowski: &amp;#039;&amp;#039;Literarisches Klima. Ganz neue Xenien, doppelte Ausführung&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1978. ISBN 3-421-01849-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Xenien|Xenien von Goethe und Schiller|suffix=-}}&lt;br /&gt;
* {{PGDW|goethe/xenien/xenien}}&lt;br /&gt;
* [https://www.friedrich-schiller-archiv.de/inhaltsangaben/xenien-von-goethe-und-schiller-ursache-entstehung-reaktion/ Beitrag über die Xenien von Goethe und Schiller: Ursachen, Entstehung und Reaktionen]&lt;br /&gt;
* [http://www.digbib.org/Friedrich_von_Schiller_1759/Xenien_.pdf Goethe und Schiller, Xenien] (DigBib.Org; PDF, 59&amp;amp;nbsp;KB)&lt;br /&gt;
* [http://www.heinrich-heine-denkmal.de/andere_texte/xenien.shtml Xenien von Immermann] (heinrich-heine-denkmal.de)&lt;br /&gt;
* [https://projekt-gutenberg.org/authors/johann-wolfgang-von-goethe/books/goethe-und-schiller-xenien/ Goethe und Schiller: Xenien] bei gutenberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Goethe}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schillers Werke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4271196-4|VIAF=219532763|REMARK=Normdatensatz für die Xenien von [[Johann Wolfgang von Goethe]]; für [[Friedrich Schiller]] siehe {{GND|4271197-6}} und [[VIAF:220582030]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur der Weimarer Klassik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Friedrich Schiller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Johann Wolfgang von Goethe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeption (römische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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