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	<title>X-Bar-Theorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:24:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=X-Bar-Theorie&amp;diff=585934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alazon: /* Formale Darstellung des X-Bar-Schemas */ Formulierg.</title>
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		<updated>2025-11-30T23:07:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Formale Darstellung des X-Bar-Schemas: &lt;/span&gt; Formulierg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;X-Bar-Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Komponente der [[Linguistik|linguistischen]] Theorie der [[Generative Grammatik|Generativen Grammatik]]. Ihr Grundgedanke ist, dass die Satzstruktur aller [[Natürliche Sprache|natürlichen Sprachen]] gemeinsamen Bauprinzipien unterliegt: Jeder Satz baut sich aus abgeschlossenen Bestandteilen auf, sogenannten [[Phrase (Linguistik)|Phrasen]], die selbst zusammengesetzt, aber manchmal auch Einzelwörter sein können. Jede Phrase hat einen [[Kopf (Grammatik)|Kopf]], also einen Bestandteil, der ihre Eigenschaften festlegt. Zu diesen Eigenschaften gehört auch eine syntaktische Kategorie, also bestimmte [[Wortart]]-Eigenschaften, sodass z.&amp;amp;nbsp;B. [[Verbalphrase]]n, [[Adjektivphrase]]n oder [[Nominalphrase]]n entstehen können, je nachdem, ob der Kopf ein Verb, Adjektiv oder Nomen ist. Da aber, laut dieser Theorie, der innere Aufbau von Phrasen immer gleichartige Bauprinzipien aufweist, können die Grundsätze des Phrasenaufbaus für einen Kopf mit beliebiger Kategorie X definiert werden – daher das X im Namen der Theorie (es ist also als [[Variable (Logik)|Variable]] gemeint).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kopf der Phrase treten Zusätze, bei denen die X-Bar-Theorie drei verschiedene Typen der Beziehung zum Kopf unterscheidet: [[Komplement (Syntax)|&amp;#039;&amp;#039;Komplement&amp;#039;&amp;#039;]], [[Adjunkt (Syntax)|&amp;#039;&amp;#039;Adjunkt&amp;#039;&amp;#039;]] oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spezifikator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Während „Adjunkt“ und „Komplement“ ältere Bezeichnungen sind, die in der X-Bar-Theorie neu definiert wurden (und darum nun mehrdeutig sind), ist der Begriff „Spezifikator“ eine Besonderheit dieser Theorie. Durch Hinzufügen solcher verschiedener Zusätze zum Kopf entsteht eine komplexe Struktur. Die Komplexitätsstufen wurden ursprünglich durch eine Notation mit Querbalken bezeichnet, der auf Englisch &amp;#039;&amp;#039;bar&amp;#039;&amp;#039; heißt. So entstand insgesamt der Name „X-Bar-Theorie“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie wurde erstmals von Noam Chomsky in den 1970er Jahren formuliert und wurde in den Weiterentwicklungen der Generativen Grammatik wie der [[Rektions- und Bindungstheorie]] weiter ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundidee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Xbarschema deutsch.001.jpg|mini|Veranschaulichung des X-Bar-Schemas in einem Baumdiagramm]]&lt;br /&gt;
Laut der X-Bar-Theorie bestehen alle Sätze aus [[Phrase (Linguistik)|Phrasen]], die hierarchisch gegliedert sind. Die Beschränkungen, denen dieser Aufbau genügen muss, werden als &amp;#039;&amp;#039;X-Bar-Schema&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Nebenstehend ist das X-Bar-Schema in Form einer Baumstruktur veranschaulicht (eine formalere Darstellung folgt im nächsten Abschnitt); dieses Diagramm zeigt den maximalen Ausbau einer Phrase, abgesehen davon, dass mehrere Adjunkte möglich sind. Im Einzelfall müssen nicht alle verfügbaren Positionen benutzt werden. Es ist auch möglich, dass ein Einzelwort allein, ohne jegliche Zusätze, bereits die Funktionen einer Phrase übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Strukturaufbau beginnt mit dem [[Kopf (Grammatik)|Kopf der Phrase]], in der abstrakten Darstellung das X. Die allgemeine Struktur im Diagramm kann zum Beispiel auf den Fall angewendet werden, dass der Kopf X ein [[Substantiv|Nomen]] ist (Symbol: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Dann entsteht eine [[Nominalphrase]], wie zum Beispiel: „große Mengen von Wasser“. Der Kopf ist hierbei das Nomen „Mengen“. Dieses Nomen wird kombiniert mit der Ergänzung „von Wasser“ und modifiziert mit dem Adjektiv „groß“. In Begriffen der X-Bar-Theorie fordert der Phrasenkopf „Mengen“ das [[Komplement (Syntax)|Komplement]] „von Wasser“ und hat das Adjektiv „groß“ als ein [[Adjunkt (Syntax)|Adjunkt]] bei sich. Die Spezifikator-Position wurde in diesem Beispiel nicht besetzt. Da der Ausdruck „große Mengen von Wasser“ so schon alle benötigten Ergänzungen aufweist, bezeichnet man ihn als Phrase oder auch als &amp;#039;&amp;#039;maximale Projektion&amp;#039;&amp;#039; des Kopfes (notiert als X&amp;quot;, also im obigen Beispiel als N&amp;quot;): [große&amp;lt;sub&amp;gt;A&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt; [Mengen&amp;lt;sub&amp;gt;N&amp;lt;/sub&amp;gt;] [von Wasser&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundprinzipien der X-Bar-Theorie lassen es zunächst offen, ob Spezifikatoren, Adjunkte und Komplemente auf dem linken oder rechten Zweig einer Verzweigung erscheinen; dies wird dann von den Grammatiken einzelner Sprachen unterschiedlich festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisbert Fanselow, Sascha W. Felix: &amp;#039;&amp;#039;Sprachtheorie. Eine Einführung in die Generative Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Rektions- und Bindungstheorie&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage. Francke, Tübingen und Basel 1993, ISBN 3-8252-1442-7, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Radford: &amp;#039;&amp;#039;Transformational Grammar: A First Course&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1988, ISBN 0-521-34750-5, S. 274.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Diagramm gezeigte Anordnung ist ein spezieller Fall für die Nominalphrase im Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Angabe der syntaktischen Hierarchie und der Wortreihenfolge spielt das X-Bar-Schema auch in der Verwaltung grammatischer Merkmale eine Rolle. Phrasenkopf und maximale Phrase teilen sich eine Reihe von Merkmalen, die deshalb auch &amp;#039;&amp;#039;Kopfmerkmale&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Zum Beispiel können die Nominalphrase N″ und ihr Kopf das Merkmal [Plural] tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbaustufen eines Kopfes X wurden ursprünglich durch einen bzw. zwei Balken über dem Kopfsymbol notiert (also &amp;lt;math&amp;gt;{\bar{X}}&amp;lt;/math&amp;gt;). Wegen der Schwierigkeit, diese Notation typographisch darzustellen, benutzt man stattdessen häufiger Apostrophe, so wie auch im hier gegebenen Diagramm; diese beiden Notationen sind gleichwertig.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Radford: &amp;#039;&amp;#039;Transformational Grammar: A First Course&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1988, ISBN 0-521-34750-5, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formale Darstellung des X-Bar-Schemas ==&lt;br /&gt;
Der Kern der X-Bar-Theorie, das sog. X-Bar-Schema, kann in einer [[Rekursion|rekursiven]] Version folgendermaßen formuliert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# X′ → { X, P″ }&lt;br /&gt;
# X′ → { X′, P″ }&lt;br /&gt;
# X″ → { X′, ( P″) }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regel 1 besagt, dass ein Phrasenkopf X zusammen mit einer weiteren maximalen Phrase P″, die von X gefordert wird, eine Einheit ([[Konstituente]]) X′ bildet. X′ und X haben die gleichen Kopfmerkmale. Hier ist P″ meist obligatorisch und heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Komplement (Syntax)|Komplement]].&amp;#039;&amp;#039; Regel 2 erlaubt den [[Rekursion|rekursiven]] Zusatz weiterer Phrasen P″; diese Verbindung wird als &amp;#039;&amp;#039;Adjunktion&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Regel 3 schließlich erlaubt die Bildung einer maximalen Einheit X″ (der &amp;#039;&amp;#039;Phrase&amp;#039;&amp;#039;) aus der Zwischenebene X′ durch Zusatz einer weiteren Phrase P″ (die jedoch auch fehlen kann; verdeutlicht durch runde Klammern). Das P″ in dieser Konstellation heißt dann &amp;#039;&amp;#039;Spezifikator&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Spezifizierer.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mengenschreibweise in den Regeln 1) bis 3) soll verdeutlichen, dass die Abfolge von X bzw. X′ und P″ prinzipiell offengelassen wird, der Phrasenkopf also sowohl vor seinem Argument als auch danach stehen kann. Wenn man wie oben ein Baumdiagramm angibt, ist es hingegen nicht möglich, die Reihung unspezifiziert zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phrasen verschiedener Kategorien ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Phrase (Linguistik) #Generative Grammatik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem X-Bar-Schema kann man z. B. folgende Phrasen generieren:&amp;lt;ref&amp;gt;Liliane Haegeman: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to Government and Binding Theory&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Blackwell, London 1994, ISBN 0-631-19067-8, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Verbalphrasen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;abandon&amp;lt;sub&amp;gt;V&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;the investigation&amp;lt;sub&amp;gt;N&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;] [&amp;lt;/nowiki&amp;gt;after lunch&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (dt. &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;die Untersuchung&amp;lt;nowiki&amp;gt;] [&amp;lt;/nowiki&amp;gt;nach dem Mittagessen&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; aufgeben&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Nominalphrasen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;the&amp;lt;sub&amp;gt;Det&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;detective&amp;lt;sub&amp;gt;N&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;] [&amp;lt;/nowiki&amp;gt;with the funny accent&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (dt. &amp;#039;&amp;#039;der Detektiv mit dem lustigen Akzent&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Adjektivphrasen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;conscious&amp;lt;sub&amp;gt;A&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;of the problem&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; (dt. &amp;#039;&amp;#039;sich des Problems bewusst&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Präpositionalphrasen: &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;in&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;France&amp;lt;sub&amp;gt;N&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Variante der Transformationsgrammatik werden vor allem die lexikalischen Kategorien [[Nomen]] (N), [[Verb]] (V), [[Adjektiv]] (A) und [[Präposition]] (P) als Kandidaten für Köpfe einer Phrase genannt. Weiterentwicklungen der Transformationsgrammatik in den 1980er und 1990er Jahren erlauben auch funktionale Kategorien als Kopf: Modalverben und [[Flexion]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;inflection&amp;#039;&amp;#039;, I), [[Complementizer]] wie &amp;#039;&amp;#039;dass&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Determinativ (Wortart)|Determinativ]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;determiner&amp;#039;&amp;#039;, D).&amp;lt;ref&amp;gt;Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Lectures on Government and Binding.&amp;#039;&amp;#039; Foris, Dordrecht 1981, ISBN 3-11-014131-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Steven Abney: &amp;#039;&amp;#039;The English Noun Phrase in Its Sentential Aspect&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, MIT, 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Inflection Phrases&amp;#039;&amp;#039; (IP oder I&amp;quot;), Complementizer Phrases (CP) und &amp;#039;&amp;#039;Determiner Phrases&amp;#039;&amp;#039; (DP oder D&amp;quot;) sehen dann wie folgt aus:&amp;lt;ref&amp;gt;Liliane Haegeman: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to Government and Binding Theory&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Blackwell, London 1994, ISBN 0-631-19067-8, S. 114, 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Poirot will&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;abandon&amp;lt;sub&amp;gt;V&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;the investigation&amp;lt;sub&amp;gt;D&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;] [&amp;lt;/nowiki&amp;gt;after lunch&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;V&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;that&amp;lt;sub&amp;gt;C&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;I&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt; Poirot will abandon the investigation after lunch&amp;lt;nowiki&amp;gt;]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;the&amp;lt;sub&amp;gt;D&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;detective&amp;lt;sub&amp;gt;N&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;with the funny accent&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;N&amp;quot;&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit werden die Strukturen der Nominalphrase und der Verbalphrase neu interpretiert: Die Flexion am Verb oder auch ein Modalverb in der Verbalphrase ist nun der Kopf der IP. Der Determinativ (D) der DP ist nun kein Spezifizierer der Nominalphrase mehr, sondern der Kopf der DP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie und  Weiterentwicklungen ==&lt;br /&gt;
Die X-Bar-Theorie ist erstmals von [[Noam Chomsky]] im Rahmen seiner Transformationsgrammatik in den 1970er Jahren formuliert worden,&amp;lt;ref&amp;gt;Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Remarks on Nominalization.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Jacobs und P. Rosenbaum (eds.): &amp;#039;&amp;#039;Readings in English Transformational Grammar.&amp;#039;&amp;#039; Ginn, Waltham MA 1970, S. 184–221.&amp;lt;/ref&amp;gt; geht aber in ihrer Grundidee auf die [[Strukturalismus|Strukturalisten]] zurück, die schon vor Chomsky Satzteile bzw. Phrasen in hierarchischen Strukturen analysierten. Die X-Bar-Theorie ist auch in den Weiterentwicklungen der Transformationsgrammatik, etwa der [[Rektions- und Bindungstheorie]] Chomskys&amp;lt;ref&amp;gt;Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Lectures on Government and Binding.&amp;#039;&amp;#039; Foris, Dordrecht 1981, ISBN 3-11-014131-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein wesentlicher Bestandteil. In späteren Theorievarianten (zum Beispiel dem [[Minimalistisches Programm|Minimalistischen Programm]]) sind flexiblere und sparsamere Modelle diskutiert worden, die mit weniger starren Festlegungen auskommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;The Minimalist Program.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge, Mass. 1995, ISBN 0-262-53128-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise wird die Anwendbarkeit des Schemas auf [[VO-Sprache|OV-Sprachen]] als problematisch gesehen. Die Begrifflichkeit der X-Bar-Theorie gehört jedoch weiterhin zum klassischen Bestand der Syntaxtheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Phrasenstrukturgrammatik]]&lt;br /&gt;
* [[Formale Grammatik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Remarks on Nominalization.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Jacobs und P. Rosenbaum (eds.): &amp;#039;&amp;#039;Readings in English Transformational Grammar.&amp;#039;&amp;#039; Ginn, Waltham MA 1970, S. 184–221.&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Lectures on Government and Binding.&amp;#039;&amp;#039; Foris, Dordrecht 1981, ISBN 3-11-014131-0.&lt;br /&gt;
* Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;The Minimalist Program.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge, Mass. 1995, ISBN 0-262-53128-3.&lt;br /&gt;
* [[Gisbert Fanselow]], [[Sascha W. Felix]]: &amp;#039;&amp;#039;Sprachtheorie. Eine Einführung in die Generative Grammatik&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Rektions- und Bindungstheorie&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage. Francke, Tübingen und Basel 1993, ISBN 3-8252-1442-7.&lt;br /&gt;
* Naoki Fukui: &amp;#039;&amp;#039;Phrase Structure&amp;#039;&amp;#039;. In: Mark Baltin, Chris Collins (eds.): &amp;#039;&amp;#039;The Handbook of Contemporary Syntactic Theory.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell, Oxford 2001. (= Blackwell handbooks in linguistics), S. 374–406.&lt;br /&gt;
* Liliane Haegeman: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to Government and Binding Theory&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Blackwell, London 1994, ISBN 0-631-19067-8.&lt;br /&gt;
* [[Ray Jackendoff]]: &amp;lt;math&amp;gt;\bar X&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;-Syntax: A Study of Phrase Structure.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge (MA) 1977.&lt;br /&gt;
* Andrew Radford: &amp;#039;&amp;#039;Transformational Grammar: A First Course&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1988, ISBN 0-521-34750-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4190366-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Xbartheorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatiktheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alazon</name></author>
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