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	<title>Wysburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wysburg&amp;diff=1293724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kjalarr am 8. Juni 2025 um 13:37 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-08T13:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Wysburg&lt;br /&gt;
|Bild = Wysburg 01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Teile des Mauerwerks der Hauptburg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Hohenwaldsburg, Obere Walsburg, Altes Schloss, Hunnenburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1000 bis 1100&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Weisbach (Remptendorf)|Weisbach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/34/29.154/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/36/30.1824/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate =443&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wysburg 03.jpg|mini|Rekonstruierte Mauern]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wysburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Hohenwaldsburg, Obere Walsburg, Altes Schloss, Hunnenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] bei [[Remptendorf]] im [[Saale-Orla-Kreis]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruine befindet sich 1,8 Kilometer nördlich des Ortsteiles [[Weisbach (Remptendorf)|Weisbach]] und 1,2 Kilometer östlich von [[Neuenbeuthen]] auf einem nach Norden gerichteten {{Höhe|443|DE-NN|link=true}} hohen Bergsporn der Schloßkuppe und wurde um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert erbaut&amp;lt;ref&amp;gt;Das ergab die Auswertung der archäologischen Untersuchungen (siehe Christian Tannhäuser: &amp;#039;&amp;#039;Die Wysburg - eine im vogtländischen Krieg geschleifte Kleinburg am Oberlauf der Saale in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der [[Deutsche Burgenvereinigung|Deutschen Burgenvereinigung]], Heft 4/2016, Seiten 226–232.).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie gliedert sich in [[Vorburg|Vor-]] und [[Hauptburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung ==&lt;br /&gt;
Nach neuen historischen Erkenntnissen handelt es sich wohl nicht, wie bisweilen angenommen, um eine [[Raubritter]]burg. Vielmehr entstand sie Ende des 13. Jahrhunderts im Auftrag der [[Vögte von Gera]]. Diese hatten um die Mitte des 13. Jahrhunderts von den erloschenen Herren von [[Lobdeburg (Adelsgeschlecht)|Lobdeburg]] zu [[Saalburg-Ebersdorf|Saalburg]] die Herrschaft [[Weisbach (Remptendorf)|Weisbach]] übernommen. Weil die kleine [[Turmhügelburg]] der Lobdeburger am südöstlichen Ortsrand als Grenzfeste gegen die [[Schwarzburg (Adelsgeschlecht)|Schwarzburger]] nicht mehr ausreichend erschien, erbauten die Vögte auf der zwei Kilometer entfernten Schlosskuppe in den letzten Jahrzehnten vor 1300 eine neue Höhenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1354 bis 1359 fokussierten die [[Wettiner]] ihr Interesse auf die Besitzungen der [[Vögte von Weida|Vögte von Weida, Gera und Plauen]] und brachten diese im [[Vogtländischer Krieg|Vogtländischen Krieg]] an sich. Ihr Verbündeter war dabei Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]], der als Kriegsbeute Schloss und Stadt [[Plauen]] erhielt. Der Kaiser (und böhmische König) forderte die Reichsstädte Erfurt, Mühlhausen und Nordhausen auf, Markgraf [[Friedrich III. (Meißen)|Friedrich II. den Strengen]] von Meißen zu unterstützen, vorgeblich weil die Vögte das Raubrittertum tolerierten. Ob dies zutraf oder ein Vorwand war, ist nicht erwiesen. Unter der Führung Heinrichs V. [[Stammliste von Hohnstein|von Honstein]] zu Sondershausen zogen ein Aufgebot der Städte gegen die [[Burgruine Elsterberg|Burg Elsterberg]] und zerstörte diese im Oktober 1354. Im selben Jahr ließ Karl IV. ein böhmisches Heer in die Besitzungen der Plauener Vögte einfallen. Die Vogtslinien verloren im Zuge des Krieges ihre [[Reichsunmittelbar]]keit, ihre Besitzungen fielen zum größten Teil an die Wettiner, deren Vasallen sie werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zeitlicher Bezug der Ereignisse um Burg Elsterberg ist zwar urkundlich nicht nachweisbar, erscheint aber durchaus plausibel, da die Route des von Nordwesten kommenden Städteaufgebots über Rudolstadt und Saalfeld durch die Besitzungen der Vögte von Gera führte. Eine Zerstörung der auf dem Weg liegenden Wysburg im Herbst 1354 kann daher als sehr wahrscheinlich angenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Tannhäuser: &amp;#039;&amp;#039;Die Wysburg - eine im vogtländischen Krieg geschleifte Kleinburg am Oberlauf der Saale in Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Deutschen Burgenvereinigung, Heft 4/2016, Seiten 226–232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des Krieges sollen etwa 60 Burgen zerstört worden sein. Das keramische Fundgut &amp;#039;&amp;#039;(siehe unten, Museum)&amp;#039;&amp;#039; datiert vom Ende des 13. bis zum dritten Viertel des 14. Jahrhunderts. Die sich im Fundmaterial widerspiegelnde kurze Nutzungszeit der Burganlage bestätigt auch die Ergebnisse der Auswertung der Baubefunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Entfernung von etwa 300&amp;amp;nbsp;Metern westlich der Burg auf der gegenüberliegenden Neuenbeuthener Höhe wurde eine große Steinschleuder ([[Blide]]) aufgebaut. Die von dort über das Tal des Umschützbaches geschleuderten Geschosse wurden aus dem etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten [[Orla]]tal herbeigeschafft und bestanden aus [[Dolomit (Gestein)|Zechsteindolomit]]. Sie wogen bis zu 81 Kilogramm. Die Burg wurde nach der Einnahme [[Schleifung|geschleift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der Burg diente das Areal den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch, wodurch die Ruine einen Großteil ihrer Substanz verlor: Oberirdisch war kaum noch Mauerwerk sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wysburg 04.jpg|mini|hochkant=2|Wall, Graben und Mauern der Wysburg]]&lt;br /&gt;
Im ersten Drittel des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfolgten verschiedene Vermessungsarbeiten und kleinflächige Ausgrabungen.&lt;br /&gt;
1985 erfolgten vom damaligen [[Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens]] unter der Leitung von Hubert Roßbach (jetziger Kreisbodendenkmalpfleger) erste, wissenschaftlich fundierte Grabungen.&lt;br /&gt;
Die Mauern wurden schrittweise bis zu einer gewissen Höhe wieder aufgemauert und dabei die ursprüngliche Höhe durch rote Ziegelsteine gekennzeichnet. Freigelegt wurden bisher die Wirtschaftsgebäude der [[Vorburg]] mit Backofen, Außenmauern, [[Bergfried]], [[Palas]], [[Wohnturm]], Wall-Graben-System, Toranlage und [[Zisterne]]nsystem. Das Felsbassin fasst etwa 350.000 Liter Wasser und hat einen Durchmesser von 7,50 Metern bei einer Tiefe von 8 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weisbach, Remptendorf 06.jpg|mini|Wysburg-Haus]]&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
In Weisbach wurde 1989 eine ständige Ausstellung im &amp;#039;&amp;#039;Wysburg-Haus&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&lt;br /&gt;
Es werden die bei den archäologischen Ausgrabungen geborgenen Funde gezeigt (Keramikgefäße und eiserne Gebrauchsgegenstände). Das ursprüngliche Aussehen der Burg wird anhand von Karten und Modellen erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Bienert&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=„Eßbach, OT Weisbach - Ruine Wysburg“ - Mittelalterliche Burgen in Thüringen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wartberg Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Gudensberg-Gleichen&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-86134-631-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=213–214}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=„Wysburg“ - Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze&lt;br /&gt;
   |Verlag=Jenzig-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Jena&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-910141-43-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=278}}&lt;br /&gt;
* Alfred Auerbach: &amp;#039;&amp;#039;Die vor- und frühgeschichtlichen Altertümer Ostthüringens&amp;#039;&amp;#039;. G. Fischer, Jena 1930.&lt;br /&gt;
* Hubert Roßbach: &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen auf der Wysburg bei Weisbach, Saale-Orla-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen und Funde im Freistaat Thüringen&amp;#039;&amp;#039; 5, 2000, {{ISSN|1433-6979}}, S. 24–30.&lt;br /&gt;
* Christian Tannhäuser, Hubert  Roßbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Wysburg bei Weisbach im Thüringer Schiefergebirge. Archäologische Denkmale in Thüringen, Band 4&amp;#039;&amp;#039;. Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2018, ISBN 978-3-95741-082-5.&lt;br /&gt;
* Gerhard Werner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wysburg bei Weisbach&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Adel, Burg und Herrschaft zwischen Saale und Zwickauer Mulde&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 9 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Frühgeschichte und zum Mittelalter Ostthüringens&amp;#039;&amp;#039; (=BFO)), Hrsg.: Andreas Hummel, Pierre Fütterer, Hans-Jürgen Beier. Verlag Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2020. ISBN 978-3-95741-104-4&lt;br /&gt;
* Christian Tannhäuser: &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Forschungen zur Wysburg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Adel, Burg und Herrschaft zwischen Saale und Zwickauer Mulde&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 9 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Frühgeschichte und zum Mittelalter Ostthüringens&amp;#039;&amp;#039; (=BFO)), Hrsg.: Andreas Hummel, Pierre Fütterer, Hans-Jürgen Beier. Verlag Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2020. ISBN 978-3-95741-104-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Cornelia Zühlsdorff: &amp;#039;&amp;#039;Digitale Erfassung und Darstellung des Bodendenkmals Wysburg in seiner räumlichen Umgebung und Untersuchungen zum fortifikatorischen Aufbau anhand eines Wall-Graben-Schnittes&amp;#039;&amp;#039;. Unveröffentlichte Diplomarbeit ??? Relevanz ???, Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin 2001.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wysburg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|7333|Burg Wysburg|zugriff=2021-11-02}}&lt;br /&gt;
* http://www.wysburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4781398-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Thüringen|Wysburg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Saale-Orla-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Saale-Orla-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Remptendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgen- und Festungsmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Remptendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Remptendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Remptendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kjalarr</name></author>
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