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	<title>Wuschewier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wuschewier&amp;diff=2496813&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Parameterfehler in Infobox beseitigt</title>
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		<updated>2025-12-03T15:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameterfehler in Infobox beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Neutrebbin&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/39/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/16/06/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 6 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 125&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1995-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 15320&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033474&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wuschewier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil von [[Neutrebbin]], dem namengebenden Ortsteil der amtsangehörigen (Groß-)Gemeinde Neutrebbin im [[Landkreis Märkisch-Oderland]]. Neutrebbin wird vom [[Amt Barnim-Oderbruch]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120645414365-neutrebbin |titel=Neutrebbin {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wuschewier war bis zur Eingliederung 1995 in Neutrebbin eine selbständige Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historisches Gemeindeverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Wuschewier befindet sich etwa drei Kilometer östlich von Neutrebbin und etwa 15 Kilometer südöstlich von [[Wriezen]]. Das Dorf liegt etwa im Zentrum des [[Oderbruch]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2005 lebten etwa 125 Einwohner im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde von 1757 bis 1759 als Carlsburg im Auftrag des Markgrafen [[Karl Friedrich Albrecht von Brandenburg-Schwedt|Carl Albrecht von Brandenburg-Sonnenburg]], Gutsherr auf [[Kloster Friedland#Auflösung des Klosters und Verfall|Friedland]], angelegt. 1762 lebten hier 62 [[Kolonisation|Kleinkolonisten]], 2 Großkolonisten mit je 30 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] (Mg), ein Schulmeister mit 4 Mg und ein Hirte mit 6 Mg, das waren mit Familienangehörigen 315 Personen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte als &amp;#039;&amp;#039;Carlsburg oder Wuschowiese&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1763. Die 62 weiteren Kolonisten besaßen je 14 Mg, der Verwalter 7 Mg (1757). Im Jahre 1765 wurde das Dorf in Wuschewier umbenannt, Namensgeber war ein [[Fließ (Gewässername)|Fließ]] im Osten des Ortes. Im Jahr zuvor erschien es als &amp;#039;&amp;#039;Buchewier&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1791 lebten in &amp;#039;&amp;#039;Wouschewieher&amp;#039;&amp;#039; zwei Bauern, 65 Halbbauern, sieben Hausleute oder [[Einlieger]], die in Summe 64 Feuerstellen (=Haushalte) betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Eine Statistik aus dem Jahr 1801 berichtete von einer Bruchkolonie bei Friedland mit einem Ganzbauern, 62 Halbbauern oder Kolonisten, 13 Einliegern, einer Schmiede, zwei [[Krugrecht|Krügen]] und einer Windmühle. Es gab mittlerweile 65 Feuerstellen. Die Windmühle wurde 1802 nach Horst verlegt. Auf der frei gewordenen Stelle – Neu Wuschewiere genannt – entstanden 1803/1805 drei neue Häuser für zwölf Tagelöhner. In den Jahren 1803 und 1829 gab es zwei verheerende Dorfbrände. Grund für die großen Schäden im Ort war die enge Bebauung des Dorfes. Das Dorf bestand im Jahr 1840 mit dem Etablissement Neuwuschewier und umfasste 65 Wohnhäuser. Obwohl in den Jahren 1842, 1848 und 1856 viele Einwohner aus religiösen Gründen nach Amerika auswanderten, wuchs der Ort. Die [[Gemarkung]] war im Jahr 1860 einschließlich Neuwuschewier insgesamt 1054 Mg groß und bestand zu 13 Mg aus Gehöften, 49 Mg Gartenland und 992 Mg Acker. Sie umfasste das Kolonistendorf und die Landgemeinde Neuwuschewier mit vier öffentlichen, 65 Wohn- und 91 Wirtschaftsgebäuden (darunter eine Getreidemühle). In Neuwuschewier gab es zwei Wohngebäude. 1876 war der Ort einer der Hauptorte der [[Hausgans|Gänsemast]] im Oderbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das Dorf umfasste zur Jahrhundertwende eine Fläche von 283 [[Hektar]] (ha), auf der 78 Häuser standen. Im Jahr 1928 wurden Teile des Gutsbezirks Horst mit der Gemeinde vereinigt. Es handelte sich um die Fläche, die im Norden an Wuschewier, im Westen an Grube und Neufriedland sowie im Süden an Neufeld grenzte. Im Folgejahr kamen fünf Hektar der Gemarkung Horst zum Gemeindebezirk Sietzing. Wuschewier war 1932 Landgemeinde mit dem Wohnplatz Horst; 1957 mit dem Wohnplatz Neuwuschewier. Die Gemarkung war 1931 insgesamt 557&amp;amp;nbsp;ha groß und umfasste 94 Wohnhäuser. Im Jahr 1939 gab es einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, der größer als 100&amp;amp;nbsp;ha war. Ein weiterer Betrieb war zwischen 20 und 100&amp;amp;nbsp;ha groß, 20 zwischen 10 und 20&amp;amp;nbsp;ha, vier zwischen 5 und 10&amp;amp;nbsp;ha sowie 19 zwischen 0,5 und 5&amp;amp;nbsp;ha. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden im Rahmen der [[Bodenreform (SBZ)|Bodenreform]] 186,5&amp;amp;nbsp;ha enteignet und aufgeteilt: 102,5&amp;amp;nbsp;ha gingen an neun Landarbeiter und landlose Bauern, 21&amp;amp;nbsp;ha an zwei Kleinpächter sowie 63&amp;amp;nbsp;ha Ackerland an neun Umsiedler. Im Jahr 1958 gründete sich eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ III, die im Folgejahr 57&amp;amp;nbsp;ha bewirtschaftete. Im Jahr 1960 gab es eine LPG Typ I mit 49 Mitgliedern und 492&amp;amp;nbsp;ha Fläche, die 1969 an die LPG Typ III Sietzing angeschlossen wurde. 1995 wurde das Dorf nach Neutrebbin eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;19&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Einwohnerentwicklung in Wuschewier von 1791 bis 1971&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1791 || 1801 || 1817 || 1840 || 1858 || 1895 || 1925 || 1939 || 1946 || 1964 || 1971&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 306 || 297 || 482 || 440 || 515 und 43 (Neuwuschewier) || 400 || 331 || 368 || 450 || 309 || 267&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Wuschewier stehen drei Gebäude unter Denkmalschutz. Zusätzlich ist der historische Dorfkern denkmalgeschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schul- und Bethaus Wuschewier.jpg|mini|Das Schul- und Bethaus]]&lt;br /&gt;
* Das Schul- und Bethaus in der Dorfstraße 16 wurde bei der Gründung des Dorfes im Jahre 1764 erbaut und vereinigte Betsaal, Schulstube, Lehrer- und Hirtenhaus in einem Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Donath: &amp;#039;&amp;#039;Kulturerbe Oderbruch – Kirchen als prägende Elemente der Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht in [[Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Offene Kirchen 2023 – Gotteshäuser im Wandel&amp;#039;&amp;#039;, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hat die Dorfbrände in den Jahren 1803 und 1829 sowie einige Überflutungen überstanden. Der Glockenturm wurde 1855 hinzugefügt. Das Haus ist ein langgestrecktes, [[traufständig]]es Fachwerkhaus. 1850 wurde das Haus im Norden erweitert, diese Erweiterung wurde allerdings nach dem Neubau der Schule 1907 wieder abgerissen. Von 1997 bis 1998 wurde das Gebäude saniert, dabei wurden alte Farbfassungen wieder freigelegt. Im Gebäude befindet sich die älteste erhaltene Orgel des Orgelbaumeisters [[Georg Mickley]] aus dem Jahr 1850. Sie wurde 1997 restauriert.&lt;br /&gt;
* Die Hofanlage in der Feldstraße 11 wurde wahrscheinlich nach dem Dorfbrand 1829 bebaut. Erhalten ist das Wohnhaus, ein eingeschossiges Fachwerkhaus mit [[Krüppelwalmdach]]. Im Inneren befand sich eine [[Rauchküche|Schwarze Küche]]; der Mantelschornstein – die Mauern der fensterlosen Küche in der Mitte des Hauses, die sich bis zum Dach zu einem Schornstein verjüngen – ist erhalten.&lt;br /&gt;
* Die Hofanlage in der Oderbruchstraße 10 wurde bei der Errichtung des Dorfes im Jahre 1757 angelegt. Es war die Stelle eines Großkolonisten mit 30 [[Morgen (Einheit)|Morgen]]. Das Haus ist ein [[giebelständig]]es, eingeschossiges Fachwerkhaus mit [[Satteldach]]. Im Inneren befand sich eine schwarze Küche.&lt;br /&gt;
* Im Ort befand sich in einem Haus mit Reetdach ein Tabakmuseum,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.barnim-oderbruch.de/index.php?id=454 Amt Barnim-Oderbruch: Tabak-Museum Wuschewier]&amp;lt;/ref&amp;gt; das 2012 geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ilona Rohowski, Ingetraud Sens:, &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 9.1: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Märkisch-Oderland.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Niederoderbruch.&amp;#039;&amp;#039; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 2006, ISBN 3-88462-230-7, S. 395–399.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schmidt (Journalist)|Rudolf Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herrschaft Friedland: Nachrichten zur Geschichte von [[Altfriedland|Alt-]] und [[Neufriedland]], [[Gottesgabe (Neuhardenberg)|Gottesgabe]], [[Karlsdorf (Neuhardenberg)|Carlsdorf]], [[Kleinbarnim]], [[Grube (Neutrebbin)|Grube]], [[Letschin|Sietzing]], Wuschewier, [[Wriezen|Lüdersdorf]], [[Wriezen|Biesdorf]], [[Falkenberg (Mark)|Gersdorf]], [[Batzlow]], [[Ringenwalde (Märkische Höhe)|Ringenwalde]], [[Oberbarnim|Bollersdorf]], [[Pritzhagen]], [[Kunersdorf (Bliesdorf)|Cunersdorf]], [[Neutrebbin|Burgwall]], [[Metzdorf (Bliesdorf)|Metzdorf]], [[Neutrebbin|Horst]], [[Neutrebbin|Wubrigsberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Oberbarnimer Heimatbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, hrsg. vom Kreisausschuss Oberbarnim, Bad Freienwalde (Oder) 1928.&lt;br /&gt;
* [[Lieselott Enders]] (unter Mitarbeit von Margot Beck): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VI, Barnim&amp;#039;&amp;#039;. S. 646 und 647, Weimar 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historisches Gemeindeverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.15 Landkreis Märkisch-Oderland [https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-06_2006u00_BB.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|MOL}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Neutrebbin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutrebbin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1757]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1995]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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