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	<title>Wurzel-T-Regel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T20:01:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wurzel-T-Regel&amp;diff=1044699&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antonsusi: Gemeint sind 30 Tage</title>
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		<updated>2020-06-09T13:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gemeint sind 30 Tage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wurzel-T-Regel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreibt eine Methode zur zeitlichen Skalierung eines Diffusionsprozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Ausführungen beziehen sich nur auf eine spezielle Anwendung in der [[Finanzmathematik]]. Andere Einsatzgebiete sind auch denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Finanzmathematik ==&lt;br /&gt;
Zeitliche Skalierung von Volatilitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man davon aus, dass die [[Volatilität]] über die Zeit konstant bleibt, können Volatilitäten stetiger Verzinsungen von verschiedenen Zeiträumen oder auch Haltedauern mittels eines als (Quadrat-)Wurzel-t-Regel&amp;lt;ref&amp;gt;Danielsson, Jon and Zigrand, Jean-Pierre (2005): [http://ssrn.com/abstract=567123 On Time-scaling of Risk and the Square-root-of-time Rule]&amp;lt;/ref&amp;gt;  bekannten Zusammenhangs untereinander umgerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Vola}_\text{neu} = \text{Vola}_\text{alt} \cdot \sqrt{T_\text{neu} / T_\text{alt}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;T_\text{neu}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;T_\text{alt}&amp;lt;/math&amp;gt; sind hierbei die Haltedauern bzw. Zeitspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Vola}_\text{30 Kalendertage} = \text{Vola}_\text{1 Handelstag} \cdot \sqrt{T_\text{22 Handelstage} / T_\text{1 Handelstag}} = \text{Vola}_\text{1 Handelstag} \cdot \sqrt{22} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d.&amp;amp;nbsp;h. wenn die Tagesvolatilität 2 % betragen würde, entspräche die Monatsvolatilität 2 % multipliziert mit Wurzel 22, also 9,38 %. Dabei wurde von 22 [[Handelstag]]en im Monat ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Normalverteilungsannahme ist hierfür nicht zwingend Voraussetzung, jedoch ist zu beachten, dass beispielsweise bei schiefen, also unsymmetrischen, [[Wahrscheinlichkeitsverteilung|Verteilungen]] sich durch die Veränderung der Haltedauer auch der [[Erwartungswert]] ändert. Bei der Verdoppelung der „Haltedauer“ beispielsweise einer [[Poisson-Verteilung]], was einer [[Faltung (Mathematik)|Faltung]] gleichkommt, verdoppelt sich deren Varianz. Damit steigt, wie im oberen Beispiel, die [[Standardabweichung (Wahrscheinlichkeitstheorie)]] in der [[Quadratwurzel]] davon an. Jedoch hat sich auch der Erwartungswert verdoppelt. Somit dürfte eine halbwegs [[symmetrische Verteilung]] für die Anwendung dieser Regel Voraussetzung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Zeitreihen von Preisen an den Finanzmärkten (Aktienkurse, Devisenkurse etc.) im Allgemeinen keine konstante Volatilität aufweisen (also [[Homoskedastizität und Heteroskedastizität|heteroskedastisch]] sind), kann die Wurzel-T-Regel hier zu erheblichen Fehlern führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diebold, Francis X. et al. (1998) Scale Models, Risk, 11, 104-107. (Revised and abridged version of &amp;quot;Converting 1-Day Volatility to h-Day Volatility: Scaling by Root-h is Worse than You Think,&amp;quot; Wharton Financial Institutions Center, Working Paper 97-34.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmathematik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antonsusi</name></author>
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