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	<title>Wurstbrühe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:29:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wurstbr%C3%BChe&amp;diff=487269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-02-17T02:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wurstbruehe.jpg|mini|Wurstbrühzubereitung bei der Hausschlachtung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fertige Wurstbruehe.jpg|mini|Wurstbrühe bei Hausschlachtung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wurstbrühe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wurstsuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metzelsuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greddelbrühe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gretelsuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kesselsuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Bayern auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brittsuppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmeller |Titel=Bayerisches Wörterbuch |Band=1/1 |Spalten=374}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist die [[Brühe]], die bei der Herstellung von [[Brühwurst|Brüh-]] und [[Kochwurst]] entsteht. Beim traditionellen [[Schlachtfest]] wurden vor den Würsten auch [[Fleisch]] und [[Leber (Lebensmittel)|Leber]] im gleichen Kessel gegart, wodurch –&amp;amp;nbsp;besonders, wenn später auch noch Würste platzten&amp;amp;nbsp;– eine kräftige Brühe entstand, die die Grundlage zum Beispiel für [[Brotsuppe]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das seit dem 15. Jahrhundert bezeugte Wort &amp;#039;&amp;#039;metzeln&amp;#039;&amp;#039; ist aus &amp;#039;&amp;#039;macellare&amp;#039;&amp;#039; (mittellateinisch: schlachten) entlehnt. Zuerst wurde es für &amp;#039;&amp;#039;Schlachten&amp;#039;&amp;#039;, dann ab dem 16. Jahrhundert für &amp;#039;&amp;#039;Niedermachen im Kampf&amp;#039;&amp;#039; und schließlich im 18. Jahrhundert für Blutbad (Gemetzel) verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bibliographisches Institut, Dudenredaktion |Titel=Duden, das Herkunftswörterbuch: Etymologie der deutschen Sprache |Auflage=5., neu bearb. |Verlag=Dudenverlag |Ort=Mannheim |Datum=2014 |ISBN=978-3-411-04075-9 |Seiten=560}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine der frühesten schriftlichen Erwähnungen des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Metzelsuppe&amp;#039;&amp;#039; fanden die [[Brüder Grimm]] in der Humoreske &amp;#039;&amp;#039;Von Deß Esels Adel. Und der Sau Triumph: Ein sehr Artige Lustige und Liebliche Beschreibung&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1617.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Friedrich Messerschmid |Hrsg= |Titel=Von Deß Esels Adel. Und der Saw Triumph: Ein sehr Artige Lustige und Liebliche beschreibung |Verlag=Griphangno Fabro-Miranda |Ort= |Datum=1617 |Seiten=116 |Online=https://books.google.de/books?id=4wJlAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104&amp;amp;lpg=PA104&amp;amp;dq=esels+adel&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=81llgoDJHt&amp;amp;sig=MUCiy5w_5fUAho8xqxJbvVXRkjE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiO3-WOyufaAhVEC8AKHVwoAgkQ6AEIOTAB#v=snippet&amp;amp;q=soll%20ich%20sagen&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWB&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Metzelsuppe |Band=12 |Sp=2154 |lemid=M04526}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Wurstbrühe&amp;#039;&amp;#039; wiesen die Brüder Grimm in einem deutsch-italienischen Wörterbuch von 1616 nach,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Martin Ravellin |Titel=Dictionarium Teutsch-Frantzösich-Italiänisch: Frantzösisch-Teutsch-Italiänisch: Italiänisch-Frantzösisch-Teutsch. Sampt einer kurtzen und notwendigen Unterrichtung gemeldfer drey Spraachen, in gestalt einer grammatica. Erstlich in Druck gegeben in zweyen underschiedlichen Theilen durch weylandt Leuinum Hulsium … Durch Franciscum Macum Martinum auelluum von Meylandt, linguisten zu Heydelberg |Auflage= |Verlag=bey Erasmo Kempffern, in Verlegung Leuini Hulsij Wittibin |Ort= |Datum=1616 |Seiten=422 |Online=https://books.google.de/books?id=JnzLL-2VyrIC&amp;amp;pg=PA422&amp;amp;dq=bouillon+auquel+on+%C3%A0+le+boudins,+brodo+di&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi3_M6b0efaAhVnOJoKHbxyCMEQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=bouillon%20auquel%20on%20%C3%A0%20le%20boudins,%20brodo%20di&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; während der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Wurstsuppe&amp;#039;&amp;#039; in einer Schrift von 1646/1653 erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Wurstsuppe |Band=30 |Sp=2322 |lemid=W29358}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fons latinitatis bicornis ex optimorum probatissimorumque auctorum philologorum … rivulis scaturiens, e quorum uno, Thematum appellativorum; altero, Vocum propriarum, vera cognitio promanat: opus ab Andrea Corvino … inchoatum; nunc vero a Johanne Georgio Schledero … in hanc formam digestum … |Datum=1653 |Online=https://books.google.de/books?id=ViER5Bu3mSMC&amp;amp;pg=PA90&amp;amp;dq=alber+wie+wurstsuppe,+oder+erbes+br%C3%BCe&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj1ifmx0ufaAhUI66QKHT3dDD0Q6AEIKTAA#v=onepage&amp;amp;q=alber%20wie%20wurstsuppe,%20oder%20erbes%20br%C3%BCe&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Variationen ==&lt;br /&gt;
Die wesentlich dünnere Wurstbrühe, die in [[Fleischerei]]en bei der Wurstherstellung anfällt, wird normalerweise nicht verwertet, spielte aber in Notzeiten eine wichtige Rolle als Ersatz für [[Fleischbrühe]]. So war während der beiden Kriege im 20. Jahrhundert ([[Erster Weltkrieg|Erster]] und [[Zweiter Weltkrieg]]) Wurstbrühe ohne [[Lebensmittelmarke]]n erhältlich und auch in beiden Nachkriegszeiten blieb sie begehrt. Ein typisches Rezept aus der Zeit ergänzt sie um [[Steckrübe]]n, [[Kartoffel]]n, [[Mehl]] und [[Paniermehl|Semmelbrösel]] zu einem sättigenden [[Eintopf]]. Heute ist Wurstbrühe nur noch selten bei Fleischern erhältlich, selbst bei denen, die noch selbst Wurst herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kesselsuppe wird in Süddeutschland häufig mit &amp;#039;&amp;#039;Riebele (Riwwele, Riweli...)&amp;#039;&amp;#039; gegessen. Dabei handelt es sich um nudelartige Teigklößchen aus Mehl und Ei, welche ähnlich wie [[Spätzle]] der Suppe hinzugefügt und darin gegart werden. Diese Riebele sind nicht mit dem alpenländischen Gericht [[Riebel]] zu verwechseln. Trockene Riebele aus Ei und [[Grieß#Hartweizengrieß|Hartweizengrieß]] werden von einigen Nudelherstellern auch im Handel angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
In der [[Pfalz (Region)|Pfalz]], in Teilen [[Hessen]]s und [[Niedersachsen|Südniedersachsens]], [[Baden-Württemberg]]s, in [[Franken (Region)|Franken]], [[Sachsen]], [[Thüringen]] und im südlichen Sachsen-Anhalt, wo die Wurstsuppe teilweise &amp;#039;&amp;#039;Metzelsuppe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kesselsupp(e)&amp;#039;&amp;#039; oder auch Worschtsupp(e) genannt wird, wird sie auch heute noch angeboten, wenn ländliche Gastwirtschaften ein [[Schlachtfest]] abhalten. Sie ist die Suppe, die in dem Kessel entsteht, in dem die [[Leberwurst|Leberwürste]], [[Blutwurst|Blutwürste]] , meist auch noch [[Wellfleisch]], gekocht werden. Früher war es üblich, dass eine Familie, die ein Schlachtfest veranstaltete, alle Nachbarn mit Metzelsuppe beschenkte, die von diesen in [[Milchkanne]]n abgeholt wurde. Weil fast immer eine der Blutwürste platzt (wenn nicht, wurde nachgeholfen) enthält die Metzelsuppe fast immer Flocken der Blutwurst. Ein alter Brauch aus der Oberpfalz ist das [[Spießrecken|Wurstsuppenfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verschenken an Nachbarn war auch in einigen anderen Regionen Deutschlands üblich, so verschenkte man zum Beispiel auch in [[Schwaben]] Metzelsuppe, im [[Oldenburger Land]] (Niedersachsen) Fleisch- und Wurstbrühe und in [[Thüringen]] und [[Sachsen]] Wurstsuppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Dichter [[Ludwig Uhland]] verfasste ein Metzelsuppenlied,&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Metzelsuppenlied|&amp;#039;&amp;#039;Metzelsuppenlied&amp;#039;&amp;#039; Gedichte von Ludwig Uhland, 1815, J. G. Cotta’sche Buchhandlung]], abgerufen am 9. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; das u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Franz Josef Schütky]] vertont wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hausschlachtung.&amp;#039;&amp;#039; In: {{Webarchiv |url=http://www.hgv-ehningen.de/heimatkalender3.htm#Februar |text=&amp;#039;&amp;#039;Ehninger Heimatkalender&amp;#039;&amp;#039;, Februar. |wayback=20140409135320}} 3. Absatz: „Metzelsuppe war auch in Schwaben eine Hauptmahlzeit beim Schlachtfest.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurstbruhe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brühe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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