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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wurfzabel</id>
	<title>Wurfzabel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:36:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wurfzabel&amp;diff=57954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-01-23T15:58:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chou Fang 001.jpg|mini|Damen beim Trictrac-Spiel &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(&amp;lt;!--[[Zhou Fang]], // Ausblendung, solange noch kein Artikel vorhanden --&amp;gt;China, [[Tang-Dynastie]], 8. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Codex Manesse 262v Herr Goeli.jpg|mini|Wurfzabelspieler (14. Jahrhundert), [[Codex Manesse]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wurfzabel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trictrac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tricktrack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein mittelalterliches Würfelbrettspiel. Es gab verschiedene Regelvarianten; heute wird in West- und Mittel-Europa meist die moderne Version [[Backgammon]] gespielt. &lt;br /&gt;
Das alte Wort &amp;#039;&amp;#039;Zabel&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Spielbrett“ und geht wie das Wort &amp;#039;&amp;#039;Tafel&amp;#039;&amp;#039; auf lateinisch &amp;#039;&amp;#039;tabula&amp;#039;&amp;#039; „Brett“, „Tafel“ zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duden.de/rechtschreibung/Zabel Zabel] bei Duden online&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Puff&amp;#039;&amp;#039; ahmt ursprünglich das Geräusch der fallenden Würfel nach.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duden.de/rechtschreibung/Puff_Brettspiel_Spiel Puff] (Brettspiel) bei Duden online&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vulgärausdruck für [[Bordell|Freudenhaus]] geht wiederum auf den Namen des Spieles zurück, das in diesen Häusern früher gespielt wurde – man ging also zum Spielen, „zum Puff“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duden.de/rechtschreibung/Puff_Freudenhaus_Bordell Puff] (Freudenhaus) bei Duden online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittelalterliche Wurfzabel hat antike Vorläufer. Die [[Römisches Reich|Römer]] kannten verwandte Spiele unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Duodecim scripta|Ludus duodecim scriptorum]]&amp;#039;&amp;#039; („Zwölflinienspiel“), &amp;#039;&amp;#039;Alea&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Um 1180 werden Tische für Wurfzabel erstmals im deutschsprachigen Raum erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hardyhuebener.de/engl/geschichte.html |titel=Hardy&amp;#039;s Backgammon Pages - Tabular Backgammon History |abruf=2021-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des 15. Jahrhunderts verzeichnete man, dass neben Schach auch Wurfzabelbretter in den meisten Adelshäusern zu finden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=RmUAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA544&amp;amp;lpg=PA544&amp;amp;dq=siboto+von+neuenberg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=3iKPFMvRdl&amp;amp;sig=7zmzUeQ4zTwf8S00zzV1bko0_k0&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=siboto%20%20neuenberg&amp;amp;f=false Carl Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Ulms Verfassungs-, bürgerliches und commercielles Leben im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Verlag F. C. Löflund, 1831, Seite 544]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Regeln ==&lt;br /&gt;
Verschiedene Spielregeln aus dem 13. Jahrhundert sind im &amp;#039;&amp;#039;{{lang|es|[[Libro de los juegos]]}}&amp;#039;&amp;#039; („Buch der Spiele“) [[Alfons X.|Alfons des Weisen]] zu finden. Im Gegensatz zum Backgammon und dessen zahlreichen Varianten werden beim &amp;#039;&amp;#039;Puff&amp;#039;&amp;#039; oder Wurfzabel alle [[Spielstein]]e zunächst auf das Brett &amp;#039;&amp;#039;eingewürfelt&amp;#039;&amp;#039;. Es wird grundsätzlich immer die kleinere Augenzahl der beiden Würfel gezogen. Ist dies nicht möglich (durch eine Blockade), ist der Gegner am Zug. Nach einem [[Pasch (Spiel)|Pasch]] werden zunächst viermal der gewürfelte Pasch (zum Beispiel 4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2) gezogen und danach der gegenüberliegende Pasch (zum Beispiel 4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;5) ebenfalls viermal gezogen. Kann der Pasch nicht ganz zu Ende gezogen werden, ist der Gegenspieler wieder mit dem Würfeln an der Reihe. Es folgt noch ein zusätzlicher Wurf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderregeln gibt es außerdem, wenn ein Spieler zwölf Punkte gewinnt, ohne dass sein Gegner dazwischen überhaupt punktet ([[Bredouille]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Hauptvarianten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beim &amp;#039;&amp;#039;Konträrzabel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039; Gegenpuff&amp;#039;&amp;#039; beginnt der eine Spieler auf Feld 1 und sein Kontrahent auf Feld 12a bzw. 24. Sie spielen gegenläufig um das Spielbrett; der eine spielt im Uhrzeigersinn, der andere gegen den Uhrzeigersinn.&amp;lt;ref name=Parlett&amp;gt;[[David Parlett|Parlett, David]] (1999). [https://books.google.co.uk/books?id=rH6DAAAAMAAJ&amp;amp;q=The+Oxford+History+of+Board+Games&amp;amp;dq=The+Oxford+History+of+Board+Games&amp;amp;hl=en&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y &amp;#039;&amp;#039;The Oxford History of Board Games&amp;#039;&amp;#039;]. Oxford: OUP. ISBN 978-01921-2998-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Beim &amp;#039;&amp;#039;Langzabel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Langen Puff&amp;#039;&amp;#039; beginnen beide Spieler auf Feld 1 und fahren von dort zu Feld 12 bzw. 24. Sie spielen gleichläufig und zwar beide gegen den Uhrzeigersinn.&amp;lt;ref name=Parlett/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schwarzwald]] hat sich das &amp;#039;&amp;#039;Lange Puff&amp;#039;&amp;#039; bis heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Brettle&amp;#039;&amp;#039; erhalten und wird rund um [[Furtwangen]] wieder gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Varianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wurfzabel.jpg|mini|Wurfzabelspieler (13. Jahrhundert), [[Carmina Burana|Codex Buranus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beim &amp;#039;&amp;#039;Russischen Puff&amp;#039;&amp;#039; kann der Spieler, sobald er zwei Steine im Feld hat, wählen, ob er mit diesen weiterziehen möchte oder weitere Steine einsetzen will.&lt;br /&gt;
*Beim &amp;#039;&amp;#039;Holländischen Puff&amp;#039;&amp;#039; darf kein Spieler einen gegnerischen Stein schlagen, bevor er einen eigenen Stein auf die letzte Zacke des gegnerischen Einsatzfeldes gezogen hat.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Kotra (Backgammon)|Kotra]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kvátrutafl&amp;#039;&amp;#039; ist eine altisländische Spielart des Wurfzabels.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Tric Trac]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine französische Variante, die sich im 16. Jahrhundert in Europa verbreitete.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Backgammon]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine moderne Variante des Wurfzabels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendungen ==&lt;br /&gt;
Die Redewendung „bei jemandem einen Stein im Brett haben“ als Synonym für „große Sympathie bei jemandem haben“ geht auf das Wurfzabelspiel zurück. Bei dem Spiel kommt es darauf an, seine Steine gut zu platzieren. Wem dies gelang, hatte also Aussicht auf Gewinn und Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden 11 (1992), S. 688&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich geht auch der aus dem Französischen stammende Ausdruck [[Bredouille]] auf das Spiel zurück (siehe dort).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Spiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backgammon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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