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	<title>Wupperverband - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wupperverband&amp;diff=221852&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didym: typo</title>
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		<updated>2026-03-03T15:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Verband&lt;br /&gt;
| Name                = &amp;lt;!-- Nur wenn vom Artikelnamen abweichend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Abkürzung           = WV&lt;br /&gt;
| Logo                = Wupperverband logo.svg&lt;br /&gt;
| Logogrösse          = &amp;lt;!-- Nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel 81 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Rechtsform          = [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|KdöR]]&lt;br /&gt;
| Organisationstyp    = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum      = 8. Januar 1930&lt;br /&gt;
| Gründungsort        = &lt;br /&gt;
| Sitz                = [[Wuppertal]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Vorstand            = Ingo Noppen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=wupperverband.de |url=https://www.wupperverband.de/ueber-uns/organisation/vorstand |titel=Vorstand |sprache=DE |abruf=2025-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiter         = 450 (2024)&amp;lt;ref name=&amp;quot;JB2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wupperverband.de/internet/mediendb.nsf/gfx/med_HVAL-DCQJ6S_4BB19C/$file/2024_Jahresbericht%20WV.pdf |titel=Jahresbericht 2024 |werk=wupperverband.de |sprache=DE |format=PDF |abruf=2024-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitglieder          = &lt;br /&gt;
| Website             = [http://www.wupperverband.de/ www.wupperverband.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wupperverband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine seit 1930 bestehende [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|Körperschaft des öffentlichen Rechts]] und einer der großen [[Wasserwirtschaftsverband|Wasserwirtschaftsverbände]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Er ist zuständig für die [[Wasserwirtschaft]] im [[Einzugsgebiet]] der [[Wupper]] und hat seinen Sitz in [[Wuppertal]]. Der Verband hat etwa 450&amp;amp;nbsp;Mitarbeiter und bildet im Durchschnitt 20 Auszubildende aus. Zur gemeinschaftlichen Interessenvertretung hat sich der Verband der [[Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen]] angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Verbandsgebiet ==&lt;br /&gt;
Das Verbandsgebiet umfasst das im Land [[Nordrhein-Westfalen]] gelegene oberirdische Einzugsgebiet der [[Wupper]]. Die Lage im [[Bergisches Land|Bergischen Land]] bedingt lokal Niederschläge von bis zu 1.400 mm im Jahr mit entsprechenden Problemen bei Abfluss und Hochwasserschutz. Rund drei Viertel der rund 1 Mio. Menschen im Einzugsgebiet leben in den vier Großstädten [[Leverkusen]], [[Solingen]], [[Remscheid]] und [[Wuppertal]]. Zwei Drittel der Flächen, insbesondere in den Oberlaufgebieten, werden weide- und forstwirtschaftlich genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ministerium&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GER Wuppertal Untere Lichtenplatzer Straße 18.jpg|mini|Verwaltungsgebäude des Wupperverbandes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klaeranlage radevormwald nord.jpg|mini|Teilkomplex der Kläranlage Radevormwald-Nord, betrieben vom Wupperverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wupperverband ist zuständig für Abwasserreinigung im Einzugsgebiet der Wupper. Er betreibt 11 Klärwerke: [[Klärwerk Buchenhofen]], Klärwerk Burg, Klärwerk Dhünn, Klärwerk Hückeswagen, Klärwerk Kohlfurth, Klärwerk Leverkusen, Klärwerk Marienheide, Klärwerk Odenthal, Klärwerk Radevormwald, Klärwerk Schwelm und Klärwerk Wermelskirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist er zuständig für Hochwasserschutz und Niedrigwasseraufhöhung. Hierzu betreibt er 14 Talsperren: [[Beyenburger Stausee]], [[Bevertalsperre]], [[Brucher Talsperre]], [[Eschbachtalsperre]] (Eigentümer ewr GmbH), [[Große Dhünntalsperre]], [[Herbringhauser Talsperre]], [[Kerspetalsperre]], [[Lingesetalsperre]], [[Neyetalsperre]], [[Panzertalsperre]] (Eigentümer: ewr GmbH), [[Ronsdorfer Talsperre]], [[Silbertalsperre]] (Schevelinger Talsperre), [[Stauanlage Dahlhausen]] und die [[Wuppertalsperre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren betreut der Wupperverband die Gewässer im Einzugsgebiet der Wupper (Gewässerentwicklung, Renaturierung, Hochwasservorsorge). Die Wupper hat zahlreiche Nebenarme, der größte ist die [[Dhünn (Wupper)|Dhünn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben des Wupperverbandes sind im „Wupperverbandsgesetz“ (WupperVG&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesetz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&amp;amp;gld_nr=7&amp;amp;ugl_nr=77&amp;amp;bes_id=3755&amp;amp;menu=0&amp;amp;sg=0&amp;amp;aufgehoben=N&amp;amp;keyword=wupperverband#det0 |titel=Gesetz über den Wupperverband (Wupperverbandsgesetz - WupperVG) |werk=recht.nrw.de |abruf=2024-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) von 1930, zuletzt geändert 2012, festgelegt:&lt;br /&gt;
* Regelung des Wasserabflusses einschließlich Ausgleich der Wasserführung und Sicherung des Hochwasserabflusses der oberirdischen Gewässer oder Gewässerabschnitte und in deren Einzugsgebieten;&lt;br /&gt;
* Unterhaltung oberirdischer Gewässer oder Gewässerabschnitte und der mit ihnen in funktionellem Zusammenhang stehenden Anlagen;&lt;br /&gt;
* Rückführung ausgebauter oberirdischer Gewässer in einen naturnahen Zustand;&lt;br /&gt;
* Vermeidung, Minderung, Beseitigung und Ausgleich wasserwirtschaftlicher und damit in Zusammenhang stehender ökologischer, durch Einwirkungen auf den Grundwasserstand hervorgerufener oder zu erwartender nachteiliger Veränderungen;&lt;br /&gt;
* Beschaffung und Bereitstellung von Wasser zur Trink- und Betriebswasserversorgung sowie zur Ausnutzung der Wasserkraft;&lt;br /&gt;
* Abwasserbeseitigung nach Maßgabe des Landeswassergesetzes;&lt;br /&gt;
* Entsorgung der bei der Durchführung der Verbandsaufgaben anfallenden Abfälle;&lt;br /&gt;
* Vermeidung, Minderung, Beseitigung und Ausgleich eingetretener oder zu erwartender, auf Abwassereinleitungen oder sonstige Ursachen zurückzuführender nachteiliger Veränderungen des oberirdischen Wassers;&lt;br /&gt;
* Ermittlung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse, soweit es die Verbandsaufgaben erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Kennzahlen Wupperverband @ 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;JB2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wuppereinzugsgebiet || 813 km² &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fließlänge Wupper || 115 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittlerer Abfluss || 17 m³/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasserläufe gesamt || rd. 2.300 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einwohner (E) gesamt || 1,0 Mio. E&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Betriebsanlagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Talsperren || 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stauinhalt gesamt || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kläranlagen || 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reinigungskapazität || 1.457.150 E&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtabwasservolumen || 143 Mio. m³/Jahr &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regenbecken || 77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pumpwerke || 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochwasserrückhaltebecken || 27&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbandsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet der Wupper hatte bereits seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorindustrielle Produktionsstätten für Textilien und Kurzwaren, die seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Barmer Artikel|Barmer Kurzwaren]]&amp;#039;&amp;#039; (nach dem Ort [[Barmen]]) bekannt wurden. Entsprechend wurden die Quellen und Flüsse im Wupper-Einzugsgebiet intensiv genutzt, sowohl zur Ver- und Entsorgung von Spinnereien, Färbereien, Webereien, als auch zur Gewinnung von Wasserkraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homepage&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Wupperverband, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Wuppertal |url=https://www.wupperverband.de/internet/web.nsf/id/pa_startseite.html |titel=Willkommen beim Wupperverband |sprache=de |abruf=2024-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert chemische und pharmazeutische Industrie, z.&amp;amp;nbsp;B. mit Gründung des Unternehmens [[Bayer AG|Bayer]] 1863 im heutigen Wuppertaler Ortsteil Heckinghausen und weitere Fabriken wie die „[[Vorwerk (Unternehmen)|Barmer Teppichfabrik Vorwerk &amp;amp; Co]]“ 1883 sowie Metallverarbeitung und Maschinenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Nutzung der Wupper und der [[Industrialisierung]] stieg der Grad ihrer Verschmutzung, insbesondere in der unteren Wupper von Wuppertal flussabwärts. Der letzte Lachs wurde 1830 in der Wupper gesichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ministerium&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flussgebiete.nrw.de/ |titel=Startseite |werk=flussgebiete.nrw.de |datum=&amp;lt;!--n/a--&amp;gt; |sprache=de |abruf=2024-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der schlechten Wasserqualität war der Gestank des Flusses ein Problem. Die [[Eschbachtalsperre]] wurde 1889 bis 1891 als erste Trinkwasser-Talsperre Deutschlands am Wupperzufluss [[Eschbach (Wupper)|Eschbach]] gebaut. Die rechtlichen Voraussetzungen zur weiteren Problemlösung wurden mit einem preußischen Gesetz vom 19.&amp;amp;nbsp;Mai 1891 für die Anwendung eines Beitrittszwanges der Industrie zu einer Wassergenossenschaft im Gebiet der Wupper und ihrer Nebenflüsse geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Bochalli: &amp;#039;&amp;#039;Die Wassergenossenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Parey, Berlin 1913.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses „Wuppertalsperrengesetz“ und die Gründung der „Genossenschaft zur Errichtung von Thalsperren“ 1896 dienten zunächst dem Bau von Talsperren zur Wasser- und Energieversorgung und nicht zur Bewältigung der Abwasserproblematik. Eine organisatorische Ausweitung zur Bewältigung der Gewässerverschmutzung wurde infolge des 1904 erlassenen Emschergenossenschaftsgesetzes diskutiert, aber erst nach der Kommunalreform zum 1.&amp;amp;nbsp;August 1929 (Gründung der Stadt Wuppertal) am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1930 durch ein preußisches Sondergesetz mit Kommunen und Industrie als Mitgliedern mit dem „Wupperverbandsgesetz“ gegründet. Damit konnte der Wupperverband die einzugsgebietsweite Abwasserbeseitigung angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
Mitglieder des Verbandes sind heute&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesetz&amp;quot; /&amp;gt; Städte, Gemeinden und Kreise im Verbandsgebiet; Unternehmen und sonstige Träger der öffentlichen Wasserversorgung im Verbandsgebiet, die hier zum Zweck der Nutzung Wasser als Grundwasser fördern, aus oberirdischen Gewässern entnehmen oder aus Anlagen des Verbandes übernehmen; gewerbliche Unternehmen, Grundstückseigentümer und Träger von Verkehrsanlagen mit relevantem Nutzen aus der Arbeit des Wupperverbandes. Die Verbandsversammlung mit 101 Delegierten ist das oberste Gremium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Wupperverband in der Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Der Wupperverband hat als Zukunftsthemen Demografie, Energie, Klimawandel und Hochwasserschutz identifiziert. Die Senkung der eigenen Treibhausgasemissionen, Kreislaufwirtschaft und neue Technologien werden in Forschungs- und Kooperationsvorhaben weiter verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wupperverband (Hrsg.): „Wasserwirtschaft für Millionen“, Remscheid 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wuppereinzugsgebiet soll im Rahmen der Wasserwirtschaftspolitik des Landes NRW auch wieder zum Lachs-Laichgebiet werden.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/c/c2/Leitfaden_salmoniden.pdf | wayback=20150924013926 | text=&amp;#039;&amp;#039;Informationsbroschüre des Nordrhein-Westfälischen Innenministeriums (PDF)&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wupperverband.de/ Offizielle Website Wupperverband]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Wasserverbände in Nordrhein-Westfalen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/15/58/N |EW=7/12/13/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wupper]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1930]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didym</name></author>
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