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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wu_wei</id>
	<title>Wu wei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:46:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wu_wei&amp;diff=1373756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skranon: Änderung 262197070 von Lectorium rückgängig gemacht; mit Ki geschrieben.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wu_wei&amp;diff=1373756&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-04T15:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/262197070&quot; title=&quot;Spezial:Diff/262197070&quot;&gt;262197070&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Lectorium&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Lectorium&quot;&gt;Lectorium&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; mit Ki geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen sind unter [[Wu Wei (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuwei.jpg|mini|„Wuwei“ im Kaiserpalast Peking ({{lang|zh-Hant|為無}} als [[Langzeichen]] von rechts zu lesen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wu wei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wuwei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|v=无为|t=無為|p=wúwéi}} bis hin zu {{zh|kurz=1|v=为无为|t=為無為|p=wéi wúwéi}}) stammt aus dem [[Daoismus]] – erstmals wird er im [[Daodejing]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Wu Wei&amp;#039;&amp;#039; begründet sich aus der daoistischen Auffassung vom [[Dao]], dem umfassenden Ursprung und Wirkprinzip, das die Ordnung und Wandlung aller Dinge und Vorgänge bewirkt, so dass es nicht weise wäre, in das Walten dieses Prinzips einzugreifen. Die letzte Wahrheit ist gemäß dieser Lehre natürlich bedingt und erfolgt spontan, ohne dass der Geist des Menschen in sie eingreifen müsste. Die Rückkehr zu Grundprinzipien kann nur erfolgen, wenn das [[Dualismus|dualistische]] Denken aufgegeben wird und die Handlungen als &amp;#039;&amp;#039;Wei Wu Wei&amp;#039;&amp;#039; im Einklang mit dem natürlichen Fluss des Lebens erfolgen. Es geht auch darum, die naturgemäße Entwicklung &amp;#039;&amp;#039;gewähren-zu-lassen&amp;#039;&amp;#039; bei der Gestaltung wahrgenommener Erfahrungswelt auf dem Weg von persönlichen Freiheiten, familiärer Eigenheiten, gemeinschaftlicher Unternehmungen, sowie landesspezifischer Entwicklungen im weltweiten Ausgleich&amp;lt;ref&amp;gt;aus den Erläuterungen zum Sinnspruch 54 in [[Tao Te King]].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wu Wei&amp;#039;&amp;#039; bedeutet nicht, dass man gar nicht handelt, sondern dass die Handlungen spontan in Einklang mit dem Dao entstehen. Dadurch wird das Notwendige leicht und mühelos getan und sowohl Übereifer als auch blinder Aktionismus (die als hinderlich betrachtet werden) vermieden. Es ist ein Zustand der inneren Stille, der zur richtigen Zeit die richtige Handlung ohne Anstrengung des Willens hervortreten lässt. Laut [[Joseph Needham]] ist das &amp;#039;&amp;#039;Wu Wei&amp;#039;&amp;#039; eine „Enthaltung von gegen die Natur gerichteten Handlungen.“ – im Gegensatz zu strikt kausalen Zusammenhängen bezeichnete er diese Haltung als „korrelatives Denken“ mit Bezug zu Systemen von sich ordnenden Möglichkeiten&amp;lt;ref&amp;gt;aus den Erkenntnissen zum Sinnspruch 53 in [[Tao Te King]].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vollkommene wird im Daoismus als leer, weich und spontan gedacht und entsprechend sollte auch das Handeln sein, d.&amp;amp;nbsp;h. ohne ein Eingreifen des dualistischen Intellekts, sich der Situation anpassend und [[Intuition|intuitiv]]. Das vollkommene Handeln erkennt intuitiv das beste Mittel und es erscheint als sinnlos, seine Energie in unfruchtbaren Handlungen um der Handlung willen zu erschöpfen, sondern das Handeln sollte sich auf die geeigneten Umstände und Mittel beschränken. Die beste Übersetzung des Begriffes &amp;#039;&amp;#039;Wu Wei&amp;#039;&amp;#039; wäre somit „Nicht-Eingreifen“, „tätiges Nichthandeln“ bzw. als &amp;#039;&amp;#039;Wei Wu Wei&amp;#039;&amp;#039; „Handeln durch Nicht-Handeln“, und es handelt sich um eine Art von [[Kreativität|kreativer]] Passivität. Aus dem integrativen Geschehenlassen resultiert als natürliche Folge auch eine Haltung der friedlichen [[Gewaltlosigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Wu Wei&amp;#039;&amp;#039; erschien in der [[Chinesische Philosophie|chinesischen Philosophie]] zum ersten Mal im [[Daodejing]] und blieb ein Wesensmerkmal des Daoismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn du auf dem Wasser reisen willst, ist ein Boot dafür geeignet, weil ein Boot sich auf dem Wasser in geeigneter Weise bewegt. Wenn du aber an Land gehst, kommst du damit nicht weiter und wirst nur Ärger haben und nichts erreichen als dir selbst Schaden zuzufügen.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Zhuangzi]] XIV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Niemals machen und doch bleibt nichts ungetan.&lt;br /&gt;
 |Autor=Laozi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der Edle tut es ohne Absicht.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Daodejing]] XXXVII}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ohne Absicht bleibt doch nichts ungefördert; denn man ist nie im Zweifel, was man zu tun hat.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[I Ging]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mu (Philosophie)|Mu]]&lt;br /&gt;
* [[Laissez-faire]]&lt;br /&gt;
* [[Stoa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alan Watts]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lauf des Wassers. Die Lebensweisheit des Taoismus.&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 1975, ISBN 3-458-34639-2.&lt;br /&gt;
* Edward Slingerland: &amp;#039;&amp;#039;Wie wir mehr erreichen, wenn wir weniger wollen: Das Wu-Wei-Prinzip.&amp;#039;&amp;#039; Berlin Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-8270-1067-4.&lt;br /&gt;
* J. C. Cooper: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Taoismus? Der Weg des Tao. Eine Einführung in die uralte Weisheitslehre Chinas.&amp;#039;&amp;#039; Barth, München 1993, ISBN 3-502-62112-8.&lt;br /&gt;
* [[Theo Fischer (Autor)|Theo Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Wu Wei. Die Lebenskunst des Tao.&amp;#039;&amp;#039; Silberschnur, Güllesheim 1989, ISBN 978-3-923781-34-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.shiatsu-austria.at/einfuehrung/kultur_7.htm |wayback=20141125092920 |text=Definition, Erklärung, Geschichte}}&lt;br /&gt;
* [http://eprints.lse.ac.uk/22479/ Wu-Wei in Europe. A Study of Eurasian Economic Thought.] Christian Gerlach, London School of Economics – März 2005 (PDF; 406&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
Waldemar Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Reflektionen auf das Taoistische Weltbild.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag, Münster 2021, ISBN 978-3-643-14940-4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daoismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Haltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skranon</name></author>
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