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	<title>Wrisbergholzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wrisbergholzen&amp;diff=2432282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sänger: /* Persönlichkeiten */ chronologisch ist bei den paar Leuten sinnvoller</title>
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		<updated>2026-03-04T13:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; chronologisch ist bei den paar Leuten sinnvoller&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Sibbesse&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Wrisbergholzen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 52/01/43&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 09/54/43&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 196 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 5.27 &amp;lt;!-- Quelle: www.deutschland123.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ohne Beleg| Einwohner               = 295&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-04-06 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Westfeld (Sibbesse)|Westfeld]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 31079&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 05065&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                    = Wrisbergholzen, Blick vom Parkplatz 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Blick auf Wrisbergholzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wrisbergholzen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Sibbesse]] im [[Landkreis Hildesheim]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Wrisbergholzen liegt südlich von [[Hildesheim]] zwischen den Naturparks [[Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln|Weserbergland Schaumburg-Hameln]] und [[Naturpark Harz (Niedersachsen)|Harz]]. Es befindet sich zwischen den Höhenzügen [[Hildesheimer Wald]] (Norden) und [[Vorberge]] (Südwesten) mit den jenseits davon gelegenen [[Sieben Berge (Höhenzug)|Sieben Bergen]]. Durchflossen wird das Dorf vom kleinen [[Alme (Riehe)|Alme]]-Zufluss Holzener Bach. Nahe Ortschaften sind [[Westfeld (Sibbesse)|Westfeld]] im Norden, [[Segeste]] im Ostnordosten, [[Almstedt]] im Osten und [[Grafelde]] im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wrisbergholzen wurde erstmals im Jahr 1019 urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Thiderikes Holzhusen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Hildesheimer Bischof [[Godehard von Hildesheim|Godehard]] schätzte den Ort und besuchte ihn häufig, auch noch kurz vor seinem Tod 1038. &amp;#039;&amp;#039;Dietrichholtensen&amp;#039;&amp;#039; wurde noch 1607 als Ortsname verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung der Kirche in Wrisbergholzen und der Kapellen in Westfeld und Segeste; 1605–1607, Alte Archivsignatur Cal. Br. 21 C IV 4 Nr. 202 ([http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v3034505 Digitalisat] im [[Niedersächsisches Landesarchiv|Niedersächsischen Landesarchiv]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wrisbergholzen bestand laut einem ersten Ortsplan von 1589 eine [[mittelalter]]liche [[Burg]]anlage, deren Entstehungsbeginn bereits bei der ersten urkundlichen Erwähnung der Herren von [[Wrisberg (Adelsgeschlecht)|Wrisberg]] um 1350 anzunehmen ist. Die Karte bildet den Bau mit vorgelagertem [[Torturm]] und umgebendem, wassergefüllten [[Burggraben]] ab. Es ist ein Gebäude in Steinbauweise mit [[Renaissance]]formen, das zwei Geschosse und zwei Gebäudeflügel aufweist. Dabei handelte es sich um eine Vorgängeranlage am Standort des 1745 fertiggestellten [[Schloss Wrisbergholzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Straße „Am Schlosspark“ befindet sich die 1736 erbaute [[Fayence-Manufaktur Wrisbergholzen]], bei der es sich um das älteste, noch in ursprünglicher Gestaltung erhaltene [[Manufaktur]]gebäude für Fayence-Erzeugnisse in [[Norddeutschland]] handelt. Mit der Errichtung der Manufaktur sowie dem Schlossbau ab 1740 siedelten sich vermehrt Handwerker im Dorf an und es entstanden neue Häuser. Die fast 100 Jahre lang produzierende Manufaktur trug zur wirtschaftlichen Blüte des Ortes bei. 1809 gab es rund 470 Einwohner, 1925 waren es etwa 410. Mit etwa 40 Prozent war ein Großteil der Ortsbewohner, darunter viele [[Tagelöhner]], auf dem Gut tätig. 1870 spaltete sich der Gemeindebezirk Wrisbergholzen wegen Streitigkeiten um Gemeindelasten in zwei Gemeinden. Die Gutsgemeinde und die Dorfgemeinde wurden 1928 wiedervereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutshof und Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wrisbergholzen Ort 1589.jpg|mini|Ortsplan von 1589 mit Kirche, zwei Wassermühlen an Teichen, Burganlage mit [[Burggraben]] und [[Torhaus]] als Vorläuferanlage von [[Schloss Wrisbergholzen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Wrisbergholzen}}&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Ortes ist eng verbunden mit dem Bestehen des [[Rittergut]]es, das in den Händen der Familie Wrisberg lag. Das Geschlecht ist mit Hermann Wristberg am 5.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1355 erstmals urkundlich belegt. Es handelte sich zunächst um [[Freiherr]]en, die 1817 in den [[Graf]]enstand erhoben wurden. Zur Unterscheidung des Ortsnamens von vielen anderen „Holthusen“ und „Holzen“ wurde der Adelsname &amp;#039;&amp;#039;Wrisberg&amp;#039;&amp;#039; in der frühen [[Neuzeit]] zum ersten Teil des Ortsnamens. 1920 gehörten zum Gut etwa 1500&amp;amp;nbsp;Hektar Land, von dem es nach dem [[Reichssiedlungsgesetz]] im Rahmen der [[Innere Kolonisation|Inneren Kolonisation]] rund 150 Hektar für Siedlungszwecke zur Verfügung stellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gutsanlage mit dem Schloss Wrisbergholzen entstand zwischen 1740 und 1745. Erbauer war Graf Johann Rudolf von Wrisberg (1677–1764), damals Präsident des [[Oberlandesgericht Celle|Oberappellationsgerichts Celle]]. Schloss und Schlosspark sind noch heute eindrucksvoll, befinden sich aber seit Jahrzehnten in einem erneuerungsbedürftigen Zustand. Der [[Alter Schlosspark Wrisbergholzen|Alte Schlosspark]] steht unter Naturschutz. Im Schloss befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Fliesenzimmer&amp;#039;&amp;#039; als ein mit blauweißen [[Emblem (Kunsthistorische Kategorie)|Emblem]]-Fliesen gekachelter Raum. Die Fliesen stammen aus der 1736 entstandenen Fayence-Manufaktur Wrisbergholzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosspark ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Alter Schlosspark Wrisbergholzen}}&lt;br /&gt;
Das Schloss besaß auf der heutigen Hofseite anfangs zwei [[Giardino segreto]]. Der [[barock]]e Hauptgarten erstreckte sich in der Mittelachse des Schlossgebäudes nach Osten. Er war ein überwiegend nach französischen Vorbildern gestaltetes [[Parterre (Gartenkunst)|Parterre]], das etwa die Breite des heutigen Mittelbaus aufwies und von hoher Regelmäßigkeit war. Die Mitte des Parterres, das vom Schloss durch eine [[Gräfte|Graft]] getrennt wurde, bildete ein Brunnen oder ein kreisrunder Platz, der durch die steinerne Figur bzw. eine Vase geschmückt war. Eine schmale Brücke stellte die Verbindung zwischen Schloss und Garten her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa neun Hektar umfassende Parkfläche östlich des Schlosses ist das Ergebnis einer Neugestaltung in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, als Graf Werner in Wrisbergholzen lebte. Er ließ die romantischen Staffagen errichten, die als „Monument“, „Teetempel“ und „Wasserstürze“ besondere Blickpunkte schufen und teils als Aussichtspunkte in die umliegende Landschaft dienten. Der heute verwilderte Park vermittelt nur noch wenig von der Gartenkunst des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Der obere und der untere Teich (mit „Annettens Insel“) lassen kaum noch erahnen, dass dies gestaltete Landschaftsszenerien waren. Der Park wurde 1984 als [[Alter Schlosspark Wrisbergholzen]] unter Naturschutz gestellt, was seinen Verfall nicht aufgehalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1901 ließ Werner Graf Görtz-Wrisberg am Ortsrand eine neue [[Ziegelei]] errichten, die eine alte [[Feldbrandziegelei|Handziegelei]] ablöste. 22 Beschäftigte stellten jährlich bis zu einer Million Mauersteine, Dachziegeln und Röhren her. 1903 erhielt das Dorf, aus [[Alfeld (Leine)|Alfeld]] kommend, den ersten Fernsprecheranschluss, der zum Gutshof und zur Ziegelei führte. Auf dem Kirchkamp oberhalb des Dorfes wurde 1903 von der gräflichen Familie von Wrisberg das &amp;#039;&amp;#039;Marienstift&amp;#039;&amp;#039; erbaut, in dem kranke und gebrechliche Gutsarbeiter aufgenommen wurden. Ab 1904 ließ der Graf das Gut mit [[Gasbeleuchtung|Gaslicht]] erleuchten. Dazu wurde eine [[Gaswerk|Gasanstalt]] zur Herstellung von [[Aerogengas]] erbaut. 1911 bekamen Dorf und Gut elektrischen Strom, den das [[Gronau (Leine)|Gronauer]] Elektrizitätswerk lieferte. 1911 entstand ein neues Schulgebäude im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa einen Kilometer südwestlich vom Ort entfernt liegt auf der Erhebung Wernershöhe (329&amp;amp;nbsp;m) ein 1670 als [[Jagdschloss]] erbautes Gebäude, das sich lange im Besitz des Grafen Görtz-Wrisberg befand. 1906 wurde es durch einen gelegten Brand zerstört und danach als Wohngebäude für das dortige [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] wieder aufgebaut. Dort entstand in der Folge auch eine Ausflugsgaststätte mit Kaffeegarten. Nach der [[Machtergreifung]] richtete das [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|Nationalsozialistische Kraftfahrkorps]] 1938 im Gebäude eine Schule ein. Seit November 1997 befindet sich auf dem Gelände das Veranstaltungszentrum &amp;#039;&amp;#039;Kulturherberge Wernershöhe&amp;#039;&amp;#039;. Im Umfeld der Wernershöhe wurde 1941 ein militärischer [[Feldflugplatz]] eingerichtet. Das Schloss Wrisbergholzen diente dem Militär als Fotostelle für Luftbilder, während die Schlossbesitzer umgesiedelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] beschossen am 7.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1945 amerikanische Truppen den Ort mit Artillerie und Maschinengewehren, da sie deutsche Truppen dort vermuteten. Die deutsche Fliegereinheit von der Wernershöhe war zuvor bereits nach Hildesheim abgezogen. Infolge des Angriffs brannte ein Kuhstall des Gutes ab. Im Oktober 1945 quartierten sich britische Truppen im Schloss ein. Bei ihrem Abzug im Januar 1946 nahmen sie Einrichtungen und sonstiges Inventar mit. Nach dem Krieg wählten zahlreiche Adelsfamilien, die ihre Heimat im Osten des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] verlassen hatten, Wrisbergholzen als neuen Wohnsitz. Sie wurden zunächst im Schloss untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1974 wurde Wrisbergholzen in die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Westfeld&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BibISBN&amp;quot; /&amp;gt; die sich zum 1.&amp;amp;nbsp;November 2016 mit den anderen Mitgliedsgemeinden der [[Samtgemeinde Sibbesse]] zur Einheitsgemeinde Sibbesse zusammenschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neubildung&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuordnung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Gebietsreform]] 1977 gehörte die Region zum [[Landkreis Alfeld (Leine)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr          || 1910  || 1925 || 1933 || 1939 || 1950 || 1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Einwohner]] || 516 ¹ ||  417 ||  428 ||  402 ||  842 ||  453&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quelle || &amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis1950&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis1973&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
¹ &amp;lt;small&amp;gt;incl. Gutsbezirk Wrisbergholzen (= 80 Einw.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat und Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Wrisbergholzen wird auf kommunaler Ebene vom [[Ortsrat]] aus Westfeld vertreten.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Westfeld (Sibbesse)#Politik|titel1=Westfeld – Politik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Entwurf des [[Kommunalwappen]]s der ehemals selbstständigen Gemeinde Wrisbergholzen stammt von dem [[Wappenkünstler|Heraldiker]] und Wappenmaler [[Gustav Völker]], der sämtliche Wappen in der [[Region Hannover]] entworfen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landkreis Hannover |Titel=Wappenbuch Landkreis Hannover |Verlag=Selbstverlag |Ort=Hannover |Datum=1985}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gemeinde wurde das Ortswappen am 10.&amp;amp;nbsp;August 1938 durch den [[Oberpräsident]]en der [[Provinz Hannover]] verliehen. Der [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] aus Alfeld überreichte es am 29.&amp;amp;nbsp;November desselben Jahres.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In [[Silber#Heraldik|Silber]] ein [[Grün#Heraldik, Phaleristik und Vexillologie|grüner]] [[Balken (Heraldik)|Schrägrechtsbalken]], belegt mit drei silbernen [[Wappenschild|Schilden]].&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Literatur |Autor=[[Wilhelm Barner]] |Titel=Wappen und Siegel des Kreises Alfeld |TitelErg=Neubindung |Verlag=Lax GmbH&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;amp;nbsp;KG |Ort=Hildesheim |Datum=1998 |Online=[http://www.hege-elze.de/system/files/Barner%20Wappen%20und%20Siegel%20Textteil.pdf Digitalisat] des Textteils der Erstauflage von 1940 |Format=PDF |KBytes=10000 |Abruf=2019-06-11}}&lt;br /&gt;
|ref = &amp;quot;Wappen&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Begründung = Im frühen Mittelalter ist vom 10. bis 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Wrisbergholzen das uradelige Geschlecht „de Holthusen“ ansässig und reich begütert. Häufig treten Mitglieder dieses Hauses als Zeugen bei wichtigen Rechtshandlungen uns entgegen, und vielmals ist durch Beidrückung des Siegels die Mitwirkung bezeugt. Auf Grund der darin belegten Wappen ist das des Dorfes Wrisbergholzen neu gestaltet worden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Sibbesse#Wrisbergholzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Wrisbergholzen]] mit Gutshof, erbaut 1740 bis 1745 mit dem Fliesenzimmer von 1752, deren Wände komplett mit rund 800 &amp;#039;&amp;#039;Spruchfliesen&amp;#039;&amp;#039; in italienischer, französischer und lateinischer Sprache bedeckt sind.&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Fayence-Manufaktur Wrisbergholzen]], 1736 als „Porcellain Fabrique“ errichtet.&lt;br /&gt;
* Ev. [[St. Martin (Wrisbergholzen)|St.-Martin-Kirche]]. Die ursprünglich frühromanische Kirche weist durch ihr [[Martin von Tours|St.-Martins]]-[[Patrozinium]] in die Zeit der fränkischen [[Sachsen (Volk)|Sachsen]]-Mission zurück. Sie hat eine bemerkenswerte barocke Ausstattung und Ausmalung. Der Westturm aus der Zeit um 1200 weist im unteren Teil zwei Meter starke Bruchsteinmauern auf, was auf eine Erbauung als mittelalterliche [[Wehrkirche]] hindeutet. Im Innern sind eine Holzkanzel von 1612, ein Taufstein vom Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, ein [[Retabel]] aus der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und der Altar aus der Zeit um 1700 beachtenswert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Pfarrhaus gegenüber der Kirche wurde 1603 erbaut (westlicher Teil) und 1728 (östlicher Teil) erweitert.&lt;br /&gt;
* In der Hauptstraße von Wrisbergholzen, deren geschlossene Bebauung für einen Ort von der Größe Wrisbergholzens ungewöhnlich ist, sind mehrere, mit Schnitzereien und Wandgemälden verzierte, gut erhaltene Fachwerkhäuser sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fotogalerie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schloss Wrisbergholzen Eingangsportal.jpg|Eingangsbereich von [[Schloss Wrisbergholzen]]&lt;br /&gt;
 Wrisbergholzen Manufaktur Seite.jpg|[[Fayence-Manufaktur Wrisbergholzen]]&lt;br /&gt;
 Kirche Wrisbergholzen 2017 Westansicht.jpg|[[St. Martin (Wrisbergholzen)|St.-Martin-Kirche]]&lt;br /&gt;
 WrisbergholzenIgreja2.jpg|Das Innere von St.&amp;amp;nbsp;Martin&lt;br /&gt;
 Alte Schule Wrisbergholzen.jpg|Ehemalige Schule, heute als Dorfgemeinschaftshaus genutzt&lt;br /&gt;
 Altes Spritzenhaus Wrisbergholzen.jpg|Ehemaliges Feuerwehrgerätehaus&lt;br /&gt;
 Pfarrhaus Wrisbergholzen.jpg|Pfarrhaus von 1603&lt;br /&gt;
 WrisbergholzenMarketPl.jpg|Häuser in der Straße Markt&lt;br /&gt;
 Wrisbergholzen, Moppenstrasse 28.jpg|Fachwerkhaus in der Moppenstraße&lt;br /&gt;
 Wrisbergholzen, Platz 1.jpg|Fachwerkhaus am Platz&lt;br /&gt;
 WrisbergholzenHighSt.jpg|Häuserzeile in der Poststraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter des Ortes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Friedrich August von Ledebur]] (1763–1833), preußischer Leutnant und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Karl Guden]] (1833–1912), Generalsuperintendent in Göttingen, geboren in Wrisbergholzen&lt;br /&gt;
* [[Ingo Herzke]] (* 1966), Literaturübersetzer, aufgewachsen in Wrisbergholzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse von Max Grohmann in Wrisbergholzen.&amp;#039;&amp;#039; (Gutsverwalter und -vorsteher ab 1901 auf Gut Wrisbergholzen), 18. Oktober 1952, In: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis von Urkunden des Archivs des Grafen von Goertz-Wrisberg zu Wrisbergholzen.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1953.&lt;br /&gt;
* Kulturvereinigung Wrisbergholzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wrisbergholzen Bilder – wie es früher war.&amp;#039;&amp;#039; Horbach am Neckar 1986, ISBN 3-89264-003-3.&lt;br /&gt;
* Heinz-Joachim Tute: &amp;#039;&amp;#039;Historische Gärten im Landkreis Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 1996 des Landkreises Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;148–149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sibbesse.de/de/ Webseite der Gemeinde Sibbesse]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/p6diekunstdenkml02hannuoft#page/312/mode/2up/search/wrisberg Beschreibung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen] in: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der [[Provinz Hannover]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://baudenkmale-wrisbergholzen.de/ Verein zu Erhaltung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen]&lt;br /&gt;
* [http://www.wrisbergholzen.de/ Kulturvereinigung Wrisbergholzen e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BibISBN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{BibISBN&lt;br /&gt;
 |3-17-003263-1|Seite=204}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Georg Dehio]]&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Dehio Vereinigung&lt;br /&gt;
 |Titel=Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen, Niedersachsen&lt;br /&gt;
 |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=München/Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1992&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-422-03022-0&lt;br /&gt;
 |Seiten=1416}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis1950&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=[[Statistisches Bundesamt]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13.&amp;amp;nbsp;September 1950&lt;br /&gt;
 |Band=33&lt;br /&gt;
 |Verlag=W. Kohlhammer Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart/Köln&lt;br /&gt;
 |Datum=1952-08&lt;br /&gt;
 |Seiten=33&lt;br /&gt;
 |Spalten=2&lt;br /&gt;
 |Kommentar=Landkreis Alfeld, S.&amp;amp;nbsp;42&lt;br /&gt;
 |Online=[https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/DEAusgabe_derivate_00000755/GV-1950.PDF#page=42 Digitalisat]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=26400&lt;br /&gt;
 |Abruf=2019-11-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis1973&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Niedersächsisches Landesverwaltungsamt&lt;br /&gt;
 |Titel=Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete&lt;br /&gt;
 |Verlag=Eigenverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=1973-01-01&lt;br /&gt;
 |Seiten=29&lt;br /&gt;
 |Kommentar=Landkreis Alfeld (Leine)&lt;br /&gt;
 |Online=[https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/NIHeft_derivate_00003964/NS_pop1973_pdfa.pdf#page=29 Digitalisat]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=21300&lt;br /&gt;
 |Abruf=2019-11-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Ulrich Schubert&lt;br /&gt;
 |url=http://gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/alfeld.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Alfeld&lt;br /&gt;
 |titelerg=Angaben vom 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1910&lt;br /&gt;
 |werk=gemeindeverzeichnis.de&lt;br /&gt;
 |offline=2026-02-13&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221004060739if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/alfeld.htm&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2022-10-04 &lt;br /&gt;
 |datum=2019-02-03&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-11-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neubildung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=[[Niedersächsische Staatskanzlei]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Sibbesse, Landkreis Hildesheim&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds.&amp;amp;nbsp;GVBl.)&lt;br /&gt;
 |Nummer=19/2015&lt;br /&gt;
 |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
 |Datum=2015-11-12&lt;br /&gt;
 |Seiten=304&lt;br /&gt;
 |Kommentar=S.&amp;amp;nbsp;6&lt;br /&gt;
 |Online=[https://niedersachsen.de/download/102120/Nds._GVBl._Nr._19_2015_vom_19.11.2015_S._299-317.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=464&lt;br /&gt;
 |Abruf=2019-07-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neuordnung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.sibbesse.de/de/kommunale-neuordnung/kommunale-neuordnung.html&lt;br /&gt;
 |titel=Kommunale Neuordnung&lt;br /&gt;
 |werk=Webseite Gemeinde Sibbesse&lt;br /&gt;
 |abruf=2019-05-14}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Verwaltungsgeschichte.de&lt;br /&gt;
 |pfad=alfeld.html&lt;br /&gt;
 |name=Landkreis Alfeld (&amp;#039;&amp;#039;Siehe unter: Nr.&amp;amp;nbsp;77&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Sibbesse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sibbesse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hildesheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sänger</name></author>
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