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	<title>Wredowsche Zeichenschule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:29:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wredowsche_Zeichenschule&amp;diff=2474548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-27T18:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wredowsche zeichenschule und jakobskapelle.jpg|mini|Rechts die Wredowsche Zeichenschule, links die Jakobskapelle]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wredowsche Zeichenschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wredow’sche Zeichenschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kunstschule]] in [[Brandenburg an der Havel]], an der Kinder und Jugendliche vielseitig künstlerisch in den Fächern Malerei, Zeichnen, Grafik, Bildhauerei, experimentellem Gestalten und Werbedesign ausgebildet werden. Sie wird durch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftung Wredow’sche Zeichenschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Zeichenschule am Wredowplatz 1 geht auf den Zeichenlehrer August Köpke zurück. 1870 gründete der Brandenburger Handwerkerverein eine gewerbliche [[Zeichenschule]]. Diese wurde schon bald künstlerisch und finanziell maßgeblich vom Bildhauer [[August Julius Wredow]] unterstützt. Ziel war es, [[Handwerk]]ern, Gewerbetreibenden und Interessierten den Umgang mit den Materialien und kunstgewerbliche Gestaltung zu lehren. Wredow stiftete eine große Summe und übergab Brandenburg seine [[Privatsammlung|Kunstsammlung]] unter der Bedingung, dass sie der Schule ein eigenes Gebäude errichten solle. In der Folge wurde das Schulhaus in der [[Neustadt Brandenburg|Brandenburger Neustadt]] nahe der [[St. Jakob (Brandenburg an der Havel)|Kapelle St. Jakob ]] gebaut, welches 1878 eingeweiht wurde. Unterrichtet wurden in erster Linie [[Geselle]]n und [[Meister]] der Handwerke, jedoch konnten sich auch Laien und interessierte Jugendliche künstlerisch ausbilden lassen. Gipsabdrücke, Stiche und [[Ornament]]e Wredows dienten als Anschauungs- und Unterrichtsmaterialien. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fand nur ein eingeschränkter Unterricht in der Wredowschen Zeichenschule statt. 1947 wurde die Schule durch den kommunistischen Oberbürgermeister [[Fritz Lange (Widerstandskämpfer)|Fritz Lange]] liquidiert, die Kunstwerke abtransportiert und vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Wall: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken. Gerhard Wolf – Brandenburger Künstler und Kunsterzieher&amp;#039;&amp;#039;, in: Jahresbericht Historischer Verein Brandenburg Nr. 5./6. (1995–1997), S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1990 erfolgte die Wiederbegründung der Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;Marie-Luise Buchinger: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Brandenburg an der Havel&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2: Äußere Stadtteile und eingemeindete Orte, S. 79. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1995, ISBN 3-88462-115-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde die Zeichenschule als Stiftung durch den Förderkreis Kunstschule Brandenburg wiedergegründet. Seit 1996 befindet sie sich unter ihrem historischen Namen wieder am angestammten Platz. Die Wredowsche Zeichenschule dient seither vor allem Kindern und Jugendlichen als Ausbildungsstätte für jegliches künstlerisches Schaffen und wird von der [[von Saldern-Gymnasium Europaschule]], der [[Theodor-Fontane-Schule (Brandenburg an der Havel)|Theodor-Fontane-Schule]] und der [[Volkshochschule]] der Stadt genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salderngym.de/seite/161221/nsere_schule_-_das_von_saldern-gymnasium_-seite_3_von_3-.html &amp;#039;&amp;#039;unsere Schule - das von Saldern-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;]. Eingesehen am 21. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde bei Sanierungsarbeiten ein Fahrstuhl angebaut und so die Zeichenschule barrierefrei gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.279153.de &amp;#039;&amp;#039;Bildung mit Weitblick - Vogelsänger weiht Bildhaueratelier in Brandenburgs Wredowscher Zeichenschule ein&amp;#039;&amp;#039;]. Eingesehen am 22. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Das [[Historismus|historistische]] Bauwerk ist ein monumentaler, zweistöckiger und unverputzter [[Backstein]]bau. Er steht [[traufständig]] zum Wredowplatz. Es dominieren rote [[Klinker]] die Fassade. Das ausgebaute Kellergeschoss ist durch [[Gurtgesims]] von dem ersten Stockwerk optisch getrennt. Weitere Gesimse gestalten die Fassade. Die Fenster sind [[Segmentbogen|segmentbogig]] gestaltete [[Sprossenfenster]]. Sie nehmen an Größe vom Keller zum Obergeschoss an Größe zu. Die Fenster des ersten und zweiten Stockwerks sind unter den [[Traufe]]n in stockwerkübergreifende, mit gelben Klinkern gestaltete [[Blende (Architektur)|Blenden]] eingearbeitet. Unter dem [[Giebel]] zur den Platz tangierenden Jacobstraße sind die Fenster einzeln gelb umrandet. Die Fensteröffnungen des ersten Stocks sind dreifach abgestuft in das Mauerwerk gearbeitet. Im Obergeschoss sind sie im unteren Anteil ebenfalls abgestuft gestaltet. Jedoch verliert sich diese Abstufung auf einer etwa vier Fünftel der Fensterhöhe. Das Giebel- und das Traufgesims wird von einem [[Sägezahnfries]] begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Jacobsgraben]] befindet sich das [[Treppenhaus]] in einem deutlich vorspringenden [[Mittelrisalit]]. Dieser ist seitlich abgerundet. In diesem befindet sich das aus dem Baukörper herausstehende [[Portal (Architektur)|Portal]], welches über eine dreizehnstufige, von zwei Seiten begehbare [[Freitreppe]] erreicht wird. Das Dach der Wredowschen Zeichenschule ist ein flaches [[Satteldach]] mit weitem Überstand. An der Nordwestwand befindet sich ein einstöckiger Anbau und ein in Beton- und Glasbauweise angefügter Fahrstuhlschacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Lehrer und Schüler ==&lt;br /&gt;
=== Lehrer ===&lt;br /&gt;
* [[Walter Garski]], war Zeichenlehrer an der [[Saldria (Institution)|Saldria]] und arbeitete zudem in der Wredowschen Zeichenschule&lt;br /&gt;
* [[Bodo Henke]], 1990 bis 1995 Dozent an der Wredowschen Zeichenschule&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kuh]], war von 1923 bis 1928 Direktor der Wredowschen Zeichenschule&lt;br /&gt;
* [[Karl Säwert]], war von 1929 bis Kriegsende Lehrer an der Wredowschen Zeichenschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüler ===&lt;br /&gt;
* [[Thomas Bartel]], ab 1988 Mitglied des sogenannten Dienstagsateliers an der Wredowschen Zeichenschule, Gründungsmitglied des Förderkreises der Zeichenschule&lt;br /&gt;
* [[Georg Hülsse]], besuchte von 1934 bis 1937 die Wredowsche Zeichenschule in Brandenburg&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wolf (Künstler)|Gerhard Wolf]], besuchte von 1928 bis 1935 die Wredowsche Zeichenschule in Brandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09145016}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftung-wredowsche-zeichenschule.de/ Internetpräsenz der Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Detlef Karg (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine wichtige und in ihren Folgen höchst segensreiche Thatsache … - Die Wredowsche Zeichenschule in Brandenburg an der Havel.&amp;#039;&amp;#039; be.bra wissenschaft verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-95410-077-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.402884|EW=12.554331|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16166274-2|LCCN=|NDL=|VIAF=172959609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wredowsche Zeichenschule}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule für Bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung in Brandenburg|Wredowsche Zeichenschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsstiftung|Wredowsche Zeichenschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststiftung in Deutschland|Wredowsche Zeichenschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule in Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1870]]&lt;/div&gt;</summary>
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