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	<title>Wostoksee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wostoksee&amp;diff=82283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Skranon: Änderungen von Skranon (Diskussion) auf die letzte Version von Thomas Dresler zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-12-18T19:20:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Skranon&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Skranon&quot;&gt;Skranon&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Skranon&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Skranon (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Thomas_Dresler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Thomas Dresler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Thomas Dresler&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LakeVostok-Location.jpg|mini|hochkant=1.3|Position des Wostoksees in der Antarktis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antarctica-east2-en.jpg|mini|hochkant=1.3|Kartenausschnitt mit &amp;#039;&amp;#039;Subglacial Lake Vostok&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wostoksee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der größte von mehr als 370 bisher bekannten [[Subglazialer See|subglazialen Seen]] unter dem [[Eisschild]] [[Antarktika]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;antarcticglaciers&amp;quot;&amp;gt;Bethan Davies: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.antarcticglaciers.org/modern-glaciers/subglacial-lakes/ Subglacial lakes].&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;antarcticglaciers.org&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Februar 2014 (letzter Update).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Wright, M. Siegert: &amp;#039;&amp;#039;A fourth inventory of Antarctic subglacial lakes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Antarctic Science]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 24, 2012, S. 659–664.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. J. Siegert, S. Carter, I. Tabacco, S. Popov, D. D. Blankenship: &amp;#039;&amp;#039;A revised inventory of Antarctic subglacial lakes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Antarctic Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Nr. 03, 2005, S. 453–460.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Süßwasser]]see liegt in einer Tiefe von 3700 bis 4100 [[Meter]]n unter dem Eis und erstreckt sich von der namensgebenden russischen [[Wostok-Station]] fast 250&amp;amp;nbsp;Kilometer nach Norden, ist 50&amp;amp;nbsp;Kilometer breit und hat eine Wassertiefe von bis zu 1200 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake Vostok Sat Photo color.jpg|mini|Radaraufnahme ([[RADARSAT-1]]) des Wostoksees aus dem All:&amp;lt;br /&amp;gt;Das Eis über dem See besitzt eine glatte Oberfläche]]&lt;br /&gt;
[[Andrei Kapiza]], ein Wissenschaftler der Wostok-Station, entwickelte bereits Ende der 1950er Jahre die [[These]] über die Existenz eines Sees unter der Station, konnte sie aber nicht beweisen. Erst [[Weihnachten]] 1974 konnte diese These durch ein schottisches Team erhärtet werden, dem bei der [[radar]]gestützten Untersuchung der [[Gletscher]]oberfläche ein besonders ebener Bereich aufgefallen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arte_Welt_des_Wosto-Sees&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://arte.tv/de/wissen-entdeckung/wissenschaft/TV-Programm/2130094,CmC=2130096.html |wayback=20090119121123 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die verwunschene Welt des Wostok-Sees.&amp;#039;&amp;#039;}}, TV-Dokumentation, Ausstrahlung auf [[Arte]], 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2008, 20:15&amp;amp;nbsp;Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1061983 &amp;#039;&amp;#039;Alter See unter tiefem Eis – Der antarktische Wostoksee wird erschlossen.&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;spektrumdirekt&amp;#039;&amp;#039; vom 28.&amp;amp;nbsp;Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Existenz des Sees wurde 1996 durch ein [[Russland|russisch]]-[[Vereinigtes Königreich|britisches]] Team durch Kombination verschiedener Daten zweifelsfrei bestätigt, unter anderem durch luftgestützte Radarmessungen, die tief ins Eis hineinreichten, weltraumgestützte Radar-Höhenmessungen und [[Analyse]] erzeugter [[Seismik|seismischer]] Wellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Lage tief unter dem Eis handelt es sich um den wohl unberührtesten und ursprünglichsten See der Erde. Dass er trotz seiner Durchschnittstemperatur von −3&amp;amp;nbsp;[[Grad Celsius|°C]] nicht durchgefroren ist, ist auf den hohen [[Druck (Physik)|Druck]] von etwa 35 bis 40&amp;amp;nbsp;[[Pascal (Einheit)|Megapascal]] unter der Eisdecke zurückzuführen, der den [[Eis#Anomalien|Gefrierpunkt von Wasser]] auf −2,7&amp;amp;nbsp;°C bis −3,1&amp;amp;nbsp;°C sinken lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsbu.ac.uk/water/phase.html Phasendiagramm des Wassers], (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Daten (Literaturangaben variieren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || {{Coordinate|article=/|text=DM|NS=-77|EW=105|type=waterbody|region=AQ}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Länge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 250&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 40–50&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fläche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 15.690&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (unter dem Eis) || 3700–4100 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (des Wasserbeckens) || 400–1000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittlere Tiefe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 344 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volumen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 5.400&amp;amp;nbsp;km³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Temperatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || −3&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter des Eises wurde auf 420.000 Jahre geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jerome-chappellaz.com/files/publications/climate-and-atmospheric-history-of-the-past-420-000-years-from-the-vostok-ice-core-antarctica-38.pdf Climate and atmospheric history of the past 420,000 years from the Vostok ice core, Antarctica] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der über dem See liegende [[Gletscher]] bewegt sich mit geringer Geschwindigkeit und bringt [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] in den See. Auf der „ausströmenden Seite“ des Gletschers gefriert das Wasser des Sees. Dies führt zu einer Höhendifferenz der beiden Seeseiten von mehr als 400 Metern. Auch der Boden des Sees ist nicht eben, sondern es erheben sich „[[Insel]]n“ über die Oberfläche des Sees in das Eis hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wostoksee bietet einen extremen Lebensraum. Er liegt in vollkommener Dunkelheit. Neben der extrem niedrigen Temperatur seines Wassers ist dessen [[Sauerstoff]]gehalt extrem hoch, nämlich etwa 50 mal höher als in normalem Süßwasser. Die Ursache dafür ist zum einen der hohe Druck von 355 [[Bar (Einheit)|bar]], zum anderen das Vorkommen von [[Klathrat]]en, bei denen der gasförmige Sauerstoff in eine Eisstruktur eingelagert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem scheint der Wostoksee, wie [[DNA-Analyse|Analysen]] von [[DNA]]- und [[RNA]]-Sequenzen zeigen, einen erstaunlichen Artenreichtum zu beherbergen. Bei Untersuchungen von Eisproben aus 3563 bis 3621 Meter Tiefe, die von aus Seewasser entstandenem Akkretionseis stammen, fand sich Erbgut von tausenden verschiedenen Organismen, von denen 94&amp;amp;nbsp;Prozent zu den [[Bakterien]] und 6&amp;amp;nbsp;Prozent zu [[Eukaryoten]], meist von [[Pilze]]n, gehörten. Nur zwei Sequenzen stammen von [[Archaeen]]. Da sich auch DNA von [[Parasit]]en fand, ist zudem die Existenz von höheren, [[Vielzellige Tiere|vielzelligen Tieren]] wie Würmern, Seeanemonen, Krebsen und sogar Fischen nicht ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. M. Shtarkman, Z. A. Koçer, R. Edgar, R. S. Veerapaneni, T. D’Elia u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Subglacial Lake Vostok (Antarctica) Accretion Ice Contains a Diverse Set of Sequences from Aquatic, Marine and Sediment-Inhabiting Bacteria and Eukarya.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[PLOS ONE]].&amp;#039;&amp;#039; 8(7), 2013, S. e67221. [[doi:10.1371/journal.pone.0067221]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gezeitenkräfte im Wostoksee ===&lt;br /&gt;
Im April 2005 untersuchten deutsche, russische und japanische Forscher die Wirkung der [[Gezeitenkraft|Gezeitenkräfte]] auf den See. Abhängig vom Stand der [[Sonne]] und des [[Mond]]es beträgt der [[Tidenhub]] dort zwischen 1 und 2&amp;amp;nbsp;Zentimeter. Das Forscherteam vermutet, dass die Gezeitenkräfte für das Überleben von Mikroorganismen notwendige Strömungen erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
1957 errichteten [[Sowjetunion|sowjetische]] Forscher die Wostok-Station zur Erforschung der irdischen [[Klimageschichte]]. 1983 wurde dort mit −89,2&amp;amp;nbsp;°C die niedrigste jemals gemessene Außentemperatur auf der Erde registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde an der Wostok-Forschungsstation ein Gemeinschaftsprojekt zur Gewinnung eines Eis[[bohrkern]]es für die Klimaforschung unter [[Russland|russischer]], [[Frankreich|französischer]] und [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Beteiligung gestartet. Wie sich später herausstellte, befindet sich die Bohrung genau über dem Wostoksee. Die Bohrung wurde bis zu einer [[Teufe]] von 3623 Metern geführt und erst im Januar 1998 aufgrund eines internationalen Abkommens etwa 130 Meter über dem See gestoppt, um eine [[Stoffreinheit|Kontamination]] des Sees zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ncdc.noaa.gov/paleo/icecore/antarctica/vostok/vostok.html &amp;#039;&amp;#039;Vostok Ice Core.&amp;#039;&amp;#039;] National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)- National Climat Data Center (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Grund war, dass [[Kerosin]] und [[Freon]] eingesetzt wurden, um das Bohrloch offen zu halten. Bei der Analyse der Bohrkerne stellte sich heraus, dass die letzten 60 Meter vor dem Stopp nicht mehr aus Gletschereis, sondern aus [[Akkretion|akkretiertem]] Eis (gefrorenes Wasser des Wostoksees) bestehen. Die meisten bisherigen Erkenntnisse über den Wostoksee stammen aus dieser Bohrung.&amp;lt;ref&amp;gt;N. I. Vasiliev u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Twenty years of drilling the deepest hole in ice.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Scientific Drilling.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11, 2011, S. 41–45, [[doi:10.2204/iodp.sd.11.05.2011]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es bei der Erforschung des Sees zu einer Kontamination des Sees durch die Einbringung von Bakterien kommen, wären die dabei gewonnenen Ergebnisse nahezu wertlos und auch die Auswertung späterer Forschungsmissionen würde deutlich erschwert, wenn überhaupt noch brauchbare Erkenntnisse gewonnen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bohrung des Arktischen und Antarktischen Forschungsinstituts ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake Vostok drill 2011.jpg|mini|Schematische Darstellung der Bohrung zum Wostoksee von 2011]]&lt;br /&gt;
Trotz der wissenschaftlichen Bedenken kündigte das [[Arktisches und Antarktisches Forschungsinstitut|Arktische und Antarktische Forschungsinstitut]] Anfang Januar 2011 in [[Sankt Petersburg]] an, den See anzubohren und Proben zu entnehmen. Die benutzte Methode soll eine Kontamination ausschließen. Dazu wird 20 bis 30 Meter über der Oberfläche der mechanische Bohrkopf durch einen thermischen ersetzt, der sich dann bis zum See durchschmilzt. Bei Erreichen der Oberfläche soll der Bohrkopf durch das unter Druck stehende Wasser wieder in das Bohrloch gedrückt werden und das Wasser im Bohrloch gefrieren. Bei einer Folgebohrung werden aus diesem gefrorenen Seewasser Proben gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wired.co.uk/news/archive/2011-01/07/russians-penetrate-lake-vostok |wayback=20110107202411 |text=&amp;#039;&amp;#039;Russian team prepares to penetrate Lake Vostok.&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;wired.co.uk&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 2011 musste die Bohrung kurz vor Erreichen des Sees wegen des einsetzenden antarktischen Winters vorläufig unterbrochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://news.sciencemag.org/scienceinsider/2011/02/sealed-off-lake-still-tantalizin.html?ref=ra |wayback=20110214114433 |text=news.sciencemag.org: &amp;#039;&amp;#039;With 30 Meters Left to Drill, Scientists Leave Subterranean Lake Vostok For The Winter, Amid Controversy.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im darauffolgenden Sommer, im Januar 2012, setzte das russische Team die Bohrung fort. Am 6. Februar 2012 erreichten sie die Oberfläche des Wostoksees unter einer 3768 Meter dicken Eisdecke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.washingtonpost.com/national/health-science/russians-drill-into-previously-untouched-lake-vostok-below-antarctica/2012/02/06/gIQAGziNuQ_story.html &amp;#039;&amp;#039;Russians drill into previously untouched Lake Vostok below Antarctic glacier.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The Washington Post.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Russland-zapft-Wostoksee-an/story/20132196 &amp;#039;&amp;#039;Russland zapft Wostoksee an.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesanzeiger.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Seewasser strömte in das Bohrloch ein und gefror darin. Aus diesem gefrorenen Seewasser wurden einige Monate später Bohrkernproben entnommen. Diese Proben wurden zur Analyse per Schiff nach Russland transportiert. Ergebnisse daraus wurden für Ende 2013 oder Anfang 2014 erwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eurasiareview.com/01032013-intrigue-persists-in-hunt-for-antarctic-subglacial-life/ |wayback=20130303000819 |text=Eurasiareview: ‘Intrigue’ Persists In Hunt For Antarctic Subglacial Life}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Projekte und Untersuchungen ===&lt;br /&gt;
Parallel dazu fanden andere Untersuchungen statt. Im Oktober 2012 ergaben Analysen von Wasserproben keine Funde von Leben. Es wurde jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich in tieferen Wasserschichten Leben befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://blogs.nature.com/news/2012/10/vostoks-microbes-elusive-in-first-measurements-of-surface-water.html |wayback=20121021225704 |text=Nature: Vostok’s microbes elusive in first measurements of surface water |archiv-bot=2023-02-17 11:15:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. März 2013 gaben russische Wissenschaftler bekannt, in den Proben aus dem See eine neue unbekannte Bakterienart gefunden zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://phys.org/news/2013-03-russia-bacteria-antarctic-lake.html Phys.org: Russia finds &amp;#039;new bacteria&amp;#039; in Antarctic lake]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies erwies sich jedoch als falsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wostoksee-forscher-entdeckten-schmutz-statt-neuer-bakterienart-a-888043.html &amp;#039;&amp;#039;Antarktis-See: Bakterienfund entpuppt sich als Schmutz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel online.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proben von Akkretionseis (also nicht direkt aus dem See) wurden in den 1990er Jahren von einem US-amerikanischen Team unter der Leitung von Scott O. Rogers entnommen und analysiert. Im Juli 2013 gab Rogers die oben genannten Ergebnisse der Nukleinsäureanalyse dieser Proben bekannt, die indirekt auf vielfältiges Leben im Wostoksee hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nbcnews.com/science/antarcticas-hidden-lake-vostok-found-teem-life-6C10561955 &amp;#039;&amp;#039;Antarctica&amp;#039;s hidden Lake Vostok found to teem with life.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;TBC News.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lake Ellsworth (Antarktika)|Lake Ellsworth]]&lt;br /&gt;
* [[Lake Whillans]]&lt;br /&gt;
* [[Sowjetskaja-See]]&lt;br /&gt;
* [[90° East Lake]]&lt;br /&gt;
* [[Mercer Lake (Antarktika)|Mercer Lake]]&lt;br /&gt;
* [[Subglazialer Vulkan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Igor A. Zotikov: &amp;#039;&amp;#039;The Antarctic Subglacial Lake Vostok. Glaciology, Biology, Planetology.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin / Heidelberg / New York 2006, ISBN 3-540-42649-3 (englisch).&lt;br /&gt;
* Andreas Richter: &amp;#039;&amp;#039;Lake Vostok – Ein geowissenschaftliches Portrait eines antarktischen Subglazialsees&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Polarforschung (Zeitschrift)|Polarforschung]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 88, Nr. 2, 2018, S.&amp;amp;nbsp;65–88, [[doi:10.2312/polarforschung.88.2.65]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lake Vostok|Wostoksee}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ncdc.noaa.gov/paleo/icecore/antarctica/vostok/vostok_data.html Vostok Ice Core Data], NOAA National Climatic Data Center&lt;br /&gt;
* [http://idw-online.de/pages/de/news17896 Neues über die Entstehung des Wostok-Sees unter dem Eis der Antarktis]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://ec.europa.eu/research/rtdinfo/special_pol/03/article_2598_de.html |wayback=20120213022349 |text=Thermophile Bakterien im Wostok-See}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://arte.tv/de/wissen-entdeckung/wissenschaft/TV-Programm/2130094,CmC=2130096.html |wayback=20090119121123 |text=TV-Sender Arte – Die verwunschene Welt des Wostok-Sees}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bbc.co.uk/science/horizon/2000/vostok.shtml BBC – The Lost World of Lake Vostok, 2000, Regie Jonathan Renouf] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.die-schlaefer.de/ Die Schläfer], Hörspiel über die Bohrung in den Wostok-See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4790210-3|VIAF=246306788}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Antarktika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subglazialer See]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Skranon</name></author>
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