<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Woseriner_See</id>
	<title>Woseriner See - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Woseriner_See"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Woseriner_See&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T05:51:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Woseriner_See&amp;diff=1437993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Woseriner_See&amp;diff=1437993&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-03T19:22:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Woseriner See&lt;br /&gt;
|BILD = Garder Mühle Woseriner See 2011-04-20 168.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Woseriner See vom Ufer in Garder Mühle&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=53/40/10.05534/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12/1/53.04932/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-MV&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Bresenitz]] vom [[Garder See (Lohmen)|Garder See]], diverse Gräben u.&amp;amp;nbsp;a. vom Barschsee und [[Praassee]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Bresenitz zur [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitz]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Borkow|Woserin]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT =&lt;br /&gt;
|HÖHE = 37.2&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 2.17&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;[https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/02_meck_pom.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 2 Mecklenburg-Vorpommern (PDF; 3,5 MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE =&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE =&lt;br /&gt;
|SEEBREITE =&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE =&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 19.67e6&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 37.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 9.1&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT = 8,7-8,8&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 75.8&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Woseriner See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist stark gegliederter [[See]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Durch eine Insel wird er in drei tiefe Becken unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Woserin Woseriner See 2008-09-17 056.jpg|miniatur|links|Ansicht vom Woseriner Ufer]]&lt;br /&gt;
Der See liegt in der [[Sternberger Seenlandschaft]] etwa 13 Kilometer südöstlich von [[Sternberg]] und acht Kilometer nördlich von [[Goldberg]] auf dem Gemeindegebiet von [[Borkow]] im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]]. Der namensgebende Ort [[Borkow#Woserin|Woserin]] befindet sich am Westufer des Sees. Das Seegebiet grenzt am Südufer an das Gemeindegebiet [[Dobbertin]] und im Osten an das Gemeindegebiet [[Lohmen (Mecklenburg)|Lohmen]] im Landkreis Rostock. Südlich des Sees verläuft die [[Bundesstraße 192]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewässer liegt in einer reizvollen, naturbelassenen Landschaft im Landschaftsschutzgebiet „Mittleres [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitztal]]“. Seinen Hauptzufluss erhält der See über die [[Bresenitz]] aus dem nordöstlich gelegenen [[Garder See (Lohmen)|Garder See]]. Diese Wasserverbindung entstand durch einen künstlichen Durchstich des Geländes. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Garder Mühle&amp;#039;&amp;#039; der wenig bebauten Siedlung an der Verbindung weist auf den Betrieb einer Wassermühle von 1263 bis 1828 hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.zwillingswindmuehlen.de/muehlen/gue/wind/garden/garden1.htm |wayback=20081004140407 |text=Garder Mühle |archiv-bot=2024-06-17 22:31:57 InternetArchiveBot }} bei zwillingsmühlen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bresenitz verlässt den See im Süden in Richtung [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitz]], die über die [[Warnow (Fluss)|Warnow]] in Richtung Ostsee entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Wozerin&amp;#039;&amp;#039; ist slawisch, bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Brandort&amp;#039;&amp;#039; und wurde 1234 als Woserin erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) 425.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei Teile des Woseriner Sees, der Hof-, Mühlen- und Holzsee, erhielten ihre Namen durch die unterschiedliche Nutzung. Während der Mühlensee seinen Namen durch die einst am Nordrand stehende Garder Mühle bekam, war für den Hofsee die Lage des Gutshofes in Woserin entscheidend. Vom Holzsee wurden nach dem Holzeinschlag die Stämme über den See zur Mildenitz geflößt. Das &amp;#039;&amp;#039;Hohe Holtz&amp;#039;&amp;#039; ist heute als [[Naturschutzgebiet Kläden]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erweiterung des Grundbesitzes des Klosters Dobbertin wurden 1237 der Bach &amp;#039;&amp;#039;Bresenitze&amp;#039;&amp;#039; (Bresenitz) und der halbe Teil des Sees &amp;#039;&amp;#039;Wozerin&amp;#039;&amp;#039; (Woserin) als nördliche Grenze genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) 469.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Streitigkeiten der Cramons um die Besitzungen in [[Borkow]] und Woserin musste 1530 sogar der Mecklenburger Herzog Heinrich zwischen Claus von Cramon und dem Kloster Dobbertin um die Fischrechte auf dem Woseriner See schlichten. Man einigte sich: von Cramons erhielten den Hofsee und das Kloster Dobbertin den Mühlensee. Der Holzsee wurde in drei gleiche Teile aufgeteilt, von denen von Cramon ein Drittel erhielt. Die anderen beiden Drittel gingen an das Kloster Dobbertin.&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 1.5-4/3 &amp;#039;&amp;#039;Urkunden Kloster Dobbertin,&amp;#039;&amp;#039; Regesten Nr. 211 vom 18. Februar 1530.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1554 bis 1555 klagte Claus von Cramon zu Woserin gegen das Kloster Dobbertin wegen des Woseriner Sees und der Mildenitz.&amp;lt;ref&amp;gt;2.12-3/2 &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Ritterorden, Generalia, Landeskloster Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 393.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1581 gab es weitere Prozesse zwischen den von Cramons und dem Kloster Dobbertin vor dem Reichskammergericht.&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 1.5-4/3 &amp;#039;&amp;#039;Urkunden Kloster Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039; Regesten Nr. 230 vom 20. März 1581.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seebeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der See ist maximal 2,9 Kilometer lang und 1,2 Kilometer breit und ist nach der Entstehung ein [[Toteissee]]. Das Gewässer ist stark gegliedert und verfügt über mehrere markante Buchten und eine 18 Hektar große bewaldete Insel in der Mitte des Sees. Die Fläche beträgt mit Insel 2,35 km². Das oberirdische Einzugsgebiet ist 75,8 km² groß. Der Wasserspiegel des Sees liegt 37,2 bis {{Höhe|37.3|DE-NHN|link=true}}. Durch die genannte Insel, der im Norden eine weitere kleine Insel vorgelagert ist, werden drei Becken abgetrennt, die Hofsee (bei [[Borkow|Woserin]]), Holzsee (im Süden) und Mühlensee (im Nordosten) genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! See !! Fläche !! Volumen !! max. Tiefe !! mittlere Tiefe &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzsee || 0,90 km² || 9,90 Mio. m³ || 37,5 m || 11,0 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mühlensee || 0,59 km² || 3,86 Mio. m³ || 15,5 m || 6,6 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hofsee || 0,68 km² || 5,91 Mio. m³ || 29,9 m || 8,7 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gesamt || 2,17 km² || 19,67 Mio. m³ || || 9,1 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See liegt in einer hügligen Endmoränenlandschaft, deren Höhen im Süden bis zu {{Höhe|88.0|DE-NHN|link=true}} erreichen. Hier liegt auch das [[Naturschutzgebiet Kläden]]. Das Seeufer ist im Osten und Süden bewaldet und wird im Nordteil landwirtschaftlich genutzt. In den See ragen einige zum Teil benannte Halbinseln, so etwa &amp;#039;&amp;#039;Brinkwerder&amp;#039;&amp;#039; im Süden zwischen dem Hof- und dem Holzsee, &amp;#039;&amp;#039;Plummwerder&amp;#039;&amp;#039; direkt beim Ort [[Borkow|Woserin]] in den Hofsee und &amp;#039;&amp;#039;Hasselwerder&amp;#039;&amp;#039; im Nordwesten zwischen Hof- und Mühlensee. Auf einer von Südwesten in den Holzsee ragenden Halbinsel finden sich Reste eines [[Wallburg|Burgwalls]]. Ältere Einwohner Woserins benannten das in der unmittelbaren Nähe befindliche Seeufer mit dem angrenzenden Wald auch „Borchwald“. Die phonetische Ähnlichkeit zu „Burgwall“ (Burgwall-Burchwall-Burchwald-Borchwald) lässt Rückschlüsse auf eine frühere Erwähnung zu, eine belastbare Quelle dafür existiert jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in der Umgebung des Holzsees befinden sich mehrere kleine Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurden der Holz- und der Hofsee nach dem [[Trophiesystem]] als mesotroph, der Mühlensee als schwach eutroph eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Bis in die 1990er Jahre wurde im Hofsee in Käfiganlagen Forellenzucht betrieben. Heute überwiegt &lt;br /&gt;
die Erholungsnutzung, so existieren Angel-, Tauch- und Badegelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten-Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mecklenburg. Atlas des Bertram Christian von Hoinckhusen von 1700.&amp;lt;ref&amp;gt;Hrsg. durch Landesvermessungsamt Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wiebekingsche Karte von Mecklenburg 1786.&lt;br /&gt;
* Wirtschaftskarte Forstamt Dobbertin 1927/1928, 1935.&lt;br /&gt;
* Offizielle Rad- und Wanderkarte des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Gedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB)&lt;br /&gt;
=== Ungedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
** LHAS 1.5-4/3 &amp;#039;&amp;#039;Urkunden Kloster Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Mildenitz|SWoseriner See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Borkow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
	</entry>
</feed>