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	<title>Worzeldorfer Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T18:20:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Worzeldorfer_Sandstein&amp;diff=1528706&amp;oldid=prev</id>
		<title>217.6.21.187: Der Handelsname lautet &quot;Nürnberger Burgsandstein&quot;, entsprechend der herkömmlichen stratigraphischen Bezeichnung.</title>
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		<updated>2025-01-13T05:09:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Handelsname lautet &amp;quot;Nürnberger Burgsandstein&amp;quot;, entsprechend der herkömmlichen stratigraphischen Bezeichnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nuremberg Johannis Cemetery Duerer Grave f e.jpg|mini|Grabmal von Albrecht Dürer dem Jüngeren aus Worzeldorfer Sandstein]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Worzeldorfer Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Burgsandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Worzeldorfer Quarzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendelsteiner Quarzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, wird in [[Worzeldorf]] südlich von Nürnberg im [[Lorenzer Reichswald]] gebrochen. Es handelt sich nicht um einen [[Quarzit]] im eigentlichen Sinn, sondern um einen [[Verkieselung|kieselig]] gebundenen [[Sandstein]] („Zementquarzit“). Der Worzeldorfer Sandstein gehört in die [[Löwenstein-Formation]] (früher auch Burgsandstein) des [[Mittlerer Keuper|Mittleren Keuper]]. Die Löwenstein-Formation wird heute mit der internationalen [[Norium]]-Stufe korreliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralogie und Farbe ==&lt;br /&gt;
Dieser Sandstein ist grobsandig, grau bis rotbräunlich. Zumeist zeigt dieses Gestein eine streifige Struktur, die zwischen hell und rötlich wechselt. Worzeldorfer Sandstein weist große Poren auf und ist quarzgebunden. Partiell kommen Toneinlagerungen vor. Er besteht aus 44 Prozent [[Quarz]], 42 Prozent Alkali[[feldspat]], 10 Prozent Gesteinsbruchstücke und [[Akzessorien]] ([[Rutil]], [[Turmalin]], [[Zirkon]] und Erz) unter 2 Prozent. Die Korngröße reicht von 0,5 bis 2 Millimeter&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalatlas wichtiger Denkmalgesteine. Gestein Nr. 104 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:SteinbruechleinNuernberg.jpg|mini|Mitten im einstigen Steinbruch-Gebiet liegt das Ausflugslokal [[Steinbrüchlein]]]]&lt;br /&gt;
Worzeldorfer Sandstein wird seit dem Mittelalter in mehreren Steinbrüchen abgebaut. Die Vorkommen sind von guter Bausteinqualität und wurden von den zahlreichen Steinbrüchen zu den Häfen von Worzeldorf und Wendelstein transportiert. Dort wurden sie zum Weitertransport auf Lastkähne verladen. Später konnten die [[Werkstein]]e in dem von 1836 bis 1846 erbauten [[Ludwig-Donau-Main-Kanal]] in größerem Umfang verschifft werden.&lt;br /&gt;
Die Stadt Nürnberg regelte den Steinbruchbetrieb im Mittelalter mit einer Bergordnung.&lt;br /&gt;
Verwendet wurde dieser Sandstein vor allem für Massivbauten, Mauersteine, Fenster- und Türgewände sowie [[Treppe]]n, Fassaden und in der [[Steinbildhauer]]ei. Der Worzeldorfer Sandstein ist ein gut verwitterungsbeständiger Sandstein und es kommt erst nach langer Einbauzeit im Außenbereich zu geringen Anlösungen und Absandungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauwerke aus diesem Sandstein sind die [[Nürnberger Burg]] sowie Befestigungsanlagen wie die  [[Stadtmauer (Nürnberg)|Nürnberger Stadtmauer]] und zahlreiche historische Bauwerke in Nürnberg, ferner ist das Grabmal von [[Albrecht Dürer der Jüngere|Albrecht Dürer]] und [[Veit Stoß]] auf dem [[Johannisfriedhof (Nürnberg)|Johannisfriedhof]] in Nürnberg aus Worzeldorfer Sandstein. Auch neuere Bauten in Nürnberg sind mit Fassadenplatten dieses rötlichen Sandsteins verkleidet wie auch Brückenbauwerke an Autobahnen um Nürnberg.&lt;br /&gt;
[[Bild:Steinbruch Worzeldorf (02).jpg|mini|Der Worzeldorfer Steinbruch im April 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Sandsteine]]&lt;br /&gt;
* [[Holsteinbruch]] bei Worzeldorf&lt;br /&gt;
* [[Steinbrüchlein]] (Unterlangenlohe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Steinbruch Worzeldorf}}&lt;br /&gt;
* Maike Burk: [https://www.stein-magazin.de/live-sprengung-worzeldorfer-steinbruch/ &amp;#039;&amp;#039;Live-Sprengung im Steinbruch Worzeldorf&amp;#039;&amp;#039;] in Steinmagazin vom 8. Mai 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.376016|EW=11.10574|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Trias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>217.6.21.187</name></author>
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