<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wortbildung</id>
	<title>Wortbildung - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wortbildung"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wortbildung&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T10:39:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wortbildung&amp;diff=41203&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alazon: Zsf. etwas kohärenter eingerichtet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wortbildung&amp;diff=41203&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T22:41:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zsf. etwas kohärenter eingerichtet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wortbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gegenstandsbereich der [[Grammatik]] und bildet eine der zwei Hauptabteilungen der [[Morphologie (Linguistik)|linguistischen Morphologie]] (neben der [[Flexion]] als Bildung von [[Wortform]]en). Als &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung&amp;#039;&amp;#039; werden sprachliche Verfahren bezeichnet, mit denen neue [[Wort|Wörter]] ([[Lexem]]e) auf der Basis schon vorhandener sprachlicher Mittel erzeugt werden. Wortbildung ist neben [[Bedeutungswandel]] und [[Entlehnung]] eine der wesentlichen Formen der [[Wortschatz#Wortschatzerweiterung|Wortschatzerweiterung]]. Die eher seltene Bildung von völlig neuen [[Kunstwort|Kunstwörtern]] (Urschöpfung) zählt nicht zur Wortbildung, sondern ist ein eigener, vierter Typ der Wortschatzerweiterung.&amp;lt;ref&amp;gt;vergleiche Fleischer und Barz 1995, S. 5–6, und Erben 1993, S. 18–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hilke Elsen |Titel=Grundzüge der Morphologie des Deutschen |Auflage=2 |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin/Boston |Datum=2014 |ISBN=978-3-11-035893-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als solche handelt es sich um [[Neologismen]] (lexikalische Innovationen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hilke Elsen |Titel=Neologismen. Formen und Funktionen neuer Wörter in verschiedenen Varietäten des Deutschen |Auflage=2 |Verlag=Narr |Ort=Tübingen |Datum=2011 |ISBN=978-3-8233-6646-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortbildung kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. Man kann sie aus [[Diachronie|diachronischer]] oder [[Synchronie|synchronischer]], aus [[Semasiologie|semasiologischer]] (von der Form zur Bedeutung) oder [[Onomasiologie|onomasiologischer]] (von der Bedeutung zur Form) sowie aus formaler ([[Morphosyntax|morphosyntaktischer]]) oder [[Semantik|semantischer]] Perspektive untersuchen. Es gibt mehr auf das Sprachsystem ([[langue]]) bezogene Fragestellungen sowie stärker am Sprachgebrauch ([[Parole (Linguistik)|parole]]) orientierte; hierbei sind in jüngerer Zeit immer mehr Methoden der [[Quantitative Linguistik|Quantitativen Linguistik]] verfügbar geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassifikationsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Regel wird Wortbildung nach den Verfahrenstypen (siehe unten) klassifiziert, die in einer bestimmten Sprache zur Verfügung stehen, um neue lexikalische Formen zu bilden. Alternativ dazu kann man Wortbildungsverfahren auch danach unterscheiden, wie weit sie konventionalisiert oder wie [[Produktivität (Sprache)|produktiv]] sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Konventionalität einzelner Wortbildungen kann man die folgenden Eigenschaften unterscheiden:&lt;br /&gt;
; okkasionell: spontan entstandene, kontextabhängige [[Gelegenheitsbildung]]en; Bedeutung aus den Bestandteilen herleitbar (etwa &amp;#039;&amp;#039;Mauermond, Kernvorstellung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
; usuell: in den festen Wortschatz eingegangene Bildungen; oft [[Idiomatisierung|demotiviert]] (etwa &amp;#039;&amp;#039;Augenblick, Faustregel&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
; unmöglich: systematisch blockierte Bildungen, meistens durch semantische Regularitäten (etwa *&amp;#039;&amp;#039;schlafbar,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der vorangestellte Stern bezeichnet Nicht-Wörter.&amp;lt;/ref&amp;gt; *&amp;#039;&amp;#039;tischsicher,&amp;#039;&amp;#039; *&amp;#039;&amp;#039;fehlergroß&amp;#039;&amp;#039;), aber auch lexikalisch blockiert (etwa i.&amp;amp;nbsp;a. *&amp;#039;&amp;#039;Stehler&amp;#039;&amp;#039; – das aber aus rhetorischen Gründen im Sprichwort „der Hehler ist so schlimm wie der Stehler“ doch gebildet wird).&lt;br /&gt;
Jedes neugebildete Wort tritt zunächst okkasionell auf. Im Falle einer Usualisierung wird ein neugebildetes Wort gewöhnlich auf eine seiner Bedeutungen reduziert. Dieser Vorgang wird [[Lexikalisierung]] genannt. Es existieren Bereiche, in denen Wortbildung und [[Flexion]] sich überlappen, etwa speziell bei der [[Derivation (Linguistik)|Derivation]]. Partizipien beispielsweise treten oft usualisiert auf und werden häufig als Derivate angesehen, weniger als Flexionsformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Produktivität angeht, gibt es zwei Pole, zwischen denen graduelle Unterscheidungen möglich sind:&lt;br /&gt;
; produktiv: das Wortbildungsverfahren wird in der Gegenwartssprache regelhaft angewendet (etwa &amp;#039;&amp;#039;-ung, -er, -bar&amp;#039;&amp;#039;); im Idealfall sind auch die Einschränkungen wiederum regelhaft.&lt;br /&gt;
; unproduktiv: das Wortbildungsverfahren wird in der Gegenwartssprache nicht angewendet, war jedoch in der Vergangenheit produktiv (etwa &amp;#039;&amp;#039;-t&amp;#039;&amp;#039; wie in &amp;#039;&amp;#039;Fahrt&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-de&amp;#039;&amp;#039; wie in &amp;#039;&amp;#039;Freude&amp;#039;&amp;#039;). Eine gewisse Anzahl von Wörtern, die als Produkte der früheren Regeln entstanden, können im gegenwärtigen Wortschatz als Einzelwörter überdauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Unterscheidungen geht es aus zwei unterschiedlichen Perspektiven um Konventionalität. Zum einen handelt es sich um die Konventionalität einzelner Wortbildungsprodukte, die okkasionell oder usuell verwendet werden. Zum anderen um Verfahren, die produktiv oder unproduktiv sind. Beide Unterscheidungen legen den Schwerpunkt auf die lexikalische Perspektive und verbinden die [[Synchronie|synchronische]] und die [[Diachronie|diachronische]] Perspektive. Aus [[Morphologie (Linguistik)|morphologischer]] und [[Semantik|semantischer]] Perspektive stehen die Verfahren im Vordergrund von Klassifizierungsversuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren der Wortbildung ==&lt;br /&gt;
Zu den Verfahren der Wortbildung zählen [[Affix (Linguistik)|Affigierung]] mit [[Suffix|Suffigierung]], [[Präfix|Präfigierung]], [[Infix (Linguistik)|Infigierung]] und [[Zirkumfix|Zirkumfigierung]], die [[Komposition (Grammatik)|Komposition]] mit Untergruppen wie Determinativkomposition, Possessivkomposition oder auch kombinierte Verfahren aus Komposition und Suffigierung ([[Zusammenbildung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Problem der Übereinzelsprachlichkeit ===&lt;br /&gt;
Die Verfahren der Wortbildung entsprechen einzelsprachlichen Regeln und Konventionen und müssen daher für jede Sprache eigens klassifiziert werden. Darüber hinaus stellt sich jedoch die Frage, ob es übereinzelsprachliche Kategorien der Wortbildung gibt. In diesem Zusammenhang schlagen Grzega (2002, Seite 19) aus onomasiologischer und Paul Gévaudan&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Gévaudan: &amp;#039;&amp;#039;Typologie des lexikalischen Wandels: Bedeutungswandel, Wortbildung und Entlehnung am Beispiel der romanischen Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; Stauffenburg, Tübingen 2007, ISBN 978-3-86057-173-6, S. 118 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus typologischer Perspektive die folgenden abstrakten und übereinzelsprachlichen Kategorien vor:&lt;br /&gt;
* grammatische (kategoriale) Veränderung lexikalischer Ausdrücke (etwa deutsch &amp;#039;&amp;#039;Rennen ← rennen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Erweiterung lexikalischer Ausdrücke (etwa &amp;#039;&amp;#039;täglich ← Tag&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Kombination lexikalischer Ausdrücke (etwa &amp;#039;&amp;#039;Haustür ← Tür +Haus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Reduktion lexikalischer Ausdrücke (etwa &amp;#039;&amp;#039;Häme ← hämisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kategorien der Wortbildung ===&lt;br /&gt;
Die traditionellen Wortbildungsarten sind:&lt;br /&gt;
* [[Konversion (Linguistik)|Konversion]] – grammatische oder Kategoriale Veränderung wie [[Wortartwechsel]] ohne Veränderung der Form&lt;br /&gt;
* [[Derivation (Linguistik)|Derivation]] – Ableitung durch Erweiterung eines lexikalischen Ausdrucks mit einem Affix&lt;br /&gt;
* [[Komposition (Grammatik)|Komposition]] – Zusammensetzung oder Kombination lexikalischer Ausdrücke&lt;br /&gt;
Einige Arbeiten zur Wortbildung, wie etwa Lipka (1990), gehen davon aus, dass es sich bei der traditionellen Kategorie der Konversion um eine Derivation mit einem sogenannten »Nullaffix« handelt. Dies wird unter anderem mit der Analogie von Bildungen wie engl. &amp;#039;&amp;#039;clean-ø&amp;#039;&amp;#039; (Verb) ‚säubern‘ ← engl. &amp;#039;&amp;#039;clean&amp;#039;&amp;#039; (Adjektiv) ‚sauber‘ und engl. &amp;#039;&amp;#039;legal-ize&amp;#039;&amp;#039; (Verb) ‚legalisieren‘ ← engl. &amp;#039;&amp;#039;legal&amp;#039;&amp;#039; (Adjektiv) ‚legal‘ begründet. Die Konsequenz dieser Annahme ist, dass die Kategorie der Konversion verschwindet und die betroffenen Fälle von Wortbildung als Derivationen klassifiziert werden. Lipka spricht in diesem Zusammenhang von »zero-derivation«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger beachtete Wortbildungsarten:&lt;br /&gt;
* [[Rückbildung (Linguistik)|Rückbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Zusammenbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Kurzwort]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bildung (Kürzungen)&lt;br /&gt;
* [[Kofferwort|Wortkreuzung]] &amp;#039;&amp;#039;(Kofferwort, Wortmischung, Wortverschmelzung, Amalgamierung, Kontamination)&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– dabei handelt es sich um die Kombination von Wortfragmenten, etwa &amp;#039;&amp;#039;Besserwessi ← Besserwisser + Wessi&amp;#039;&amp;#039; „Westler“ (Berlinerisch und Ostdeutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zur Wortbildung gehören:&lt;br /&gt;
* [[Ellipse (Sprache)|Ellipse]] – syntaktisches Verfahren&lt;br /&gt;
* Wortstammkürzung ([[Prokope]], [[Apokope (Sprachwissenschaft)|Apokope]]) – phonologisches Verfahren&lt;br /&gt;
* [[Kunstwort]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bildung (nicht über reguläre Wortbildung entstandene Wörter bzw. mit neuen Wurzeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Verfahren der Wortbildung, die den obengenannten Kategorien unterzuordnen sind, werden zuweilen als eigene Verfahren genannt:&lt;br /&gt;
* Sogenannte [[Formikonisches Wort|formikonische Wörter]] wie &amp;#039;&amp;#039;O-Beine&amp;#039;&amp;#039; stellen eine ganz eigene Variante der Kombination lexikalischer Ausdrücke dar, bei der eine Konstituente des Kompositums ikonisch auf eine bestimmte Eigenschaft verweist. Die ikonische Repräsentation ist ein semantisches Verfahren, das zum morphosyntaktischen Verfahren der Wortbildung hinzukommt. Auffällig ist, dass ein einzelner Buchstabe dabei als Konstituente eines Kompositums, also als (metasprachliches) Wort fungiert (vgl. den Satz „sie sehen aus wie &amp;#039;&amp;#039;ein O&amp;#039;&amp;#039;“, wo &amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039; als Substantiv fungiert).&lt;br /&gt;
* [[Reduplikation (Sprache)|Reduplikation]] ist ein phonologisches Verfahren, wenn Lautsequenzen, z. B. Silben, verdoppelt werden (&amp;#039;&amp;#039;Wauwau, Pipi&amp;#039;&amp;#039;). Es ist ein morphologisches Verfahren bei der Verdopplung von Morphemen, die auch leicht abgewandelt werden können (Reduplikativkomposition) wie bei &amp;#039;&amp;#039;Kuddelmuddel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wirrwarr&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan J. Schierholz, Pál Uzonyi: &amp;#039;&amp;#039;Formenlehre&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1.1). De Gruyter, Berlin [ohne Jahr]&amp;lt;!-- 2022 ?--&amp;gt;, ISBN 978-3-11-070591-1 {{DOI|10.1515/9783110705911}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paul Gévaudan zeigt 2007, dass die morphosyntaktischen Verfahren der Wortbildung grundsätzlich auch mit Verfahren der semantischen Innovation und der Entlehnung kombinierbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Gévaudan: &amp;#039;&amp;#039;Typologie des lexikalischen Wandels: Bedeutungswandel, Wortbildung und Entlehnung am Beispiel der romanischen Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; Stauffenburg, Tübingen 2007, ISBN 978-3-86057-173-6, S. ??.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--SEITE ?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortbildung und lexikalische Innovation ===&lt;br /&gt;
Neologismen bzw. lexikalische Innovationen sind neue Wörter, die durch Wortbildung, Bedeutungsänderung, Fremdwortübernahme oder Kunstwortbildung entstehen. Das heißt, Wortbildung ist ein Weg, um neue Wörter zu schaffen. Ein anderes Verfahren ist die Kunstwortbildung, durch die neue Wurzeln entstehen (&amp;#039;&amp;#039;Mum, Kodak, Elmex, Urmel)&amp;#039;&amp;#039;. Sie gehört nicht zur Wortbildung. Eine Motivation, solche neuen Wurzeln zu formen, ist [[Onomatopoesie]] (Lautmalerei, Lautnachahmung): Hier entstehen neue Formen aus vermeintlicher Lautnachahmung (etwa &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck&amp;#039;&amp;#039; ← [kukuk]). Nicht in den Bereich der Wortbildung gehören&lt;br /&gt;
* [[Kontraktion (Linguistik)|Kontraktion]] (Zusammenziehung): Hierbei handelt es sich um ein morphosyntaktisches Verfahren, das ohne lexikalische Auswirkungen bleiben kann.&lt;br /&gt;
* [[Phono-semantische Angleichung]]: Ein getarntes Entlehnen, bei dem ein Fremdwort mit einer phonetisch und semantisch ähnlichen, bereits existenten autochthonen Wurzel oder einem solchen Wort abgestimmt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ghil’ad Zuckermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Phono-Semantische Abgleichung.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Langer, Daniel Schnorbusch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Semantik im Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Narr, Tübingen, S. 223–267.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einheiten der Wortbildung ==&lt;br /&gt;
Die Einheiten der Wortbildung sind [[Morphem]]e. Dazu gehören&lt;br /&gt;
; Konfix: [[Konfix]]e sind gebundene lexikalische Morpheme: &amp;#039;&amp;#039;ident-, geo-, dog-, thermo-, bio-, -phil&amp;#039;&amp;#039;. Konfixe sind vor allem [[Entlehnung|entlehnte]] Einheiten. Aber auch solche einheimischen Einheiten wie &amp;#039;&amp;#039;stief-, schwieger-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;zimper-&amp;#039;&amp;#039; werden als Konfixe bezeichnet.&lt;br /&gt;
; Wortbildungsaffix: Wortbildungsaffixe (auch: [[Wortbildungsmorphem|Derivateme]] genannt) sind im Gegensatz zu Wörtern gebunden und im Gegensatz zu Wörtern und Konfixen nicht basisfähig, d.&amp;amp;nbsp;h. Affixe können nicht mit sich selbst Wörter bilden: &amp;#039;&amp;#039;mutig, ermutigen&amp;#039;&amp;#039;. Die Wortbildungsaffixe werden ihrer Stellung entsprechend in Präfixe &amp;#039;&amp;#039;(un-, &amp;#039;ur-),&amp;#039;&amp;#039; Suffixe &amp;#039;&amp;#039;(-heit, -lich)&amp;#039;&amp;#039; und Zirkumfixe (&amp;#039;&amp;#039;ge-…-e&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Gerede&amp;#039;&amp;#039;) gegliedert.&lt;br /&gt;
; Fugenelement: Zwischen segmentierbaren Einheiten befindet sich eine Fuge, sie wird mitunter durch ein [[Fugenlaut|Fugenelement]] ausgefüllt: &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit-s-torte, Therm-o-meter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
; Affixoide: Affixoide sehen aus wie Wörter, verhalten sich aber wie Affixe. Sie treten vorn an ein Nomen oder Adjektiv und haben eine verstärkende, intensivierende Funktion, meist stilistisch-emotional (Präfixoide: &amp;#039;&amp;#039;Affentheater, Bombenstimmung, Sauwut, saumüde, schweineteuer&amp;#039;&amp;#039;), teilweise lediglich steigernd (&amp;#039;&amp;#039;Hauptmahlzeit, übereifrig, hochmodern&amp;#039;&amp;#039;). In dieser Bedeutung kommen sie nur gebunden vor. Sie unterscheiden sich von Komposita aufgrund dieser    Semantik und weil sie den Wortakzent verlieren, gleichzeitig aber reihenbildend auftreten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Sie treten hinten an ein Nomen mit meist kollektiver Bedeutung (Suffixoide: &amp;#039;&amp;#039;Ölzeug, Flechtwerk, Fachkraft&amp;#039;&amp;#039;) oder an ein Adjektiv (&amp;#039;&amp;#039;salzarm, scheinfrei, familienfreundlich&amp;#039;&amp;#039;). Sie befinden sich im Zwischenbereich von Derivation und [[Komposition (Grammatik)|Komposition]].&lt;br /&gt;
; Unikale Einheit: Ehemalige Wörter (etwa &amp;#039;&amp;#039;lind&amp;#039;&amp;#039; ‚Schlange‘) sind als selbstständige Einheiten veraltet oder kommen nicht mehr vor. Sie treten aber noch gebunden an eine einzige bestimmte andere Einheit in [[Komposition (Grammatik)|Komposita]] oder expliziten [[Derivation (Linguistik)|Derivaten]] auf: &amp;#039;&amp;#039;Lindwurm, Schornstein, Himbeere&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen der Wortbildung ==&lt;br /&gt;
Die Erweiterung des [[Wortschatz]]es verlangt nach der Bildung von neuen Wörtern ([[Neologismus|Neologismen]]). Die Gründe dafür können mannigfaltiger Natur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptgründe ===&lt;br /&gt;
* Benennungsbedürfnis, d.&amp;amp;nbsp;h. das Erfordernis, Bezeichnungslücken zu schließen&lt;br /&gt;
* Notwendigkeit, ein neues sprachliches Zeichen zu schaffen &amp;#039;&amp;#039;(Nähmaschine, Umweltschutz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sprachkulturelle Ursachen als Ausgangspunkt der Wortbildung: &amp;#039;&amp;#039;fragen&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Frage, Frager, Fragerei, be-, er-, aus-, hinterfragen, fraglich, fraglos&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Flexion]]s&amp;amp;shy;lücken auffüllen: &amp;#039;&amp;#039;Schnee&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Schneemassen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kaffee&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Kaffeesorten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eltern&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Elternteil&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Eindeutigkeit schaffen: &amp;#039;&amp;#039;Feder&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Vogelfeder, Schreibfeder, Sprungfeder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezifische Gründe ===&lt;br /&gt;
* Bedürfnis, vorhandene Bezeichnungen zu ersetzen und zu ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pragmatische Gründe ===&lt;br /&gt;
* Wandel von &amp;#039;&amp;#039;Fremdarbeiter&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;Gastarbeiter&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;Menschen mit Migrationshintergrund&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Altersheim&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;Feierabendheim&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;Seniorenheim&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachökonomie ===&lt;br /&gt;
Vor allem Wörter mit drei oder vier Silben werden oft gekürzt, wenn sie im sozialen Umfeld oder am Arbeitsplatz häufig gebraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familiär: &amp;#039;&amp;#039;Johannes&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Lisi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Schule: &amp;#039;&amp;#039;Hausaufgaben&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Ufzgi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Computer&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Compi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Umgangssprachlich: &amp;#039;&amp;#039;Operationssaal&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;OP&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Universität&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Uni&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expressivität und Ausdrucksstärke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;sauber&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;blitzsauber&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;reaktionär&amp;#039;&amp;#039; → &amp;#039;&amp;#039;erzreaktionär&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subjektive Ursachen ===&lt;br /&gt;
* gezieltes Einsetzen in der Werbung: &amp;#039;&amp;#039;Schmusewolle, Superaufprallschutz, megasauber&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Bestreben, eine soziale Umwertung zu erreichen: &amp;#039;&amp;#039;Fremdarbeiter&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;Gastarbeiter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Raumpfleger&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;Putzfrau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Altmann, Silke Kemmerling: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung fürs Examen. Studien- und Arbeitsbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2000, ISBN 3-525-26501-8.&lt;br /&gt;
* [[Mark Aronoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Word Formation in Generative Grammar.&amp;#039;&amp;#039; The MIT Press, Cambridge, Mass., 1976.&lt;br /&gt;
* [[Hadumod Bußmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.&lt;br /&gt;
* [[David Crystal]]: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Linguistics &amp;amp; Phonetics.&amp;#039;&amp;#039; Blackwell Publishing, Oxford 1997, ISBN 0-631-20097-5.&lt;br /&gt;
* Elke Donalies: &amp;#039;&amp;#039;Basiswissen Deutsche Wortbildung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. UTB, Tübingen 2011, ISBN 978-3-8252-3597-0.&lt;br /&gt;
* L. M. Eichinger: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung: eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Groos, Heidelberg 1994.&lt;br /&gt;
* Hilke Elsen, Sascha Michel: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung im Sprachgebrauch. Desiderate und Perspektiven einer etablierten Forschungsrichtung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Muttersprache.&amp;#039;&amp;#039; 1/2007, 1–16.&lt;br /&gt;
* Hilke Elsen, Sascha Michel: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0134-4.&lt;br /&gt;
* Hilke Elsen: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Morphologie des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. De Gruyter, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-035893-3.&lt;br /&gt;
* Johannes Erben: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die deutsche Wortbildungslehre.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete Auflage. Schmidt, Berlin 1993, ISBN 3-503-03038-7.&lt;br /&gt;
* Edward Finegan: &amp;#039;&amp;#039;Language – Its Structure and Use.&amp;#039;&amp;#039; Harcourt Brace &amp;amp; Company, New York 1999.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Fleischer, Irmhild Barz, unter Mitarbeit von Marianne Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Niemeyer, Tübingen 1995, ISBN 3-484-10682-4.&lt;br /&gt;
* Paul Gévaudan: &amp;#039;&amp;#039;Typologie des lexikalischen Wandels: Bedeutungswandel, Wortbildung und Entlehnung am Beispiel der romanischen Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; Stauffenburg, Tübingen 2007, ISBN 978-3-86057-173-6.&lt;br /&gt;
* Joachim Grzega: &amp;#039;&amp;#039;Some Thoughts on a Cognitive Onomasiological Approach to Word-Formation with Special Reference to English.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Onomasiology Online.&amp;#039;&amp;#039; 3 (2002).&lt;br /&gt;
* [[Walter Henzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung.&amp;#039;&amp;#039; Halle/Saale 1947; 3. Auflage Tübingen 1965 (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte B; Ergänzungsreihe.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;5).&lt;br /&gt;
* [[Bernd Kortmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Linguistik: Essentials. Anglistik – Amerikanistik.&amp;#039;&amp;#039; Cornelsen, Berlin 1999.&lt;br /&gt;
* Ingeburg Kühnhold, Oskar Putzer, [[Hans Wellmann (Linguist)|Hans Wellmann]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Dritter Hauptteil: Das Adjektiv.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1978, ISBN 3-590-15643-0.&lt;br /&gt;
* Ingeburg Kühnhold, Hans Wellmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Erster Hauptteil: Das Verb.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1973, ISBN 3-7895-0232-4.&lt;br /&gt;
* Leonhard Lipka: &amp;#039;&amp;#039;An Outline of English Lexicology. Lexical Structure, Word Semantics, and Word Formation.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 1990 (= &amp;#039;&amp;#039;Forschung &amp;amp; Studium Anglistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 3), ISBN 3-8233-4995-3.&lt;br /&gt;
* Leonhard Lipka: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung, Metapher und Metonymie – Prozesse, Resultate und ihre Beschreibung.&amp;#039;&amp;#039; In: Bruno Staib (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wortbildungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1994 (= &amp;#039;&amp;#039;Münstersches Logbuch zur Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 5).&lt;br /&gt;
* [[Hans Marchand]]: &amp;#039;&amp;#039;The Categories and Types of Present Day English Word-Formation.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1969.&lt;br /&gt;
* M. Matussek: &amp;#039;&amp;#039;Wortneubildung im Text.&amp;#039;&amp;#039; Helmut Buske Verlag, Hamburg 1994.&lt;br /&gt;
* Sascha Michel, Jozséf Tóth: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2014, ISBN 978-3-89821-922-8.&lt;br /&gt;
* Sascha Michel: &amp;#039;&amp;#039;Konstruktionsgrammatik und Wortbildung: Theoretische Reflexionen und praktische Anwendungen am Beispiel der Verschmelzung von Konstruktionen.&amp;#039;&amp;#039; In: Alexander Lasch, Alexander Ziem (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grammatik als Inventar von Konstruktionen?&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/Boston 2014 (= &amp;#039;&amp;#039;Sprache und Wissen.&amp;#039;&amp;#039; Band 15), 139–156.&lt;br /&gt;
* [[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 125–143 und 307.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Motsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung in Grundzügen.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 1999.&lt;br /&gt;
* B. Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Wortbildungslehre des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 2., neubearbeitete Auflage. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1986, ISBN 3-484-25004-6.&lt;br /&gt;
* [[Susan Olsen (Linguistin)|Susan Olsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner, Stuttgart 1986, ISBN 3-520-66001-6.&lt;br /&gt;
* [[Susan Olsen (Linguistin)|Susan Olsen]] (Mithrsg. u. Mitbearb.): &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung. Ein Lern- und Konsultationswörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 2022, ISBN 978-3-11-018473-0.&lt;br /&gt;
* Lorelies Ortner, Elgin Müller-Bollhagen, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Vierter Hauptteil: Substantivkomposita&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Komposita und kompositionsähnliche Strukturen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). De Gruyter, Berlin/New York 1991, ISBN 3-11-012444-0.&lt;br /&gt;
* Ingo Plag: &amp;#039;&amp;#039;Word-Formation in English.&amp;#039;&amp;#039; University Press, Cambridge 2003.&lt;br /&gt;
* Maria Pümpel-Mader, Elsbeth Gassner-Koch, Hans Wellmann unter Mitarbeit von Lorelies Ortner: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Fünfter Hauptteil: Adjektivkomposita und Partizipialbildungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Komposita und kompositionsähnliche Strukturen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). De Gruyter, Berlin/New York 1992, ISBN 3-11-012445-9.&lt;br /&gt;
* Stefan J. Schierholz, Pál Uzonyi: &amp;#039;&amp;#039;Formenlehre.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. De Gruyter, Berlin 2021, ISBN 978-3-11-070591-1. {{DOI|10.1515/9783110705911}}&lt;br /&gt;
* Franz Simmler: &amp;#039;&amp;#039;Flexions- und Wortbildungsmorphologie.&amp;#039;&amp;#039; Weidler, Berlin 1998, ISBN 3-89693-304-3.&lt;br /&gt;
* M. D. Stepanova, W. Fleischer: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der deutschen Wortbildung.&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Leipzig 1985.&lt;br /&gt;
* Hans Wellmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Zweiter Hauptteil: Das Substantiv.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1975, ISBN 3-590-15632-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4066957-9}}&lt;br /&gt;
* [http://www.canoonet.eu/services/WordformationRules/ueberblick Wortbildungsregeln und Wortbildungswörterbuch des Deutschen], [[Canoonet]]&lt;br /&gt;
* [http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&amp;amp;v_id=484 Elke Donalies: Die Wortbildung des Deutschen]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www2.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/feine/Lehrveranstaltungen/Wortschatz/Wortbildung.html |text=Universität Erfurt: Wortbildungslehre |wayback=20131007055945}}&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/iggerm/Lexikologie_der_deutschen_Gegenwartssprache.pdf Universität Wien: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache] (PDF; 351&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhr-uni-bochum.de/germ-ling/gk/05.pdf Wortbildung des Deutschen] (PDF; 78&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4066957-9|LCCN=sh85148098|NDL=00577000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wort|Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linguistische Morphologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwandel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alazon</name></author>
	</entry>
</feed>