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	<title>Worringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-27985-62: typo</title>
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		<updated>2025-11-18T09:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kölner Stadtteil. Siehe auch: [[Woringen (Begriffsklärung)]] bzw. [[Worringer]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtteil von Köln&lt;br /&gt;
|Stadtteilname=Worringen&lt;br /&gt;
|Nummer=612&lt;br /&gt;
|Bild-Wappen=&lt;br /&gt;
|Bild-Wappen-Gross=&lt;br /&gt;
|Bild-Wappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
|Bild-Karte=Cologne Chorweiler Worringen.svg&lt;br /&gt;
|Bild-Karte-Beschreibung=Lage des Stadtteils Worringen im Stadtbezirk Köln-Chorweiler&lt;br /&gt;
|Bild-Karte-Breite=200px&lt;br /&gt;
|Stadtbezirk=Chorweiler&lt;br /&gt;
|Stadtbezirksnr.=6&lt;br /&gt;
|LAT_DEG=51 |LAT_MIN= 3 |LAT_SEC=56&lt;br /&gt;
|LON_DEG= 6 |LON_MIN=51 |LON_SEC=54&lt;br /&gt;
|Fläche=11.73&lt;br /&gt;
|Einwohner=10193&lt;br /&gt;
|Stand der Daten=2021-12-31&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum=1922-04-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1=50769&lt;br /&gt;
|Postleitzahl3=&lt;br /&gt;
|Vorwahl=0221&lt;br /&gt;
|Autobahn1=57&lt;br /&gt;
|Autobahn2=&lt;br /&gt;
|Bundesstraße1=9&lt;br /&gt;
|Bundesstraße2=&lt;br /&gt;
|Bundesstraße3=&lt;br /&gt;
|Bahnhof1=&lt;br /&gt;
|S-Bahn1=6&lt;br /&gt;
|S-Bahn2=11&lt;br /&gt;
|Stadtbahn1=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn2=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn3=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn4=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn5=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn6=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn7=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn8=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn9=&lt;br /&gt;
|Stadtbahn10=&lt;br /&gt;
|Bus1=120&lt;br /&gt;
|Bus2=123&lt;br /&gt;
|Bus3=&lt;br /&gt;
|Bus4=&lt;br /&gt;
|Bus5=&lt;br /&gt;
|Bus6=&lt;br /&gt;
|Bus7=&lt;br /&gt;
|Bus8=&lt;br /&gt;
|Bus1 nicht KVB=885&lt;br /&gt;
|Bus2 nicht KVB=980&lt;br /&gt;
|Bus3 nicht KVB=SB91&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Worringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nördlichste Stadtteil [[Köln]]s und liegt im [[Köln-Chorweiler (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Chorweiler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Worringen liegt am linken [[Rhein|Niederrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benachbarten Stadtteile sind im Westen [[Köln-Roggendorf/Thenhoven|Roggendorf/Thenhoven]], im Süden [[Köln-Blumenberg|Blumenberg]], [[Köln-Fühlingen|Fühlingen]] und [[Köln-Merkenich|Merkenich]]. Nördlich Worringens liegt die Stadt [[Dormagen]] im [[Rhein-Kreis Neuss]], östlich – jenseits des Rheins – befindet sich [[Monheim am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Stadtteiles ist ungefähr seit dem Jahre 500 vor Christus besiedelt. Die ersten Siedler waren der germanisch sprechende Keltenstamm der [[Eburonen]]. Nachdem diese durch den von Cäsar veranlassten Genozid überwiegend vernichtet worden waren&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6291&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cäsar, Gaius Julius |Titel=Der gallische Krieg (de Bello Gallico). Latein-Deutsch |Hrsg=Otto Schönberger |Verlag=De Gruyter Akademie Forschung |Datum=2012 |ISBN=305005753X |Seiten=6.32-34}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, veranlassen die Römer 17/18 v. Chr. die Umsiedelung der rechtsrheinisch lebenden [[Ubier]] auf die linksrheinische Rheinseite, somit auch in das Gebiet von Worringen. Es folgten um das Jahr 50 n. Chr. die [[Römisches Reich|Römer]] und etwa 355 die [[Franken (Volk)|Franken]]. Die Existenz [[Villa rustica|römischer Gutshöfe]] ist archäologisch nachgewiesen, jedoch bleibt ein Kastell &amp;#039;&amp;#039;[[Buruncum]]&amp;#039;&amp;#039; umstritten. Die Schreibweise für Worringen hat sich im Laufe der Jahrhunderte häufiger gewandelt, es finden sich auch: Worunc, Worunch, Woronc, Woring, Woeringen und Wuring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koeln Worringen Denkmal.jpg|mini|Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht von Worringen in der Ortsmitte vor der Kirche]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 922 wurde Worringen erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1151 verkaufte der Graf von Jülich die Vogtei Worringen an die Kölner Dompropstei. Graf [[Wilhelm von Holland]] wurde am 3. Oktober 1247 auf freiem Feld vor Worringen zum deutschen König gewählt. Im 12. und 13. Jahrhundert wurde die heute noch vorhandene, allerdings nicht mehr als Kirche genutzte, alte Pankratiuskirche erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrhunderte lang war Worringen der größte Ort zwischen Köln und Neuss. So fanden die Worringer Einwohner ihren Lebensunterhalt nicht nur in Landwirtschaft und der Rheinfischerei, sondern auch durch den durchreisenden Handelsverkehr, der die Existenz mehrerer Gasthöfe sicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kölner Erzbischof als Territorialherr sicherte den strategisch wichtigen Ort mit einer [[Burg Worringen|Burg]].&lt;br /&gt;
Im Jahre 1288 fand südlich des Ortes die [[Schlacht von Worringen]] statt, in der ein Bündnis verschiedener Fürsten der Region gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Köln den Kölner Erzbischof [[Siegfried von Westerburg]], ihren Stadtherrn, und dessen Verbündete besiegte. Als Folge erhielt u.&amp;amp;nbsp;a. [[Düsseldorf]] die Stadtrechte. Durch den Sieg konnte aber auch Köln faktisch zur [[Freie Reichsstadt|Freien Reichsstadt]] werden, formal sollte es bis zur Verleihung dieses Status allerdings noch bis 1475 dauern. Die Worringer Burg musste auf Geheiß der Sieger zerstört werden. Sie wurde nicht mehr aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter hatte Worringen das Erscheinungsbild einer niederrheinischen Kleinstadt mit drei Stadttoren und einer Umwallung. Jedoch bekam der Ort, im Gegensatz zur einige Kilometer rheinabwärts gelegenen [[Stadt Zons|Feste Zons]], nicht die Stadtrechte verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Worringen, Altes Rathaus.jpg|mini|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
1794 besetzten französische Revolutionstruppen Worringen und teilten den Ort dem 3. Kanton des früheren Gebietes des Erzstifts Köln zu. 1796 wurde die [[Mairie]] Worringen gebildet. Sie gehörte seit 1798 zum Kanton [[Stadt Zons|Zons]] und ein halbes Jahr später zum Kanton Dormagen im [[Arrondissement de Cologne]] im [[Département de la Roer]]. Im Jahre 1815 erfolgte die Gründung der preußischen Bürgermeisterei Worringen, die seit 1816 zum [[Landkreis Köln]] im [[Regierungsbezirk Köln]] gehörte. Zu ihr gehörten die Orte Worringen (mit den Höfen [[Schloss Arff]] südlich von Dormagen-[[Hackenbroich]], Brüngesrather Hof, Bergerhof, Krebelshof, Blechhof bei [[Delhoven]], Chorbusch, Furth und [[Piwipp]] bei [[Rheinfeld|Dormagen-Rheinfeld]]), Roggendorf-Thenhoven, Weiler, Fühlingen (mit Feldkassel und Stallagsberg), Langel (mit Rheinkassel und Kasselberg), und Merkenich mit den Höfen Klein-Lachem und Groß-Lachem, die südlich von Merkenich lagen – heute Stadtbezirk [[Köln-Nippes (Stadtbezirk)|Köln-Nippes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche der Ortschaften Fühlingen und Weiler eine Spezialgemeinde in der Bürgermeisterei Worringen im Jahre 1869 zu bilden scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Worringen wurde bereits 1892 eine Freiwillige Feuerwehr gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://feuerwehr-worringen.de/Chronik.htm] Chronik Der Freiwilligen Feuerwehr Löschgruppe Woringen, Internetseite&amp;lt;/ref&amp;gt;, die nach der Eingemeindung als Stadtteil in die kreisfreie Stadt Köln in die Feuerwehr Köln integriert wurde und bis heute für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung im Stadtteil Worringen und Umgebung originär zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amtssitz des Bürgermeisters war zunächst in Worringen, von 1838 bis 1867 in Fühlingen und dann wieder in Worringen, wo 1908 das [[Rathaus]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eingemeindung]] der Bürgermeisterei Worringen nach Köln geschah im Jahre 1922. Ein kleiner Teil der ehemaligen Bürgermeisterei wurde [[Dormagen]] zugeteilt ([[Piwipp]]).&lt;br /&gt;
Noch heute bewahren die Worringer allerdings eine relativ große mentale Distanz zu Köln. So hat Worringen einen eigenen, eigenständigen Karneval, und der Karnevalszug findet in Worringen am Rosenmontag statt, während in allen anderen Kölner Stadtteilen und anderen Vororten die lokalen Karnevalszüge samstags, sonntags oder dienstags gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der erwerbstätigen Bevölkerung arbeitet in der benachbarten chemischen Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Worringen, Alte katholische Kirche.jpg|mini|Alte katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-Worringen, Katholische Kirche.jpg|mini|Katholische Kirche St. Pankratius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Pankratius, Gefallenentafeln 1. Weltkrieg.jpg|mini|St. Pankratius, Gefallenentafeln des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]]]&lt;br /&gt;
Seit 1797 war &amp;#039;&amp;#039;Franz Adam Cremerius&amp;#039;&amp;#039; als Maire von Worringen im Amt. Er war gleichzeitig der Eigentümer des Pilgramshof und des Bergerhof. Nachdem 1815 Worringen an das Königreich Preußen gefallen war, blieb er bis 1835 als Bürgermeister im Amt. 1819 versuchte Franz Adam Cremerius vergeblich einen Landtausch mit der Bürgermeisterei Dormagen durchzuführen. Dabei sollte das Gebiet am Rhein bis zum Haus Piwipp gegen die Ortschaften Hackhausen und Hackenbroich eingetauscht werden. Aufgrund seiner Verdienste wurde er zum Ritter des Rothen Adler Orden ernannt. Franz Adam Cremerius starb 1852 im Alter von 88 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1832 bis 1835 leitete der erste Beigeordnete der Bürgermeisterei Worringen, &amp;#039;&amp;#039;Theodor Bollig&amp;#039;&amp;#039;, die Verwaltung kommissarisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bürgermeister folgte von 1835 bis 1866 &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bender&amp;#039;&amp;#039;. Er verlegte den Amtssitz von Worringen nach Fühlingen. Fühlingen lag zentral in der Bürgermeisterei Worringen. Über seine Amtszeit ist wenig bekannt. Während seiner Amtszeit kam es im Jahre 1848 auf den Rheinwiesen zu einer Versammlung von rund 8.000 Menschen, bei der [[Friedrich Engels]] und [[Ferdinand Lassalle]] eine Rede hielten. Heinrich Bender starb 1883 und wurde auf dem Friedhof in Rheinkassel beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1866 bis 1907 – also 41 Jahre – war &amp;#039;&amp;#039;Matthias Bender&amp;#039;&amp;#039; Bürgermeister von Worringen. Er war der Sohn von Heinrich Bender. Matthias Bender verlegte die Amtsgeschäfte von Fühlingen wieder nach Worringen. Während des Kulturkampfes bekleidete er auch für 13 Jahre das Amt des Lokalschulinspektors für Worringen und Thenhoven. Außerdem war er auch noch Deichhauptmann. Von 1902 bis 1911 betrieb Matthias Bender eine Azetylen-Gasanstalt, deren Betrieb aber eingestellt werden musste. Vergeblich setzte er sich für den Bau einer Kleinbahn von Merkenich über Langel nach Worringen ein. Damit Worringen ein Rathaus erhielt, schenkte er der Gemeinde ein Grundstück. Gleichzeitig wurde während seiner Amtszeit mit Genehmigung des Gemeinderates eine kleine Verwaltung aufgebaut. So bekam Matthias Bender einen Schreiber, einen Baubeamten und einen Rendanten. Nach seiner Pensionierung unternahm Bender noch Reisen in den Orient, Afrika und Südeuropa. Er starb 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister von Worringen war &amp;#039;&amp;#039;Josef Seul&amp;#039;&amp;#039; von 1907 bis 1922. Während seiner Amtszeit konnte 1907 das neue Rathaus bezogen werden. Gleichzeitig wurde das Personal der Verwaltung erheblich aufgestockt. Josef Seul ließ während seiner Amtszeit zahlreiche Straßen pflastern und Gräben kanalisieren. 1912 führte er Verhandlungen mit der [[Bayer AG]] über eine Ansiedlung, des Unternehmens nördlich von Worringen durch. Die Bayer AG siedelte sich einige Jahre später an, allerdings erhielt das Werk nicht den Namen Bayer Worringen, sondern Bayer Dormagen. Schließlich setzte Josef Seul die Eingemeindung der Bürgermeisterei Worringen nach Köln zum 1. April 1922 durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsstatistik ==&lt;br /&gt;
Struktur der Bevölkerung von Köln-Worringen (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-standardinformationen/k%C3%B6lner_stadtteilinformationen_zahlen_2021.pdf |titel=Kölner Stadtteilinformationen |hrsg=Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik |abruf=2023-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchschnittsalter der Bevölkerung: 43,2 Jahre (Kölner Durchschnitt: 41,4 Jahre)&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 15,8 % (Kölner Durchschnitt: 19,3 %)&lt;br /&gt;
* Arbeitslosenquote: 9,0 % (Kölner Durchschnitt: 8,6 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche St. Pankratius wurde 1837 errichtet und 1848 durch den weithin sichtbaren Turm ergänzt. Bereits 1866 wurde die Kirche durch den Einbau von Gewölben und zwei Säulenreihen in eine dreischiffige [[Hallenkirche]] umgebaut. Der zu klein gewordene [[Alt St. Pankratius (Köln-Worringen)|mittelalterliche Vorgängerbau am alten Marktplatz]] wurde zur Schule umgebaut. Der alte Kirchturm und das heute zum Wohnhaus umgebaute Langhaus ist noch erhalten.&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche im Rheinland|evangelische]] Friedenskirche wurde 1961 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es ein Gotteshaus der neuapostolischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Worringerbruch03.jpg|mini|Naturschutzgebiet [[Worringer Bruch]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeitanlagen ===&lt;br /&gt;
Südwestlich von Worringen befindet sich das Naturschutzgebiet Worringer Bruch. Hier gibt es die Möglichkeit zu ausgedehnten Wanderungen. Früher luden die Rheinauen südöstlich von Worringen zu einer Wanderung ein. Seit dem Frühjahr 2019 wurde hier jedoch eine Ausgleichsfläche für den Bau der Leverkusener Brücke geschaffen. Dadurch ist den Erholungssuchenden der Zugang zu den Rheinauen durch großflächige Elektrozaunanlagen versperrt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Worringen hat 70 Vereine. Unter anderem befindet sich hier Kölns drittgrößter Sportverein, die [[SG Köln-Worringen]] und sechs Karnevalsvereine. Der Karnevalsumzug in Worringen darf, im Gegensatz zu allen anderen Stadtteilen, am Rosenmontag stattfinden. In Worringen sind neben der Freiwilligen Feuerwehr&amp;lt;ref&amp;gt;[http://feuerwehr-worringen.de/index.htm] Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Köln, Löschgruppe Woringen&amp;lt;/ref&amp;gt;, die der [[Feuerwehr Köln]] angehört, unter anderem der [[Pfadfinder]]-Stamm „Gilwell“ und die [[Katholische junge Gemeinde|KJG]] Worringen ansässig. Weitere Gemeinschaften finden sich im [[Deutscher Skatverband|DSkV]] Skatclub „Wurringer Junge“ und der Vereinigung „Motorradfreunde Worringen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Das Worringer Heimatarchiv (Breiter Wall 4) veröffentlicht in diversen Ausstellungen mit Fotos, Dokumenten und Gegenständen die Ortsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Zwischen Worringen und dem nördlich davon gelegenen [[Dormagen]] befinden sich ausgedehnte Anlagen der chemischen Industrie, die zum Teil auf dem Gebiet der Stadt Köln und zum Teil auf dem Gebiet der Stadt Dormagen liegen. In Worringen ist auch die deutsche Niederlassung des Chemiekonzerns [[Ineos]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind in Worringen einige kleine, zumeist Familienbetriebe angesiedelt.&lt;br /&gt;
Die Felder rund um Worringen werden landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das recht kleine [[Kliniken der Stadt Köln#Geschichte|Worringer Krankenhaus]] wurde 1981 geschlossen, als im nahegelegenen Dormagen-Hackenbroich ein modernes Kreiskrankenhaus eröffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-k-worringen.jpg|mini|Bahnhof Worringen]]&lt;br /&gt;
Die durch den Ort führende römische Straßenverbindung von Köln über Neuss nach Xanten blieb bis heute ein wichtiger Verkehrsweg. Diese Straße verläuft nun als [[Bundesstraße 9]], wobei der alte Ortskern bereits in den 1930er Jahren eine Umgehungsstraße erhielt.&lt;br /&gt;
Zur Entlastung der B 9 wurde Mitte der 60er Jahre die westlich des Ortes verlaufende [[Bundesautobahn 57|A 57]] erbaut. Mit der Anschlussstelle Köln-Worringen ist der Ort an das Autobahnnetz gut angebunden. Die in den [[Bundesautobahn 54|1960er Jahren geplante Querspange]] von der A 57 zu den rechtsrheinisch verlaufenden Autobahnen A 59 und A 3 sollte südlich des Ortes den Rhein überqueren. In den neueren Planungen ist diese Autobahn nicht mehr vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Linksniederrheinische Strecke|Eisenbahnstrecke]] von Köln nach [[Krefeld]] erbaut wurde, erhielt Worringen einen [[Bahnhof Köln-Worringen|Bahnhof]], welcher sich aber größtenteils in [[Roggendorf/Thenhoven]] befindet. Der Haltepunkt Dormagen [[Chempark]] befindet sich teilweise auf dem Gebiet von Worringen. Heute halten an beiden Stationen die Züge der Linien S 6 der [[S-Bahn Rhein-Ruhr]] und S 11 der [[S-Bahn Köln]], welche Worringen mit Köln sowie mit Dormagen, Neuss, Düsseldorf, Ratingen und Essen verbinden. Diese Linien werden heute mit modernen [[Triebzug|Triebzügen]] der [[DB-Baureihe 422|Baureihe 422]] und [[DB-Baureihe 423|Baureihe 423]] befahren. Bis 1984 hielten in Worringen [[Eilzug|Eilzüge]] der Verbindung Krefeld – Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eingemeindungsvertrag wurde den Worringern von Seiten der Stadt Köln auch eine Straßenbahnlinie zugesagt. Diese Bahnverbindung war als [[Überlandstraßenbahn]] bis Neuss geplant. Sie wurde allerdings wegen ihrer prognostizierten Unwirtschaftlichkeit nie gebaut, stattdessen wurde eine Busverbindung zur nächstgelegenen Straßenbahnendstation nach [[Köln-Weidenpesch]] eingerichtet. Heute verkehrt diese Buslinie über Fühlingen und [[Köln-Chorweiler|Chorweiler]], wo in die [[Stadtbahn Köln|Stadtbahn]] umgestiegen werden kann, weiter nach Blumenberg.&lt;br /&gt;
Weitere Buslinien verbinden Worringen mit Dormagen und [[Sinnersdorf (Pulheim)|Pulheim-Sinnersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Worringen gibt es sechs Kindergärten und zwei Grundschulen.&lt;br /&gt;
Die Hauptschule wurde im Sommer 2011 geschlossen. Somit ist der Ort nun ohne eine weiterführende Schule. Diese werden entweder in anderen Kölner Stadtteilen oder in Dormagen besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Am 27. Juni 1907 wurde der ehemalige Bürgermeister Mathias Bender zum Ehrenbürger ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Worringen geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Josef Marxen]], katholischer Priester, Märtyrer in Albanien&lt;br /&gt;
* [[Udo Schild]] (* 1963), Sänger und Songwriter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Kölner Stadtteil Worringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|III,1|1071||Burungum|[[Max Ihm]]|RE:Burungum}}&lt;br /&gt;
* Toni Jägers: &amp;#039;&amp;#039;Köln-Worringen in Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1985.&lt;br /&gt;
* Everhard Kleinertz: &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterei Worringen, Akten und Protokolle.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln&amp;#039;&amp;#039;, 75. Heft, Köln 1994, ISBN 3-412-12292-0.&lt;br /&gt;
* Josef Gödecke: &amp;#039;&amp;#039;Bild eines rheinischen Dorfes&amp;#039;&amp;#039;. Worringen 1970.&lt;br /&gt;
* Josef Gödecke: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Worringer Karnevals&amp;#039;&amp;#039;. Worringen 1988.&lt;br /&gt;
* Gerhard Dane: &amp;#039;&amp;#039;Kirche im Dorf&amp;#039;&amp;#039;. Worringen 1987.&lt;br /&gt;
* Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Köln&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1897, Nachdruck Düsseldorf 1983, ISBN 3-590-32118-0, S. 195–199.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Wie es war“ Worringer Bürger erinnern sich.&amp;#039;&amp;#039; Eine Serie des Heimatarchivs Worringen e.&amp;amp;nbsp;V., Mai 2008.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Worringer Weetschafte“ Geschichte erfassen – Kultur bewahren.&amp;#039;&amp;#039; Heimatarchiv Worringen e.&amp;amp;nbsp;V., Dezember 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Köln-Worringen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/stadtbezirke/chorweiler/worringen/ Offizielle Website der Stadt Köln zum Stadtteil Worringen]&lt;br /&gt;
* [http://worringen.de/ Website zum Ort des Bürgervereins Worringen mit Informationen und Links zu weiteren Vereinen]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatarchiv-worringen.de Website des Heimatarchiv Worringen e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile im Stadtbezirk Köln-Chorweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4199657-4|LCCN=n95071445|VIAF=241501399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Köln|Worringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Worringen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Niederrhein|Worringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Köln)]]&lt;/div&gt;</summary>
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