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	<title>Wormser Tor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wormser_Tor&amp;diff=1053655&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:1210:248C:1500:18AF:3BCF:2F09:22E9 am 5. Dezember 2022 um 13:14 Uhr</title>
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		<updated>2022-12-05T13:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = &lt;br /&gt;
| BILD             = WormserTor.JPG&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE      = 300px&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Wormser Tor, ehemalige Feldseite (im Durchblick die [[Dreifaltigkeitskirche (Frankenthal)|Dreifaltigkeitskirche]])&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Frankenthal (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKT        = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKTIN      = &lt;br /&gt;
| BAUHERR          = Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Carl Theodor]]&lt;br /&gt;
| BAUHERRIN        = &lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = triumphbogenartiger Sandsteinquaderbau im Stil des [[Barock]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = 1770–1772&lt;br /&gt;
| ABRISS           = &lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| LÄNGE            =&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 49.537963&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 8.353833&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-RP&lt;br /&gt;
| GEO-HÖHE         = &lt;br /&gt;
| KARTE            = ja&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wormser Tor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[triumphbogen]]artiges [[Stadttor]], ein Relikt der ehemaligen Befestigung der Stadt [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]], die im Bundesland [[Rheinland-Pfalz]] liegt. Es erhielt seinen Namen ebenso nach der [[Freie Reichsstadt|Freien Reichsstadt]] [[Worms]] wie die Wormser Straße, die von der damaligen Stadtmitte (Marktplatz) durch das Tor auf Worms zuführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtplan-1837&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal |titel=17. bis 19. Jahrhundert |url=http://www.juden-in-frankenthal.de/geschichte-der-juden/17-bis-19-jahrhundert/ |kommentar=Stadtplanausschnitt von 1837 mit der Wormser Straße |abruf=2011-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pendant dazu ist das [[Speyerer Tor]] am südlichen Eingang zur Innenstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Tor steht auf einer Höhe von {{Höhe|95|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=28&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=453249&amp;amp;y=5487462&amp;amp;marker Standort des Wormser Tors] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 19. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; und prägt den nördlichen Eingang zur Innenstadt und der [[Fußgängerzone]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 16. Jahrhundert gehörte die aufstrebende Gemeinde Frankenthal, die damals etwa 3000 Einwohner zählte, zur [[Kurpfalz]]. 1573 wurde mit dem Bau einer ersten, allerdings noch mangelhaften [[Stadtmauer]] begonnen. Nachdem Pfalzgraf [[Johann Kasimir (Pfalz-Simmern)|Johann Casimir]] dem Ort im Jahre 1577 die [[Stadtrecht]]e verliehen hatte, wurde Frankenthal zwischen 1600 und 1608 zur stärksten linksrheinischen Festung der Kurpfalz ausgebaut, die sogleich im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ihre Bewährung zu bestehen hatte. 1621 Belagerung durch die Spanier, 1623–1632 und 1635–1652 spanische Besatzung, dazwischen schwedische Besatzung. Dank des Einsatzes der [[Schützengesellschaft Frankenthal|Frankenthaler Schützen]] gelang es dreimal (1621, 1622 und 1644), die Befestigungen gegen angreifende Truppen zu verteidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689, im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]], wurde auf Anordnung des französischen Königs [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] die Festung geschleift und die Stadt niedergebrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Kurfürst [[Karl III. Philipp (Pfalz)|Carl Philipp]] begann man 1718 mit der Errichtung einer einfachen Ringmauer, die jedoch unvollendet blieb. Der Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Carl Theodor]] ließ die Befestigung ausbauen und vervollkommnen. Ab 1770 wurden zunächst zwei anspruchsvollere Stadttore errichtet, die eher der Repräsentation als der Befestigung zu dienen hatten. Das Wormser Tor wurde 1770/72 im [[Barock]]stil ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wuchs im folgenden Jahrhundert sehr schnell, so dass die Mauern bis 1870 zum größten Teil abgetragen wurden. Laut Ratsherrenbeschluss wollte man 1879 auch das Wormser Tor entfernen, um einen besseren Zugang zur Innenstadt zu erreichen; ein Bürgerentscheid sprach sich jedoch dagegen aus. 16&amp;amp;nbsp;[[Ratsherr]]en traten daraufhin zurück, und es wurden nur die Gebäude neben dem Tor abgerissen. Damit konnte es auch seitlich umfahren werden. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Tore beschädigt, sie konnten jedoch erhalten und später restauriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tor wurde 2007 eine feste [[Illumination (Beleuchtung)|Illumination]] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Die Schauseiten des Tors sind unterschiedlich gestaltet: die ehemalige Feldseite soll mit dem breiten Giebel und Doppelpilastern betont trutzig wirken; die zur Stadt gerichtete Ansicht gibt sich mit flächigem Reliefschmuck höfisch elegant. Die Giebelfelder enthalten auf der Nordseite das Wappen Carl Theodors, auf der Südseite in einem [[Löwenfell]] das Medaillonrelief des Kurfürsten.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stadt Frankenthal |Titel=Infotafel am Tor}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Volker Christmann |Titel=Frankenthal |TitelErg=Ein verlorenes Stadtbild |Auflage=1. |Ort=Darmstadt |Datum=1995}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ulrich Kerkhoff (Bearb.) |Titel=Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz |TitelErg=Bd. 6, Frankenthal (Pfalz) |Verlag=Schwann im Patmos Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1989 |ISBN=3-491-31037-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Anna Maus |Titel=Die Geschichte der Stadt Frankenthal und ihrer Vororte |Verlag=Eigenverlag |Ort=Frankenthal |Datum=1970}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wilhelm Winkler |Titel=Die Kunstdenkmäler der Pfalz |TitelErg=VIII. Stadt und Landkreis Frankenthal |Verlag=Erstausgabe Verlag Oldenbourg |Ort=München |Datum=1939 |Kommentar=Unveränderter Nachdruck durch Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 1982 |ISBN=3-422-00559-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Popp |Titel=Die Festung Frankenthal |Sammelwerk=100 Jahre Frankenthaler Altertumsverein 1892–1992 |Ort=Frankenthal |Datum=1992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Wormser Tor (Frankenthal)|Wormser Tor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadttor in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Frankenthal (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Rheinland-Pfalz|Frankenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Kurpfalz)|Frankenthal Stadttor]]&lt;/div&gt;</summary>
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