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	<title>Wormeln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:49:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wormeln&amp;diff=508580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: /* Geschichte */ Ergänzungen zur Geschichte</title>
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		<updated>2024-11-30T17:25:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ergänzungen zur Geschichte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Hansestadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Warburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/28/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/08/05/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 181 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.56&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 594&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-hoexter.de/unser-kreis/zahlen-daten-fakten/m_8985 |titel=Kreis Höxter – Einwohner in den Stadtteilen der 10 kreisangehörigen Städte |werk=Kreis Höxter |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34414&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05641&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Warburg Ortsteile Wormeln.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick-auf-Warburg-Landschaft.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick vom Weldaer Berg auf Wormeln, im Hintergrund die Stadt [[Warburg]] und der [[Desenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wormeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der Stadt [[Warburg]] im [[Kreis Höxter]] in [[Nordrhein-Westfalen]] (Deutschland) mit 594 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt; und liegt ca. drei km südlich der Kernstadt. Derzeitiger [[Ortsvorsteher]] ist Roberto Fiesseler  ([[CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Rund um Wormeln wurden altsteinzeitliche Funde entdeckt, was eine lange Siedlungsgeschichte anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 780 soll in Wormeln schon eine Pfarre mit den Kirchenpatronen [[Simon der Zelot|St. Simon]] und Juda bestanden haben. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1018 in einer Schenkungsurkunde Graf Dodikos an Bischof [[Meinwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den heutigen Ortsnamen Wormeln gibt es folgende historische Bezeichnungen: Vormoln, Wormelen, Wormelon, Wormlon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1246 stiften die Grafen von [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Everstein]] das [[Kloster Wormeln]] den Nonnen des Grauen Ordens der [[Zisterzienser]]innen. Am 16. September 1810 verfügte [[Jérôme Bonaparte]], König von [[Königreich Westphalen|Westphalen]], die Auflösung des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Schützenvereines geht auf das Jahr 1604 zurück. In einem Vertrag zwischen Kloster und Gemeinde wurde die Bildung einer Schützengesellschaft „zum wehrhaften Schutz des Frauenklosters in akuter Notlage“ vereinbart. 1730 wurde der noch heute bestehende Schützenverein mit dem Ziel gegründet, den Selbstschutz des Dorfes in den unsicheren Zeiten zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
Seit 1730 wird jährlich um den „Huth“ geschossen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wormeln, Klostergut 02.jpg|mini|196x196px|[[St. Simon und Judas (Wormeln)|Klosterkirche Wormeln]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donnersberg ===&lt;br /&gt;
Der Wormelner Donnersberg bezeichnet eine 214 m ü. N.N.&amp;lt;ref&amp;gt;Topographische Karte, TK4520, Warburg&amp;lt;/ref&amp;gt; gelegene Höhenkuppe zwischen den Ortschaften Wormeln, [[Germete]] und [[Welda]]. Der Berg liegt zwischen dem Zufluss [[Twiste (Diemel)]] und der Diemel, einem Nebenfluss der Weser. Der Name der Höhenkuppe leitet sich entweder von dem Namen der germanischen Gottheit [[Thor]] bzw. Donar ab oder bedeutet als Bergname &amp;#039;&amp;#039;Wetterberg&amp;#039;&amp;#039;, der als höchste Erhebung Gewitter (auch als Donar (ahd.), Thunaer (altsächsisch) oder im Norden Thor bezeichnet) anzieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Hoops: Kleinere Götter - Landschaftsarchäologie; Reallexikon der deutschen Altertumskunde, Band 17, 2001  S. 416&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gottheit&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (Cap. 8; S. 112ff.)&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Wormelner Donnersberg&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Mythologie&amp;#039;&amp;#039; S. 115: &amp;#039;&amp;#039;Ein andrer Thuneresberg liegt in Westphalen an der Diemel unweit Warburg in mitte der dörfer Wormeln, Germete und Welda;..&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; werden in Jacob Grimm’s &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Mythologie&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Dieser zitiert darin u. a. Hinweise aus der &amp;#039;&amp;#039;historia westphaliae&amp;#039;&amp;#039; des Paderborner Historikers [[Nicolaus Schaten]] (1608–1676). Ältere Schreibweisen des Bergnamens sind Thuneresberg, Dunrisberg 1105, Thuneresberc&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälische Urkundenbuch 1, Erhard: Regesta historiae Westfaliae R1478 dort Graf Friederich zu Thuneresberc, dies ist keine Referenz für den Berg&amp;lt;/ref&amp;gt;, (1123), Thonrseberch&amp;lt;ref&amp;gt;In einer Urkunde des Klosters Arolsen im Jahre 1239 soll die Gerichtsstätte zum letzten Mal erwähnt worden sein. Die genaue Referenz der Quelle fehlt. &amp;lt;/ref&amp;gt;,(1239).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Donnersberg befand sich im Mittelalter ein [[Freigrafschaft|Freistuhl]]. Dieser wird auch Freigericht oder Fem(e)gericht genannt und soll in mehreren Urkunden aus den Jahren 1100, 1123, 1205, 1226 und am 8. April 1239 schriftlich belegt sein. Folgende Freigafen: Graf Erpho, 1123 Graf Friederich und 1126 Graf Konrad IV., bzw. 1239 Graf Otto von Everstein sollen dem Gericht vorgestanden haben. In den 1950er Jahren wurde der Hang als Steinbruch genutzt. Im September 2008 wurde auf dem Donnersberg ein Gedenkstein mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Freistuhl Donnersberg 1100–1239&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht. Das Flurstück befindet sich heute in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dalheim gehörte bis zu den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] zur Frei- und Gografschaft Warburg im [[Hochstift Paderborn]]. Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts fand in Wormeln der Wormelner Klosterkrieg statt, in dessen Verlauf drei Menschen ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bruno Hake |url=https://www.welda.de/die-weldaer-heimatblaetter-von-bruno-hake/heimatblatt-welda-nr-6-vom-juni-1990 |titel=Heimatblatt Welda Nr. 6 – vom Juni 1990 |titelerg= Der Wormeler Klosterkrieg und seine. Folgen für die Nachbargemeinden 1797 |werk=www.welda.de |datum=1990-06 |abruf=2021-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Preußen|Preußische]] Truppen rückten im Vorgriff auf die Entscheidungen des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es im August 1802 ins Hochstift Paderborn ein. Von 1807 bis 1813 gehörte Wormeln zum [[Königreich Westphalen]] und dort zum [[Kanton Volkmarsen]] im [[Distrikt Kassel]] des [[Departement der Fulda|Departements der Fulda]]. Nach dem [[Wiener Kongress]] fiel Wormeln 1815 wieder an [[Preußen]] und kam zur neu eingerichteten preußischen [[Provinz Westfalen]]. Wormeln wurde 1816 dem  neugegründeten Kreis Warburg mit der Kreisstadt Warburg im [[Regierungsbezirk Minden]] zugeordnet. Ab 1871 war Wormeln Teil des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]]. Im Kreis Warburg gehörte Wormeln zum [[Amt Warburg]] gehörte, das seit 1932 [[Amt Warburg-Land]] hieß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iho_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA283#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Minden 1843, S. 283]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/pageview/3916908 Amtsblatt der Regierung Minden 1932, S. 28]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Wormeln.jpg|mini|196x196px|Haltepunkt Wormeln an der ehem. Bahnstrecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am Bahn-Haltepunkt Wormeln an der [[Bahnstrecke Warburg–Sarnau|Eisenbahnstrecke Warburg-Volkmarsen]] wurde der letzte Personenzug am 28. Mai 1967 abgefertigt. Die Bahnstrecke wurde 1982 stillgelegt und 1983 komplett abgebaut. Heute verläuft auf der ehem. Bahntrasse der Twiste-Radweg zwischen Warburg und [[Volkmarsen]]. Das Gebäude des ehem. Haltepunktes befindet sich in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Wormeln durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] als Ortschaft in die Stadt Warburg eingegliedert, die gleichzeitig in den Kreis Höxter wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortswappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WormelnWappen.jpg|mini|Wappen der Ortschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wormeln.de Wappenabbildung auf wormeln.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;|links|105x105px]]Das Ortswappen wurde anlässlich des im Jahre 1996 durchgeführten 750-jährigen Klosterjubiläums vom Arbeitskreis Dorfchronik entworfen und angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) lautet:&lt;br /&gt;
„Auf einem durch silbernen Schrägrechtsfluss geteilten Schild, links auf rotem Feld ein silberner, mit zwei auseinanderwachsenden Federbüschen, deren oberer mit blau-rot-blauem Band gebunden, an beiden Seiten besteckter Topfhelm ; rechts ein von einem rot-weiß geschachteten Schräglinksbalken belegter goldener Krummstab auf blauem Feld.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbole und Farben sind wie folgt historisch begründet:&lt;br /&gt;
Aus der Sicht des Betrachters ist zu sehen: Auf der linken Seite auf blauem Grund befindet sich der rot-silberne Schachbalken mit dem Äbtissinnenstab. Der Schachbalken geht auf das Familienwappen des hl. Bernhard von Clairvaux zurück, nach dessen Regeln die Zisterzienserinnen in Wormeln von 1246 bis 1810 lebten. Die rechte Seite auf blauem Grund zeigt einen Ritterhelm (Topfhelm), der mit zwei geknoteten Federbüschen besteht ist (siehe Westf. Siegelbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teil des Wappens beruht auf dem Siegel der Herren de Wormolon, die 1225 bis 1366 lebten.&lt;br /&gt;
Beide Teile des Wappens werden von einer silbernen Wellenlinie, die die [[Twiste (Diemel)|Twiste]]  symbolisiert, getrennt. Die Grundfarbe Rot soll die Zugehörigkeit zu den Bistümern Mainz und Paderborn widerspiegeln; während die Farbe Blau auf die besondere Marienverehrung der Zisterzienserinnen hindeuten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alljährlich wiederkehrende Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* am ersten Wochenende nach Pfingsten: Schützenfest des Heimatschutzvereins Wormeln&lt;br /&gt;
* am ersten Wochenende im August: Sportfest des Sportvereins Wormelia Wormeln (gegr. 1923)&lt;br /&gt;
* Osterfeuer am Ostersonntag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bockelkamp, Wilhelm (1996): &amp;#039;&amp;#039;Wormeln. Aus der Geschichte von Kloster und Dorf&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-922032-15-X.&lt;br /&gt;
* Leifeld, Josef (1986): &amp;#039;&amp;#039;Wormeln&amp;#039;&amp;#039;. In: Mürmann, Franz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Warburg 1036–1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt. Band 2.&amp;#039;&amp;#039; Warburg: Hermes, S. 475–478. ISBN 3-922032-07-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wormeln.de Internetpräsenz des Warburger Stadtteils Wormeln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Warburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4728489-4|LCCN=nb2010017509|VIAF=136307187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Warburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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