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	<title>Wootz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:38:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wootz&amp;diff=66683&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:3100:6244:8800:9D40:29D5:65E0:D261: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-01-30T21:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Werkstoff. Zum Ort Wootz in Brandenburg siehe [[Wootz (Lenzerwische)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kristallierung4.png|mini|Austenitkristallisierung. Eine Klinge, die aus Wootz geschmiedet wurde, mit einem hellen Linienmuster aus [[Zementit]]partikeln.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wootz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|vuːts}}], auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wootzkuchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wootzbarren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der Ausgangsstahl für den orientalisch-arabischen [[Damaszenerstahl]]. Wootz besteht aus gering [[Legierung|legiertem]] [[Stahl]] mit einem Anteil von 1,5 % [[Kohlenstoff]] und – unter anderem – Spuren von [[Vanadium]] oder [[Molybdän]]. Diese Spuren sind später für die Ausbildung von [[Zementit]]linien im Damaszenerstahl wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Eisenerz]] für das Wootz wurde in Indien gewonnen. Der Name „Wootz“ stellt wahrscheinlich eine Falschschreibung von &amp;#039;&amp;#039;wook&amp;#039;&amp;#039; als englische Version des Begriffs „ukku“ dar, welcher den [[Dravidische Sprachen|dravidischen]] Sprachen [[Kannada]] (in [[Karnataka]]) und [[Telugu]] (in [[Andhra Pradesh]] und [[Telangana]]) entstammt und einfach „Stahl“ bedeutet. Das genaue ursprüngliche Verfahren des Wootz-Schmelzens ist nicht überliefert, Materialforschern ist es jedoch gelungen, die Wootzkuchen mit Hilfe natürlicher Verfahren herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wurden hochreines [[Eisen]], [[Sorel-Eisen]], Holzkohle, Glasscherben, grüne Blätter und andere Stoffe in einem Schmelztiegel erhitzt. Dabei muss ein genaues Mischungsverhältnis der Ausgangsstoffe Eisen, Sorel-Eisen und Holzkohle vorliegen. Davon hängt später der Kohlenstoffanteil im Wootz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Glas schwimmt auf der Schmelze und schließt sie luftdicht ab. Dadurch kann der Kohlenstoff aus der Holzkohle nicht verbrennen und diffundiert in das Eisen ein. Gleichzeitig wird [[Reduktion (Chemie)|Reoxidation]] verhindert. Durch die Blätter wird die [[Aufkohlung]] beschleunigt. Der Erfolg hängt von der richtigen Temperatur und der richtigen Schmelzdauer ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manouchehr Moshtagh Khorasani: &amp;#039;&amp;#039;Arms and Armor from Iran – The Bronze Age to the End of the Qajar Period&amp;#039;&amp;#039;. LEGAT-Verlag, 2006, ISBN 3-932942-22-1.&lt;br /&gt;
* Jürgen Hanneder: &amp;#039;&amp;#039;Der »Schwertgleiche Raum«, Zur Kulturgeschichte des indischen Stahls&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Franz Steiner-Verlag, 2005, ISBN 3-515-08774-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlsorte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[nl:Wootz]]&lt;br /&gt;
[[ru:Булат (металл)]]&lt;/div&gt;</summary>
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