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	<title>Wommen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wommen&amp;diff=1082471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 26. November 2025 um 15:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-26T15:03:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wommen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Herleshausen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/00/51.87/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/07/14.21/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 215 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.61&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.herleshausen.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=187331 |titel=Wommen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Herleshausen |zugriff=2019-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 295&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011-05&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37293&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05654&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wommen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Herleshausen]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Werra-Meißner-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Wommen liegt zwischen [[Ringgau]] im Norden, [[Thüringer Wald]] im Südosten und [[Richelsdorfer Gebirge]] im Westen an der durch die [[Werra]] gebildeten hessisch-[[Thüringen|thüringischen]] Landesgrenze. Es befindet sich am linken und nördlichen Ufer des Flusses, in den dort die durch das Dorf fließende [[Nesse (Werra)|Nesse]] mündet. Der Kernort von Herleshausen liegt rund 3&amp;amp;nbsp;km ostsüdöstlich und jener der Stadt [[Eisenach]] etwa 15&amp;amp;nbsp;km in dieser Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1021 bestätigte Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] seiner Gemahlin [[Kunigunde von Luxemburg|Kunigunde]] deren Schenkung einiger Güter zu Herleshausen und Wommen an das [[Kloster Kaufungen|Stift Kaufungen]] und Wommen blieb Besitz des Stifts bis zur [[Säkularisation]] der hessischen Klöster im Zuge der [[Reformation]]. Der Ort Wommen gehörte später zum Burgbezirk der [[Brandenburg (Lauchröden)|Brandenburg]], diese mächtige Doppelburganlage befindet sich vier Kilometer entfernt über dem thüringischen Nachbarort [[Lauchröden]]. In einer 1268 ausgefertigten Urkunde des Kaufunger Stiftes trat Graf Burghard von der Brandenburg weitere Besitztümer an dieses Kloster ab, dabei wurde Wommen erstmals urkundlich als „Wumena“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Danach wechselte der Ortsname in die Schreibformen „Wummen“, „Wumna“ und „Wompna“. Seit 1497 gilt Wommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch im Besitz der Brandenburger Familie befindlichen Güter und Rechte in Wommen gelangten 1364 an die bereits in [[Stedtfeld]] bei Eisenach ansässig gewordenen [[Kolmatsch|Herren von Kolmatsch]]. 1401 veräußerte Reinhard von Brandenburg, letzter seines Geschlechts, auch seinen letzten Besitz in Wommen an Hermann von Kolmatsch. Die wahrscheinlich um diesen Zeitpunkt erbaute Wasserburg soll von den Kolmatsch angelegt worden sein. 1497 belehnte die Kaufunger Äbtissin Agnes Burghard von Kolmatsch mit Wommen. Die Burg wurde 1535 durch dessen Sohn, den hessischen Statthalter an der Lahn in [[Marburg]], [[Georg von Kolmatsch]], modernisiert. 1562 starb dieser Familienzweig mit Georg von Kolmatsch im Mannesstamm aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Säkularisierung der hessischen Klöster seit der Mitte des 16. Jahrhunderts gelangten die ehemals Kaufunger Stiftsgüter über die [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] im Jahre 1596 an die Adelsfamilie [[Buttlar (Adelsgeschlecht)|Treusch von Buttlar]], die sich bereits im Nachbarort [[Nesselröden (Herleshausen)|Nesselröden]] ein [[Renaissance]]schloss erbaut hatte. Wommen gehörte ab 1585 zum [[Amt Sontra]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Flemming, Kollmann, Seib, Stöhr |Hrsg= |Titel=Die Landeshoheit um den Brandenfels. Das Lehen Gericht Brandenfels. |Sammelwerk=Der Brandenfels im Ringgau. Ein Gang durch seine Geschichte |Band= |Verlag= |Ort= |Datum=1998 |ISBN=3-9801957-5-9 |Seiten=151–172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1818 zum Justizamt [[Netra]] und seit 1821 zum [[Kreis Eschwege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hatte noch viele rasch wechselnde Besitzer:&lt;br /&gt;
* 1364–1562: Familie von Kolmatsch (Lehnsträger des Stifts Kaufungen)&lt;br /&gt;
* 1562–1596: Landgrafen von Hessen&lt;br /&gt;
* 1596–1621: Treusch von Buttlar zu Nesselröden&lt;br /&gt;
* 1621–1641: Landgrafen von Hessen&lt;br /&gt;
* 1641–1663: [[Johann von Geyso]]&lt;br /&gt;
* 1663–1765: Familie von dem Brinck&lt;br /&gt;
* 1765–1806: Familie von Lindau (Erbtochter derer von dem Brinck)&lt;br /&gt;
* ab 1806: Familie [[Kutzleben (Adelsgeschlecht)|von Kutzleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Wommen stammt der Orgelbaumeister Johann Adam Gundermann, er war ein Meisterschüler des [[Stade]]r Orgelbaumeisters [[Arp Schnitger]] und schuf das für seinen Wohlklang berühmte Instrument in der Sontraer Stadtkirche St. Georg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Großmann |Hrsg=Werratalverein Eschwege e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Die Stadtkirche St. Georg in Sontra |Sammelwerk=Das Werraland |Band=Heft 2 |Verlag= |Ort=Eschwege |Datum=1957 |ISBN= |Seiten=22–24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Dezember 1970 erfolgte im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] der freiwillige [[Gemeindefusion|Zusammenschluss]] der bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Altefeld, Archfeld, Breitzbach, Herleshausen (mit Frauenborn), Holzhausen, Markershausen, Nesselröden, Unhausen, Willershausen und Wommen zur [[Großgemeinde]] Herleshausen&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Zusammenschluss der Gemeinden Altefeld, Archfeld, Breitzbach, Herleshausen, Holzhausen, Markershausen, Nesselröden, Unhausen, Willershausen und Wommen im Landkreis Eschwege zur neuen Gemeinde „Herleshausen“ |nr=51 |jahr=1970 |datum=1970-12-01 |seite=9 |seiten=2381 |fundstelle=Punkt 2384 |kbytes=7480}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die eingliederten Gemeinden und Herleshausen mit Frauenborn wurde je ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/3/5/8/1/4/Hauptsatzung-2006.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Herleshausen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Wommen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Amt Sontra]]&lt;br /&gt;
* ab 1654: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], Amt Sontra&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Sontra&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Eschwege]], [[Kanton Netra]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Sontra&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1818: Kurfürstentum Hessen, [[Amt Netra]]&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Eschwege]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August, S. 223–224. ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 &amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Justizamt Netra]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1970: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege, Gemeinde Herleshausen&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Werra-Meißner-Kreis]], Gemeinde Herleshausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Wommen 294 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 33 Einwohner unter 18 Jahren, 96 zwischen 18 und 49, 87 zwischen 50 und 64 und 81 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 99 Haushalten. Davon waren 30 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 21 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 39 Paare mit Kindern, sowie 9 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 18 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 69 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1585: || 30 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || 39 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Wommen |width=450|float=none|maxEinwohner=260&lt;br /&gt;
|306|323|337|390|355|350|301|294|287|269|277|302|335|407|510|591|464|420|475&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,423)(1980,-1)(1987,320)(2000,-1)(2011,294)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 287 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 365 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 84,88 %), 64 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 14,88 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wommen-Schloss-1.jpg|mini|hochkant|Schloss Wommen]]&lt;br /&gt;
Das heutige [[Schloss Wommen]] wurde ab 1911 auf den Grundmauern der ehemaligen Wasserburg und unter Einbeziehung ihres Hauptbaues (dem heutigen Südflügel) errichtet. Diese und das zugehörige Gut waren 1908 in den Besitz des vermögenden Kammerherren [[Schutzbar genannt Milchling|Rudolf von Schutzbar genannt Milchling]] übergegangen. Mit dem Umbau war der renommierte Burgenforscher und Architekt [[Bodo Ebhardt]] betraut worden, welcher auch im nahen Eisenach und auf der [[Burg Creuzburg]] tätig war und zuvor schon das Herrenhaus auf [[Hohenhaus (Herleshausen)|Gut Hohenhaus]] umgestaltet hatte. Die letzte Besitzerin, [[Baron]]in Margot von Schutzbar genannt Milchling, übergab in einem Stiftungsvertrag vom 24. Juni 1946 ihr Eigentum an den [[Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband|Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband]] in Marburg. Das Schloss Wommen dient heute stiftungsgemäß als Altersheim der diakonischen Anstalten Hephata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Wommen|Kirche in Wommen]], Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet, wurde wegen Baufälligkeit 1739 bis 1744 durch den damaligen Besitzer des Gutes, Albrecht Eberhard von dem Brink, neu erbaut als barocker Predigtsaalbau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Schulze |Hrsg=Werratalverein Eschwege e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Grenzlandfahrt des WTV |Sammelwerk=Das Werraland |Band=Heft 3 |Verlag= |Ort=Eschwege |Datum=1967 |ISBN= |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche in Wommen ist eine [[Filialkirche|Kirchenfiliale]] von Nesselröden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild wird dominiert von der [[Talbrücke Wommen]], die den nördlichen Ortsrand mit der [[Bundesautobahn 4]] überspannt. Der Bau der Talbrücke wurde 1940 begonnen, aber aufgrund der deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg erst 1994 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]] ist André Borghorst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.herleshausen.de/seite/345348/ortsvorsteher.html |titel=Ortsvorsteher Wommen |werk=Internetauftritt der Gemeinde Herleshausen |zugriff=2022-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinmuehle Wommen.jpg|mini|Wasserkraftanlage Steinmühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Ortsnähe liegen die Angelteiche am &amp;#039;&amp;#039;Wenigenstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Der Ort hat ein [[Dorfgemeinschaftshaus]].&lt;br /&gt;
* An der Werra, am Platz der &amp;#039;&amp;#039;Steinmühle&amp;#039;&amp;#039;, befindet sich eine [[Wasserkraftanlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wommen Talbrücke Autobahn 4 A4 Sandstein 1. Brücke 1940 Bogenbrücke mit 17 Feldern Buntsandstein-Bögen - Neubau 2. Brücke 1993 Foto 2009 Wolfgang Pehlemann Wiesbaden IMG 2616.jpg|mini|Talbrücke Wommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Autobahndreieck Wommen 1.jpg|mini|Autobahndreieck Wommen in Bau (Juli 2024)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wommen liegt direkt an der Bundesautobahn 4 mit einer nach dem Ort benannten, nur nach Osten führenden [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]]. Infolge der deutschen Teilung konnte der Verkehr auf der A4 im die innerdeutsche Grenze mehrfach querenden Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Zipfel|Gerstunger Zipfel]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen den Anschlussstellen [[Wildeck|Obersuhl]] und Wommen erst Anfang der 1990er Jahre aufgenommen werden, zuvor wurde ab Wommen auf hessischer Seite die [[Bundesstraße 400|B&amp;amp;nbsp;400]] als Umgehungsstraße genutzt. Unmittelbar westlich der [[Talbrücke Wommen]] zweigt künftig die [[Bundesautobahn 44|A 44]] am [[Autobahndreieck Wommen|Dreieck Wommen]] von der A 4 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Dorf führt die [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Hessen ab der L 3201#L 3251|3251]] von Herleshausen zur Anschlussstelle Wommen der nördlich am Ort vorbeiführenden BAB&amp;amp;nbsp;4. Hier beginnt die [[Bundesstraße 400]]. Von der L&amp;amp;nbsp;3251 zweigt im Ort eine Landesstraße nach [[Gerstungen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. September 1849 eröffnete die Thüringer Bahn das letzte Teilstück ihrer „Stammbahn“ von Eisenach über Herleshausen und Wommen nach Gerstungen. Die [[Bahnstrecke Halle–Bebra]] führt zwar unmittelbar südlich am Ort vorbei, Wommen besitzt aber keinen eigenen Haltepunkt mehr. Zum Ende des 19. Jahrhunderts bestand ein solcher, dessen Nachfolgegebäude mit zwei Stellwerken noch 1953 mit insgesamt sieben Mitarbeitern besetzt waren. Die Bedienung des Haltepunktes endete etwa 1952, die Gebäude wurden zu Beginn der 1990er-Jahre im Zuge der Wiederinbetriebnahme der Strecke abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Salzmann: &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof 5. Klasse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 105, Ausgabe 2/2021, S. 16–24, [[Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte|DGEG]], Hövelhof 2021, ISSN 1611-6283&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1962 und 1992 wurde Wommen auf der [[Bahnstrecke Förtha–Gerstungen]] umfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rudolf Knappe |Hrsg= |Titel=Wommen |Sammelwerk=Mittelalterliche Burgen in Hessen |Band= |Verlag= |Ort=Gudensberg |Datum=2000 |ISBN=3-86134-228-6 |Seiten=72}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116334096 |GND=4108725-2}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|116334096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.herleshausen.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=187331 |titel=Ortsteil Wommen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Herleshausen  |abruf-verborgen=1 |zugriff=2019-05-26}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=636005110| titel=Wommen, Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=636005110| titel=Wommen, Werra-Meißner-Kreis |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=50 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA50}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=58 |seiten=54 und 110 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=58 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Ortsteile von Herleshausen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108725-2|VIAF=244578961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Herleshausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Werra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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