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	<title>Wollmatingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:06:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wollmatingen&amp;diff=384244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Taadma: Konstanz ist laut offizieller Website in Stadtteile und nicht in Ortsteile gegliedert.</title>
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		<updated>2026-01-01T22:13:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konstanz ist laut offizieller Website in Stadtteile und nicht in Ortsteile gegliedert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Wollmatingen&lt;br /&gt;
| Alternativname =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Ortsteil &lt;br /&gt;
| Gemeindename = Konstanz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Wollmatingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Ehemaliges Wappen von Wollmatingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47.692568&lt;br /&gt;
| Längengrad = 9.14684&lt;br /&gt;
| Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe = 422&lt;br /&gt;
| Höhe-bis = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche = 10.260229&amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;Information des Städtischen Vermessungsamtes am 2. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner = 6743&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2023&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.konstanz.de/site/Konstanz/get/params_E1093231864_Dattachment/394357/Einwohner%20in%20den%20Stadtteilen%202000-2023%20-%20Tabelle%20mit%20Grafik.pdf |titel=Stadt Konstanz – Wohnbevölkerung in den Stadtteilen seit 2000 |format=PDF; 25 KB |abruf=2024-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1934-08-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2 =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 =&lt;br /&gt;
| Vorwahl2 =&lt;br /&gt;
| Lagekarte = Konstanz Stadtteile mehrfarbig.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Stadtteils Wollmatingen in der Stadt Konstanz&lt;br /&gt;
| Poskarte =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wollmatingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemals selbstständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]], die seit 1934 als ein [[Ortsteil|Stadtteil]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.konstanz.de/leben+in+konstanz/statistik/wohnen_+bauen_+flaeche+_+stadtgliederung Konstanz.de] Stadtgliederung&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Stadt [[Konstanz]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Konstanz]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zum Gebiet der früheren Gemeinde unweit des [[Bodensee]]s am Ostende des [[Bodanrück]]s gehört das [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiet]] [[Wollmatinger Ried]], einschließlich der ufernahen Inseln [[Triboldingerbohl]] (Langenrain) und Mittler oder Langbohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Gewann „Langenrain“&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Vorarlberger Landesmuseum Bregenz: Aufgelistet! Funde von Pfahlbauten am Untersee. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südkurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;, an der Mündung des [[Seerhein]]s in den [[Untersee (Bodensee)|Untersee]], fanden sich [[Ur- und Frühgeschichte|prähistorische]] [[Pfahlbau]]ten. Die Fundstelle ist seit 2011 Bestandteil des [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen]]&amp;#039;&amp;#039;. Des Weiteren wurde 1883 eine [[Römisches Reich|römische]] Siedlungsstelle entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Breuer: Heimatkundliche Schriften des Kulturvereins Eriskirch e.&amp;amp;nbsp;V. Band 3: Römer am nördlichen Bodensee: Eriskirch und Umgebung in römischer Zeit, 2001, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Ort dürfte im 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstanden sein. Dafür sprechen [[Ausgrabung]]en in der Gemarkung. [[Karl Martell]] überließ den Ort 724 dem [[Kloster Reichenau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe von Dr. Glöckner, Leiter des Stadtarchivs.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Spannungsfeld des bedeutenden Klosters, der Bischofs- und [[Reichsstadt]] Konstanz und der [[Kommende]] [[Mainau]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] konnte das Dorf keine Eigengeschichte entwickeln. Ab 1200 ist es als St. Martin-Pfarrei verzeichnet. Land- und Forstwirtschaft, Weinbau und [[Torfstich|Torfstecherei]] ernährten die Bürger über Jahrhunderte. Gegen 1840 setzte die [[Industrialisierung]] ein, zuerst in der Textilbranche, später durch Chemie und Elektronik ergänzt. Als Wollmatingen 1934 von Konstanz [[Eingemeindung|eingemeindet]] wurde, verdoppelte sich die Grundfläche der Stadt. In Wollmatingen lebten im Jahr 2014 rund 6600 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.konstanz.de/rathaus/00749/01594/04880/index.html?lang=de&amp;amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCFeXt8hGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- |wayback=20160305095225|text=&amp;#039;&amp;#039;Wohnbevölkerung in den Stadtteilen seit 2000&amp;#039;&amp;#039;}}. Stadt Konstanz (PDF, 62 KB), abgerufen am 7. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] der ehemals selbstständigen Gemeinde Wollmatingen zeigt in Silber ein rotes [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]], belegt mit einem goldenen [[Herzschild]], darin das schwarze Dorfzeichen (ein Doppelkreuz, dessen gesparrter Fuß beidseits geschweift ist und kreuzförmig ausläuft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinskirche Wollmatingen 2019.jpg|miniatur|Katholische Kirche St. Martin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christuskirche Konstanz Wollmatingen.JPG|miniatur|Evangelische Christuskirche zu Wollmatingen]]&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Martin (1472; 1960/1961)&lt;br /&gt;
* Kaplanei Wollmatingen (1412; 1700; 1982)&lt;br /&gt;
* [[Christuskirche (Wollmatingen)|Evangelische Christuskirche]] (1933; 2004)&lt;br /&gt;
* Wollmatinger Feldkapelle, Litzelstetter Straße, Tafelgemälde Karfreitag von 1496, 2011 entdeckt und freigelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Wollmatinger Ried]], Naturschutzgebiet, dort auch eine Fundstelle prähistorischer Pfahlbauten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/weltkulturerbe/pfahlbauten/die-einzelnen-stationen/wollmatingen-langenrain.html |wayback=20160304115032 |text=Wollmatingen-Langenrain: Welterbestätte DE-BW-05}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil ist Sitz einiger Pharma-Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Konstanz-Wollmatingen&amp;#039;&amp;#039; ist der Name des Haltepunktes an der [[Hochrheinbahn]]. Die hauptsächliche Erschließung im öffentlichen Nahverkehr erfolgt durch mehrere Linien des [[Stadtwerke Konstanz|Konstanzer Stadtbusses]]. Außerdem gibt es [[Reichenau (Insel)#Verkehr|eine Buslinie]] zwischen Wollmatingen und der [[Reichenau (Insel)|Insel Reichenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Benedikt Bauer (1847–1928), Pfarrer, Dekan, Literat und Sozialpolitiker, errichtete 1906 im heutigen Lokal am Fürstenberg den ersten Kindergarten, dazu veranlasste er Koch- und Nähschulen für die von der damaligen Gesellschaft benachteiligten Frauen. Er verfasste touristische und religiöse Bücher, begründete eine Stiftung für begabte Schüler und Hinterbliebene von Kriegsopfern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister Kenner und Dekan Bauer.&amp;#039;&amp;#039; Broschüre von Gerd Morian, Wollmatingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adolf Kenner]] (1861–1936), Bürgermeister mit 30 Jahren Amtszeit, Vorsitzender des Musik- sowie Gesangvereins. Gemeinsam mit Pfarrer Bauer rettete er die Kirche St. Martin vor dem Zerfall.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Maria Gertrud Wieler]] (1735–1806), Priorin der Klöster Libingen und St. Gallenberg&lt;br /&gt;
* [[Thomas Sättele]] (1808–1880), Lehrer, Bürgermeister und Freiheitskämpfer im Rahmen der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]]&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre zur Person Thomas Sättele von Gerd Morian, Wollmatingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Emil Stadelhofer]] (1872–1961), Bildhauer&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre zur Person Emil Stadelhofer von Gerd Morian, Wollmatingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adolf Greis]] (1921–2004), Kunstmaler&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zum Ort ===&lt;br /&gt;
* [[Simon Weber]] (1877–1929), war Vikar in Wollmatingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gernot Blechner: &amp;#039;&amp;#039;Das Landhaus des Johann Baptist Delisle. Ein vergessenes Juwel am rechten Rheinufer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Delphinbuch|DelphinBuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, 1997, S. 12–42, ISBN 3-926937-21-1. &lt;br /&gt;
* [[Alfred Diesbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Beziehungen der Stadt Konstanz zum Dorf Wollmatingen&amp;#039;&amp;#039;, in: Hegau 18 (1964), S. 255–266.&amp;lt;!-- noch nicht ausgewertet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Frey: &amp;#039;&amp;#039;Wollmatingen. Beiträge zur Rechts- und Wirtschaftsgeschichte eines alamannischen Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutschrechtliche Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, Band V, Heft 2). Carl Winters Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1910. &lt;br /&gt;
* Annemarie Griesinger: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an das Kriegsende 1945&amp;#039;&amp;#039;, in: Schwäbischer Heimatkalender 106 (1995), S. 39–41.&lt;br /&gt;
* Daniel Groß: &amp;#039;&amp;#039;Wo die Wollmatinger ihre Toten begruben. „Alte Grabsteine sind nirgends mehr zu sehen …“ ([[Theodor Humpert]] 1938).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das DelphinBuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 11, 2013, S. 52–79, ISBN 978-3-939142-93-5. &lt;br /&gt;
* Daniel Groß: &amp;#039;&amp;#039;„Allen wohl und niemand weh!“ Die Anfänge der Wollmatinger Fasnacht bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges. Eine kleine Dokumentation zur Fasnacht auf dem Land.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das DelphinBuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 12, 2016, S. 121–136, ISBN 978-3-944741-29-1. &lt;br /&gt;
* Daniel Groß: &amp;#039;&amp;#039;„Än Anker? Awa, des isch kon Anker!“ Zu Herkunft und Wandel des Wollmatinger Wappens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das DelphinBuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 12, 2016, S. 121–136, ISBN 978-3-944741-29-1. &lt;br /&gt;
* [[Theodor Humpert]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lohnerhof bei Konstanz&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 66, 1939, S. 70–87. ([http://www.digishelf.de/objekt/bsz014854767_1939/111/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Helmut Kublick: &amp;#039;&amp;#039;Die einst selbständige Gemeinde Wollmatingen. Ein Beitrag zu ihrer 1250jährigen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, in: Konstanzer Almanach 20 (1974), S. 57–62.&lt;br /&gt;
* Gerd Morian: &amp;#039;&amp;#039;Wollmadätsch &amp;amp; Co. Bilder und Geschichten aus alten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Konstanz 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Konstanz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7610634-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Taadma</name></author>
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