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	<title>Wollle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:12:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wollle&amp;diff=1025930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Rotlink vereinheitlicht</title>
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		<updated>2025-08-05T07:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rotlink vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wollle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Künstlergruppe, die sich neben der interaktiven Kunst auch dem [[Grafik-Design]] sowie dem [[Charakter-Design]] widmet. Die Gruppe ist seit 2003 aktiv und hat seither auf vielen verschiedenen Festivals ausgestellt. Schwerpunkte waren dabei vor allem die innovative Weiterentwicklung und Benutzung von Interfaces und die Thematik des Umweltschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde die Gruppe von Timm Wilks, Harald Moser und Thorsten Kiesl im Jahr 2003. Sie haben sich aber immer um die Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern und Kunstschaffenden bemüht. So wurden im Jahr 2006 auch Projekte mit dem Textil-Designer Steffan Prügelhuber (Herbst-Winter-Kollektion) und dem Videokünstler Sebastian Dietrich (Projekt „screampoint“, siehe unten) realisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtigste Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
=== 2006 ===&lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;Nature&amp;#039;&amp;#039; (Interaktive Installation) ==== &lt;br /&gt;
Gezeigt am „Frühlingserwachen“ Linz und bei „Microstories Austria“, einer Ausstellung im [[Museum für Angewandte Kunst (Wien)|Museum für Angewandte Kunst]] in Wien. Seit Januar 2007 befindet sich Nature in der Museumskollektion des Museums für angewandte Kunst (MAK) Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als philosophischer Begriff ist das, was natürlich (der Natur entstammend) und was  nicht natürlich ist, vom Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt geprägt. In diesem  Zusammenhang steht „Umwelt“ für das „Nicht-Ich“, das außerhalb des Menschen ist. Die [[Installation (Kunst)|Installation]] nature visualisiert die Auswirkungen des Menschen auf die Natur. Dazu spiegelt eine Leinwand mit Hilfe eines [[Stillleben]]s das Verhalten der Zuschauer. Je nachdem, wie rücksichtsvoll und respektvoll diese sind, zeigt es Übergänge von einer blühenden zu einer verwelkenden Natur und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;serial_killah&amp;#039;&amp;#039; (Augmented-Reality-Game) ====&lt;br /&gt;
Gezeigt beim „[[Ars Electronica|Ars-Electronica-Festival]] 2006“, [[Linz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
serial_killah ist ein [[Echtzeit]]-[[Computerspiel]] mit einer [[Touchscreen]]-Schnittstelle. Es bedient sich der Ästhetik einer [[Überwachungskamera]], um reale und [[virtuell]]e Welten zu mischen und vergleichbar nebeneinander zu stellen. Dazu wird der Ausstellungsraum mit Hilfe einer Kamera „überwacht“. Das Bild wird in einer Ecke des Raumes live auf einem Monitor gezeigt, der eine Touchscreenoberfläche besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Benutzer kann nun auf einzelne Personen drücken, um diese zu „zerquetschen“. Man hört ein „pflatsch“ und die Person verschwindet unter einem großen Blutfleck. In guter alter Computerspielmanier wird der Blutfleck nach einiger Zeit langsam wieder unsichtbar, die Person, und zwar nur diese, bleibt jedoch bis zum erneuten Betreten des Raumes auf dem Überwachungsbild verschollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich behandelt diese Arbeit einerseits die [[Manipulation|Manipulierbarkeit]] von Bildern, andererseits nimmt sie Stellung zu der immer wieder aufkommenden Diskussion der Unterscheidbarkeit von virtueller und realer [[Gewalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;screampoint&amp;#039;&amp;#039; (Interaktiver Fotoautomat) ====&lt;br /&gt;
Gezeigt beim „[[Bitfilm Festival|Bitfilm-Festival]] 2006“ in [[Hamburg]] und beim „Ars-Electronica-Festival 2006“ in Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu herkömmlichen [[Fotoautomat]]en, welche Passbilder und Porträtaufnahmen erstellen, verlangt screampoint kein Entgelt, sondern reagiert auf die Emotionen des Benutzers: Das äußere Erscheinungsbild des screampoint unterscheidet sich nicht wesentlich von einer Photobox, die in Bahnhöfen oder Einkaufszentren steht. Im Inneren läuft jedoch ein völlig anderer Prozess ab: Anstelle des üblichen Spiegels befindet sich ein Monitor, welcher das Porträt des Betrachters zeigt. Die Abbildung ist allerdings zunächst [[Schärfentiefe|unscharf]]. Der einzige Weg dieses zu korrigieren, ist so laut wie möglich zu schreien. Im Kontrast zu dem normalerweise stillen Ort der Eitelkeit entsteht somit ein Platz des Spaßes, des lauten Lachens und des Schreiens. Bei Erreichen eines bestimmten Lautstärkepegels wird das Porträt scharf und abgespeichert (Idee und Konzept: Sebastian Dietrich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2007 === &lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;Garden of Eden&amp;#039;&amp;#039; (Hybrid-Art-Installation) ====&lt;br /&gt;
„Garden of Eden“ (GoE) besteht aus acht Podesten, welche mit einer luftdichten Plexiglaskuppel versehen sind. In den Kuppeln wächst [[Kopfsalat]], der einer künstlichen Luftzirkulation ausgesetzt ist. Gleichzeitig sind die Podeste mit dem Internet verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem werden live die Daten der aktuellen [[Luftverschmutzung]] in den Hauptstädten der [[Gruppe der Acht|G7-Länder]] und Österreich gelesen. Diese Daten werden dazu benutzt, um in den Atmosphären der einzelnen Podeste die gleichen Schadstoffkonzentrationen zu bilden, wie sie aktuell in den Städten herrschen. Ziel ist es, mit den Pflanzen einen Indikator zu schaffen, der die weltweiten Emissionen verbildlicht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dabei macht die Ausstellungssituation der Podeste die Pflanzen zu Skulpturen, die in der Sprache der Natur über den Zustand der Natur sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garden of Eden gewann eine &amp;#039;&amp;#039;Honorary Mention&amp;#039;&amp;#039; (lobende Erwähnung) in der Kategorie „Next Idea“ des „[[Prix Ars Electronica]] 2007“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Honorary Mention in der Kategorie „Next Idea“ des „Prix Ars Electronica 2007“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://www.wollle.com/&lt;br /&gt;
*http://www.aec.at/de/festival2007/&lt;br /&gt;
*http://www.screampoint.ufg.ac.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Zeitgenössische Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlergruppe (Zeitgenössische Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlergruppe (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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