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	<title>Wollishofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2026-04-21T09:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Quartier von Zürich&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Wollishofen&lt;br /&gt;
| WAPPENLINK = CHE Wollishofen COA.svg&lt;br /&gt;
| KREIS = 2&lt;br /&gt;
| JAHRE = seit 1893/1913&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 21800&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.75&lt;br /&gt;
| BFS = 261-021&lt;br /&gt;
| PLZ = 8038&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kreuzung Albis-/Mutschellenstrasse --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.343944&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.530114&lt;br /&gt;
| HÖHE = 425 &amp;lt;!-- Kreuzung Albis-/Mutschellenstrasse --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Quartier Wollishofen.png&lt;br /&gt;
| BILD-QUARTIERKARTE=Karte Quartier Wollishofen 2025.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wollishofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteile der Stadt Zürich|Quartier]] der Stadt [[Zürich]] mit zahlreichen kleineren und grösseren Wohnsiedlungen. Die ehemals selbstständige Gemeinde Wollishofen wurde 1893 eingemeindet und bildet heute zusammen mit [[Enge]] und [[Leimbach (Stadt Zürich)|Leimbach]] den [[Kreis 2 (Stadt Zürich)|Kreis 2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Gespalten von Gold und von Silber mit zwei roten Balken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wollishofer Wappen ist als Vogteiwappen bei [[Gerold Edlibach]] (1493) verzeichnet, nach der Eingemeindung 1893 wurde das alte Vogteiwappen 1926 offiziell zum Quartierwappen erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fallätsche - Wollishofen - ZSG Wädenswil 2012-07-30 09-44-21.JPG|mini|Zürich Wollishofen und [[Fallätsche]] am Osthang des Albisgrats]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wollishofen Uetliberg.jpg|mini|Linke Seite des unteren [[Zürichsee]]beckens mit den Quartieren [[Leimbach (Stadt Zürich)|Leimbach]], Wollishofen, und [[Enge]], im Hintergrund [[Albis]] und rechts [[Uetliberg]]]]&lt;br /&gt;
Zwischen [[Sihl]] und [[Zürichsee]] gelegen, bildet es die südliche Grenze des Stadtgebiets am linken Seeufer. Der See nimmt 28,5 % (1,64&amp;amp;nbsp;km²) der Gesamtfläche des Quartiers ein.&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Wollishofen an die Gemeinden [[Adliswil]] und [[Kilchberg ZH|Kilchberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Topografie (Kartografie)|Topografisch]] ist das Quartier geprägt von den parallel zum linken Seeufer verlaufenden [[Moräne|Moränenzügen]], den Seitenmoränen des [[Linthgletscher]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Siedler dieser Gegend waren die [[Pfahlbauer]]: Im &amp;#039;&amp;#039;Haumessergrund&amp;#039;&amp;#039; fand man Überreste eines Pfahlbauerdorfes. Auf eine römische Besiedlung lassen Münzfunde aus dem Jahr 1910 in der Nähe des Bahnhofs und ein römischer Mosaikboden (heute im [[Schweizerisches Landesmuseum|Landesmuseum]]) schliessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Jahrhundert überschritten die [[Alemannen]] den Rhein und siedelten sich auch in der Gegend von Wollishofen in verstreuten Gehöften zwischen Römerruinen an. Auf einen dieser Alamannen, &amp;#039;&amp;#039;Wolo&amp;#039;&amp;#039;, geht der Name Wollishofen zurück. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Woloshoven&amp;#039;&amp;#039; wird zum ersten Mal in einer Urkunde aus dem Jahre 1227 erwähnt. 1394 kam Wollishofen von den [[Manesse]] an die Stadt Zürich und bildete von 1423 bis 1798 die Obervogtei Wollishofen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Felix Marbach: &amp;#039;&amp;#039;Zürich-Wollishofen.&amp;#039;&amp;#039; in: Bischöfliches Ordinariat Chur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schematismus des Bistums Chur.&amp;#039;&amp;#039;, S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein kleiner, kurzer Gehweg, der Wolo-Weg, der von der Morgentalstrasse zur Rainstrasse hinaufführt, erinnert an den Namensgeber des Quartiers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt-Wollishofen bestand bis weit ins 19. Jahrhundert aus Einzelhöfen und kleinen Häusergruppen. Zusammen mit [[Leimbach (Stadt Zürich)|Leimbach]] und der [[Enge]] bildete es eine der 18 inneren Vogteien der Stadt Zürich, über die zwei Obervögte die Herrschaftsrechte ausübten. Die Namen der damaligen Amtspersonen sind auf einer im Jahr 1702 gegossenen Glocke vermerkt, die im Hof der alten Kirche steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Wollishofen fast ausschliesslich von Bauern bewohnt. Sie lebten von Ackerbau, Viehzucht und Weinbau. Eine Übersicht zeigt der [[Geometrischer Plan deß ganzen Gemeindbahns von Wollishofen|Plan von 1788]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die starke Entwicklung der Vororte Zürichs im 19. Jahrhundert brachte starke finanzielle Belastungen derselben mit sich. Dies führte zur Auffassung, dass nur eine Vereinigung mit der Stadt Zürich die schwierigen Verhältnisse in Ordnung bringen könne. 1891 wurde das Zuteilungsgesetz betreffend die «Stadtvereinigung» vom Zürcher Stimmvolk mit klarer Mehrheit angenommen. Das ländliche Dorf Wollishofen hingegen lehnte klar ab; seine wohlhabenden Bauern wollten selbständig bleiben. Ihr Rekurs gegen das Gesetz beim [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]] blieb erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Wollishofen 1892.png|mini|300px|Die Gemeinde innerhalb des Bezirks Zürich vor der Eingemeindung 1893]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wollishofen Wildkarte.jpg|mini|300px|Wollishofen auf der [[Johannes Wild (Kartograf)|Wild-Karte]] von 1848]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gygerplan Wollishofen.jpg|mini|300px|Wollishofen auf der «Karte des Kantons Zürich aus dem Jahr 1667 in 56 Blättern von [[Hans Conrad Gyger]]»]]&lt;br /&gt;
Wollishofen wurde gegen den Willen seiner Stimmbürger in einer kantonalen Abstimmung am 1. Januar 1893 zusammen mit zehn weiteren Gemeinden in die Stadt Zürich eingemeindet und bildete fortan mit der Enge den Kreis 2. Die knapp 100 Jahre vorher gewonnene Selbständigkeit ging damit wieder verloren. Der damals noch zur Gemeinde gehörende Weiler Oberleimbach wurde dabei an die Nachbargemeinde Adliswil abgetreten, zu dem er bis heute gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die [[Landiwiese]] Austragungsort der [[Schweizerische Landesausstellung 1939|Schweizerischen Landesausstellung 1939]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/gsz/natur-_und_erlebnisraeume/park-_und_gruenanlagen/landiwiese.html#beschreibung_ |titel=Landiwiese |hrsg=Stadt Zürich |datum=2018 |sprache=de |abruf=2018-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der die Schweizer auf die Landesverteidigung eingeschworen wurden. Die [[Saffainsel]] wurde für die [[Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit]] im Jahr 1958 angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 werden die Landiwiese und die Saffainsel jeweils ab Mitte August bis Anfang September für die Austragung des [[Zürcher Theater Spektakel]]s genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Bilder ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160px&amp;quot; heights=&amp;quot;130px&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bruppacher Wollishofen.jpg|Wollishofen auf einem Stich von [[Heinrich Brupbacher]], 1794&lt;br /&gt;
 Zürich Wollishofersteg 2008.3201.15.jpg|Wollishofersteg von [[Franz Hegi]], um 1840&lt;br /&gt;
 Wollishofen um 1880.jpg|Wollishofen 1880, Blick nach Süden&lt;br /&gt;
 Stünzi Wollishofen 1890.jpg|[[Stünzi Söhne Seidenwebereien|Stünzi]] Seidenweberei, Wollishofen, 1890&lt;br /&gt;
 Dampfschwalbe Lützelau (1910) Zürichsee.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Dampfschwalbe Lützelau&amp;#039;&amp;#039; beim GZ Wollishofen, 1910&lt;br /&gt;
 Alt Wollishofen.jpg|Alte Kirche Wollishofen, erbaut 1702, aus Südwesten. Rechts die einstige Turnhalle des Schulhaus A. Vor der Kirche das alte Schulhaus Kilchbergstrasse, 1912&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Zürich-Wollishofen aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-001799.tif|Luftbild von [[Walter Mittelholzer]], 1919. Links vorne die Seidenfabrik, heute die [[Rote Fabrik]]. In der Bildmitte führt die Albisstrasse durch das Morgental hoch.&lt;br /&gt;
 Alte Kirche Wollishofen 1925.jpeg|Alte Kirche Wollishofen, Glockenaufzug, 1925&lt;br /&gt;
 Wollishofen Kalchbühl.JPG|Kalchbühlstrasse / Kreuzung Widmerstrasse um 1925&lt;br /&gt;
 Albisstrasse.jpg|Albisstrasse in Wollishofen, circa 1927&lt;br /&gt;
 Neubühl.jpg|Werkbundsiedlung Neubühl nach der Fertigstellung, 1932&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Zürich, Saffa-LBS H1-021328.tif|[[Saffainsel]] während der [[Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit|SAFFA]] 1958, Foto: [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung des Quartiers ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Statistik &amp;amp; Daten: Wollishofen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/statistik-und-daten/kreise-und-quartiere/kreis-02/wollishofen.html |titel=Wollishofen |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte bis zur Reformation ===&lt;br /&gt;
Kirchlich war Wollishofen im Mittelalter zweigeteilt: Der grösste Teil gehörte zu [[Kilchberg ZH|Kilchberg]], der kleinere nach [[St. Peter (Zürich)|St. Peter]] in der Stadt Zürich. Als Filiale von Kilchberg wurde Wollishofen bereits 1370 erwähnt. Im Jahre 1281 wurde eine erste Kapelle in Wollishofen urkundlich erwähnt, verbunden mit der Behausung einer [[Klause (Religion)|Klausnerin]]. 1369 las in dieser Kapelle ein Kaplan von Kilchberg wöchentlich eine hl. Messe. 1408 wurde Wollishofen zusammen mit der Mutterpfarrei Kilchberg dem [[Kloster Kappel]] inkorporiert. Im Jahr 1514 erwähnt ein Richtspruch, Kappel habe den Chor der Kapelle Wollishofen zu decken und in Ehren zu halten. Die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] wurde in Wollishofen zusammen mit dem Kloster Kappel im Jahr 1526 durchgeführt. Eine zweite Kapelle stand in der Wacht Honrein; Näheres dazu ist nicht bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen heute ===&lt;br /&gt;
In Wollishofen gibt es mehrere Kirchen und kirchliche Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zum Folgenden: Robert Schönbächler: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Gotteshäuser der Stadt Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Neujahrsblatt Industriequartier/Aussersihl. Zürich 2013, S. 48–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|Evangelisch-reformierte Kirche]] besitzt zwei Gotteshäuser:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Kirche Wollishofen]]&amp;#039;&amp;#039;, welche im Jahr 1702 als eigenes Bethaus für das nach [[Kilchberg ZH|Kilchberg]] kirchengenössige Wollishofen erbaut wurde. 1764 entstand der Vorbau an der Westseite und 1787 der neue Glockenstuhl. Nach verschiedenen Umbauten und Restaurierungen wurde die Kirche 1968 unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Kirche Wollishofen]]&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche auf der Egg]]&amp;#039;&amp;#039;) wurde in den Jahren 1935–1936 nach Plänen der Architekten Walter Henauer (1880–1975) und Ernst Witschi (1881–1959) errichtet. Die Kirche liegt in Nord-Süd-Richtung erhöht auf dem [[Moräne]]nzug &amp;#039;&amp;#039;Egg&amp;#039;&amp;#039; und ist weit herum sichtbar. Weil die Kirche für die heutige Kirchgemeinde überdimensioniert ist, wurde im Jahr 2012 ein öffentlicher Ideenwettbewerb für eine eventuelle Umnutzung durchgeführt. In den Jahren 2014 bis 2018 war dort das Projekt &amp;#039;&amp;#039;KunstKlangKirche&amp;#039;&amp;#039; beheimatet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunstklangkirche.org/ Projektwebsite]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Herbst 2023 gibt es eine Co-Nutzung mit den Digiatlkünstlern von Projektil ([https://www.projektilart.com/ Homepage]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|Römisch-katholische Kirche]] ist in Wollishofen mit der Kirchgemeinde St. Franziskus vertreten:&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[St. Franziskus (Zürich-Wollishofen)|St. Franziskus]]&amp;#039;&amp;#039; wurde in den Jahren 1927–1928 nach Plänen des Architekten [[Joseph Steiner (Architekt)|Joseph Steiner]], Schwyz erbaut. Die im romanischen Basilika-Stil erbaute Kirche besitzt einen charakteristischen runden Kirchturm, der mit seiner Form an die südliche Heimat des Kirchenpatrons [[Franz von Assisi]] erinnern soll. Sie befindet sich beim Morgental an zentraler Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|Evangelisch-methodistische Kirche]] besitzt in Wollishofen&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Wesley-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, die mit ihrem Namen auf [[John Wesley (Prediger)|John Wesley]] (1703–1791), den Gründer der methodistischen Kirche, hinweist. Der in Formen der [[Neuromanik|Neoromanik]] und des [[Heimatstil]]s gestaltete Baukomplex setzt sich aus Wohnhaus und Kapelle mit polygonalem Turmerker zusammen. Architekt des 1911 erstellten Gebäudes war Albert Brändli (1876–1941), [[Burgdorf BE|Burgdorf]]. Seit 1998 steht die Kapelle unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160px&amp;quot; heights=&amp;quot;130px&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zürich - Wollishofen - Alte Kirche IMG 0674.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Alte Kirche Wollishofen&amp;#039;&amp;#039;, aufgenommen von der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Kirche&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Kirche Egg Südseite.jpeg|&amp;#039;&amp;#039;Neue Kirche Wollishofen&amp;#039;&amp;#039;, Ansicht von Südosten&lt;br /&gt;
 Franziskus 2622-b2.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Römisch-katholische Pfarrei St. Franziskus&amp;#039;&amp;#039;, Ansicht von der Albisstrasse&lt;br /&gt;
 Wollishofen Mutschellenstr 188.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Wesley Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, Mutschellenstrasse 188&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Um 1720 wurde eine Seidenweberei eröffnet und schon bald sorgten mehrere kleinere Betriebe für neue Arbeitsplätze. Die grosse Entwicklung setzte 1885 mit der Einweihung des Bahnhofes und 1900 mit dem Bau der elektrischen Strassenbahn bis zum Morgental ein. Im Juli 1928 wurde die Strecke durch den Abschnitt Morgental–Albisstrasse (heute &amp;#039;&amp;#039;Wollishoferplatz&amp;#039;&amp;#039;) verlängert und das bei der Endhaltestelle liegende Depot Wollishofen in Betrieb genommen. Heute fährt die Linie 7 (Bhf. Stettbach–Bahnhofstrasse/HB–Wollishoferplatz) der [[Verkehrsbetriebe Zürich]] auf dieser Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Albisstrasse, ein Werk des Zürcher Strassenbauinspektors Heinrich Pestalozzi, wurde 1841–1845 gebaut. Die weit ausholende Kurve beim Morgental gleicht das Strassengefälle aus. Mit dem Bau der Albisstrasse und dem Ausbau des [[Albispass]]es erhielt Zürich eine schnelle Strassenverbindung nach [[Zug (Stadt)|Zug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Zürich-Wollishofen, Waschanstalt-Inlandflüge-LBS MH03-1381.tif|Waschanstalt Zürich an der Seestrasse 463, Foto: Walter Mittelholzer, zwischen 1918  und 1937&lt;br /&gt;
 Robert Hardmeyer Waschanstalt Zürich 1905.jpg|Der rot-weisse Hahn, Markenzeichen der «Wöschi», entworfen von Robert Hardmeyer, 1905&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während mehreren Jahrzehnten war die [[Waschanstalt Zürich]] an der Seestrasse 463, die «Wöschi», ein Wahrzeichen von Wollishofen. Heinrich Treichler hatte 1857 eine schwimmende Wäscherei auf der Limmat betrieben. Das von [[Gottfried Semper]] angefertigte Gross-Wäsche-Schiff, bis 1870 am Limmatquai stationiert, musste dort weichen und wurde nach Wollishofen umplatziert, wo Treichler eine Fabrikanlage mit Backsteingebäuden, hohem Fabrikschlot und einer Shedhalle bauen liess. Das Markenzeichen mit dem hohen Erkennungswert, der rot-weisse Hahn, gilt als Teil des Erfolgs der Waschanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1875 eröffnete [[Bahnhof Zürich Wollishofen]] ist einer von dreizehn [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhöfen auf dem Gebiet der Stadt Zürich. Die S8 und S24 bedienen diesen Bahnhof. Östlich der Bahnstation liegen die Schiffstation Zürich Wollishofen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.zsg.ch/de/unterwegs/am-steg/schiffstation-zuerich-wollishofen Schiffstation Zürich Wollishofen,]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft#Werft|Werft]] der [[Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft]] (ZSG), die zugleich Sitz des Unternehmens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunft Wollishofen wurde 1900 mit dem Zweck gegründet, die Interessen des Quartiers im Auge zu behalten, jährlich drei bis vier Zusammenkünfte durchzuführen und an kostümierten [[Sechseläuten]]- oder Fasnachtsumzügen mitzuwirken. Das [[Belvoirpark#Wohnsitz der Familie Escher bis 1891|Belvoir]], einstiger Wohnsitz von [[Alfred Escher]] und seiner Tochter [[Lydia Welti-Escher]], dient den Mitgliedern der Zunft als Stammhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Seewasserwerk Moos]], das erste von heute zwei städtischen Seewasserwerken, die Seewasser aufbereiten, wurde 1914 im Wollishofer Moos an der Grenze zu Adliswil eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 liess das Handelsunternehmen [[Pestalozzi AG]] eine Fassade ihres Lagers in Wollishofen mit einer Werbegrafik von [[Max Bill]] schmücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Roten Fabrik und dem Gemeinschaftszentrum Wollishofen am Mythenquai 383 befindet sich eines der beiden am Zürichsee gelegenen Betonwerke der [[Kibag]] AG. Die Firma betreibt mehrere [[Ledischiff]]e, die Kies und Sand vom Kieswerk [[Nuolen]] auf dem Zürichsee in die Betonwerke transportieren, wo der Transport des Materials auf dem Landweg fortgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160px&amp;quot; heights=&amp;quot;130px&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bahnhof Wollishofen - 2014-09-26.JPG|Bahnhofsgebäude [[Bahnhof Wollishofen]]&lt;br /&gt;
 Belvoirpark - Hotelfachschule &amp;amp; Zunfthaus Wollishofen 2011-08-13 19-01-28.jpg|[[belvoirpark#Wohnsitz der Familie Escher bis 1891|Belvoir]], Stammhaus der Zunft Wollishofen&lt;br /&gt;
 Zürich - Wollishofen - ZSG Stäfa 2010-09-10 16-46-28.JPG|Schiffstation Zürich Wollishofen, das ehemalige Zürichseeschiff &amp;#039;&amp;#039;Stäfa&amp;#039;&amp;#039; wird als Restaurant des GZ Wollihofen genutzt.&lt;br /&gt;
 ZSG - Stadt Zürich - ZSG Werft Wollishofen - ZSG Stadt Rapperswil 2010-09-10 16-56-34.JPG|[[Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft#Werft|Werft Wollishofen]], Zürichseeschiff &amp;#039;&amp;#039;Stadt Rapperswil&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Wollishofen Max Bill 1930.JPG|Werbegrafik von [[Max Bill]], 1930, an der Lagerhalle der Pestalozzi AG&lt;br /&gt;
 Seewasserwerk Wollishofen1.jpg|[[Seewasserwerk Moos]] an der Grenze zu Adliswil&lt;br /&gt;
 Zürich - Wollishofen - Kibag 2010-09-10 16-41-26.JPG|Betonwerk der [[Kibag]] AG in Wollishofen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Manegg Portal.JPG|mini|Haupteingang zum [[Friedhof Manegg]]]]&lt;br /&gt;
Der [[Friedhof Manegg]] wurde 1897 eingerichtet. Auf ihm finden sich die Grabstätten zahlreicher Prominenter, so [[Friedrich Glauser]], [[Alfred Escher]], [[Othmar Schoeck]] und [[Aglaja Veteranyi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
* Schulhaus Wollishofen, 1885–1887, Kilchbergstrasse 23, Architekt: Johann Heinrich Reutlinger, Stil: [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|neoklassizistisch]]&lt;br /&gt;
* Sekundarschule Hans Asper, 1912, Kilchbergstrasse 26, benannt nach dem Renaissance-Maler, der in Wollishofen lebte, Architekt: [[Friedrich Fissler]], Stil: [[Heimatstil]]&lt;br /&gt;
* Sekundarschule für Gehörlose und Schwerhörige, 1912, Kilchbergstrass 25&lt;br /&gt;
* Schule für Gehör und Sprache, 1915, Frohalpstrasse 78, Architekt: Hermann Fierz&lt;br /&gt;
* Schulhaus Manegg, 1935, Tannenrauchstrasse 10, Architekt: [[Roland Rohn]], Stil: Formensprache des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]]&lt;br /&gt;
* Schulhaus Entlisberg, 1947, Balberstrasse 71, Architekten: Kräher, Bosshardt und Forrer, Stil: [[Nachkriegsmoderne|Nachkriegsarchitektur]] mit Verweisen auf die Architektur der Landesausstellung 1939&lt;br /&gt;
* Schulhaus Lee, 1952, Kilchbergstr. 50, Architekt: Theo Schmid&lt;br /&gt;
* Schulhaus Neubühl, 1960, Erligatterweg 33, Architekt: [[Walter Custer]], Stil: strukturalistische Architekturauffassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160px&amp;quot; heights=&amp;quot;130px&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schulhaus Wollishofen.JPG|Schulhaus Wollishofen&lt;br /&gt;
 Hans-Asper Schulhaus.jpeg|Schulhaus [[Hans Asper]], rechte untere Ecke: Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Verwandlung&amp;#039;&amp;#039; von Johannes Peter Staub, 1974–1975&lt;br /&gt;
 Wollishofen SH Manegg.JPG|Schulhaus Manegg&lt;br /&gt;
 Schulhaus Entlisberg 2019.JPG|Schulhaus Entlisberg&lt;br /&gt;
 Schulhaus Lee.jpg|Schulhaus Im Lee&lt;br /&gt;
 Schulhaus Neubühl 2019.JPG|Schulhaus Neubühl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit ===&lt;br /&gt;
* Park- und Freizeitanlage von Wollishofen bilden die Landiwiese mit alten Baumbeständen und die über eine Fussgängerbrücke verbundene Saffainsel.&lt;br /&gt;
* Das Ortsmuseum im Hornerhaus wird seit 1985 vom Quartierverein betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://ortsmuseum-wollishofen.ch/ Ortsmuseum Wollishofen,]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Wollishofen steht die [[Schweizer Jugendherbergen|Zürcher Jugendherberge]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.youthhostel.ch/de/hostels/jugendherberge-zuerich Jugendherberge Zürich,]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der ehemaligen Seidenfabrik an der Seestrasse ist das Kulturzentrum [[Rote Fabrik]] untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://rotefabrik.ch/#/ Rote Fabrik,]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Strandbad Wollishofen liegt stadtauswärts nach der Roten Fabrik.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.badi-info.ch/wollishofen.html Strandbad Wollishofen,]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Quartier gibt es zwei Freizeitanlagen, sogenannte Gemeinschaftszentren. Direkt am See bei der Schiffstation ist das GZ Wollishofen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://gz-zh.ch/gz-wollishofen/ GZ Wollishofen.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Gemeinschaftszentren,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Erligatterweg 53 befindet sich das GZ Neubühl.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://gz-zh.ch/gz-wollishofen/bei-uns/standort-neubuehl-2/ Standort Neubühl.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Gemeinschaftszentren,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Campingplatz Fischer’s Fritz, der einzige der Stadt Zürich, liegt südlich des Hafens Wollishofen an der Seestrasse 559.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.fischers-fritz.ch/de/galerie/camping/ Campingplatz Fischer’s Fritz,]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 28. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160px&amp;quot; heights=&amp;quot;130px&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wollishofen - Landiwiese 2012-03-28 14-35-32 (P7000).JPG|[[Landiwiese]]&lt;br /&gt;
 Wollishofen Widmerstr 8.JPG|Ortsmuseum im Hornerhaus&lt;br /&gt;
 Youth Hostel Zurich - Patio.jpg|[[Schweizer Jugendherbergen|Jugendherberge Zürich]] an der Mutschellenstrasse 114&lt;br /&gt;
 &amp;#039;Rote Fabrik&amp;#039; in Zürich-Wollishofen, Ansicht vom ZSG-Motorschiff &amp;quot;Wädenswil&amp;quot; 2012-07-30 09-45-12.JPG|[[Rote Fabrik]] vom Zürichsee aus gesehen&lt;br /&gt;
 Strandbad Wollishofen2.JPG|Strandbad Wollishofen an der Seestrasse 451&lt;br /&gt;
 Wollishofen - Gemeinschaftszentrum 2015-05-06 14-04-22.JPG|Gemeinschaftszentrum Wollishofen vom Zürichsee aus gesehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst im öffentlichen Raum (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* Der Märchenbrunnen von [[Max Blondat]] hiess bei seiner Eröffnung noch Jugend-Brunnen. Er befindet sich in der Kurve der Kilchberstrasse bei der Alten Kirche Wollishofen.&lt;br /&gt;
* Die Bronzestatue &amp;#039;&amp;#039;Mädchen im Wind&amp;#039;&amp;#039; von [[Otto Münch]] steht am Mythenquai.&lt;br /&gt;
* Die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit erhobenen Armen&amp;#039;&amp;#039; von [[Hermann Haller (Bildhauer)|Hermann Haller]] steht auf der Landiwiese.&lt;br /&gt;
* Auch der Verena-Dubach-Brunnen, ein Relikt aus der Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit, SAFFA, steht in restauriertem Zustand auf der Landiwiese. [[Verena Dubach]] war die erste Frau im Berufsverband der Schweizer Landschaftsarchitekten.&lt;br /&gt;
* Direkt neben dem Hauptgebäude der [[SUISA]] bei der Mutschellenstrasse 137 steht der &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbrunnen [[Othmar Schoeck]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Meister (Bildhauer)|Peter Meister]].&lt;br /&gt;
* Bei der Schifflände in Wollishofen ist eine sieben Meter hohe, weisse Stahlskulptur &amp;#039;&amp;#039;Axiomat&amp;#039;&amp;#039; von [[Florin Granwehr]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Märchenbrunnen (Jugendbrunnen), 1904-1905, Max Blondat - 2014-09-26 - Bild 10.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Märchenbrunnen&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich Jugendbrunnen von [[Max Blondat]], 1904–1905&amp;lt;ref name=&amp;quot;BF48&amp;quot;&amp;gt;Bernadette Fülscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zürich. 1300 Werke – eine Bestandesaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Gebiete Mutschellenstrsse, Tannenrauchstrasse, Chronos, Zürich 2011, ISBN 978-3-0340-1084-9, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wollishofen - Landiwiese 2011-04-06 14-28-22.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Mädchen im Wind&amp;#039;&amp;#039;, Bronzestatue am Mythenquai von [[Otto Münch]], wahrscheinlich 1935–1936&amp;lt;ref name=&amp;quot;BF46&amp;quot;&amp;gt;Bernadette Fülscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zürich. 1300 Werke – eine Bestandesaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Gebiete Mythenqui, Muraltengut, Chronos, Zürich 2011, ISBN 978-3-0340-1084-9, S. 346.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zürich - Wollishofen - Neue Kirche IMG 0654.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Die Speisung der Fünftausend&amp;#039;&amp;#039;, Relief an der Ostwand der Kirche Egg von [[Otto Charles Bänninger]], 1936&amp;lt;ref name=&amp;quot;BF60&amp;quot;&amp;gt;Bernadette Fülscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zürich. 1300 Werke – eine Bestandesaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Gebiet auf der Egg, Chronos, Zürich 2011, ISBN 978-3-0340-1084-9, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Mädchen mit erhobenen Händen 2024.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit erhobenen Händen&amp;#039;&amp;#039; von [[Hermann Haller (Bildhauer)|Hermann Haller]], 1939/1968 auf der Landiwiese&amp;lt;ref name=&amp;quot;BF46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bänninger Kirche Egg Statue.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Sitzende&amp;#039;&amp;#039;, in der Parkanlage Egg von Otto Charles Bänninger, 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;BF60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Verena-Dubach-Brunnen, Landiwiese.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Verena-Dubach-Brunnen&amp;#039;&amp;#039;, 1958, Landiwiese&lt;br /&gt;
 Othmar-Schoeck-Brunnen.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Gedenkbrunnen [[Othmar Schoeck]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Meister (Bildhauer)|Peter Meister]], 1969, neben dem Hauptgebäude der [[SUISA]] bei Mutschellenstrsse 137&amp;lt;ref name=&amp;quot;BF48&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Axiomat, 1990, Florin Granwehr - 2014-09-26 - Bild 3.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Axiomat&amp;#039;&amp;#039; von [[Florin Granwehr]], 1990, Schiffstation Zürich Wollishofen&amp;lt;ref name=&amp;quot;BF46&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnsiedlungen ==&lt;br /&gt;
In Wollishofen finden sich mehrere städtische, genossenschaftlich organisierte und private Wohnsiedlungen: [[Wohnsiedlung Manegg|Manegg]],  [[Wohnsiedlung Paradies|Paradies]], Hintermeisterhof, Raindörfli, Frohalp, Kalchbühl, Butzen, Bellaria, Beramota, Nidelbad, Papillon und die ABZ Siedlung Entlisberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlung Neubühl ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedlung Neubühl Air3.jpg|mini|Siedlung Neubühl 2024]]&lt;br /&gt;
Die Anfang der 1930er Jahre auf private Initiative und für den Mittelstand erbaute fischgrätartige [[Werkbundsiedlung Neubühl]] an der Grenze zu Kilchberg gilt als wichtigste Siedlung des Neuen Bauens in der Schweiz. Sie wurde gemeinsam entworfen von den Architekten [[Max Haefeli]], [[Alfred Roth (Architekt)|Alfred Roth]], [[Emil Roth (Architekt)|Emil Roth]], [[Carl Hubacher]], [[Rudolf Steiger (Architekt)|Rudolf Steiger]], [[Werner Max Moser]] und [[Paul Artaria]].&amp;lt;ref&amp;gt;neubuehl.ch: {{Webarchiv |url=http://www.neubuehl.ch/index.asp?seite=9 |text=&amp;#039;&amp;#039;Genossenschaft Neubühl Zürich / Geschichte&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20101021071836}}, Zugriff am 29. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der ersten noch erhaltenen Skizze, einem Situationsvorschlag des Architekten Rudolf Steiger vom 12. November 1928 begann die eigentliche Planungsgeschichte. Im Sommer 1930 wurde mit den Bauarbeiten begonnen und im Frühjahr 1932 waren die Wohnungen der dritten Bauetappe bezugsbereit. Im September 1931 berichtete die NZZ von 12&amp;#039;000 Personen, welche das neue Quartier hätten sehen wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/zuerich/die-ostbuehlstrasse-in-wollishofen-eine-oase-am-stadtrand-ld.82891 Eine Oase am Stadtrand], NZZ, 17. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirchgemeindehaus mit Wandteppich der Künstlerin [[Lissy Funk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cassiopeia-Steg – 09.jpg|mini|Cassiopeiasteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich-wollishofen-see-cassiopeia-steg.jpg|thumb|Cassiopeiasteg, Zürich-Wollishofen]]&lt;br /&gt;
*Am 1. Mai 2015 wurde als Teil des [[Seeuferweg]]s der Cassiopeiasteg eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadt-zuerich.ch/misc/de/mitteilungsarchiv/medienmitteilungen/2015/04/150430a2.html Cassiopeiasteg ab morgen zum Flanieren bereit.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Zürich,&amp;#039;&amp;#039; 30. April 2015, abgerufen am 29. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 284 Meter lange und 2,8 Meter breite Steg beginnt bei der [[Rote Fabrik|Roten Fabrik]], führt 100 Meter in den See hinaus, um das Strandbad Wollishofen herum und endet beim Hafen Wollishofen. Benannt ist er nach dem Sternbild [[Kassiopeia (Sternbild)|Cassiopeia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Ueber-Wollishofer-Wasser-spazieren/story/23836423 Tages-Anzeiger vom 6. Mai 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ALPHABETISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Asper]], 1499–1571, Renaissance-Maler&lt;br /&gt;
* [[Hans Finsler]], 1891–1972, Fotograf, Gründer der Fotoklasse an der [[Zürcher Hochschule der Künste|Kunstgewerbeschule Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rudolf Froesch]], 1929–2014, Internist und Hochschullehrer an der Universität Zürich&lt;br /&gt;
* [[Lissy Funk]], 1909–2005, Stickerin&lt;br /&gt;
* [[Ruth Genner]], * 1956, Politikerin, Grüne Partei&lt;br /&gt;
* [[Walter Haefner]], 1910–2012, Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Jakob Hausheer]], 1865–1943, evangelischer Theologe, Sprachwissenschaftler und Hochschullehrer an der Universität Zürich&lt;br /&gt;
* [[Walter Alvares Keller]], 1908–1965, Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Yves Raeber]] * 1955, Schauspieler, Regisseur, Hörspielsprecher und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Heidi Schelbert-Syfrig]], 1934–2019, Wirtschaftswissenschaftlerin und Professorin an der Universität Zürich&lt;br /&gt;
* [[Klaudia Schifferle]], * 1955, Malerin, Bildhauerin und Zeichnerin&lt;br /&gt;
* [[Robert Weber (Offizier)|Robert Weber]], 1849–1931, Architekt und Offizier, Korpskommandant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Stauber: &amp;#039;&amp;#039;Alt Wollishofen&amp;#039;&amp;#039;, Orell Füssli, Zürich 1926&lt;br /&gt;
* Bischöfliches Ordinariat Chur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schematismus des Bistums Chur.&amp;#039;&amp;#039; Chur 1980&lt;br /&gt;
* Rudolf Meier, Fred Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Wollishofen – Damals und heute&amp;#039;&amp;#039;. Niggli AG, Sulgen 1993, ISBN 3-7212-0275-9&lt;br /&gt;
* Hochbaudepartement der Stadt Zürich, Amt für Städtebau: &amp;#039;&amp;#039;Enge, Wollishofen, Leimbach&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Neue Zürcher Zeitung]], Zürich 2006 (Baukultur in Zürich, Band V), ISBN 3-03823-074-X&lt;br /&gt;
* Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Quartierspiegel Wollishofen&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 2015 ([https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/publikationen-angebote/publikationen/Quartierspiegel/QUARTIER_021.html online lesen])&lt;br /&gt;
* Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Quartierspiegel Wollishofen&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 2014 [https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/prd/Deutsch/Statistik/Publikationsdatenbank/quartierspiegel/Quartierspiegel_021-Wollishofen_2014.pdf (PDF, 2MB)]&lt;br /&gt;
* Sebastian Brändli: &amp;#039;&amp;#039;Die Rainstrasse in Zürich-Wollishofen: vom mittelalterlichen Widumhof zur Wohnstrasse mit Tempo 20&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 131. 2011. S. 285–309 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A2011%3A131%3A%3A297 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|3135|Wollishofen|Autor=Martin Illi}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/kreise-quartiere/02/021_Wollishofen.html Wollishofen] in Stadt Zürich, Präsidialdepartement&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/stadtverkehr2025/routen/wollishofen.html Unterwegs in Wollishofen] in Stadt Zürich, Tiefbau und Entsorgungsamt&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/statistik-und-daten/publikationen-und-dienstleistungen/publikationen/quartierspiegel/QUARTIER_021.html Quartierspiegel] in Stadt Zürich, 9. Juli 2024&lt;br /&gt;
* [https://www.wollishofen-zh.ch/ Quartierverein Wollishofen]&lt;br /&gt;
* [https://www.wollipedia.ch/ wollipedia.ch] – Blog zu Geschichte und Quartierleben von Wollishofen&lt;br /&gt;
* [https://ortsmuseum-wollishofen.ch/ Ortsmuseum im Hornerhaus]&lt;br /&gt;
* [https://wollishofen.ch/ Zunft Wollishofen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4249077-7|VIAF=237344151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1227]]&lt;/div&gt;</summary>
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