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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wolliger_Fingerhut</id>
	<title>Wolliger Fingerhut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:23:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolliger_Fingerhut&amp;diff=371212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-13T22:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wolliger Fingerhut&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Digitalis lanata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jakob Friedrich Ehrhart|Ehrh.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Fingerhüte&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Digitalis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Wegerichgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Plantaginaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Digitalis lanata 1.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Digitalis lanata&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wollige Fingerhut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Digitalis lanata&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Woll-Fingerhut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Pflanzenart aus der Familie der [[Wegerichgewächse]] (Plantaginaceae). Neben dem [[Roter Fingerhut|Roten Fingerhut]] (&amp;#039;&amp;#039;Digitalis purpurea&amp;#039;&amp;#039;) ist sie die bedeutendste Heilpflanze unter den [[Fingerhüte]]n (&amp;#039;&amp;#039;Digitalis&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;!--dieser satz ist ohne beleg)--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Digitalis lanata LC0053.jpg|miniatur|links|Habitus mit Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Digitalis lanata (digitale laineuse).JPG|miniatur|Pflanzen im ersten Jahr nur mit grundständiger Blattrosette]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Digitalis_lanata_004.JPG|miniatur|Blütenstand mit Riesenblüte (Pseudo-Pelorie)]]&lt;br /&gt;
Der Wollige Fingerhut ist eine [[Zweijährige Pflanze|zweijährige]] bis [[Mehrjährige Pflanze|mehrjährige]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von bis zu 90&amp;amp;nbsp;cm erreicht. An den langen blau-purpurfarben überhauchten [[Stängel]]n trägt sie länglich-lanzettliche Blätter.&lt;br /&gt;
Die [[Stomata]] sind [[anomozytisch]], es sind keine Deckhaare vorhanden, Drüsenhaare sehr selten (wenn vorhanden, dann einzelliger Stiel und ein- oder zweizelliges Köpfchen, Epidermiszellen sind knotig verdickt) &amp;lt;!--dieser satz ist ohne beleg)--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Blütenstand]] enthält viele kleine weiße bis cremegelbe [[Blüte]]n mit brauner Aderung. Die [[Tragblatt|Tragblätter]] des Blütenstands sind wollig behaart, daher rührt der Name dieser Pflanzenart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 56.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in Kulturen und Gärten vor und ist gelegentlich daraus verwildert. Die Heimat ist das [[Pontische Florenprovinz|pontische]] Klima- und [[Florengebiet]] Ungarns und Südosteuropas.&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitri Hartl: &amp;#039;&amp;#039;Scrophulariaceae&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa,&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 4, 1. Teil, Seite 129–132. Verlag Carl Hanser, München 1965&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich und Nordamerika ist diese Art ein Neophyt.&lt;br /&gt;
Nur noch ein Betrieb in Deutschland baut den Wolligen Fingerhut in großem Stil an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=54811 Digitalis: Anbau und Synthese schwierig]&amp;#039;&amp;#039; [[Pharmazeutische Zeitung]] vom 27. Oktober 2014, abgerufen am 4. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile des Wolligen Fingerhuts sind hochgradig giftig. Er wird weltweit als [[Heilpflanze]] zur industriellen Gewinnung von herzwirksamen [[Herzglykoside|Digitalisglykosiden]] angebaut, die chemisch zu den [[Cardenolidglykoside]]n zählen. Der aus den getrockneten Laubblättern gewonnene Wirkstoff dient als [[Droge (Pharmazie)|Rohstoff für Arzneimittel]] zur Behandlung von [[Herzinsuffizienz]]. Ein optimaler Wirkstoffgehalt wird dabei im Herbst des ersten Anbaujahres erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansjörg Hagels und Tatjana Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Nachernte Prozessschritte an Arzneipflanzen&amp;#039;&amp;#039; 6. Fachtagung Arznei- und Gewürzpflanzen, [[Humboldt-Universität zu Berlin]], Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät, Berlin, 19.–22. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Art ist insbesondere an sonnig-warmen [[Ruderalstandort]]en auf trockenen, meist kalkhaltigem, sandig-steinigen Böden anzutreffen. In der  ersten Vegetationsperiode der Pflanze wird lediglich eine grundständige Blattrosette ausgebildet, der Blütenstängel wächst dann im Folgejahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologie ==&lt;br /&gt;
Insbesondere im ersten Jahr besteht eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen [[Trockenstress]] (Wassermangel, Wasserstress), die Blätter bleiben saftig (turgeszent) bis zu einem sehr niedrigen [[Wasserpotential]] des Blattes, was auf der osmotischen Anpassung durch Bildung nicht[[ion]]ischer Substanzen in den Blättern beruht. Die durch Trockenstress verursachte Verminderung der [[Photosynthese]] ist nach Bewässerung innerhalb weniger Stunden reversibel.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Stuhlfauth, Dieter F. Sültemeyer, Stefanie Weinz and Heinrich P. Fock, &amp;#039;&amp;#039;Fluorescence quenching and gas exchange in a water stressed C3 Plant, Digitalis lanata, Plant Physiol.&amp;#039;&amp;#039; (1988) 86, 0246–0250 [http://www.researchgate.net/publication/7114588_Fluorescence_Quenching_and_Gas_Exchange_in_a_Water_Stressed_C(3)_Plant_Digitalis_lanata]&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel zur Verminderung der Photosyntheseaktivität wird bei Wasserstress auch die [[Quantenausbeute]] des [[Photosystem]]s 2 vermindert.&amp;lt;ref&amp;gt;H.P. Fock, K. Biehler and T. Stuhlfauth, &amp;#039;&amp;#039;Use and degradation of light energy in water-stressed Digitalis lanata, Photosynthetica&amp;#039;&amp;#039; 27(4):571–577, 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Als wirkungsvoller Fraßschutz angesehen werden können die in den Blättern vorkommenden mehr als 70 bitteren, herzwirksamen Glykoside, die sich von den 5 [[Aglycon|Genin]]en [[Digitoxigenin]], [[Gitoxigenin]], [[Digoxigenin]], [[Diginatigenin]] und [[Gitaloxigenin]] ableiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hildebert Wagner, &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische Biologie, 2. Drogen und ihre Inhaltsstoffe,&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1980&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Konzentration kann im Gewächshausanbau durch Wärme und erhöhte Kohlendioxidkonzentration ([[Kohlenstoffdioxid-Düngung]]) deutlich gesteigert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Stuhlfauth and H. P. Fock, &amp;#039;&amp;#039;effect of whole season CO2 enrichment on the cultivation of a medicinal plant, Digitalis lanata, J. Agronomy &amp;amp; Crop Science&amp;#039;&amp;#039; 164, 168–173, 1990. {{doi|10.1111/j.1439-037X.1990.tb00803.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* W. Arnold: [http://www.awl.ch/heilpflanzen/digitalis_lanata/ &amp;#039;&amp;#039;HEILPFLANZEN - Wolliger Fingerhut - Digitalis lanata&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3800131315|Seite=846}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Digitalis lanata|Wolliger Fingerhut (&amp;#039;&amp;#039;Digitalis lanata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|1962|Digitalis lanata Ehrh., Wolliger Fingerhut}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|991}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Rachenbluetler/fingerhut.htm#Wolliger Fingerhut  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.giftpflanzen.com/digitalis_lanata.html Inhaltsstoffe des Wolligen Fingerhutes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fingerhüte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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