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	<title>Wollersheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:16:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wollersheim&amp;diff=730801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Hummel: Fotos ausgetauscht</title>
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		<updated>2025-04-30T13:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fotos ausgetauscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wollersheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Nideggen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/40/14/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/33/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 239 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.46&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 624&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nideggen.de/buerger-stadt/stadt-ortsteile/daten.php |titel=Zahlen, Daten &amp;amp; Fakten |format=PDF |sprache=de |abruf=2022-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52385&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02425&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wollersheim 001-.jpg|mini|Wollersheim, Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wollersheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Nideggen]] im [[Kreis Düren]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Wollersheim liegt am Nordrand der [[Eifel]]. Direkt an den Ortsrand grenzt die [[Zülpicher Börde]]. Um Wollersheim gibt es eine geologische und eine botanische Besonderheit, die [[Muschelkalk]]kuppen, die von zahlreichen seltenen Arten der Kalktrift bewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich vom Ort entspringt der [[Neffelbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Wollersheim grenzen [[Embken]], [[Langendorf (Zülpich)|Langendorf]] (Stadt [[Zülpich]]), [[Eppenich]] (Stadt Zülpich), [[Vlatten (Heimbach)|Vlatten]] (Stadt [[Heimbach (Eifel)|Heimbach]]) und [[Berg-Thuir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wollersheim 03.jpg|mini|Wollersheim von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
Eine immense Zahl von Bodenfunden lässt auf eine frühe Besiedlung schließen. 1931/32 wurden im Quellgebiet des Neffelbaches sechs römische [[Brennofen|Töpferöfen]] und mehrere aus [[Sandstein]] errichtete [[Brunnen]] ausgegraben. Sogar der Name eines [[Töpferei]]besitzers ist erhalten. Auf einer Tonscherbe aus dem 2. Jahrhundert steht der Name &amp;#039;&amp;#039;Verecundus&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem nahen Pützberg und in der Nähe der [[Burg Gödersheim]] wurden römische [[Skelett]]gräber und [[Matronenstein]]e aus römischer Zeit gefunden, die den [[Matronae Veteranehae]] geweiht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wollersheimer Heide gilt als Austragungsort der [[Schlacht von Zülpich]] im Jahre 496 zwischen den [[Franken (Volk)|Franken]] unter [[Chlodwig I.]] und den [[Alemannen]], wenngleich manche Historiker dies heute bezweifeln: Der von [[Gregor von Tours]] genannte Ort &amp;#039;&amp;#039;Tulbiac&amp;#039;&amp;#039; habe womöglich südlicher gelegen, da es so weit im Norden schlichtweg keine Alemannen gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmoeckel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wollersheim im Jahre 1231 als &amp;#039;&amp;#039;Wolrisheim&amp;#039;&amp;#039;. Der Name wird auf den heiligen [[Willibrord]] zurückgeführt. Bereits 1184 ist für das [[Köln]]er Stift [[St. Maria im Kapitol]] ein Frauenhof bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1388 schlossen der französische König [[Karl VI. (Frankreich)|Karl VI.]] und der Jülicher Herzog im Ort den &amp;#039;&amp;#039;Wollersheimer Frieden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde Wollersheim in die neue Stadt Nideggen eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Urteil des [[Oberverwaltungsgericht]]s vom 4. August 1972 verblieb Wollersheim bei Nideggen, dem vorläufig die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Stadt&amp;#039;&amp;#039; aberkannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CRW 1943.jpg|mini|hochkant|Neue Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Kirche (Wollersheim) 04.jpg|mini|283x283px|Alte Kirche]]&lt;br /&gt;
Der Ort hat zwei [[Kirchengebäude|Kirchen]], die [[Alte Kirche (Wollersheim)|alte Kirche]], deren älteste Teile dem 11. Jahrhundert entstammen, und die [[Heilig-Kreuz-Kirche (Wollersheim)|neue Kirche]] von 1900 bis 1903.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1958 sollte die alte Kirche abgebrochen und ins [[Rheinisches Freilichtmuseum|Freilichtmuseum]] [[Kommern]] gebracht werden. Dagegen wehrten sich die Einwohner. Die alte Kirche gilt als eines der ältesten [[Sakralbau]]werke im Kreis Düren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollersheim gehört zum [[Erzbistum Köln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Paul Hartmann |url=https://katholisch.de/artikel/60465-zwischen-dem-koennen-und-dem-wollen-seelsorge-auf-dem-land |titel=Zwischen dem Können und dem Wollen: Seelsorge auf dem Land |werk=[[katholisch.de]] |datum=2025-04-03 |abruf=2025-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Um Wollersheim wird viel Eifeler [[Braugerste]] angebaut. Die seit 1791 in Wollersheim ansässige Cramer-Brauerei wird heute in siebter Generation geführt und ist damit nach eigenen Angaben die „älteste Familienbrauerei der Eifel“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cramer-bier.de/unsere-geschichte-seit-1791 |titel=Unsere Geschichte seit 1791 |werk=cramer-bier.de |hrsg=Joh. Cramer &amp;amp; Cie. KG |abruf=29.09.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine, Vereinigungen ==&lt;br /&gt;
Neben der Löschgruppe Wollersheim der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Nideggen mit [[Jugendfeuerwehr]] gibt es den Geschichtsverein Wollersheim, die Karnevalsgesellschaft Wollersheim 1972 e.&amp;amp;nbsp;V., den TTC Blau Weiß Wollersheim 1948 e.&amp;amp;nbsp;V. und den SV Wollersheim. Aber auch andere Gruppierungen haben sich im Ortsleben integriert, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der Allradclub, die Frauengemeinschaft oder aber auch die Dorfjugend. Alle Vereine und Gruppen sind unter einem Dach der [[Dorfgemeinschaft]] zusammengefasst. Auf dieser Plattform werden alle dörflichen Belange besprochen und umgesetzt, die der Dorfverschönerung, gemeinnützigen Aufgaben, dem Unterhalt des [[Bürgerhaus]]es oder auch der Organisation der Dorfkirmes dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Es existiert in Wollersheim ein katholischer Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von 1922 bis 1926 wurde auf öffentlichen Schotterstraßen auf einem Rundkurs Nideggen – Wollersheim – [[Vlatten (Heimbach)|Vlatten]] – [[Heimbach (Eifel)|Heimbach]] – [[Schmidt (Nideggen)|Schmidt]] – Nideggen in der Eifel vom [[ADAC]] das [[Eifelrennen]] veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Wollersheim vorbei führt die [[Bundesstraße 265]] auf ihrem Weg von Köln nach [[Prüm]]. 1993 wurde die [[Ortsumgehung]] eingeweiht, so dass es im Dorf kaum noch Durchgangsverkehr gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busse des [[Rurtalbus]] verbinden den Ort auf den [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Linien 231, 233 und 291 mit den Nachbarorten. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 wurden diese Linien vom [[BVR Busverkehr Rheinland]] bedient, wobei die Linie 291 zum damaligen Zeitpunkt in die Linie 231 integriert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|231}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|233}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|291}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland ===&lt;br /&gt;
Das [[LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland]] unterhält in Wollersheim die Außenstelle Nideggen. Sie ist auf dem Stiftshof, dem ehemaligen Zehnthof des Kölner Stiftes St. Maria im Kapitol, untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Nideggen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mühlen am Neffelbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nideggen.de/zdf/ortsteile/Wollersheim.php Der Ort auf der Website der Stadt]&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmoeckel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Reinhard Schmoeckel&lt;br /&gt;
 | Titel=Deutsche Sagenhelden und historische Wirklichkeit&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Georg Olms Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Hildesheim&lt;br /&gt;
 | Datum=1995&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-487-10035-5&lt;br /&gt;
 | Seiten=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=306f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Nideggen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108711-2|VIAF=238397969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Nideggen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Hummel</name></author>
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