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	<title>Wolhynientschechen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:24:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolhynientschechen&amp;diff=1771328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-01-25T13:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hopfenernte Wolhynien.jpg| Hopfenernte in Wolhynien|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolhynientschechen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, tschechisch &amp;quot;Volyňští Češi&amp;quot;, ist die Bezeichnung einer Minderheit ethnischer [[Tschechen]] beziehungsweise deren Nachfahren  in [[Wolhynien]]. Sie siedelten seit Beginn der Industrialisierung ab 1868 in der [[Westukraine]] und brachten den [[Hopfen]] ins Land. 1945 wurden sie großenteils in die [[Tschechoslowakei]] repatriiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1868 und ca. 1880 wurden in [[Wolhynien]] (in der heutigen [[Ukraine]]), im Grenzgebiet zwischen [[Österreich-Ungarn]] und dem [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] rund 16.000 Tschechen angesiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;toman&amp;quot;&amp;gt;Luděk Toman - rodopisné stránky [Luděk Toman - Genealogische Seiten], online: [https://toman.estranky.cz/clanky/volynsti-cesi/---stehovani-na-volyn_-ceske-vesnice.html www.toman.estranky.cz / stehovani na volyn...] (tschechisch), abgerufen am 7. Okt. 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die wirtschaftlichen Bedingungen in [[Königreich Böhmen|Böhmen]] schwierig waren, war die russische Regierung an der Ansiedlung neuer Arbeitskräfte interessiert; aufgrund eines Abkommens, das 1867 anlässlich des [[Slawenkongress]]es in Moskau unterschrieben wurde, unterstützte die zaristische Regierung die Ansiedlungen mit verschiedenen steuerlichen und finanziellen Anreizen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=www.scvp.cz/onas |url=http://www.scvp.cz/onas.html |wayback=20090915182135 }} (tschechisch), abgerufen am 7. Okt. 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Tschechen bürgerte sich der Name &amp;#039;&amp;#039;Wolhynientschechen&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ergebnissen der Volkszählung 1897 gab es im [[Gouvernement Wolhynien]] 27.670, im [[Gouvernement Kiew]] 3.294 und im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] insgesamt 50.385 tschechischsprachige Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.demoscope.ru/weekly/ssp/rus_lan_97.php?reg=36 Ergebnisse für Wolhynien], [https://www.demoscope.ru/weekly/ssp/rus_lan_97.php?reg=44 Ergebnisse für Kiew], [https://www.demoscope.ru/weekly/ssp/rus_lan_97.php?reg=0 Ergebnisse des Reiches insgesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine neuere Schätzung geht für die Zeit zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] allerdings von 90.000 Tschechen aus. Die Tschechen in Wolhynien siedelten in insgesamt 638 Gemeinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;toman&amp;quot; /&amp;gt; Wolhynientschechische Orte waren beispielsweise [[České Noviny]], [[Malyn (Dorf)|Český Malín]], [[Boratyn (Luzk)|Český Boratín]] und [[Český Straklov]], einige lebten auch in der Hauptstadt [[Schytomyr|Schitomir]] (tschechisch geschrieben &amp;#039;&amp;#039;Žitomír&amp;#039;&amp;#039;). Nach der [[Oktoberrevolution]] von 1917 traf die Entwicklung auch diejenige Wolhynientschechen, deren Ansiedlungsgebiete nach dem Friedensvertrag zwischen Polen und der Sowjetunion auf der sowjetischen Seite blieben: die [[Zwangskollektivierung in der Sowjetunion|Zwangskollektivierung]] mit all negativen Folgen, kulturelle Unfreiheit, politische Verfolgung (es gab mehrere Prozesse gegen tschechische Lehrer usw., zum Teil mit Todesurteilen).&amp;lt;ref&amp;gt;Luděk Toman - rodopisné stránky [Luděk Toman - Genealogische Seiten], online: [https://toman.estranky.cz/clanky/volynsti-cesi/sssr_-kolektivizace_-hladomor_-gulag.html www.toman.estranky.cz / sssr-kolektivizace...] (tschechisch), abgerufen am 7. Okt. 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges meldeten sich viele Wolhynientschechen (an die 10.500) zum freiwilligen Eintritt in die 1. tschechoslowakische Brigade (später: 1. tschechoslowakisches Korps) innerhalb der [[Rote Armee|Roten Armee]] und nahmen unter hohen Verlusten aktiv an der Befreiung der Tschechoslowakei teil. In der Zeit der [[Reichskommissariat Ukraine|deutschen Besetzung der Ukraine]] war diese Minderheit von Massakern durch deutsche Einheiten und ukrainische Nationalisten betroffen. Weil auch die Erfahrungen mit dem sowjetischen Regime nicht positiv waren, haben die meisten Tschechen aufgrund eines Abkommens zwischen [[Edvard Beneš|Beneš]] und [[Josef Stalin|Stalin]] vom 10. Juli 1946 die Möglichkeit zur Rückkehr in die damals noch demokratische Tschechoslowakei ergriffen. Sie wurden nach der [[Vertreibung der Sudetendeutschen]] vor allem in [[Böhmen und Mähren]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Wolhynientschechen für die Befreiung der Tschechoslowakei gekämpft hatten, wurden sie nach der [[Februarumsturz|kommunistischen Machtübernahme von 1948]] zum Ziel neuer Repressionen. Weil sie bereits in der Sowjetunion Erfahrungen mit den Auswüchsen der [[Stalinismus|stalinistischen]] Unterdrückung sowie mit den Nachteilen der Kollektivierung machten, haben sie beispielsweise öffentlich vor der Gründung von [[Jednotné zemědělské družstvo|landwirtschaftlichen Genossenschaften]] gewarnt. Im März 1957 wurde ihr Verband einschließlich der Zeitschriften liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://scvp.wu.cz/onas.htm |wayback=20070523213745 |text=Z naší krajanské historie &amp;amp;#91;Aus unserer landsmannschaftlichen Geschichte&amp;amp;#93; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Češi na Volyni. Základní informace [Tschechen in Wolhynien. Grundinformationen].  [https://www.scvp.eu/downloads/Zakladni_informace_o_Cesich_na_Volyni.pdf Online-Version]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wolhyniendeutsche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://scvp.wu.cz/index.htm | wayback=20081022085534 | text=Homepage der Vereinigung der Wolhynientschechen in Tschechien (tschechisch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenthematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationsgeschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationsgeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksgruppen in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolhynien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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