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	<title>Wolga-Gambit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolga-Gambit&amp;diff=30977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rainer Staudte am 24. September 2025 um 13:21 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung= tright&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=rd/nd/bd/qd/kd/bd/--/rd/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/--/--/pd/pd/pd/pd/pd/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/--/--/nd/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/pd/pd/pl/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
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| Z3=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=pl/pl/--/--/pl/pl/pl/pl/&lt;br /&gt;
| Z1=rl/nl/bl/ql/kl/bl/nl/rl/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung= Die Grundstellung des Wolga-Gambits nach 3. … b7–b5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolga-Gambit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benkö-Gambit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolga-Benkö-Gambit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine [[Eröffnung (Schach)|Eröffnung]] des [[Schach]]spiels, die aus der [[Indische Verteidigung|Indischen Verteidigung]] hervorgeht. Das Wolga-Gambit zählt zu den [[Geschlossene Spiele (Schach)|Geschlossenen Spielen]] und wird in den [[ECO-Schlüssel|ECO-Codes]] unter den Schlüsseln A57 bis A59 klassifiziert. Die Eröffnung wurde nach dem [[Großmeister (Schach)|Großmeister]] [[Pál Benkő]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wolga-Gambit beginnt mit den Zügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 c7–c5 3. d4–d5 b7–b5&amp;lt;ref&amp;gt;Alexei Suetin: Lehrbuch der Schachtheorie, Sportverlag Berlin, 1974, S. 500–501.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem letzten Zug [[Opfer (Schach)|opfert]] Schwarz einen Bauern, er spielt also ein [[Gambit]], mit dem Ziel, durch weitere Linien[[Öffnung (Schach)|öffnung]]en am [[Damenflügel]] dort Druckspiel aufzubauen, das bis ins [[Endspiel (Schach)|Endspiel]] wirksam ist. Zusätzlich wird, ähnlich wie im verwandten [[Blumenfeld-Gambit]], ein Stützbauer des weißen Zentrums beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorläufer des &amp;#039;&amp;#039;Wolga-Gambit&amp;#039;&amp;#039; finden sich in Partien von [[Karel Opočenský]], [[Erik Lundin (Schachspieler)|Erik Lundin]], [[Gösta Stoltz]] und [[David Ionowitsch Bronstein|David Bronstein]], in denen dieses [[Flügelgambit]] verspätet eingesetzt wurde, z.&amp;amp;nbsp;B. erst nach 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 c7–c5 3. d4–d5 g7–g6 4. Sb1–c3 d7–d6 5. e2–e4 b7–b5 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolga-Gambit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stammt aus einem Artikel von B. Argunow aus dem Jahr 1946 in der russischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Schachmaty&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Schachmaty, {{ISSN|0036-7745}}, 2. Ausgabe 1946.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem in der russischen Literatur, aber auch in der deutschen Literatur ist diese Bezeichnung üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er Jahre wurde die Eröffnung von dem in den USA lebenden ungarischen Großmeister [[Pál Benkő]] propagiert, der sie um viele neue Ideen bereicherte.&amp;lt;ref&amp;gt;Pál Benkő: &amp;#039;&amp;#039;The Benko Gambit&amp;#039;&amp;#039;, Contemporary Chess Openings, B. T. Batsford Ltd, London 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benkő konzentrierte sich in seiner Untersuchung auf die baldige Fianchettierung des Läufers f8 nach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. c4xb5 a7–a6 5. b5xa6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die heute als Hauptfortsetzung anerkannt ist. Die Fortsetzung 4. c4xb5 e7–e6, die dem [[Blumenfeld-Gambit]] ähnelt, geriet in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
=== Ablehnungen des Wolga-Gambits ===&lt;br /&gt;
* 4. Sg1–f3 will Schwarz zu b5xc4 verleiten, um dann ohne b5–b4 befürchten zu müssen sofort 5. Sb1–c3 nebst 6. e2–e4 und 7. Lf1xc4 zu ziehen. [[Alex Yermolinsky]] empfiehlt nach 4. … g6 die verspätete Annahme 5. c4xb5 a7–a6 6. Dd1–c2. 4. … e7–e6 ist eine Zugumstellung zum [[Blumenfeld-Gambit]]. 4. … Lc8–b7 erhöht den Druck auf das weiße [[Zentrum (Schach)|Bauernzentrum]].&lt;br /&gt;
* 4. Dd1–c2 will Schwarz zu b5xc4 verleiten, um dann sofort 5. e2–e4 nebst 6. Lf1xc4 zu ziehen.&lt;br /&gt;
* Das von [[Miroslav Filip]] empfohlene 4. a2–a4 will b5xc4 erzwingen. [[Andrew David Martin]] rät darauf zu 4. … Dd8–a5+. 5. Lc1–d2 und 5. Dd1–d2 beantwortet er mit b5–b4. Das erschwert dann die Entwicklung des Springer b1. Gleichzeitig schließt Schwarz damit den Damenflügel komplett ab. Das erlaubt ihm die lange Rochade.&lt;br /&gt;
* 4. c4xb5 a7–a6 5. Sb1–c3 ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Igor Arkadjewitsch Saizew|Saizew]]-Variante&amp;#039;&amp;#039;. Nach 5. … axb5 6. e2–e4 b5–b4 7. Sc3–b5 d7–d6 steht der im schwarzen Lager isolierte Springer b5 sowohl aktiv als auch gefährdet. Nun ist 8. Lf1–c4 der &amp;#039;&amp;#039;Nescafe-Frappe-Angriff&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;[[Maxim Dlugy|Dlugy]]-Variante&amp;#039;&amp;#039; 4. c4xb5 a7–a6 5. f2–f3 nebst 6. e2–e4&lt;br /&gt;
* 4. c4xb5 a7–a6 5. b5–b6. Das Spiel nimmt nun den Charakter der [[Benoni-Verteidigung]] an, z.&amp;amp;nbsp;B. nach 5. … e7–e6 6. Sb1–c3 Sf6xd5 7. Sc3xd5 e6xd5 8. Dd1xd5 Sb8–c6 9. Sg1–f3 Ta8–b8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angenommenes Wolga-Gambit ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. c4xb5 a7–a6 5. b5xa6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Nach 5. e2–e3 a6xb5 6. Lf1xb5 Da5+ 7. Sb1–c3 Lc8–b7 ist das weiße Zentrum unter Druck.) Nun gilt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. … g7–g6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; statt des sofortigen 5. … Lc8xa6 als Feinheit, um 6. g2–g3 d7–d6 7. Lf1–g2 g7–g6 8. b2–b3 zu erschweren, das von [[Lajos Portisch]] gegen [[Efim Geller]] im [[Interzonenturnier]] Biel 1976 eingeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch laufen beide Fortsetzungen mit dem natürlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6. Sb1–c3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (6. b2–b3 Lf8–g7 7. Lc1–b2 0–0 behält die schwarze Option Sb8xa6 mit dem Ziel Sa6–b4! und Druck auf a2 und d5. Das natürliche Sb1–c3 kann dann zur Fesselung des Sc3 in der langen Diagonale führen.) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lc8xa6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf dasselbe hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von B. Argunow behandelte Kampf um die Zentralfelder d5 und e4 5. … e7–e6 wird von Weiß mit 6. Sb1–c3 bewältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hauptvariante 7. e2–e4 La6xf1 8. Ke1xf1 d7–d6 9. Sg1–f3 Lf8–g7&lt;br /&gt;
** Das direkte 10. g2–g3 0–0 11. Kf1–g2 ist schnell, schwächt aber einige Felder&lt;br /&gt;
** Das längere 10. h2–h3 0–0 11. Kf1–g1 Sb8–d7 12. Kg1–h2 verhindert das Manöver Sf6–g4&lt;br /&gt;
* Fianchettosystem 7. g2–g3 d7–d6 8. Lf1–g2 Lf8–g7 9. Sg1–f3 Sb8–d7. Mit 10. Ta1–b1 ergibt sich die [[Wladimir Wiktorowitsch Jepischin|Jepischin]]-Variante&lt;br /&gt;
* 7. Sg1–f3 d7–d6 8. Sf3–d2 plant Lf8–g7 9. e2–e4 La6xf1 10. Sd2xf1 um später noch rochieren zu können.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Jacob Murey|Murey]]-Variante&amp;#039;&amp;#039; 7. f2–f4 plant d7–d6 8. Sg1–f3 Lf8–g7 um nach 9. e2–e4 La6xf1 10. Th1xf1 mit Ke1–f2–g1 künstlich zu rochieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexei Stepanowitsch Suetin|Alexei Suetin]]: Lehrbuch der Schachtheorie, [[Sportverlag Berlin]], 1974.&lt;br /&gt;
* [[Graham Burgess]]: &amp;#039;&amp;#039;The Nescafe Frappe Attack: attacking the Benko&amp;#039;&amp;#039;, Chess Enterprises, 1990, ISBN 0-945470-05-3, ISBN 978-0-945470-05-2.&lt;br /&gt;
* [[Gennadi Jefimowitsch Nessis|Gennadi Nessis]], Nikolai Kalinitschenko: &amp;#039;&amp;#039;Wolga-Benkö-Gambit – richtig gespielt&amp;#039;&amp;#039;. Beyer-Verlag, 1992, ISBN 3-89168-033-3.&lt;br /&gt;
* [[Andrew David Martin]]: The ABC of Benko, Chess Base DVD.&lt;br /&gt;
* [[Alexei Suetin]]: Angreifen mit Wolga-Gambit, Sport-Verlag 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.christian-wolbert.de/schach/wolga-gambit/einleitung.html Das Wolga-Gambit, Ideen und Strategien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4194395-8|LCCN=sh00008707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gambit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indische Verteidigung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rainer Staudte</name></author>
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