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	<title>Wolfton - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T17:54:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfton&amp;diff=530866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kein Einstein: Linkfix, auch hier</title>
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		<updated>2025-04-07T20:08:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix, auch hier&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Streichinstrumentsgeräusch; für das musikalische Intervall siehe [[Wolfsquinte]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WolfTone.ogg|miniatur|Beispiel (Cello)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein heulender, flackernder oder schwebender Ton auf [[Streichinstrument]]en beim Spielen eines bestimmten Tons.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schleske.de/forschung/handbuch/wolfton.html „Auf Wolftonjagd“, kurzer Text über Wolftoneliminierung bei Geigen].&amp;lt;/ref&amp;gt; In ausgeprägten Fällen führt der Versuch, diese [[Note (Musik)|Note]] leise zu spielen, zum tonlosen Wischen über die [[Saite]] oder zum Anklingen von ausschließlich [[Oberton|Obertönen]] ([[Flageolettton|Flageolett]]), während ein beherzter Einsatz des [[Bogen (Streichinstrument)|Bogens]] ein stotterndes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bullern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hervorbringt. Man sagt, das Instrument habe bei diesem Ton einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gutmütigere Instrumente klingen an der Stelle bloß etwas rauer, so als würden sie {{lang|it|&amp;#039;&amp;#039;[[sul ponticello]]&amp;#039;&amp;#039;}} gespielt, obwohl die Bogenposition normal ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den großen Streichinstrumenten [[Cello]] und [[Kontrabass]] sind oft auch hochwertige Exemplare betroffen, während ein Wolf bei einer [[Violine]] als Fehler des [[Geigenbauer]]s gilt. Der Unterschied hängt damit zusammen, dass der [[Korpus (Musikinstrument)|Korpus]] eines Cellos nicht dreimal so groß ist wie der einer Geige; das würde dem [[Frequenz]]verhältnis ihrer [[Stimmung (Musik)|Stimmung]] entsprechen. Zum Ausgleich der relativ geringen Größe des Cellos muss für einen guten [[Klang]] die [[Decke (Saiteninstrument)|Decke]] relativ dünner sein, was Wechselwirkungen zwischen ihren [[Eigenschwingung]]en und der Saitenschwingung begünstigt. Beim Cello liegt der Wolf beim&amp;amp;nbsp;F oder&amp;amp;nbsp;F#, selten tiefer bis herab zum&amp;amp;nbsp;D. Er tritt auf, wenn dieser Ton auf der G-Saite oder [[Lage (Saiteninstrument)|in hoher Lage]] auf der C-Saite gespielt wird. Beim Kontrabass ist meist das&amp;amp;nbsp;G betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einfacher [[Wolftöter]] kann Abhilfe schaffen, falls es damit gelingt, die Eigenfrequenz des [[Saitenhalter]]s auf die störende Eigenschwingung des Korpus abzustimmen und damit die [[Dissipation]] zu erhöhen. Sicherer, aber weit aufwändiger ist ein separater, exakt abgestimmter [[Schwingungstilger]], der innen an die Decke geklebt wird – an eine Stelle, die gerade das rechte Maß an [[Dämpfung]] verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Das Spielen der betroffenen Note ist problematisch, weil ihre [[Grundfrequenz]] bei einer wenig gedämpften Eigenschwingung des Korpus liegt, in deren [[Moden|Eigenform]] der [[Steg (Saiteninstrument)|Steg]], über den die Saiten gespannt sind, deutliche Querbewegungen ausführt. Beides, das Vorliegen der [[Resonanz (Physik)|Resonanz]] und die Beteiligung des Steges in jener Richtung, in der die Saite durch den Bogen angeregt wird, führt zu einer besonders effektiven Übertragung von Schwingungsenergie auf den Korpus. Das erklärt das erschwerte Anspielen des Wolftons. Auch die Neigung zum Flageolett ist ersichtlich, denn die erhöhte Dämpfung gilt nur der Grundschwingung der Saite, nicht den Obertönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flattereffekt dagegen wurde kontrovers gedeutet. Eine lange vertretene Erklärung war, dass Saite und Korpus schwach [[Harmonischer Oszillator #Gekoppelte harmonische Oszillatoren|gekoppelte Oszillatoren]] darstellen, zwischen denen die Schwingungsenergie hin und her wechselt, verbunden mit einem entsprechenden Wechsel der Lautstärke. Nach dieser Erklärung sollte die Geschwindigkeit des Flatterns ähnlich wie bei einer [[Schwebung]] durch die Differenzfrequenz gegeben sein. Insbesondere sollte das Flattern nur in den Flanken der [[Resonanzkurve]] auftreten, dagegen im Maximum der Resonanz, erkennbar an der stärksten Neigung zum Flageolett, verschwinden. Das Flattern sollte unabhängig vom Bogen[[Kraft|druck]] und der eingestellten Bogenspannung auftreten, sofern der Grundton überhaupt erklingt. Die [[Amplitude]]n&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schwankung des Grundtons sollte dominieren, die Obertöne höchstens sekundär betroffen sein. Die Amplitude des Grundtons sollte auch beim freien Ausklingen schwanken. Aber all das trifft &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; zu. Insbesondere variiert die Flatterfrequenz kaum und eher mit dem Bogendruck als mit der Tonhöhe. Offenbar ist die Kopplung von Saite und Korpus so eng, dass sich im Bereich der Resonanz eine gemeinsame, mittlere Eigenfrequenz ergibt, ohne die Möglichkeit einer Schwebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass auch die [[Amplitudenmodulation #Modulationsgrad von CDSB-AM (A3E)|Modulationstiefe]] des Flatterns mit dem Bogen beeinflusst werden kann, bis zur Unterdrückung des Flatterns bei hohem Druck (mit klanglichen Einbußen), lenkt die Aufmerksamkeit auf die Details der &amp;lt;!-- erst nach dortigem Ausbau: [[Violine#Tonerzeugung|--&amp;gt;Schwingungsanregung. Unter normalen Bedingungen gibt es eine lange [[Zeitintervall|Phase]] des [[Haftreibung|Haftens]] (der Saite an der Bespannung des Bogens) und eine kurze [[Gleitreibung|Gleitphase]]. Das erfordert eine bestimmte [[Phase (Schwingung)|Phasen]]beziehung zwischen der Grundschwingung und den [[Oberwelle]]n, auf dass deren Überlagerung in Stegnähe eine [[Fourierreihe #Sägezahnpuls (steigend)|sägezahnförmige]] Bewegung ergibt. Diese Phasenbeziehung wird durch die Korpusresonanz gestört, denn mit dem Energiefluss ist ein Phasenunterschied von&amp;amp;nbsp;90° zwischen der Anregung (Grundschwingung der Saite) und der Schwingung des [[Resonator]]s verbunden. Solange der Resonator noch nicht stark schwingt, funktioniert die Anregung normal, zwischen dem Steg und dem Finger läuft also auf der Saite ein Knick hin und her. Sobald die Rückwirkung ein kritisches Maß übersteigt, rutscht während der Haftphase die Saite kurz durch und es entsteht ein zweiter umlaufender Knick, der wegen der umgekehrten Phasenlage dem Resonator (zunächst) Energie entzieht und schnell wächst. Zudem konkurriert er mit dem anderen Knick erfolgreich um Anregungsleistung, sodass dieser schnell verschwindet. Mit einer zeitlichen Verzögerung, die seiner [[Gütefaktor|Güte]] entspricht, stellt sich der Resonator auf die neue Anregungsphase ein, worauf der Vorgang sich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sinkt jedes Mal die [[Schallemission]] des Instruments auf dem Grundton weit ab, sodass sich dessen [[Spektrallinie]] um einige [[Hertz (Einheit)|Hertz]] aufspaltet – wie bei einer Schwebung, bloß dass hier nicht zwei Resonatoren ursächlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Dünnwald: &amp;#039;&amp;#039;Versuche zur Entstehung des Wolfs bei Violininstrumenten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acustica.&amp;#039;&amp;#039; 41, 1979, {{ISSN|0001-7884}}, S. 238–245.&lt;br /&gt;
* Ian M. Firth, J. Michael Buchanan: &amp;#039;&amp;#039;The Wolf in the Cello.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Acoustical Society of America.&amp;#039;&amp;#039; 53, 2, 1973, {{ISSN|0001-4966}}, S. 457–463.&lt;br /&gt;
* Wernfried Güth, Florian Danckwerth: &amp;#039;&amp;#039;Die Streichinstrumente: Physik – Musik – Mystik&amp;#039;&amp;#039;, Franz Steiner, 1997, ISBN 3-515-07031-1, Seite 199ff, {{Google Buch|BuchID=4p7qPvORVqoC|Seite=199}}.&lt;br /&gt;
* M.E. McIntyre, J. Woodhouse: &amp;#039;&amp;#039;The Acoustics of Stringed Musical Instruments&amp;#039;&amp;#039;, Interdiscipl. Sci. Rev., Vol. 3, 1978, S. 157–173 ([http://www-acad.sheridanc.on.ca/~degazio/AboutMeFolder/MusicPages/VL%20Docs/Acoustics%20of%20Stringe.pdf online]; PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Martin Schleske: [https://www.schleske.de/forschung/einfuehrung/modalanalyse.html Modalanalyse] (animierte Eigenformen einer Geige).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geigenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Akustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geräusch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kein Einstein</name></author>
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