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	<title>Wolfsfelden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:51:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfsfelden&amp;diff=610955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung HONB in BKS</title>
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		<updated>2026-01-11T10:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Linkfix nach Umwandlung Weiterleitung &lt;a href=&quot;/index.php?title=HONB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;HONB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HONB&lt;/a&gt; in BKS&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wolfsfelden Herrenhaus.jpg|mini|Herrenhaus in Wolfsfelden (1843)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfsfelden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wolfsfäldn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;D. Fastnacht: &amp;#039;&amp;#039;Erlangen: ehemaliger Stadt- und Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 320. Dort nach den Regeln des [[Historisches Ortsnamenbuch von Bayern|HONB]] folgendermaßen transkribiert: „wolfsfęldņ“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Wüstung]] auf dem [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeindegebiet]] von [[Kalchreuth]] im [[Landkreis Erlangen-Höchstadt]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Wolfsfelden lag auf einer Lichtung, der &amp;#039;&amp;#039;Wolfsfelder Wiese&amp;#039;&amp;#039;, im [[Sebalder Reichswald]] am Teufelsgraben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://v.bayern.de/CGgGm Wolfsfelden] im [[BayernAtlas]] ([[Bayerische Uraufnahme]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist ein Waldgebiet danach benannt, das sich unweit der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Erlangen-Höchstadt#ERH 6|Kreisstraße ERH&amp;amp;nbsp;6]] zwischen [[Kalchreuth]] (2,5&amp;amp;nbsp;km nordöstlich) und [[Neunhof (Nürnberg)|Neunhof]] (4,75&amp;amp;nbsp;km südwestlich) befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/qSrqr |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-08-09|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1394 wurde das „Wolfsueld in nurimberger wald gelegen“ erstmals urkundlich erwähnt. Es war eine 14&amp;amp;nbsp;[[Tagewerk]] große Wiesmahd mit dazugehörigen Äckern, die die [[Burggrafschaft Nürnberg]] dem Tennenloher Zöllner Konz Lockeregen als [[Lehen]] gab. 1413 war Franz [[Pfinzing von Henfenfeld|Pfinzing&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;J.]] Lehensträger des Grundstücks. 1432 gingen die lehnsherrlichen Ansprüche der Burggrafen/[[Brandenburg-Kulmbach|Markgrafen]] an die [[Reichsstadt Nürnberg]] über. 1458 wurde erstmals ein Anwesen in „Wolfsfelt“ bezeugt, auf dem zu dieser Zeit Kunz [[Imhoff (Patrizier)|Imhoff]] saß. 1497 waren die Nürnberger Bürger Starck als Lehensträger bezeugt, 1642 die Leißner, die den nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verödeten Hof gekauft hatten. 1690 war „Wolffsfeldt“ im Besitz des Barons Johann Albrecht von Blomberg. In dieser Zeit entstanden neben den zwei Bauernhäusern vier neue Häuser. 1738 gab es zehn Anwesen. In der Folgezeit wechselten die Besitzer häufig.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Fastnacht: &amp;#039;&amp;#039;Erlangen: ehemaliger Stadt- und Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 319ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Gemeindeedikt]]s (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wolfsfelden dem [[Steuerdistrikt]] und der [[Ruralgemeinde]] [[Kalchreuth]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1900 wurde der Ort, den die Forstverwaltung zwei Jahre zuvor kaufte, auf Anordnung der Behörden bis zu den Grundmauern geschleift. Grund dafür dürfte die Tatsache gewesen sein, dass das Wirtshaus ein beliebtes Schlupfloch für [[Wilderei|Wilderer]], Vogelfänger und illegale Fallensteller sowie für Studenten aus dem nahen [[Erlangen]] war, die hier ihre [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]] austrugen. Dabei war der Wirt, ein gewisser Johann Sperber, meist auf der Seite seiner Gäste, als sich die örtliche Gendarmerie zeigte. So soll er mitunter den Vertretern der Polizeigewalt den Zugang zum Wirtshaus verwehrt haben, bis alle verdächtigen Umstände beseitigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren war der Wald Bestandteil des Truppenübungsplatzes der amerikanischen Streitkräfte. Auf der Wolfsfelder Wiese wurden Militärübungen abgehalten – auch oft vor dem Vatertag, was bei der ansässigen Bevölkerung Verärgerung hervorrief, weil dann das traditionelle Fest auf der Wolfsfelder Wiese nicht abgehalten werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 49 || 78 || 45 || 38 || 47 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039;, 1885 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 13 || 12 || || || 9 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE = 105}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE = 91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE = 1016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1181}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Der Ort war seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägt und nach [[St. Andreas (Kalchreuth)]] gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiges Erscheinungsbild ==&lt;br /&gt;
Heute existieren nur noch die Grundmauern der Gebäude und ein Teich an der Wolfsfelder Wiese, der früher wohl als Fischteich bewirtschaftet wurde. Am Waldrand fließt zwischen den Sandsteinmauern ein Bach der [[Gründlach]] zu. Am Zugang der Lichtung steht ein Gedenkstein für den &amp;#039;&amp;#039;Weiler Wolfsfelden&amp;#039;&amp;#039;, der an den verschwundenen Ortsteil (von 1150 bis 1900) erinnert.&lt;br /&gt;
Jedes Jahr am [[Vatertag]] findet auf der Wolfsfelder Wiese ein Bierausschank statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Auch aus geologischer Sicht ist die Region interessant. Von der Wolfsfelder Wiese hinauf Richtung Kalchreuth zieht sich eine Sandsteinschlucht, die im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;[[Teufelsbadstube|Des Teufels Badestube]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Hier hat sich das Wasser langsam einen Weg durch den [[Keuper]] gebahnt und dabei bizarre Schluchten aus dem [[Rhätsandstein]], der obersten Schicht des Keupers, geformt. Früher war diese Landschaft durch einen Wanderweg erschlossen, heute ist aufgrund von Tier- und Naturschutz darauf verzichtet worden. Seltene Tierarten wie [[Feuersalamander]] und [[Eisvogel]] nutzen den Bereich des Bachlaufes mit seinem Mischwald als Refugium.&lt;br /&gt;
Heute ist die Wolfsfelder Wiese ein beliebtes Ausflugsziel, weil sie Ausgangspunkt und erste Station des &amp;#039;&amp;#039;Bodenlehrpfads Kalchreuth Wolfsfelden&amp;#039;&amp;#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Wolfsfeld |Band=6 |Sp=287}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783769668698|Seiten=319–322}} &amp;lt;!--Fastnacht--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Wolfsfeld|SEITE = 548}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3921603005|Seiten=147}} &amp;lt;!--Krug--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00054577 |objekt= Wolfsfelden|abruf=2021-08-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Kalchreuth}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/32/46/N |EW=11/06/18/E |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4446117-3|VIAF=239630322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kalchreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Erlangen-Höchstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1394]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstwerdung 1900]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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