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	<title>Wolfram Adolphi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:08:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfram_Adolphi&amp;diff=1699078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-23T12:14:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfram Adolphi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1951]] in [[Leuna]]) ist ein [[Deutsche|deutscher]] [[Journalist]], auf Ostasien spezialisierter [[Politikwissenschaftler]] und Romanautor. Von 1990 bis zum Bekanntwerden seiner Tätigkeit als [[inoffizieller Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] 1991 war er Landesvorsitzender der [[Partei des demokratischen Sozialismus|PDS]] in [[Berlin]] und Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Adolphis Großvater war der Verfahrenstechniker der Leuna-Werke [[Günter Adolphi]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.asiaticus.de/ueber-mich/ &amp;#039;&amp;#039;Hartenstein. Band 1: Der Balte vom Werk.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wolfram Adolphi erwarb neben dem Abitur den [[Facharbeiterbrief]] als [[Rinderzucht|Rinderzüchter]]. Von 1971 bis 1976 studierte er Außenpolitik am Institut für Internationale Beziehungen der [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft|Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft]] in Potsdam-Babelsberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nexxor&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Wolfram Adolphi: &amp;#039;&amp;#039;[http://das-blaettchen.de/2010/04/nexxor-1313.html NeXXor].&amp;#039;&amp;#039; In: Das Blättchen - Zeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft, eingesehen am 7. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1976 schrieb er dort seine Diplomarbeit zum Thema „Die Chinapolitik Frankreichs in den siebziger Jahren“. Von 1976 bis 1980 war er [[Aspirantur|wissenschaftlicher Aspirant]] an der [[Sektion Asienwissenschaften]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] (HU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;nexxor&amp;quot; /&amp;gt; 1978 war er zu einem Studienaufenthalt an der Botschaft der DDR in der VR China und absolvierte ein dreimonatiges Chinesisch-Sprachstudium am Pekinger [[Universität für Sprache und Kultur Peking#Geschichte|Sprachinstitut]]. 1980 legte er seine Dissertation zum Thema „Zur Wirkung des Verhältnisses zwischen den USA und der VR China in Südostasien in den siebziger Jahren“ vor (betreut von [[Roland Felber]] und [[Bernd Kaufmann]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war er von 1980 bis 1985 als [[Korrespondent]] der außenpolitischen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Horizont (DDR-Zeitschrift)|Horizont]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Japan]] tätig. In dieser Position spionierte er als &amp;#039;&amp;#039;[[Kundschafter des Friedens]]&amp;#039;&amp;#039; für die [[Hauptverwaltung A]] des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://web.archive.org/web/20141014172304/http://www.zotl.de/Vor%2015%20Jahren.htm Das Ende und der Anfang: Die Berliner PDS im Wendejahr], Webseite des MdA [[Peter-Rudolf Zotl]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1985 und 1988 war er erneut als wissenschaftlicher Aspirant an der HU tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nexxor&amp;quot; /&amp;gt; 1987–1988 weilte er zu einem Studienaufenthalt in China, an der [[Peking-Universität]], und am Zweiten Historischen Archiv &amp;#039;&amp;#039;(Di’er lishi dang’anguan)&amp;#039;&amp;#039; in [[Nanjing]]. Als [[Oberassistent]] wurde er 1988 [[Parteisekretär#Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED-Parteisekretär]] an der Humboldt-Universität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nexxor&amp;quot; /&amp;gt; 1989 verteidigte er die [[Dissertation B]] zur „Chinapolitik des faschistischen Deutschlands“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1990 zog er für die PDS in die [[Wahl der Stadtverordnetenversammlung von Berlin 1990|Stadtverordnetenversammlung von (Ost-)Berlin]] ein. Im selben Jahr wurde er erster Vorsitzender des Berliner PDS-Landesverbandes und Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhauses von Berlin]]. Nachdem Elternvertreter an der Schule seiner Kinder ihn der Stasi-Tätigkeit verdächtigt hatten, gab Adolphi seine Zusammenarbeit mit dem MfS im Juni 1991 öffentlich zu. Zwar sprach ihm der Landesverband mit 128 zu 59 Stimmen mehrheitlich das Vertrauen aus&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Stefan Wolle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Akten der DDR-Archive - Giftmülldeponie oder Fundgrube für den Historiker?.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gewerkschaftliche Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039; 7/1991, [http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1991/1991-07-a-428.pdf PDF].&amp;lt;/ref&amp;gt;, dennoch musste Adolphi auf innerparteilichen Druck seine Mandate am 22. August 1991 niederlegen. Seine Nachfolge trat [[André Brie]] an, der seine Tätigkeit für das MfS noch verschwieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dorit Pries: &amp;#039;&amp;#039;Stasi-Mitarbeiter in deutschen Parlamenten? Die Überprüfung der Abgeordneten auf eine Zusammenarbeit mit dem Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Univ. Augsburg 2006, Lit, Berlin/Münster 2008, ISBN 978-3-8258-0593-7, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner verschwiegenen IM-Tätigkeit erhielt Adolphi im selben Jahr von der Humboldt-Universität zu Berlin die fristlose Kündigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nexxor&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolphi arbeitete seither als Redakteur für die Zeitschrift „Utopie kreativ“, von November 2003 bis Oktober 2005 war er Mitarbeiter für die Öffentlichkeitsarbeit der [[Rosa-Luxemburg-Stiftung]]. Er war seit 2005, wie auch schon 1999 bis 2002, wissenschaftlicher Mitarbeiter im [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] für den Abgeordneten [[Roland Claus]] ([[Die Linke]]). Er gehörte bis 2017 zur Redaktion der Zeitschrift [[Das Argument]] und arbeitete am [[Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus|Historisch-kritischen Wörterbuch des Marxismus]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tagesmedien wie der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, der linken &amp;#039;&amp;#039;[[junge Welt|jungen Welt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Merkel sagte kein einziges Mal &amp;#039;Auschwitz&amp;#039; oder &amp;#039;IG Farben&amp;#039;&amp;quot;, junge Welt, 25. Januar 2020, Beilage, S. 1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der &amp;#039;&amp;#039;[[taz]]&amp;#039;&amp;#039; nahm und nimmt er zu politischen und zeitgeschichtlichen Themen Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hartenstein oder Die unerhörte Arbeit des Erinnerns.&amp;#039;&amp;#039;  Edition Schwarzdruck, Gransee 2024, ISBN  978-3-96611-038-9 (Durchgesehene und gekürzte Neuausgabe der Romantrilogie »Hartenstein«)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hartenstein. Band 3: Der Enkel vorne links.&amp;#039;&amp;#039; Nora, Berlin 2020, ISBN 978-3-86557-488-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hartenstein. Band 2: Im Zwielicht der Spuren.&amp;#039;&amp;#039; Nora, Berlin 2018, ISBN 978-3-86557-437-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hartenstein. Band 1: Der Balte vom Werk.&amp;#039;&amp;#039; Nora, Berlin 2015, ISBN 978-3-86557-386-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die chinesische Karte. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Nora, Berlin 2010, ISBN 978-3-86557-258-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mao. Eine Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 2009, ISBN 978-3-355-01763-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinatraum. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Nora, Berlin 2007, ISBN 3-86557-132-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinafieber. Roman.&amp;#039;&amp;#039;Nora, Berlin 2004, ISBN 3-86557-012-7&lt;br /&gt;
* mit Mechthild Leutner (Hrsg.), Peter Merker (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und China 1937–1949. Politik – Militär – Wirtschaft – Kultur. Eine Quellensammlung&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-05-002986-2&lt;br /&gt;
* mit [[Jörn Schütrumpf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Thälmann: An Stalin – Briefe aus dem Zuchthaus 1939 bis 1941&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1996, ISBN 3-320-01927-9&lt;br /&gt;
* mit Achim Sperling, Roland Felber: &amp;#039;&amp;#039;Die Volksrepublik China 1979–1989. Eine kommentierte Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 1990, ISBN 3-320-01504-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Chinapolitik des faschistischen Deutschland 1937–1945&amp;#039;&amp;#039;. Habilitation, Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin 1989&lt;br /&gt;
* mit Joachim Adolphi: &amp;#039;&amp;#039;High-Tech im Land der Samurai. Erlebnisse im Umfeld eines „Wirtschaftswunders“.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[nl konkret]]&amp;#039;&amp;#039; 84). Verlag Neues Leben, Berlin 1988, ISBN 3-355-00598-3&lt;br /&gt;
* Ders. u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;China-Westeuropa. Blickpunkt Weltpolitik&amp;#039;&amp;#039;. Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Wirkung des Verhältnisses zwischen der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten von Amerika in Südostasien (1969–1979)&amp;#039;&amp;#039;: Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.asiaticus.de/ueber-mich/ Biografisches]&lt;br /&gt;
* [http://www.linksnet.de/de/autorin/Adolphi_Wolfram Autorenprofil Adolphis] auf [[Linksnet]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128881666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der Die Linke Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128881666|LCCN=n/82/51831|VIAF=17383314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adolphi, Wolfram}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostasienwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandskorrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der PDS Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Berlin (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agent für das Ministerium für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adolphi, Wolfram&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politikwissenschaftler und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leuna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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