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	<title>Wolfgang Rotter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:52:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfgang_Rotter&amp;diff=2242761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Werke */</title>
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		<updated>2025-09-17T04:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Rotter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1910]] in [[Berlin]]; † [[9. Juli]] [[2000]]) war ein deutscher [[Pathologe]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rotter erhielt nach dem Abschluss seiner Schullaufbahn in Berlin ein Stipendium der [[Studienstiftung des Deutschen Volkes]] und absolvierte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] ein [[Studium der Medizin]]. Mit der 1938 erschienenen [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Über eine Funktionsprüfung des Magens mit Hilfe der Uraninausscheidung&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Rotter in Berlin zum Dr. med.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hübner492&amp;quot;&amp;gt;Klaus Hübner: &amp;#039;&amp;#039;Von hessischen Ärzten - Professor Dr. med.Wolfgang Rotter 17. 9. 1910 – 9. 7. 2000&amp;#039;&amp;#039;. In: Hessisches Ärzteblatt 11/2000, S. 492&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotter beantragte am 24. Juni 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.273.454), aber spätestens Juni 1939 gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/17610579&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1938 bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] als Sanitätsoffizier tätig und erreichte dort später den Rang eines Oberstabsarztes. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Rotter ab Januar 1940 am Institut für Luftfahrtmedizinische Pathologie des [[Reichsluftfahrtministerium]]s in Freiburg beschäftigt mit dem Forschungsschwerpunkt „Todesfälle nach allgemeiner Unterkühlung in Seenot“. Rotter hatte an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] auch seine Facharztausbildung zum Pathologen durch [[Franz Büchner (Mediziner)|Franz Büchner]] erhalten. Ab 1942 war Rotter beim Luftfahrtmedizinischen Forschungsinstitut des Reichsluftfahrtministeriums bei der Abteilung für Gehirnforschung in [[Berlin-Buch]] tätig. Rotter nahm an der Tagung über &amp;#039;&amp;#039;[[Ärztliche Fragen bei Seenot und Winternot]]&amp;#039;&amp;#039; am 26. und 27. Oktober 1942 teil, wo auch über die „Unterkühlungsversuche“ im [[KZ Dachau]] referiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee511&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 511&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Leiter des Sanitätswesens der Luftwaffe war Rotter zudem als beratender Pathologe tätig. Nachdem er vom Militärdienst freigestellt wurde, erfolgte im Dezember 1944 seine [[Habilitation]] für die Fächer Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hübner492&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 war Rotter als Dozent und Oberarzt an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] tätig, bis er dort 1949 zum außerplanmäßigen Professor wurde. Von dort wechselte er 1954 an die [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]], wo er als ordentlicher Professor für Pathologie und Pathologische Anatomie tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee511&amp;quot; /&amp;gt; Von Anfang Oktober 1960 bis zu seiner [[Emeritierung]] Ende September 1978 war Rotter Professor für Pathologie an der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]] und war 1965/66 an der dortigen medizinischen Fakultät Dekan. Rotter, der auch im Ruhestand wissenschaftlich tätig war, widmete sich der Erforschung der Herzkreislauf- und Nierenpathologie und machte sich um die Weiterentwicklung der [[Nephrologie]] verdient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hübner492&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotter, der verheiratet war und Kinder hatte, lebte in seiner letzten Lebensphase in [[Bad Nauheim]] im Seniorenheim der Landesärztekammer Hessen und starb an einer Tumorerkrankung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hübner492&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Ämter ==&lt;br /&gt;
* Erster Vorsitzender der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hübner492&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Plakette des Fachbereiches Humanmedizin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hübner492&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pathologie.&amp;#039;&amp;#039; Bis 1985 ist das mehrbändige Werk in mehreren Auflagen erschienen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas der Nierenbiopsie: Pathologie glomerulärer Erkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart / New York 1983.&lt;br /&gt;
* mit D. Gross und Heinrich Kief: &amp;#039;&amp;#039;Lokalisierende Faktoren für Arterien- und Venenverschlüsse.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pathologisch-histologischer Kurs Wolfenbüttel.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Klaus Hübner: &amp;#039;&amp;#039;Von hessischen Ärzten - Professor Dr. med.Wolfgang Rotter 17. 9. 1910 – 9. 7. 2000&amp;#039;&amp;#039;. In: Hessisches Ärzteblatt 11/2000, S. 492. [http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2000/2000_11/2000_11_15.pdf (pdf; 50&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1050552377|LCCN=n84102366|VIAF=109757374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rotter, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstabsarzt (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rotter, Wolfgang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pathologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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