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	<title>Wolfgang Marschner - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Unibi2: /* Weblinks */ Festival</title>
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		<updated>2025-12-29T13:46:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Festival&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Marschner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Mai]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Herzfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das neue Ullstein Lexikon der Musik.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1989, S. 437 &amp;lt;/ref&amp;gt; [[1926]] in [[Dresden]]; † [[24. März]] [[2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://anzeigen.badische-zeitung.de/trauer/traueranzeigen-und-nachrufe/wolfgang-marschner-x3x Todesanzeige]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Violinist]], Geigenpädagoge, [[Komponist]] und [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Wolfgang Marschner stammte aus einer Musikerfamilie, deren berühmtester Vertreter der Opernkomponist [[Heinrich Marschner]] (1795–1861) ist. Bereits im Alter von vier Jahren wurde er Mitglied der Orchesterschule der [[Staatskapelle Dresden]]. Als Neunjähriger debütierte er mit [[Giuseppe Tartini|Tartinis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Teufelstriller-Sonate]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=BeTBnjmnypEC&amp;amp;pg=PA416&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;hl=en David Cummings: &amp;#039;&amp;#039;International Who’s Who in Music and Musicians&amp;#039; Directory.&amp;#039;&amp;#039;] [[International Biographical Centre]], Melrose Press, Ely, Cambridgeshire, 2003, S. 416&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 14 Jahren setzte er seine Studien am [[Mozarteum Salzburg]] fort, wo er, inspiriert von [[Váša Příhoda]], [[Clemens Krauss (Dirigent)|Clemens Krauss]] und [[Ermanno Wolf-Ferrari]], sein &amp;#039;&amp;#039;1. Divertimento für Streichquartett&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung des Ersten Konzertmeisters des [[Mozarteum-Orchester Salzburg|Mozarteum-Orchesters]] aufführte. Mit knapp siebzehn Jahren wurde Marschner zum Kriegsdienst zwangsverpflichtet. Erst nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] konnte er sein Studium in Hamburg bei [[Erich Röhn]] fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikalische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Im Alter von 19 Jahren war er als Solist, [[Konzertmeister]] und Zweiter Dirigent des [[Opernhaus Hannover|Opernhaus-Orchesters Hannover]] tätig und spielte das [[Violinkonzert (Brahms)|Violinkonzert von Brahms]] mit [[Franz Konwitschny]], der ihn zu weiteren Konzerten mit der Staatskapelle Dresden und dem [[Gewandhausorchester Leipzig]] verpflichtete. 1947 wurde er Konzertmeister des [[WDR Sinfonieorchester Köln|WDR Sinfonie-Orchesters Köln]], mit dem er die deutsche Erstaufführung des Violinkonzertes von [[William Walton]] spielte und als Dirigent die Produktion der Operette &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Walzertraum (Operette)|Ein Walzertraum]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Oscar Straus (Komponist)|Oscar Straus]] mit der Wiener Sängerin [[Gretl Schörg]] übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marschner entfaltete als Solist eine internationale Karriere. Neben seinem solistischen Wirken war er Primarius des Kölner Streichquartetts. Ab 1950 konzertierte er mit der Pianistin Hilma Holstein und dem Violoncellisten [[Adolf Steiner (Musiker)|Adolf Steiner]] in einem Klaviertrio.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Dahlhaus: &amp;#039;&amp;#039;Adolf Steiner.&amp;#039;&amp;#039; In: Riemann Musiklexikon. 14. Auflage. L–Z, Ergänzungsband. Schott, Mainz 1975, S. 704.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gründete in den 1970er Jahren sein eigenes „Kammerorchester Wolfgang Marschner“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=NVMMAQAAIAAJ&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner+Kammerorchester&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=0&amp;amp;ei=bW5TSq-4I5LqygSaxcDxAg&amp;amp;hl=en Fred Hamel: &amp;#039;&amp;#039;Musica: Monatsschrift für alle Gebiete des Musiklebens&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter-Verlag, Kassel 1973, S. 477]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein besonderes Anliegen war es Marschner, sich dem Studium der vor 1945 in Deutschland verbotenen [[Wiener Schule (Moderne)|Neuen Wiener Schule]] mit dem Mittelpunkt [[Arnold Schönberg]] zu widmen. Sein Weg führte über den [[Darmstädter Ferienkurse|Kranichsteiner Musikpreis]] 1954&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.imd.darmstadt.de/tabellepreistraeger.htm |text=„Kranichsteiner Musikpreis“: Preisträger |wayback=20070612153158}}, abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; zu vielen Werken der Vertreter dieses Kreises und ihren Nachfolgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federführend war Marschner weiters im Freiburger Mario Musik Verlag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Virtuose ===&lt;br /&gt;
An seine von der Kritik enthusiastisch rezipierte Schallplattenaufnahme des Violinkonzertes op. 36 von Arnold Schönberg mit [[Michael Gielen]] und dem [[SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg|SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden]] mit der amerikanischen Firma Vox (gekoppelt mit Schönbergs Klavierkonzert mit [[Alfred Brendel]])&amp;lt;ref&amp;gt;Vox PL10530, 1958&amp;lt;br /&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=F-Y5AAAAIAAJ&amp;amp;q=Wolfgang+Marschner&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;lr=&amp;amp;ei=XkxTSs_tNJviygS0kqWmBw&amp;amp;hl=en Compton Mackenzie, Christopher Stone: &amp;#039;&amp;#039;The Gramophone&amp;#039;&amp;#039;. Harrow 1957, S. 451:] „unusually expert {…} a record that nobody who has the interests of living music at heart can afford to miss“&amp;lt;/ref&amp;gt; reihten sich zahlreiche Konzerte an. Herausgehoben seien als Beispiele für Marschners intensive Befassung mit der Zweiten Wiener Schule Aufführungen von&lt;br /&gt;
* Schönbergs &amp;#039;&amp;#039;Violinkonzert&amp;#039;&amp;#039; mit den [[Wiener Symphoniker]]n und [[Michael Gielen]], mit dem [[Royal Philharmonic Orchestra]] unter [[Pierre Boulez]] in London, mit dem [[Tonhalle-Orchester Zürich]] unter [[Hans Rosbaud]], mit der Dresdner Staatskapelle unter [[Otmar Suitner]], mit dem [[MDR Sinfonieorchester|Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig]] unter [[Herbert Kegel]], mit Stockholmern unter [[Herbert Blomstedt]], sowohl mit dem [[Royal Scottish National Orchestra|Scottish Orchestra]] bei den [[Edinburgh Festival|Edinburgher Festspielen 1959]] (die britische Erstaufführung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=upY6AAAAIAAJ&amp;amp;q=Wolfgang+Marschner&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;lr=&amp;amp;ei=81ZTSub8C5mIyQTD4In4Ag&amp;amp;hl=en British Council (hg.): &amp;#039;&amp;#039;Music in Britain&amp;#039;&amp;#039;. London 1959, S. 20]&amp;lt;/ref&amp;gt;) als auch mit dem [[London Symphony Orchestra]] unter [[Alexander Gibson (Dirigent)|Alexander Gibson]], mit dem [[BBC Symphony Orchestra]] unter [[Norman Del Mar]], oder mit dem [[Philharmonisches Orchester Freiburg|Philharmonischen Orchester Freiburg]], das er auch selbst dirigierte;&lt;br /&gt;
* [[Alban Berg]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Violinkonzert (Berg)|Violinkonzert]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem BBC Symphony Orchestra und [[Bruno Maderna]], mit dem Wiesbadener Sinfonieorchester unter Michael Gielen, mit dem [[Royal Liverpool Philharmonic Orchestra]] unter [[Charles Groves]], mit dem [[Hr-Sinfonieorchester]] unter [[Mario Rossi (Dirigent)|Mario Rossi]], mit dem [[Radio-Sinfonieorchester Stuttgart]] unter [[Hans Müller-Kray]], mit dem RSO [[Helsinki]] unter [[Nils-Eric Fougstedt]];&lt;br /&gt;
* Alban Bergs &amp;#039;&amp;#039;Kammerkonzert für Klavier, Violine mit 13 Bläsern&amp;#039;&amp;#039; von 1925 mit dem [[Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks]] und den Solisten Marschner, Violine, [[Carl Seemann]] am Klavier unter dem Dirigat von [[Paul Hindemith]], der Staatskapelle Dresden mit Edouard Steuermann und Scherchen, mit den Berliner Philharmonikern ebenfalls mit Carl Seemann unter [[Werner Egk]], mit Pariser Sinfonikern dirigiert von Boulez, mit dem Philharmonischen Orchester Liverpool und Wilfred Parry unter [[John Pritchard (Dirigent)|John Pritchard]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=HuYKAQAAIAAJ&amp;amp;q=Wolfgang+Marschner&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;lr=&amp;amp;ei=ylRTSqGeNYmSyATQvpXtAg&amp;amp;hl=en &amp;#039;&amp;#039;The Music Magazine and Musical Courier&amp;#039;&amp;#039; Vol. CLXIV (1962), Nr. 1, S.&amp;amp;nbsp;37]&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit dem [[Hallé-Orchester|Hallé-Orchester Manchester]] unter [[John Barbirolli|Sir John Barbirolli]].&lt;br /&gt;
Aus der Vielfalt von Marschners Erstaufführungen seien erwähnt: [[Luigi Nono]]s &amp;#039;&amp;#039;Il Varianti&amp;#039;&amp;#039; in Palermo, Violinkonzerte von [[Winfried Zillig]] mit [[Hans Schmidt-Isserstedt]] in Hamburg, von [[Bernd Alois Zimmermann]] in Köln, von [[Igor Strawinsky]] in Kairo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Uraufführung führte Marschner 1959 die revidierte Fassung von [[Karl Amadeus Hartmann]]s &amp;#039;&amp;#039;Concerto funebre&amp;#039;&amp;#039; in Braunschweig mit der dortigen Staatstheaterkapelle unter [[Heinz Zeebe]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew D. McCredie, Kenneth Walter Bartlett: &amp;#039;&amp;#039;Karl Amadeus Hartmann&amp;#039;&amp;#039;. (= Taschenbücher zur Musikwissenschaft 74). Verlag Heinrichshofen, Wilhelmshaven 1980, ISBN 3-7959-0297-5, S. 109, 199. [http://books.google.de/books?id=UfGyAAAAIAAJ&amp;amp;q=Wolfgang+Marschner&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;lr=&amp;amp;ei=dGZTSt69JKXuzQTQ6tTMAg&amp;amp;hl=en online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er spielte bei den [[Donaueschinger Musiktage]]n Werke von [[Karlheinz Stockhausen]] (&amp;#039;&amp;#039;Sonatine für Violine am Klavier&amp;#039;&amp;#039; von 1951, mit Stockhausen selbst am Klavier&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=iuJP2gIDDJkC&amp;amp;pg=PA38&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;hl=en Robin Maconie: &amp;#039;&amp;#039;Other planets the music of Karlheinz Stockhausen&amp;#039;&amp;#039;. Scarecrow Press, Lanham/Toronto/Oxford 2005, S. 38]&amp;lt;/ref&amp;gt;), außerdem Werke von Pierre Boulez, vom Schönberg-Schüler [[Eduard Steuermann]], vom Australier Don Banks dessen für ihn für einen Proms-Auftritt 1968 geschriebenes&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.answers.com/topic/violin-concerto-concerto-classical-work-32 All Music Guide. WikiAnswers.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Violinkonzert mit dem BBC Symphony Orchestra unter Del Mar&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=4JI3AAAAMAAJ&amp;amp;q=Wolfgang+Marschner&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;lr=&amp;amp;ei=j1JTSpDKMqa6zgTilJj1Ag&amp;amp;hl=en National Music Council (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Music yearbook of Great Britain &amp;#039;&amp;#039;. London 1973, S. 743]&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie von [[Raphaël Cendo]]. Bei den [[Internationale Ferienkurse für Neue Musik|Internationalen Ferienkursen für Neue Musik]] 1957 z. B. führte er mit [[Aloys Kontarsky]] [[Giacomo Manzoni]]s &amp;#039;&amp;#039;Seconda piccola suite per violino e pianoforte&amp;#039;&amp;#039; und von [[Franco Evangelisti]] &amp;#039;&amp;#039;„4!“, Due piccoli pezzi per pianoforte e violino&amp;#039;&amp;#039; von 1954 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrtätigkeit und Wettbewerbe ===&lt;br /&gt;
Im Alter von 26 Jahren wurde Marschner Professor an der [[Folkwang-Hochschule Essen]] und lehrte anschließend von 1958 bis 1963 an der [[Musikhochschule Köln]]. Als ein Vertreter der deutschen Geigenschule war er auch Professor an der &amp;#039;&amp;#039;[[Tōkyō Geijutsu Daigaku|Tokio University of Fine Arts and Music]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1963 an der [[Hochschule für Musik Freiburg|Musikhochschule Freiburg]]. Meisterkurse gab Marschner unter anderem in Peking, Ankara, London, Weimar, Warschau, auf [[Schloss Łańcut]] in Polen und in St. Petersburg. Marschner leitete als Direktor die „Pflüger-Stiftung“,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kulturfoerderung.org/dizk/details.htm?idKey=showOrgaDetails&amp;amp;idValue=1275&amp;amp;selectedLocale=de www.kulturfoerderung.org. Dizk: Hermann und Gertrud Pflüger-Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt; die eine Spezialschule in einem eigenen Gebäude mit eigenen Lehrkräften unterhält, und die jugendliche Streichmusiker bis zum 16. Lebensjahr unterrichtet und ihre Schüler sowie Gäste im kammermusikalischen Zusammenspiel fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marschner war Juror vieler internationaler Wettbewerbe und gründete 1976 in Freiburg i.Br. den &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Violin-Wettbewerb „Ludwig Spohr“.&amp;#039;&amp;#039;  Zudem gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Spohr Akademie&amp;#039;&amp;#039; (internationale Meisterkurse für Violine, Viola, Violoncello), und im Schwarzwald gibt es seit 1976 das &amp;#039;&amp;#039;Marschner-Festival Hinterzarten&amp;#039;&amp;#039; zur Förderung junger Künstler mit der Aufführung wenig gespielter Meisterwerke der Kammermusik für Streicher. Diese findet seit 1992 in Verbindung mit einem drei-jährlichen &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Marschner-Wettbewerb für Violine und Viola&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.miz.org/details_20569_23.html MIZ Deutsches Musikinformationszentrum]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie mit dem von Marschner initiierten &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Geigenbau- und Geigenklangwettbewerb „Jacobus Stainer“ &amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/ein-musikfest-mit-anspruch Badische Zeitung v. 9. Sept. 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Komponist ===&lt;br /&gt;
Marschners Streichkonzerte nehmen in seinem Schaffen eine zentrale Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Uraufführung seines&amp;#039;&amp;#039; Ersten Violinkonzertes&amp;#039;&amp;#039; mit der Dresdner Staatskapelle und [[Thomas Egel]] als Solisten, die Marschner selbst dirigierte, bezeichnete die Dresdner Presse das Konzert als „bedeutendes zeitgenössisches Werk“. Bei Aufführungen mit der Philharmonie [[Rostow am Don]] und dem Sinfonie-Orchester von [[Woronesch]], ebenfalls mit dem Komponisten als Dirigenten und der russischen Geigerin [[Olga Pogorelova]], wurde es als eines der besten Instrumentalkonzerte des zwanzigsten Jahrhunderts bezeichnet. Besonderen Erfolg hatte in Odessa, mit der New Polish Philharmonic, mit der Max-Bruch-Philharmonie in [[Sondershausen]] und mit dem Beethoven Festival Orchester in Rom und der deutschen Solistin [[Ariane Mathäus]] ebenso wie in [[Zagreb]] mit dem dortigen Philharmonischen Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hochrangigen Aufführungen des &amp;#039;&amp;#039;Zweiten Violinkonzertes&amp;#039;&amp;#039; mit [[Rainer Kussmaul]] und dem amerikanischen Geiger [[Oleg Kryssa]] in Weimar sowie seine eigenen Interpretationen fanden unter anderem bei der japanischen Fachwelt, beim Kirishima Festival, in Tokio und Osaka große Resonanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marschners &amp;#039;&amp;#039;Viola-Konzert&amp;#039;&amp;#039; mit ihm selbst als Solisten wurde ebenfalls in Tokio uraufgeführt. Seitdem haben es viele Bratschisten als sinfonische Bereicherung in ihr Repertoire aufgenommen, und es wurde mit überwältigender Publikumsresonanz bei den Internationalen Meisterkursen [[Sondershausen]] vom [[Loh-Orchester]] „Max-Bruch-Philharmonie“, dirigiert vom japanischen Dirigenten [[Hiroaki Masuda]], wie auch in Sankt Petersburg gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Cellokonzert&amp;#039;&amp;#039; ist dem italienischen Solocellisten der Mailänder Scala, [[Alfredo Persichilli]], gewidmet, der auch die Uraufführung in Rom spielte und Solist der deutschen Erstaufführung mit der Baden-Badener Philharmonie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orchesterwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinfonie Nr. 1 Don Sinfonie&amp;#039;&amp;#039;, UA Sinf.Orch.Voronezh 1998 Dir. W. Marschner&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinfonie Nr. 2 für Streichorchester&amp;#039;&amp;#039;, UA Spohr Philharmonie&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinfonie Nr. 3 nach Bildern von Hans Thoma&amp;#039;&amp;#039;, UA Festival Hinterzarten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert Nr. 1 für Violine und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, UA Dresdner Staatskapelle&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert Nr. 2 für Violine und Streichorchester&amp;#039;&amp;#039;, Weimar – Kryssa. Tokyo – Marschner 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert Nr. 3 für Violine, Orgel, Chor und Orchester&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liguria Fantasie für Orchester&amp;#039;&amp;#039;, UA WDR Köln&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert für Klarinette und Orchester 1949&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andante Lirico für Streichorchester&amp;#039;&amp;#039;, EA Osaka Kammerorchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert für Viola und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, UA Geida Orchester Tokyo 2004&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert für Violoncello und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, UA Philharmonie Rom, Persichilli&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paganini-Variationen für Violine und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, UA Kirishima Festival Japan&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concertante für Violine ∙ Violoncello und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, UA Lancut Festival Polen 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trittico für Violine ∙ Viola und Violoncello&amp;#039;&amp;#039;, UA New Polish Philharmonie 2004&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fantasie Espagnole für Violine und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, WDR Köln 1951&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Epilog für Klavierquartett&amp;#039;&amp;#039;, Lenzerheide Schweizer Musikwochen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klaviertrio&amp;#039;&amp;#039;, Reger Trio Rom&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liguria für zwei Klaviere&amp;#039;&amp;#039;, Pogorelov Duo Russland&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett-Sonett&amp;#039;&amp;#039;, Beethoven Festival Sutri Skiba Quartett&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Canto notturno für Violine und Orgel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rondo brillant für Violine und Klavier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Epigramme für zwei Violen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonate für Violine solo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rhapsodie für Viola solo&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kadenzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zu Violinkonzerten von Mozart (B-Dur und D-Dur), Beethoven, Schumann, Brahms, Wolf-Ferrari, Spohr (Violinkonzert Nr. 8 in a-Moll „in Form einer Gesangsszene“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1986: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Max-Bruch-Gesellschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=J_6Yr7-M6ZkC&amp;amp;pg=PA353&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;hl=en Christopher Fifield: &amp;#039;&amp;#039;Max Bruch. His life and works&amp;#039;&amp;#039;.] Boydell, Woodbridge 2005, ISBN 1-84383-136-8, S. 353, Auszug abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: Ehrengabe der Stadt Sondershausen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.staedte-verlag.de/blaetterbroschueren/ib-sondershausen.pdf Informationsbroschüre der Stadt Sondershausen, S. 43] (PDF; 8,8&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Ehrenteller der Gemeinde Hinterzarten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Maurer |Titel=Ehrenteller für Marschner. Hinterzarten ehrt Musiker |Sammelwerk=Badische Zeitung |Datum=2011-09-27 |Online=[https://www.badische-zeitung.de/ehrenteller-fuer-marschner--50023913.html Online] |Abruf=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=48V3kmpJEEgC&amp;amp;pg=PA507&amp;amp;dq=Wolfgang+Marschner&amp;amp;hl=en &amp;#039;&amp;#039;David Cummings, International Who’s Who in Classical Music 2003&amp;#039;&amp;#039;. Europa Publications, Taylor &amp;amp; Francis Group, London-New York 2003] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134456068|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|1245808}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.marschner-festival-hinterzarten.de/ |titel=Marschner Festival Hinterzarten |hrsg=Förderkreis Festival Wolfgang Marschner Hinterzarten e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2025-12-29 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134456068|LCCN=n/81/106909|VIAF=79168498}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marschner, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Folkwang Universität, Standort Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfMT Köln, Standort Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marschner, Wolfgang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Violinist, Dirigent und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Unibi2</name></author>
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