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	<title>Wolfgang Müller-Ruchholtz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:31:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfgang_M%C3%BCller-Ruchholtz&amp;diff=1668529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 21. Mai 2021 um 18:00 Uhr</title>
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		<updated>2021-05-21T18:00:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:0883 Müller-Ruchholz 1 - d, 2012.jpg|mini|Wolfgang Müller-Ruchholtz, 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Müller-Ruchholtz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1928]] in [[Mülheim an der Ruhr]]; † [[18. Februar]] [[2019]] in [[Molfsee]]) war ein deutscher [[Mediziner]] und [[Zahnmediziner]] sowie [[Immunologie|Immunologe]]. Er befasste sich unter anderem mit der Transplantationsimmunologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Müller-Ruchholtz wurde als Sohn des Zahnarztes Richard  Müller und seiner Ehefrau Gabriele geb. Ruchholtz geboren. Er begann an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] [[Medizin]] und [[Zahnmedizin]] zu studieren. 1951 wurde er Mitglied des damals in Mainz ansässigen [[Corps Guestphalia Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL1996&amp;quot; /&amp;gt; Er wechselte an die [[Universität Innsbruck]] und die [[Universität zu Köln]]. In Köln wurde er 1952 im [[Corps Borussia Breslau zu Köln und Aachen]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL1996&amp;quot;&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, &amp;#039;&amp;#039;46&amp;#039;&amp;#039;/383; &amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;/883&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich studierte er an der [[Sorbonne]] und der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf#Medizinische Akademie (1907/1923 bis 1965)|Medizinischen Akademie in Düsseldorf]]. Nachdem er beide Staatsexamen abgelegt hatte, wurde er in Düsseldorf zum [[Dr. med.]] (1957) und zum [[Dr. med. dent.]] (1959) [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Medizinische Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Über Auto-Antikörper und ihre Nachweismöglichkeiten, insbesondere durch die Prausnitz-Küstner-Reaktion&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zahnmedizinische Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Parathyreoidtumoren und ihre Beziehung zum Organismus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Assistentenzeit: 1957/58 in der Abteilung für Gewebezüchtung des [[Max-Planck-Institut für molekulare Genetik|Max-Planck-Institutes für Vergleichende Erbbiologie]] in Berlin, 1959/60 im Dept. Bacteriology &amp;amp; Immunology der [[University at Buffalo, The State University of New York]], 1961/62 in der I. Medizinischen Klinik vom [[Universitätsklinikum Frankfurt am Main]] sowie im Institut für Hygiene und Mikrobiologie der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. Dort [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1966 für [[Immunologie]] und [[Medizinische Mikrobiologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsschrift: &amp;#039;&amp;#039;Immunologische Folgen fortgesetzter Kreuztransfusionen, unter besonderer Berücksichtigung der Transplantat-Toleranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 folgte eine Einladung als &amp;#039;&amp;#039;Visiting Full Professor&amp;#039;&amp;#039; an die Universität Buffalo. Nach der Rückkehr nach Deutschland erfolgte die Ernennung zum Professor und stellvertretenden Direktor des Kieler Institutes. Neben [[Karl Lennert]] war er von 1973 bis 1987 Sprecher des [[Sonderforschungsbereich]]s 111 der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] (Lymphatisches System und experimentelle Transplantation). Ab 1980 führte er das neugegründete Institut mit Lehrstuhl für Immunologie als klinisch-theoretisches Fach der Medizinischen Fakultät der Universität Kiel, ab 1983 in Doppelmitgliedschaft an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, bis zur [[Emeritierung]] 1995. Im Hinblick auf den Ausbau des Kieler Institutes lehnte er 1982 und 1986 [[Berufung (Amt)|Rufe]] einer US-amerikanischen Universität ab. Das Institut umfasste schließlich mehr als 70 Mitarbeiter mit mehr als 10 Nationalitäten von vier Kontinenten. Ungezählt sind die erfolgreichen Diplomanden und Doktoranden (med. und rer. nat.); mehr als 20 ist die Zahl der Habilitierten, die heute im In- und Ausland als Professoren tätig sind. Nach seiner Emeritierung lehrte und praktizierte Müller-Ruchholtz auf dem klassischen Gebiet der Immunologie, der Infektionsprophylaxe durch Schutzimpfung, und arbeitete als Gutachter und Berater für verschiedene Ministerien und Fachorganisationen. Er engagierte sich in der Tierversuchskommission, der Arbeitsgruppe Impfen, als stellvertretender Vorsitzender der Ethik-Kommission der [[Ärztekammer Schleswig-Holstein]] und als Vorstandsmitglied der Kreitz-Stiftung zur Förderung der Krebsforschung in den beiden medizinischen Fakultäten in Schleswig-Holstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Werner Ratschko]], Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 4/2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er seit 1964 mit der Medizinerin Ruth geborene Nagel. Mit ihr hatte er drei Kinder (Eva, Michael und Christoph) und neun Enkelkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Wahl in die [[Akademie der Wissenschaften in Hamburg]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor|Dr. med. h. c.]] der [[Adam-Mickiewicz-Universität Posen]] (Februar 1992)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Verdienstkreuz I. Klasse (Dezember 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]] 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1076381294|LCCN=n/79/19104|NDL=|VIAF=166661041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:MullerRuchholtz, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Buffalo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Adam-Mickiewicz-Universität Posen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller-Ruchholtz, Wolfgang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Emeritus für Immunologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Molfsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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