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	<title>Wolfgang Gaede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:07:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfgang_Gaede&amp;diff=405088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Verifizierer: Als Konstrukteur relevant.</title>
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		<updated>2026-02-08T10:10:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Als Konstrukteur relevant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Max Paul Gaede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1878]] in [[Lehe (Bremerhaven)|Lehe]]; † [[24. Juni]] [[1945]] in [[München]]) war ein deutscher [[Physiker]] und Pionier der [[Vakuumtechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radiometric action of light and heat on suspended gold leaves in high vacua (1909) (14571382250).jpg|mini|Skizze einer &amp;#039;&amp;#039;Gaedepumpe&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Gaede war der Sohn des preußischen Obersts [[Karl Gaede]] (1839–1898) und der Amalia, geb. Renf. Sein jüngerer Bruder [[Kurt Gaede]] (1886–1975) wurde Professor für Architektur. Er begann 1897 an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] ein Medizinstudium, wechselte jedoch bald zur Physik, wo er 1901 zum Dr. phil.&lt;br /&gt;
[[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Über die Änderung der spezifischen Wärme der Metalle mit der Temperatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließende Forschungen über den [[Voltaeffekt]] im Vakuum blieben jedoch erfolglos, da das mit der damaligen Pumpentechnik zu erreichende Vakuum für die Untersuchungen nicht ausreichte. Dies war der Anlass für Gaede, sich näher mit der Vakuumtechnik zu befassen. Er erfand die rotierende Quecksilberpumpe für Hochvakuum, welche er 1905 auf einem Kongress in [[Meran]] seinen Wissenschaftskollegen vorstellte. 1909 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Freiburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsschrift: &amp;#039;&amp;#039;Die äußere Reibung der Gase&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 erhielt er an der Albert-Ludwigs-Universität eine Professorenstelle. In den folgenden sechs Jahren erfand er dort die [[Vakuumpumpe#Molekularpumpe|Molekularpumpe]] und eine [[Öldiffusionspumpe|Quecksilber-Diffusionspumpe]]. 1919 wechselte Gaede als Professor für [[Experimentalphysik]] an die [[Karlsruher Institut für Technologie|Technische Hochschule Karlsruhe]], wo er auf folgenden Forschungsgebieten tätig war:&lt;br /&gt;
* Vakuumtechnik&lt;br /&gt;
* Funk- und Nachrichtentechnik&lt;br /&gt;
* Verfahren zur Gewinnung von reinem Wasserstoff und Quecksilber&lt;br /&gt;
* Erforschung von Blitzschutzeinrichtungen&lt;br /&gt;
* Bewegung von Flüssigkeiten in einem rotierenden Hohlring&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933/34 wurde Gaede von zwei Mitarbeitern bei der [[Gestapo]] denunziert, die Nationalsozialisten als „Kindsköpfe“ bezeichnet zu haben. Er musste daraufhin in den Ruhestand gehen, obwohl sich alle Vorwürfe als nichtig erwiesen. Trotz dieses Zwischenfalls wurde ihm 1934 der [[Werner-von-Siemens-Ring]] von 1933 verliehen. Auch auf internationaler Ebene erhielt er in den folgenden Jahren verschiedene Auszeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beratervertrag von 1906 bis zum Tod mit der Firma &amp;#039;&amp;#039;E. Leybold&amp;#039;s Nachfolger&amp;#039;&amp;#039; in Köln ermöglichte ihm, in seinem Privatlabor zunächst in Karlsruhe, später in München weiter zu forschen. Unter anderem erfand er das Gasballast-Prinzip. Gaede war Inhaber von fast 40 Patenten in Deutschland, dazu zahlreiche im Ausland. Der Ruf, nach Kriegsende an die Universität in Karlsruhe zurückzukehren, erreichte Gaede nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GAEDE-Stiftung verleiht jährlich an junge Nachwuchswissenschaftler den dotierten [[Gaede-Preis]] für Arbeiten auf dem Gebiet der vakuumgestützten Wissenschaften. Das der Stiftung angeschlossene Gaede-Archiv verwaltet seinen Nachlass. Es befindet sich am Firmensitz der aus &amp;#039;&amp;#039;E. Leybold&amp;#039;s Nachfolger&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangenen [[Oerlikon Leybold Vacuum|Leybold GmbH]] in Köln und ist nach Anmeldung für jedermann zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Technische Physik|Deutschen Gesellschaft für Technische Physik]]&lt;br /&gt;
* Wahl in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&lt;br /&gt;
* Goldene Elliot-Cresson-Medaille des [[Franklin Institute]] in Philadelphia&lt;br /&gt;
* Duddel-Medaille der [[Institute of Physics|Physical Society of London]]&lt;br /&gt;
* Wolfgang-Gaede-Hörsaal des KIT (Karlsruher Institut für Technologie)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://campus.kit.edu/live-stud/campus/all/room.asp?gguid=0x8CD96F9E7147574894DCAE7FA10748CC&amp;amp;tguid=0xA6438164539E6D4EAE28A3E92738DD3E| titel=Raum: 30.22 Gaede-Hörsaal| abruf=2017-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wolfgang-Gaede-Straße auf dem Universitätsgelände in Karlsruhe (1993)&lt;br /&gt;
* Gaedestraße in Köln, neben dem Firmengelände der Leybold Vacuum GmbH&lt;br /&gt;
* Gaede-Stiftung, gestiftet von Dr. Manfred Dunkel&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gaedestiftung.de/ Gaedestiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933 Erhalt des [[Werner-von-Siemens-Ring]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://siemens-ring.de/preistraeger/ring1933-gaede/ |titel=Wolfgang Gaede erhält den Werner-von-Siemens-Ring 1933 |werk=Stiftung Werner-von-Siemens-Ring |sprache=de |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harriet Unzeitig: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Wissenschaft und Technik – zu den Pumpenerfindungen Wolfgang Gaedes von 1900-1914&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, LMU München, München 2000, ISBN 3-00-007727-8.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|15|16|Gaede, Wolfgang|Franz Wolf|118689096}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Gaede.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karin Orth]]: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung aus dem Wissenschaftssystem. Gedenkbuch für die im Nationalsozialismus vertriebenen Gremienmitglieder der DFG.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2018 (Beiträge zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft; 7), ISBN  978-3-515-11953-5, S. 337–346.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Bickelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gaede, Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;, in ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremerhavener Persönlichkeiten aus vier Jahrhunderten. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Zweite, erweiterte und korrigierte Auflage. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bremerhaven, Bd. 16, Bremerhaven 2003, ISBN 3-923851-25-1, S. 104–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118689096}}&lt;br /&gt;
* [https://siemens-ring.de/traeger-des-werner-von-siemens-ringes/ Träger des Werner-von-Siemens-Ringes]&lt;br /&gt;
* [http://www.vakuumgesellschaft.de/ Deutsche Vakuumgesellschaft (DVG)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118689096|LCCN=no2008115842|VIAF=220149294131480521035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaede, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Werner-von-Siemens-Rings]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer wissenschaftlichen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lehe, Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaede, Wolfgang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaede, Wolfgang Max Paul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker und Pionier der Vakuumtechnik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lehe (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juni 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Verifizierer</name></author>
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