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	<title>Wolfgang Fortner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfgang_Fortner&amp;diff=22347&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 22. Dezember 2025 um 04:43 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-22T04:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Fortner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1907]] in [[Leipzig]]; † [[5. September]] [[1987]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Komponist]], Kompositionslehrer und [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LE HS Musik Theater-Adj.jpg|mini|hochkant|Ehemaliges Landeskonservatorium der Musik Leipzig]]&lt;br /&gt;
Durch das Elternhaus –&amp;amp;nbsp;Vater und Mutter waren beide Sänger&amp;amp;nbsp;– hatte Fortner früh intensiven Kontakt zur Musik. 1927 begann er sein Studium in Leipzig am [[Hochschule für Musik und Theater Leipzig|Konservatorium]] ([[Orgel]], [[Komposition (Musik)|Komposition]]) und an der [[Universität Leipzig|Universität]] ([[Philosophie]], [[Musikwissenschaft]], [[Germanistik]]). Noch während des Studiums wurden einige seiner frühen Kompositionen öffentlich aufgeführt. In Berlin begegnete er [[Arnold Schönberg]] und schrieb seine Leipziger Examensarbeit über die Kammermusik [[Paul Hindemith]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 schloss er sein Studium mit dem [[Staatsexamen]] für das höhere Lehramt ab, danach übernahm er eine Dozentur für [[Musiktheorie]] am [[Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg|Evangelischen Kirchenmusikalischen Institut Heidelberg]]. Es folgten öffentliche Angriffe auf ihn als „[[Kulturbolschewismus|Kulturbolschewist]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im „Dritten Reich“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935/1936 gründete Fortner das [[Heidelberger Kammerorchester]], mit dem er auch [[Neue Musik]] von sich selbst und anderen Zeitgenossen aufführte und ausgedehnte [[Konzertreise]]n zur „Wehrmachtsbetreuung“ unternahm, von Skandinavien über Holland bis nach Griechenland. Im selben Jahr übernahm er auch die Leitung des Bannorchesters der [[Hitler-Jugend]] Heidelberg, ein (Streich-)Orchester, gebildet aus jugendlichen Laien, dessen Leitung er 1939 wieder abgab. Am 1. September 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Januar 1940 aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 7.818.245).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9271603&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1729&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 wurde er als Sanitätssoldat „arbeitsverwendungsfähig Heimat“ eingezogen, im selben Jahr gab er das „Heidelberger Liederbuch für den genesenden Soldaten“ heraus&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot; /&amp;gt; (ohne eigene kompositorische Beiträge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im Nachkriegsdeutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Fortner bei der [[Entnazifizierung]] als [[Mitläufer]] eingestuft und war nicht vom Berufsverbot betroffen. Fortner übersiedelte auf den Heidelberger [[Kohlhof (Heidelberg)|Kohlhof]] in die [[Villa Braunbehrens]] und scharte dort eine Gruppe junger Studenten um sich, die an der modernen Musik von vor 1933 Interesse zeigten. 1946 zählte er zum Kreis der Gründer der [[Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik|Kranichsteiner (später Darmstädter) Ferienkurse für Neue Musik]], in deren Rahmen er auch selber lehrte. 1954 wurde er Professor für Komposition, zunächst an der [[Nordwestdeutsche Musikakademie Detmold|Nordwestdeutschen Musikakademie]] in [[Detmold]], ab 1957 bis zur Emeritierung im Jahre 1973 an der [[Hochschule für Musik Freiburg|Staatlichen Hochschule für Musik]] in [[Freiburg im Breisgau]]. Im Jahr 1964 übernahm er die [[Musica Viva (München)|Musica Viva]]-Konzerte München in der Nachfolge [[Karl Amadeus Hartmann]]s bis 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 an gehörte Wolfgang Fortner zum Beirat der [[Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte|GEMA]], 1955 ernannte ihn die [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in [[Berlin]] zu ihrem Mitglied, ein Jahr später wurde er in die [[Bayerische Akademie der Schönen Künste]] in [[München]] berufen. Insgesamt 14 Jahre (von 1957 bis 1971) wirkte er zudem als Präsident der Deutschen Sektion der [[Internationale Gesellschaft für Neue Musik|Internationalen Gesellschaft für Neue Musik]] (IGNM). 1975 ernannte ihn die [[Dramatiker-Union]], Deutschlands ältester überregionaler Autorenverband, zu ihrem Präsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem 70. Geburtstag 1977 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern]] und die Ehrendoktorwürde der Universitäten Freiburg und Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortner wurde auf dem [[Friedhof Handschuhsheim]] in Heidelberg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1948: Schreker-Preis Berlin&lt;br /&gt;
* 1954: [[Ludwig-Spohr-Preis der Stadt Braunschweig]]&lt;br /&gt;
* 1955: Träger des „[[Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen|Großen Kunstpreises für Musik“ des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
* 1955: Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
* 1956: Mitglied der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]] München&lt;br /&gt;
* 1957: Präsident der [[Gesellschaft für Neue Musik|deutschen Sektion der IGNM]] (bis 1971)&lt;br /&gt;
* 1960: [[Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1975: Präsident der [[Dramatiker Union]]&lt;br /&gt;
* 1977: [[Reinhold-Schneider-Preis]] Freiburg&lt;br /&gt;
* 1977: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1977: Ehrendoktorwürde der Universitäten Heidelberg und Freiburg&lt;br /&gt;
* 1977: [[Richard-Benz-Medaille für Kunst und Wissenschaft|Richard-Benz-Medaille]] der Stadt Heidelberg&lt;br /&gt;
* 1977: Goldene Nadel der [[Dramatiker Union]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern gehören die Komponisten [[Günther Becker (Komponist)|Günther Becker]], [[Arthur Dangel]], [[Friedhelm Döhl]], [[Hans Ulrich Engelmann]], [[Diego H. Feinstein]], [[Peter Förtig]], [[Volkmar Fritsche]], [[Hortense von Gelmini]], [[Hans Werner Henze]], [[Werner Jacob (Musiker)|Werner Jacob]], [[Milko Kelemen]], [[Rudolf Kelterborn]], [[Karl Michael Komma]], [[Arghyris Kounadis]], [[Ton de Kruyf]], [[Uwe Lohrmann]], [[Wolfgang Ludewig]], [[Bruce MacCombie]], [[Roland Moser (Komponist)|Roland Moser]], [[Diether de la Motte]], [[Nam June Paik]], [[Graciela Paraskevaídis]], [[Robert HP Platz]], [[Rolf Riehm]], [[Wolfgang Rihm]], [[Griffith Rose]], [[Mauricio Rosenmann]], [[Dieter Schönbach]], [[Rolf Schweizer]], [[Stephan Simeon]], [[Manfred Stahnke]], [[Henk Stam]], [[Wilfried Steinbrenner]], [[Peter Westergaard]], [[Hans Zender]], [[Bernd Alois Zimmermann]], [[Heinz Werner Zimmermann]], [[Rudolf Zöbeley]], die Dirigenten [[Thomas Baldner]] und [[Arturo Tamayo]] sowie der Schriftsteller und Musiker [[Hans Wollschläger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zum engeren Kreis seiner Schüler zählen sich – nach eigener Auskunft – die befreundeten Komponisten [[Giselher Klebe]] und [[Aribert Reimann]], auch wenn dies in verschiedenen Nachschlagewerken behauptet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1948 lernte Fortner in Heidelberg auch den Hamburger Musikstudenten Wolfgang Held (1924–2006) kennen, dessen Mentor, Protektor und Lebenspartner er wurde und den er 1958 offiziell [[Adoption|adoptierte]]. 1966 vermittelte er seinem Adoptivsohn eine Stelle als Musiklehrer an der [[Odenwaldschule]], wo zwischen 1967 und 1969 auch sein ehemaliger Freiburger Schüler Wilfried Steinbrenner (1943–1975) als Musiklehrer arbeitete. Held war dort bis 1989 als Lehrer tätig und gilt als einer der Haupttäter des systematischen sexuellen Missbrauchs an Hunderten von Schülerinnen und Schülern. Fortner weilte in der Folge selbst regelmäßig an der Odenwaldschule, für die er &amp;#039;&amp;#039;Undine&amp;#039;&amp;#039;, eine „Schulspiel mit Musik“ schrieb, das er am 21. Mai 1969 in Oberhambach zur Uraufführung brachte und dirigierte. Bei dieser „Schuloper“ handelt es sich um eine Bearbeitung der gleichnamigen Erzählung von [[Friedrich de la Motte Fouqué]]. In dieser Zeit erteilte Fortner auch den damaligen OSO-Schülerinnen [[Güher und Süher Pekinel]] Privatunterricht am Klavier.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Brachmann: &amp;#039;&amp;#039;Tatort Odenwaldschule. Das Tätersystem und die diskursive Praxis der Aufarbeitung von Vorkommnissen sexualisierter Gewalt&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2019; zu Fortner und Wolfgang H. dort das Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Der Haupttäter Wolfgang H.&amp;#039;&amp;#039;, S. 60–95, passim; zu Güher und Süher Pekinel dort S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Opern ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Creß ertrinkt&amp;#039;&amp;#039;. Ein Schulspiel mit Musik. Worte von [[Andreas Zeitler]] (1930)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wald&amp;#039;&amp;#039; (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bluthochzeit (Fortner)|Bluthochzeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Opernfassung der Lyrischen Tragödie in zwei Akten (sieben Bildern); als Libretto diente ihm die deutsche Übersetzung des Dramas &amp;#039;&amp;#039;[[Bluthochzeit (Lorca)|Bodas de sangre]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Federico García Lorca]] (1957)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Corinna&amp;#039;&amp;#039;. [[Opera buffa]] in einem Akt nach einer Komödie von [[Gérard de Nerval]] (1958)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In seinem Garten liebt Don Perlimplin Belisa&amp;#039;&amp;#039;. Oper nach [[Federico García Lorca]] (1962)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Undine&amp;#039;&amp;#039;, Schuloper nach Friedrich de la Motte Fouqué (1969)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Tudor&amp;#039;&amp;#039;. Oper in drei Akten nach einem Libretto von [[Mattias Braun]] (1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;That time&amp;#039;&amp;#039;. Szenische Kantate nach [[Samuel Beckett]] (1977)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ballette ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die weiße Rose&amp;#039;&amp;#039;. [[Ballett]] nach [[Oscar Wilde]] (1950, Choreographie: [[Jens Keith]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Witwe von Ephesus]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Pantomime]] nach einer Erzählung des [[Titus Petronius|Petronius]] (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Carmen (Cranko)|Carmen]] ([[Georges Bizet|Bizet]]-Collagen)&amp;#039;&amp;#039;. Musik für ein Ballett von [[John Cranko]] (1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokalwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Marianischen Antiphonen&amp;#039;&amp;#039; (1928) für Chor und Orchester&lt;br /&gt;
* „Grenzen der Menschheit“, zur Einweihung der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Neuen Universität Heidelberg]] (1931)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Choralmotetten&amp;#039;&amp;#039; (1932)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Männerchöre&amp;#039;&amp;#039; nach Worten von [[Friedrich Hölderlin]] (1933)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Gesänge&amp;#039;&amp;#039; nach Worten von [[Friedrich Hölderlin]] (1933)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei geistliche Lieder&amp;#039;&amp;#039; für a cappella Chor (1934)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Deutsche Liedmesse&amp;#039;&amp;#039; (1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine deutsche Liedmesse&amp;#039;&amp;#039; (1934) für gemischten Chor. UA 1935 Dresden (Dirigent: [[Rudolf Mauersberger]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Kraft der Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Feierkantate für gemischten Chor und Orchester zur Zweihundertjahrfeier der Universität Göttingen auf einen Text von [[Wolfram Brockmeier]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1732, sowie S. 8861.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1937)&lt;br /&gt;
* „Nuptiae Catulli“, Kantate für Ten., 6-stimmigen Chor und Orchester (1937)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Du sollst ein Wegstück mit mir gehn&amp;#039;&amp;#039;. Lied für Frauenchor (1941). Text: [[Erwin Guido Kolbenheyer]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herr, bleibe bei uns!&amp;#039;&amp;#039; Geistliche Abendmusik für eine tiefe Singstimme, gemischten Chor und Streichorchester (1945)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An die Nachgeborenen&amp;#039;&amp;#039;, für Sprecher, Tenor, Chor und Orchester (1948)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Creation – Die Schöpfung&amp;#039;&amp;#039;, nach [[James Weldon Johnson]] für eine mittlere Singstimme und Orchester (1954)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pfingstgeschichte nach [[Lukas (Evangelist)|Lukas]]&amp;#039;&amp;#039;, Evangelienvertonung für Tenor-Solo, sechsstimmigen Chor, 11 Instrumentalisten und Orgel (1963)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Guillaume de Machaut|Machaut]]-Balladen&amp;#039;&amp;#039; für Gesang und Orchester (1974)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchesterwerke ===&lt;br /&gt;
* Sweelinck-Suite (1930)&lt;br /&gt;
* Konzert für Orgel und Orchester (1932)&lt;br /&gt;
* Konzert für Streichorchester (1933)&lt;br /&gt;
* Concertino für Bratsche und Kammerorchester (1934)&lt;br /&gt;
* Cembalokonzert (1935)&lt;br /&gt;
* Concertante Sinfonie für Orchester (1937)&lt;br /&gt;
* Capriccio und Finale (1939)&lt;br /&gt;
* Ernste Musik (1941)&lt;br /&gt;
* Klavierkonzert C-Dur (1943)&lt;br /&gt;
* Streichermusik II (1945)&lt;br /&gt;
* [[Violinkonzert|Konzert für Violine]] und Orchester (1947)&lt;br /&gt;
* [[Sinfonie]] &amp;#039;&amp;#039;1947&amp;#039;&amp;#039; (1947)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Fantasie (Kompositionsform)|Fantasie]] über die Tonfolge [[Johann Sebastian Bach|BACH]]&amp;#039;&amp;#039; für 2 Klaviere, 9     Soloinstrumente und Orchester (1950)&lt;br /&gt;
* Mouvements für Klavier und Orchester (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Impromptus&amp;#039;&amp;#039; für großes Orchester (1957)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Triplum&amp;#039;&amp;#039; für 3 Klaviere und Orchester (1966)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prismen&amp;#039;&amp;#039; für Flöte, Oboe, Harfe, Schlagzeug und Orchester (1967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marginalien. Dem Andenken eines guten Hundes&amp;#039;&amp;#039;. Für Orchester (1969)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zyklus&amp;#039;&amp;#039; für Cello und Kammerorchester ohne Streicher (1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Triptychon]]&amp;#039;&amp;#039; für Orchester (1977)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Cecchina&amp;#039;&amp;#039;, Italienische Ouvertüre nach [[Niccolò Piccinni]]s &amp;#039;&amp;#039;[[La buona figliuola|La Cecchina]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* 1. Streichquartett (1929)&lt;br /&gt;
* Suite für Solo-Violoncello (1934)&lt;br /&gt;
* 2. Streichquartett (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier kleine Stücke&amp;#039;&amp;#039; für Streicher (1939)&lt;br /&gt;
* Zwei Klaviertrios (1978 und 1983)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgelmusik ===&lt;br /&gt;
* Toccata und Fuge (1930)&lt;br /&gt;
* Praeambel und Fuge (1935)&lt;br /&gt;
* Präludium in F (1942)&lt;br /&gt;
* Intermezzi aus „Pfingstgeschichte“ (1962)&lt;br /&gt;
* Epitaph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klaviermusik ===&lt;br /&gt;
* Sonatina (1934)&lt;br /&gt;
* Rondo nach schwäbischen Volkstänzen (1936/82)&lt;br /&gt;
* Kammermusik für Klavier (1944)&lt;br /&gt;
* Sieben Elegien (1951)&lt;br /&gt;
* Sieben Epigramme (1964)&lt;br /&gt;
* Sechs kleine späte Stücke (1982)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Uwe Lohrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Fortner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeitschrift für Musik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 143 (1982), Heft 10.&lt;br /&gt;
* Rainer Mohrs: &amp;#039;&amp;#039;Die Orgelmusik Wolfgang Fortners. Ein Komponist im Spannungsfeld von Tradition und Avantgarde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Musica sacra (Zeitschrift)|Musica sacra]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 113 (1993).&lt;br /&gt;
* Rainer Mohrs: &amp;#039;&amp;#039;Tradition versus Avantgarde. Zur stilistischen Bandbreite der Orgelmusik Wolfgang Fortners, Teil 1: Die frühen Orgelstücke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Organ – Journal für die Orgel]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 10 (2007).&lt;br /&gt;
* Rainer Mohrs: &amp;#039;&amp;#039;Vom Primat der Komposition. Zur stilistischen Bandbreite der Orgelmusik Wolfgang Fortners, Teil 2: Die späten Orgelwerke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Organ – Journal für die Orgel&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 11 (2008).&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1729–1741. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* [[Matthias Lukas Georg Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Komponist Wolfgang Fortner und sein „Kohlhof Club“.&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Stein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Insel im Wald. 300 Jahre Heidelberger Kohlhof.&amp;#039;&amp;#039; Palmyra-Verlag, Heidelberg 2006, ISBN 3-930378-71-X.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Schipperges]]: &amp;#039;&amp;#039;Musik unterm Hakenkreuz. Heidelberg 1933–45.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörn Bahrns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verführt und verraten. Jugend im Nationalsozialismus. Bruchstücke aus der Region.&amp;#039;&amp;#039; Kurpfälzisches Museum, Heidelberg 1995. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Danuser]], Gianmario Borio (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Zenit der Moderne. Die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt 1946–1966.&amp;#039;&amp;#039; Edition Rombach, Freiburg/Br. 1997, ISBN 3-7930-9138-4. (4 Bde.)&lt;br /&gt;
* Heinrich Lindlar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Fortner. Eine Monografie.&amp;#039;&amp;#039; (Kontrapunkte; 4). Edition Tonger, Rodenkirchen 1960.&lt;br /&gt;
* Matthias Roth: &amp;#039;&amp;#039;Ein Rangierbahnhof der Moderne. Der Komponist Wolfgang Fortner und sein Schülerkreis (1931–1986); Erinnerungen, Dokumente, Hintergründe, Porträts.&amp;#039;&amp;#039; Edition Rombach, Freiburg/Br. 2008, ISBN 978-3-7930-9521-7.&lt;br /&gt;
* Rudolf Stephan u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Kranichstein zur Gegenwart. 50 Jahre Darmstädter Ferienkurse, 1946–1996.&amp;#039;&amp;#039; Daco-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-87135-028-1.&lt;br /&gt;
* Brigitta Weber: &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Fortner und seine Opernkompositionen.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz 1995, ISBN 3-7957-0308-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Fortner-Aufführungen des Dresdner Kreuzchores&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Matthias Herrmann (Musikwissenschaftler)|Matthias Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Kreuzchor und zeitgenössische Chormusik. Ur- und Erstaufführungen zwischen Richter und Kreile,&amp;#039;&amp;#039; Marburg 2017, ISBN 978-3-8288-3906-9, S. 66–67, 236–237, 300–302 (&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Dresdner Kreuzchores&amp;#039;&amp;#039;, Band 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118692283|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118692283}}&lt;br /&gt;
* [https://de.schott-music.com/shop/autoren/wolfgang-fortner Kurzbiografie, Chronologie, aktuelle Aufführungen, Werke von Wolfgang Fortner] bei &amp;#039;&amp;#039;schott-musik.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.capriccio-kulturforum.de/komponisten/3748-wolfgang-fortner-pionier-und-lehrmeister-der-neuen-musik/ Kurzbiographie von Wolfgang Fortner] bei &amp;#039;&amp;#039;capriccio-kulturforum.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118692283/biografie Biografie von Wolfgang Fortner] bei &amp;#039;&amp;#039;leo-bw.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.klassika.info/Komponisten/Fortner/index.html Werkverzeichnis von Wolfgang Fortner] bei &amp;#039;&amp;#039;klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.gmg-bw.de/html/musikl-multimedia_lied_fortner.html Lied-Portal]&lt;br /&gt;
* [https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/personen/nachlaesse/ Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Gesellschaft für Neue Musik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118692283|LCCN=n79135315|VIAF=113885876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fortner, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Ballett)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfK Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fortner, Wolfgang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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