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	<title>Wolff von Stutterheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:29:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-23T11:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Adler (1940), Heft 26, Generalmajor Wolff von Stutterheim.png|mini|Generalmajor Wolff von Stutterheim (1940)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolff Ludwig von Stutterheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1893]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[3. Dezember]] [[1940]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Generalmajor]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wolff von Stutterheim entstammte dem [[Adelsgeschlecht]] [[Stutterheim (Adelsgeschlecht)|von Stutterheim]], aus dem zahlreiche Generäle und sieben Ritter des Ordens [[Pour le Mérite]] hervorgegangen waren. Er war der Sohn des kgl. preuß. Oberstleutnants Wolff Viktor von Stutterheim (1857–1916) und dessen Ehefrau Marie Emma Klara Hermann (1868–1941), Tochter der Marie von Stetten und des kgl. bayr. Oberstleutnants Theodor Hermann. Elf Mitglieder der Familie fielen im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], so auch Stutterheims Vater und zwei seiner Onkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete am 29. Juni 1928 in Trossin Dorothea Elisabeth Maria Agnes Gräfin [[Finck von Finckenstein]] (1894–1984), Tochter der Ulrike von Gerlach und des Gutsbesitzers Günther Graf Finck von Finckenstein-Trossin. Das Paar hatte zwei Kinder:&lt;br /&gt;
* Reinhild Ulrike Marie Gisela (* 20. Januar 1932)&lt;br /&gt;
* Friedrich Max Heinrich Theodor (* 18. November 1936)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolff von Stutterheim hatte mehrere Geschwister, Annemarie war unvermählt Stiftsdame in Obernkirchen, Gertrud mit dem Fideikommissherrn und Juristen Hans von Flemming-Buckow liiert, sein ältester Bruder Günther (1891–1941) mit Lena Damsch verheiratet und zuletzt Stiftsamtmann in Obernkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stutterheim trat am 1. April 1912 als [[Fahnenjunker]] in das [[Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Berlin]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war er [[Leutnant]] und [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] der 3. Kompanie seines [[Regiment]]s. Mit seiner Einheit beteiligte er sich am Einmarsch in das neutrale Belgien, kämpfte bei [[Namur]], dann bei [[Schlacht bei St. Quentin (1914)|St. Quentin]] und anschließend an der [[Schlacht an der Marne (1914)|Marne]]. Im Oktober wurde Stutterheim Führer der 5. Kompanie, die er bis zu einer schweren Verwundung am 31. Dezember 1914 befehligte. Nach seiner Gesundung kehrte er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. Klasse ausgezeichnet im Februar 1915 als [[Adjutant]] des [[Füsilier]]-[[Bataillon]]s zu seinem Regiment zurück, das zu diesem Zeitpunkt an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] lag. Im Mai 1915 wurde er in den Kämpfen bei [[Gmina Laszki|Tuchla]] östlich des [[San (Fluss)|San]] erneut verwundet. Nach kurzzeitigem Lazarettaufenthalt fungierte Stutterheim ab 22. Juni 1915 für einen Monat als Führer der 4. Kompanie, ehe er im Nahkampf ein weiteres Mal verwundet wurde. Anfang August war er wieder bei seiner Truppe, bis ihn eine schwere Verwundung nahe [[Brest-Litowsk]] die kommenden sechs Monate außer Gefecht setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1916 war Stutterheim wieder dienstfähig. Sein Regiment war zwischenzeitlich an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zurück verlegt worden. Während der Kämpfe in der [[Schlacht an der Somme]] wurde Stutterheim am 23. August 1916 zum Adjutant des II. Bataillons ernannt und für seine Leistungen am 31. Oktober 1916 mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet. Im Frühjahr 1917 konnte er sich während der [[Schlacht an der Aisne (1917)|Schlacht an der Aisne]] als Stoßtruppführer am Winterberg erneut auszeichnen, wo Stutterheim am 6. Mai durch Handgranatensplitter zum siebten Mal Verwundungen erlitt. Am 16. September erfolgte seine Beförderung zum [[Oberleutnant]] sowie am 7. Oktober 1917 die Ernennung zum Regimentsadjutanten. Trotz dieser Dienststellung nahm er in den kommenden Monaten an den Kampfhandlungen in vorderster Linie teil und zeichnete sich in der Angriffsschlacht an der Marne im Juli 1918 so aus, dass ihn sein Regimentskommandeur Friedrich von Wedekind zum [[Pour le Mérite]] einreichte. Durch [[Kabinettsorder|A.K.O.]] verlieh ihm [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] am 29. August 1918 die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung. Für seine bis Kriegsende erlittenen neun Verwundungen erhielt er außerdem das [[Verwundetenabzeichen]] in Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] marschierte Stutterheim mit den Resten des Regiments in die Heimat zurück. Aus [[Demobilisierung|demobilisierten]] Teilen begann die ehemalige Heeresleitung Ende November 1918 mit der Aufstellung eines Freiwilligen-Bataillons. Stutterheim schloss sich dieser Formation als Kompanieführer an, das beim [[Grenzschutz Ost]] den Abschnitt [[Lublinitz]] übernahm. Hier verunglückte Stutterheim am 24. Dezember 1918 beim Abreiten der [[Vorposten]] durch einen Sturz vom Pferd so schwer, dass er sich dabei einen [[Schädelbasisbruch|Schädelbruch]] zuzog. Er verbrachte daraufhin die kommenden viereinhalb Jahre in [[Krankenhaus|Krankenhäusern]] und [[Sanatorium|Sanatorien]]. Zwischenzeitlich wurde er am 5. September 1919 zur Verfügung seines Stammregiments gestellt und am 15. Mai 1920 aus dem Militärdienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Gesundung absolvierte Stutterheim bis Juli 1927 ein Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und der [[Forstwissenschaft]] an der [[Universität Münster]]. Daran schloss sich ein [[Referendariat]] bis 30. September 1929 im Forstdienst an. Anschließend war er für zwei Monate als [[Förster|Forstassessor]] am [[Forstamt]] [[Rheinsberg]], um dann eine Stelle als [[Oberförster]] am Forstamt [[Ilfeld]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Südharz]] zu übernehmen. Dort verblieb er über seine Ernennung zum Staatsforstmeister am 1. April 1934 hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Reich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolff von Stutterheim 1.JPG|mini|Grab von Wolff von Stutterheim auf dem Invalidenfriedhof Berlin, Zustand 2013]]&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1935 wurde Stutterheim mit dem Eintritt in die Luftwaffe der [[Wehrmacht]] als [[Major]] reaktiviert. Zunächst stand er zur besonderen Verfügung des [[Reichsluftfahrtministerium|Reichsministers der Luftfahrt]] und Oberbefehlshabers der Luftwaffe [[Hermann Göring]]. Er absolvierte eine Fliegerausbildung bei der Luftgau-Reserve Magdeburg. Am 28. Juni 1936 stürzte er mit einem Flugzeug ab und erlitt erneut schwerste Verletzungen. Als [[Oberstleutnant]] ab 1. Oktober 1936 folgte nach seiner Gesundung die Kommandierung zum Stab des Luftkreis-Kommandos II. Von dort kam er nach drei Monaten zum Stab des Luftgau-Kommandos III sowie vier Monate später zur [[Kampfgeschwader 1 „Hindenburg“|IV. Gruppe des Kampfgeschwaders 152]]. Mit der Beförderung zum [[Oberst]] am 1. Januar 1939 wurde Stutterheim [[Gruppenkommandeur]] in diesem Geschwader.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stutterheim erhielt am 27. August 1939, dem [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], den [[Charakter (Titel)|Charakter]] eines Generalmajors verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Stutterheim im September 1939 [[Geschwaderkommodore]] des [[Kampfgeschwader 77|Kampfgeschwaders 77]]. Von diesem Posten wurde er dann kurzzeitig mit der Versetzung in die [[Führerreserve]] vom 23. März bis 30. Mai 1940 abberufen. Bald übernahm er das Geschwader wieder, das er in der Folgezeit im [[Westfeldzug]] führte. Am 15. Juni 1940 wurde Stutterheim im [[Luftkampf]] über Frankreich schwer verwundet. Zunächst kam er in ein [[Lazarett]], danach aufgrund seiner Verletzungen in die [[Charité|Berliner Charité]], wo er am 3. Dezember 1940 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine besonderen Leistungen als Kommodore des Kampfgeschwaders 77 hatte Stutterheim am 4. Juli 1940 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stutterheim wurde auf dem Berliner [[Invalidenfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser, A/Uradel&amp;#039;&amp;#039;, [[Justus Perthes]], Gotha. Ausgaben: [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8306188 1903], [https://archive.org/details/gothaischesgenea1917goth/page/856/mode/2up 1917], 1921, 1940, 1942. Druck und Redaktion jeweils im Vorjahr. Letztausgaben zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|DAG]].&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; [[Bernard &amp;amp; Graefe]], Berlin 1935, S. 394–396.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]], [[Walter von Hueck]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel/vor 1400 nobilitiert)&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Band 11 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], Hrsg. Deutsche Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Glücksburg/Ostsee 1955, S.&amp;amp;nbsp;396–397. Inmitten mit Bildtafel. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* Eckart von Stutterheim, [[Kurt von Stutterheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren und Freiherren von Stutterheim/Alt-Stutterheim.&amp;#039;&amp;#039; [[Degener &amp;amp; Co]]., Neustadt an der Aisch 1965. S. 197–198, 240–243. Bildtafel nach S. 240.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2011, S. 386–388. ISBN 3-7648-2586-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stutterheim, Wolff von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Stutterheim|Wolff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stutterheim, Wolff von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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