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	<title>Wolfertschwenden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:50:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfertschwenden&amp;diff=308698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antarktis 09011999: /* Einwohnerentwicklung */ EWZ für 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-30T18:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; EWZ für 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Wolfertschwenden COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 47/53/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 10/16/0/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Wolfertschwenden in MN.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Bayern&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Schwaben&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Unterallgäu&lt;br /&gt;
| Verwaltungsgemeinschaft = Bad Grönenbach&lt;br /&gt;
| Höhe             = 678&lt;br /&gt;
| PLZ              = 87787&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 08334&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 09778218&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE WFT&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 5 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;87730 Bad Grönenbach&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.wolfertschwenden.de/ www.wolfertschwenden.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Beate Ullrich&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erste Bürgermeisterin]]&lt;br /&gt;
| Partei           = CSU / Bürgeraktiv&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfertschwenden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Unterallgäu]] und ein Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Wolfertschwenden liegt 15&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Memmingen]] in der [[Region Donau-Iller]] in [[Mittelschwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet besteht aus den [[Gemarkung]]en Wolfertschwenden, Dietratried und Niederdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfertschwenden hat 5 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Wolfertschwenden |val=2095|zugriff=2019-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=12663078774 |objekt=Gemeinde Wolfertschwenden |abruf=2021-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bossarts]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Dietratried]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* Klessen (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Niederdorf (Wolfertschwenden)|Niederdorf]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* Wolfertschwenden (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehwiesmühltal ===&lt;br /&gt;
Bei Wolfertschwenden öffnet sich das Illertal zu einem schmalen Seitental mit steilen Hängen, dem sogenannten Ehwiesmühltal. Seit jeher ist das idyllische Tal ein beliebtes Ausflugsziel. Früher waren die vielen Mühlen am Bach ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute sind die Grundwasservorkommen wichtig für die Trinkwasserversorgung vieler Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologische Orgeln ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Niederdorf an der oberen Hangkante dicht beim Weiler Bossarts befinden sich die sogenannten [[Geologische Orgeln|Geologischen Orgeln]]. Es handelt sich um auf natürliche Weise entstandene Röhren (Verwitterungsschlote) im Erdreich. Bei starkem Wind schwingt die Luft in diesen Röhren und man vernimmt orgelähnliche Töne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Grabungsfunde nahe dem Ort Wolfertschwenden belegen eine Siedlungstätigkeit bereits während der [[Römisches Reich|Römerzeit]]. Urkundlich wurde Wolfertschwenden schon um die Mitte des 9. Jahrhunderts erwähnt und Niederdorf im 11. Jahrhundert von Wolfertschwenden aus gegründet. Die Brüder Hawin, Albrecht und Kuonrad, Söhne des Hathos von Wolfertschwenden, stifteten 1093 das [[Reichsabtei Ochsenhausen|Benediktinerkloster Ochsenhausen]] und übergaben es an das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)| Kloster St. Blasien]]. Ihre Schwester Hemma von Wolfertschwenden, die Erbtochter des Hathos, war mit einem Freiherren von [[Sagogn]] (in [[Surselva]] in Rätien) verheiratet, der noch vor der Stiftung von [[Reichsabtei Rot an der Rot|Rot an der Rot]] (1126) gestorben ist, und wird 1137 mit ihrem Sohn Chůno von Sagogn genannt. Die Jahrzeitstiftungen dieser Familie gingen regelmäßig nach [[Rot an der Rot]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Nuber, Studien&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kloster Ottobeuren]] war seit 1145 in Wolfertschwenden begütert. Die Burg Wolfertschwenden am heutigen Schloßberg war Sitz ottobeurischer Dienstmannen. Dietratried wurde erstmals urkundlich 1365 erwähnt. Wolfertschwenden gehörte ab 1699 beinahe geschlossen zum Besitz des Reichsstifts Ottobeuren und kam mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 zu Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Im April 2007 wurde der Austritt aus der Verwaltungsgemeinschaft [[Bad Grönenbach]] im bayerischen Landtag beantragt. Dieser wurde abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 kam es im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern]] zum freiwilligen Anschluss der Gemeinden [[Dietratried]] und [[Niederdorf (Wolfertschwenden)|Niederdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=521}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=wikitable align=center width=600&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;15&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCDDEE;&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
!1961&lt;br /&gt;
!1970&lt;br /&gt;
!1987&lt;br /&gt;
!1991&lt;br /&gt;
!1995&lt;br /&gt;
!2000&lt;br /&gt;
!2005&lt;br /&gt;
!2010&lt;br /&gt;
!2015&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
!2024&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||1083||1117||1440||1574||1653||1744||1855||1861||1960&lt;br /&gt;
|2037||2121&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1.483 auf 2.051 um 568 Einwohner bzw. um 38,3 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Wolfertschwenden-Panorama.jpg|1000|Panoramabild Wolfertschwenden, von Westen aus betrachtet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm	&lt;br /&gt;
|LAND         = 	DE&lt;br /&gt;
|GUV          = 	JA&lt;br /&gt;
|TITEL        = 	Bundestagswahl 2021&amp;lt;ref&amp;gt;Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de, abgerufen am 19. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 	2017&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 	2021&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = 	CSU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 	32.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 	46.5&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = 	SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 	14.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 	11.4&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = 	AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 	8.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 	11&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = 	FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 	10.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 	11.6&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = 	GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 	11.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 	7&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = 	LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 	1.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6 = 	3.4&lt;br /&gt;
|PARTEI7      = 	FW(BY)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7    = 	10.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7 = 	3.8&lt;br /&gt;
|PARTEI8      = 	Sonst.&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS8    = 	9.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8 = 	5.3&lt;br /&gt;
}}	&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;18&amp;quot; | Gemeinderat Wolfertschwenden: Wähleranteil und Gemeinderäte seit 1978&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;60&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[CSU]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;55&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; width=&amp;quot;55&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
! Wahl-&amp;lt;br /&amp;gt;beteiligung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahlperiode || % || [[Datei:Gnome-system-users.svg|rahmenlos|20px|Mandate]]&lt;br /&gt;
! % || [[Datei:Gnome-system-users.svg|rahmenlos|20px|Mandate]]&lt;br /&gt;
! % || [[Datei:WLM logo-2.svg|rahmenlos|20px|Gesamtanzahl der Sitze im Gemeinderat]]&lt;br /&gt;
! %&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1978–1984&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;lt;!-- CSU --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!--Freie Wähler--&amp;gt; 100,00 || 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Gesamt--&amp;gt; 100&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Sitze--&amp;gt; 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Wahlbeteiligung--&amp;gt; 80,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1984–1990&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!--Freie Wähler--&amp;gt; 100,00 || 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Gesamt--&amp;gt; 100&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Sitze--&amp;gt; 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Wahlbeteiligung--&amp;gt; 78,8&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1990–1996&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!--Freie Wähler--&amp;gt; 100,00 || 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Gesamt--&amp;gt; 100&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Sitze--&amp;gt; 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Wahlbeteiligung--&amp;gt; 77,0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1996–2002&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!-- CSU --&amp;gt; 44,72 || 5&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!--Freie Wähler--&amp;gt; 55,28 || 7&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Gesamt--&amp;gt; 100&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Sitze--&amp;gt; 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Wahlbeteiligung--&amp;gt; 70,7&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2002–2008&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!-- CSU --&amp;gt; 53,06 || 6&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!--Freie Wähler--&amp;gt; 46,94 || 6&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Gesamt--&amp;gt; 100&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Sitze--&amp;gt; 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Wahlbeteiligung--&amp;gt; 65,3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2008–2014&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!-- CSU --&amp;gt; 52,47 || 6&lt;br /&gt;
| &amp;lt;!--Freie Wähler--&amp;gt; 47,53 || 6&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Gesamt--&amp;gt; 100&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Sitze--&amp;gt; 12&lt;br /&gt;
! &amp;lt;!--Wahlbeteiligung--&amp;gt; 70,6&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;18&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Prozentanteile gerundet. Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistikdaten.bayern.de/ Gemeinderatswahlen; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 09778218 ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] war von 1990 bis 2020 Karl Fleschhut (* 1952) (Parteilose Wählergruppe). Seit 1. Mai 2020 ist Beate Ullrich (* 1966) (CSU/Bürger aktiv) Erste Bürgermeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit 2020 gehören dem Gemeinderat 14 (statt bisher 12) Gemeinderäte an. Die Sitzverteilung bei der Gemeinderatswahl 2020 ist wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[CSU]]/Bürger aktiv: 7 Sitze&lt;br /&gt;
* Parteilose Wählergruppe: 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Grüne Bayern|GRÜNE]]: 2 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rathaus.bad-groenenbach.de/fileadmin/user_upload/eigene_dateien/wahlen/prod/wahlen/09778218/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_37_Gemeinde_Gemeinde_Wolfertschwenden.html], abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung bei der Gemeinderatswahl 2014 war wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wahlen.bayern.de/kw2014/gderaete-schw-778.htm |wayback=20171201035828 |text=Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 - Ergebnisse in Schwaben |archiv-bot=2024-06-17 00:38:41 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 18. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* CSU/Bürger aktiv: 7 Sitze&lt;br /&gt;
* Parteilose Wählergruppe: 5 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuereinnahmen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2020 10.000.000 Euro, bei einer Steuerkraft von 5.400 Euro pro Einwohner sowie einem Gesamtschuldenstand von 0 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wolfertschwenden.de/download/01_2021.pdf |titel=Mitteilungsblatt Wolfertschwenden - Januar 2021 |werk= |hrsg= |datum= |abruf=17.01.2021 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich dazu die Zahlen aus dem Jahr 2014: Gemeindesteuereinnahmen: 7.200.000 Euro, Steuerkraft pro Einwohner: 3.551 Euro, Gesamtschuldenstand: 235.000 Euro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = [[Geteilter Schild|Geteilt]]; oben in Blau ein [[wachsend]]er goldener Löwe, unten in Silber auf grünem [[Dreiberg]] ein grüner Laubbaum.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das Wappen war das persönliche Wappen des Abtes [[Honorat Goehl]] von Ottobeuren, der von 1767 bis 1802 dem Reichsstift Ottobeuren vorstand. Das Kloster besaß schon seit dem 12. Jahrhundert die Kirche in Wolfertschwenden und den größten Teil von Niederdorf (Nieder-Wolfertschwenden). Das Wappen des Abtes wurde kurz nach 1767 im Zusammenhang mit einer Restaurierung am Turm der Kirche in Wolfertschwenden unmittelbar unter dem Zifferblatt angebracht.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das Wappen wurde am 11. Januar 1960 durch Bescheid des Bayerischen Staatsministeriums des Innern genehmigt. Der Entwurf und die Gestaltung des Wappens stammen vom Nördlinger Rudolf Mussgnug.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Vitus (Wolfertschwenden) 01.JPG|mini|St. Vitus in Wolfertschwenden]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Wolfertschwenden}}&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Vitus (Wolfertschwenden)|St. Vitus]]&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Pfarrhof (Wolfertschwenden)|Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Wolfertschwenden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst im öffentlichen Raum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur- Lanzenfeld - Schauplatz Wolfertschwenden.jpg|alternativtext=Lanzenfeld - Schauplatz Wolfertschwenden|mini|Skulptur: Lanzenfeld - Schauplatz Wolfertschwenden]]&lt;br /&gt;
In Wolfertschwenden wurde im Rahmen des Kunstprojekts „Spuren des Bauernkriegs: Eine künstlerische Reise zu topographischen Orten des Bauernkriegs 1525“ des [[Stadtmuseum Memmingen|Stadtmuseums Memmingen]] zur Erinnerung an den [[Bauernkrieg]] die skulpturale Installation &amp;#039;&amp;#039;Lanzenfeld: Schauplatz Wolfertschwenden&amp;#039;&amp;#039; des Berliner Künstlers Raimund Schucht realisiert. Das Werk wurde am 24. Oktober 2024 eröffnet und befindet sich auf einer Weide unterhalb des Falkens an der Ehwiesmühlstraße. Es besteht aus 75 abstrahierten [[Lanze|Lanzen]], die in einer Formation aus dem Boden ragen und auf die tumultartige Atmosphäre der Bauernkriege von 1525 Bezug nehmen. Die vertikalen Lanzen symbolisieren die Fußsoldaten ([[Landsknecht|Landsknechte]]), die horizontalen jene berittenen Truppen, die gegen die aufständischen Bauern vorgingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zeitmaschine-stadtmuseum-mm.de/de/aktuelles/schauplatz-wolfertschwenden-lanzenfeld |titel=Schauplatz Wolfertschwenden: Lanzenfeld |sprache=de |abruf=2025-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sechs, im produzierenden Gewerbe 844 und im Bereich Handel und Verkehr 46 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 31 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 622. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Im Jahr 1999 bestanden 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 788 Hektar, davon waren 196 Ackerfläche und 591 Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Größte Arbeitgeber:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* pester pac automation&lt;br /&gt;
* [[Multivac Sepp Haggenmüller]]&lt;br /&gt;
* [[Andreae-Noris Zahn]] AG, Niederlassung Allgäu&lt;br /&gt;
* [[Weber Food Technology|Weber Food Technology SE &amp;amp; Co. KG]]&lt;br /&gt;
* [[Mammut Sports Group|Mammut]] Basecamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die nächste Autobahnanschlussstelle ist zwei Kilometer entfernt: Die Anschlussstelle Nr. 131 [[Bad Grönenbach]] der [[Bundesautobahn 7]].&lt;br /&gt;
Eisenbahnanschluss mit ÖPNV besteht über den Bahnhof Bad Grönenbach an der [[Bahnstrecke Neu-Ulm–Kempten]] in etwa zwei Kilometer Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen: eine Kindertagesstätte (inkl. [[Waldkindergarten]]) mit 98 Kindergartenplätzen und 30 Kindern in der Kinderkrippe (Stand: 2020) sowie eine Grundschule mit vier Klassen – 91 Kinder (Stand: 2020). Außerdem wurden 2020 23 Kinder im Kinderhort betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
*  Albrecht und Chuonradt Hawin, Brüder von Wolfertschwenden, Söhne des Hatos, Stifter des Benediktinerklosters Ochsenhausen im Jahre 1093.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Henkel]] (1855–1934), Pionier der Milchwissenschaft.&lt;br /&gt;
* [[Johann Fleschhut]] (1956–2024), Bürgermeister von [[Bad Grönenbach|Grönenbach]] 1987 bis 2002, [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Landkreis Ostallgäu]] von 2002 bis 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Schnieringer: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungs- und Hofgeschichte Wolfertschwenden&amp;#039;&amp;#039;. Ottenbeuren: K. Schnieringer, 1937, 67 Bl.&lt;br /&gt;
* Anna Maria Wrzesinski: &amp;#039;&amp;#039;Es darf nicht sein – Der Bericht einer Allgäuer Magd über eine lebensgefährliche Liebe – aufgezeichnet von Erdmuthe von Baudissin&amp;#039;&amp;#039;, Wißner Verlag, Augsburg 2007, 128 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wolfertschwenden.de/ Gemeinde Wolfertschwenden]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9778218}} (PDF-Datei; 1 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg|[[Niebers]]|[[Niederdorf (Wolfertschwenden)|Niederdorf]]|Zusatz=Variante Ost}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Unterallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfertschwenden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Jakobsweg (Bayerisch-Schwäbischer Jakobusweg)]]&lt;/div&gt;</summary>
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