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	<title>Wolfenschiessen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolfenschiessen&amp;diff=101956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Persönlichkeiten */ Adolf Mathis</title>
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		<updated>2026-02-25T06:02:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Adolf_Mathis&quot; title=&quot;Adolf Mathis&quot;&gt;Adolf Mathis&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Wolfenschiessen&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wolfenschiessen 2007.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Wolfenschiessen COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD = Wolfenschiessen dorf.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Wolfenschiessen&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-NW&lt;br /&gt;
|BEZIRK = &amp;lt;small&amp;gt;(Nidwalden kennt keine Bezirke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Kanton Nidwalden&lt;br /&gt;
|BFS = 1511&lt;br /&gt;
|PLZ = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6386 (Wolfenschiessen)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;6387 (Oberrickenbach)&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.909712&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.397224&lt;br /&gt;
|HÖHE = 510&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 92.76&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDER = 10,7 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://secure.i-web.ch/dweb/nw/de/onlinemain/publikationen/?pubid=8254&amp;amp;action=info |archive-is=20160504110949 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-06-17 00:30:41 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.wolfenschiessen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Engelbergertal-Inlandflüge-LBS MH01-007607.tif|mini|hochkant=0.9|Historisches Luftbild von [[Walter Mittelholzer]], 1933]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfenschiessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[höchstalemannisch]]en Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Woufe(r)schiässä&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ʋɔu̯fə(r)ʃiæsːæ]}}&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Hug, Viktor Weibel: &amp;#039;&amp;#039;Nidwaldner Orts- und Flurnamen. Lexikon, Register, Kommentar in 5 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Historischen Verein Nidwalden. Stans 2003, Bd. 4, Sp.&amp;amp;nbsp;1826–1832; &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;976.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Wolfenschiessen liegt im unteren Engelbergertal zwischen [[Stans]] und [[Engelberg]] auf {{Höhe|510|CH|link=true}} Die Gemeindefläche beträgt 92,76&amp;amp;nbsp;km², die Grenzlänge 45,8&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem hoch gelegenen östlichen Seitental, 400 Meter oberhalb des Engelbergertals und in gut 4 km Entfernung vom Dorfkern, befindet sich die Kapellengemeinde &amp;#039;&amp;#039;Oberrickenbach&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|894|CH}}), die auch Teil der Gemeinde Wolfenschiessen ist. Ebenso zur Gemeinde gehört der zwischen Wolfenschiessen und Grafenort gelegene Weiler [[Altzellen]] ({{Höhe|658|CH}}). Zahlreiche Alpgebiete wie &amp;#039;&amp;#039;Arni,&amp;#039;&amp;#039; [[Bannalpsee|Bannalp]], &amp;#039;&amp;#039;Ober&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unter Trüebsee&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sinsgäu&amp;#039;&amp;#039; (am [[Brisen]]) gehören ebenso zur flächenmässig grössten Gemeinde des Kantons Nidwalden. Höchster Punkt von Wolfenschiessen ist das [[Rotstöckli]] am [[Titlis]] ({{Höhe|2901|CH}}). Über den auf Wolfenschiesser Gebiet gelegenen Jochpass gelangt man ins Berner Oberland. Östlich des Engelbergertals ragt zwischen den bewohnten Gemeindeteilen der 1&amp;#039;341 Meter hohe [[Wellenberg (Wolfenschiessen)|Wellenberg]] empor. Von der [[Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle|NAGRA]] wurde er als ein möglicher Platz für Lagerung von radioaktivem Abfall angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenschiessen hat zwei [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonsecken]] zu [[Kanton Bern|Bern]] und [[Kanton Obwalden|Obwalden]] ({{Coordinate|NS=46.788056|EW=8.368889|type=landmark|dim=1|region=CH-BE/CH-NW/CH-OW|text=ICON2|name=Graustock – Dreikantonseck BE, NW, OW}}, {{Coordinate|NS=46.7634|EW=8.4483|type=landmark|dim=1|region=CH-BE/CH-NW/CH-OW|text=ICON2|name=Grassen – Dreikantonseck BE, OW, UR}}) und eine zu Obwalden und [[Kanton Uri|Uri]] ({{Coordinate|NS=46.85486|EW=8.47082|type=landmark|dim=1|region=CH-NW/CH-OW/CH-UR|text=ICON2|name=Am Ruchstock – Dreikantonseck NW, OW, UR}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom gesamten Gemeindegebiet sind nur 1,2 % Siedlungsfläche. Einen grossen Teil des Gemeindeareals bedecken mit 33,0 % Anteil Gehölz und Wald. Eine noch grössere Fläche von 40,8 % wird landwirtschaftlich genutzt&amp;amp;nbsp;– oft als [[Alm]]en. Und ganze 24,9 % sind unproduktive Flächen (meist Gebirge und Seen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das untere Engelbergertal war schon von den [[Kelten]], [[Römisches Reich|Römern]] und ab dem 6. Jahrhundert von den [[Alemannen]] besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals schriftlich bezeugt findet sich Wolfenschiessen in einer Urkunde aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (Kopie aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert). Das Grundwort geht vielleicht auf althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;scioʒ&amp;#039;&amp;#039; «Giebelseite» zurück;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Althochdeutsches Glossenwörterbuch, einschliesslich des von Taylor Starck begonnenen Glossenindexes.&amp;#039;&amp;#039; Zusammengetragen, bearb. und hrsg. von John C. Wells. Heidelberg 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Vorderglied steckt der althochdeutsche männliche Personenname &amp;#039;&amp;#039;Wolfo&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Wolfenschiessen&amp;#039;&amp;#039; könnte damit «beim Hof, bei den Häusern des Wolfo» bedeuten&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Keel: &amp;#039;&amp;#039;Nidwaldner Orts- und Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Freiburg. o.&amp;amp;nbsp;O. 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder, falls mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;schieʒe&amp;#039;&amp;#039; in einer übertragenen Bedeutung gesehen wird, im «Geländewinkel des Wolfo».&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Hug, Viktor Weibel: &amp;#039;&amp;#039;Nidwaldner Orts- und Flurnamen. Lexikon, Register, Kommentar in 5 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Historischen Verein Nidwalden. Stans 2003, Bd. 4, Sp.&amp;amp;nbsp;1832.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemeindewappen ist ein [[redendes Wappen]], indem es den Ortsnamen [[Volksetymologie|volksetymologisch]] deutet und einen Wolf zeigt, der von einem Pfeil durchbohrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion um ein [[Endlager (Kerntechnik)|Endlager]] für radioaktiven Müll im Wellenberg sorgte in den letzten 25 Jahren für heftige Kontroversen in der Gemeinde Wolfenschiessen und in ganz Nidwalden. Zum Teil spalteten sie ganze Familien. Trotz mehrfachem Nein der Nidwaldner Bevölkerung an der Landsgemeinde und Urne hält die NAGRA immer noch am (potentiellen) Standort Wellenberg fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erlebte wegen der begrenzten Anzahl an Arbeitsplätzen mehrere grosse Abwanderungswellen (1850–1860, 1880–1888 und 1960–1970). Zwischen 1888 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs gab es allerdings auch eine starke Wachstumsphase (1888–1910: +27,3 %). Drei weitere Wachstumswellen (1930–1941, 1950–1960 und 1970–2000) sorgten dafür, dass der Bevölkerungsstand heute wesentlich höher liegt als 1850. Nach einer Stagnationsphase von zwischen 2000 und 2010 wächst die Einwohnerzahl wieder (2010–2013: +4,8 %). Grund für den Anstieg waren die Verbesserung des Angebots des Öffentlichen Verkehrs und vor allem der Bau der [[A2 (Schweiz)|A2]]. Die Gemeinde wurde wegen ihrer Nähe zum Nidwaldner Hauptort Stans und der günstigen Baulandpreise zudem auch für Pendler attraktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width: 950 height:250&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:2250&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:250 start:0&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1743 from:start till:873 text:&amp;quot;873&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1798 from:start till:886 text:&amp;quot;886&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1836 from:start till:1118 text:&amp;quot;1118&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:start till:1301 text:&amp;quot;1301&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1860 from:start till:1131 text:&amp;quot;1131&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:start till:1159 text:&amp;quot;1159&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1880 from:start till:1130 text:&amp;quot;1130&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1888 from:start till:993 text:&amp;quot;993&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:start till:1096 text:&amp;quot;1096&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:start till:1264 text:&amp;quot;1264&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1920 from:start till:1318 text:&amp;quot;1318&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1930 from:start till:1329 text:&amp;quot;1329&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1941 from:start till:1516 text:&amp;quot;1516&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:start till:1540 text:&amp;quot;1540&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:start till:1647 text:&amp;quot;1647&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:start till:1470 text:&amp;quot;1470&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:start till:1524 text:&amp;quot;1524&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:start till:1686 text:&amp;quot;1686&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:start till:1973 text:&amp;quot;1973&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:start till:2005 text:&amp;quot;2005&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2015 from:start till:2148 text:&amp;quot;2148&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2020 from:start till:2115 text:&amp;quot;2115&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bevölkerungsentwicklung von Wolfenschiessen seit 1743 Quelle: Volkszählungen (1850–2000 Eidgenössische), Bundesamt für Statistik (ab 2010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung spricht eine [[höchstalemannisch]]e Mundart, das Nidwaldnerdeutsch. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 93,6 % Deutsch, 2,7 % Albanisch und 1,4 % Serbokroatisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 waren 1&amp;#039;634 Personen katholisch (82,82 %). Daneben gab es 5,37 % protestantische und 1,06 % orthodoxe Christen, 4,36 % Muslime und 2,99 % Konfessionslose. 63 Personen (3,19 %) machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis. Bis etwa in die 1970er Jahre hinein war fast die gesamte Einwohnerschaft katholisch. Die Entkirchlichung und die Zuwanderung aus anderen Gemeinden und dem Ausland hat in Wolfenschiessen zu einem Anstieg anderer Bekenntnisgruppen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den 2103 Bewohnern waren Ende 2021 1879 (89,09 %) Schweizer Staatsangehörige. Die Zugewanderten stammen mehrheitlich aus Mitteleuropa (Deutschland 62, Niederlande und Ungarn je 8, Österreich und Polen je 5 Personen), Südeuropa (Portugal 42 und Italien 20 Personen) und dem ehemaligen Jugoslawien (Kosovo 27, Serbien 9 und Kroatien 7 Personen). Laut der Volkszählung 2000 waren 1&amp;#039;773 Personen (89,86 %) Schweizer Bürger; davon besassen 45 Personen eine doppelte Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altersstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde zählt einen hohen Anteil an Leuten im höheren Alter. Während der Anteil der Personen unter zwanzig Jahren 22,10 % der Ortsbevölkerung ausmacht, sind 18,44 % Senioren (65 Jahre und älter). Die grösste Altersgruppe stellen mittlerweile die Personen zwischen 60 und 79 Jahren. Im Jahr 2000 war es noch die Altersgruppe von 30 bis 44 Jahren. Grund dafür ist die Alterung der Generation der Babyboomer (Jahrgänge bis 1965). Auf 100 Leute im arbeitsfähigen Alter (20–64 Jahre; 1254 Personen) entfallen 37 Junge (466 Personen) und 31 Menschen (389 Personen) im Pensionsalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Altersverteilung zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Alter || 0–6 Jahre || 7–15 Jahre || 16–19 Jahre || 20–29 Jahre || 30–44 Jahre || 45–59 Jahre || 60–79 Jahre || 80 Jahre und mehr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 130 || 241 || 95 || 248 || 410 || 444 || 452 || 89 || 2109&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 6,16 % || 11,43 % || 4,50 % || 11,76 % || 19,44 % || 21,05 % || 21,43 % || 4,22 % || 100 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=center colspan=12 | Quelle: Bundesamt für Statistik, Bevölkerung nach Alter Ende 2021&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alterung nimmt zu. Dies beweist der Vergleich mit dem Jahr 2000. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 ergab sich folgende Altersstruktur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! Alter || 0–6 Jahre || 7–15 Jahre || 16–19 Jahre || 20–29 Jahre || 30–44 Jahre || 45–59 Jahre || 60–79 Jahre || 80 Jahre und mehr&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 191 || 301 || 108 || 262 || 481 || 343 || 244 || 43&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 9,68 % || 15,26 % || 5,47 % || 13,28 % || 24,38 % || 17,38 % || 12,37 % || 2,18 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein steigender silberner [[Wolf (Wappentier)|Wolf]], von hinten durchbohrt von einem linksschrägen goldenen Pfeil.“ - Somit stellt es als [[redendes Wappen]] den Ortsnamen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich dominierte in Wolfenschiessen die Landwirtschaft. Für den Ort wichtige Wirtschaftszweige sind Forst- und Landwirtschaft, letztere vor allem in Form von Milchviehwirtschaft. Dazu kommt der Tourismus. Auch einige Handwerks- und Kleingewerbebetriebe sind vertreten. In Oberrickenbach befindet sich ein Wasserkraftwerk, das mit dem Wasser des gut 500 m höher gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Bannalpsees&amp;#039;&amp;#039; betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wolfenschiessen ist die Arbeitslosigkeit tief; die Sozialhilfequote betrug 2019 1,38 %. Im Jahr 2020 waren von 822 Beschäftigten 489 männlich und 333 weiblich. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitete 2020 in Dienstleistungsunternehmen (Sektor 3). Danach folgte der Bereich Industrie und Gewerbe (Sektor 2). Der bis ins 20. Jahrhundert dominierende Bereich Landwirtschaft/Forstwirtschaft/Fischerei (Sektor 1) hat immer noch eine starke Bedeutung. Die Zahlen für die drei Sektoren sehen wie folgt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- align=center bgcolor=#fda&lt;br /&gt;
| || colspan=3 | 1. Sektor || colspan=3 | 2. Sektor || colspan=3 | 3. Sektor || colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Total&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  || Betriebe || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || Betriebe || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || Betriebe || Beschäftigte || Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Betriebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschäftigte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vollzeit-&amp;lt;br&amp;gt;stellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || 78 || 197 || 111 || 29 || 183 || 161 || 96 || 442 || 323 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;203&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;822&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;595&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anteil || 38,42 % || 23,97 % || 18,66 % || 14,29 % || 22,26 % || 27,06 % || 47,29 % || 53,77 % || 54,29 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 100 % || 100 % || 100 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=13 | &amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Bundesamt für Statistik; Statistik der Unternehmensstruktur STATENT, Arbeitsstätten und Beschäftigte nach Gemeinde und Wirtschaftssektoren&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 gab es 535 Erwerbstätige in Wolfenschiessen. Davon waren 385 (71,96 %) Einheimische und 150 Zupendelnde. Die Zupendelnden kamen vorwiegend aus der Region; nämlich aus Dallenwil und Oberdorf (je 13,3 %), Beckenried (9,3 %), Ennetbürgen (8,7 %), Stans und Engelberg (je 8,0 %), Buochs (7,3 %) und Stansstad (6,7 %). Im gleichen Jahr waren 1&amp;#039;046 Menschen aus Wolfenschiessen erwerbstätig. Somit arbeiteten 661 Personen in anderen Gemeinden. In den Nidwaldner Hauptort Stans pendelten 200 Personen (= 30,3 % aller Wegpendelnden), nach Engelberg 80 Personen (12,1 %), in die Stadt Luzern 47 Personen (7,1 %), nach Oberdorf 43 Personen (6,5 %), nach Dallenwil 38 Personen (5,7 %) und nach Buochs 31 Personen (4,7 %). Insgesamt pendelten 408 Personen (61,7 %) in andere Nidwaldner Gemeinden, 105 Personen (15,9 %) in den Kanton Obwalden und 80 Personen (12,1 %) in den Kanton Luzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Anschlussstelle Stans-Süd der [[A2 (Schweiz)|Gotthard]]-Autobahn ist nur rund 6 km entfernt. Wolfenschiessen ist angeschlossen an die [[Luzern-Stans-Engelberg-Bahn|Strecke Luzern–Stans–Engelberg]] der [[Zentralbahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;fahrplanfelder.ch: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.fahrplanfelder.ch/fileadmin/fap_pdf_fields/2010/480.pdf PDF],&amp;#039;&amp;#039; Zugriff am 21. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit Ende 2013 führt auch die S4 von Luzern bis hierher.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:S-Bahn_Zentralschweiz_12-2013.svg Vgl. Liniennetz] vom 15. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Talort Wolfenschiessen aus führen 4 kleine Luft[[seilbahn]]en auf die umliegenden Alpen und Bergwälder, die von Einheimischen, [[Wandern|Wanderern]] und teilweise von [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmfliegern]] genutzt werden. Vom kleinen Bergort Oberrickenbach führen nicht weniger als vier, zum Teil recht abenteuerlich anmutende, Seilbahnen zur &amp;#039;&amp;#039;Bannalp&amp;#039;&amp;#039; und zum &amp;#039;&amp;#039;Haldigrat&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Vor allem der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Oberrickenbach&amp;#039;&amp;#039; und die oberhalb gelegene &amp;#039;&amp;#039;Bannalp&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem See sind Ausgangspunkt alpiner Spaziergänge und Wanderungen, beispielsweise über den &amp;#039;&amp;#039;Haldigrat&amp;#039;&amp;#039; nach [[Niederrickenbach]] mit seinem [[Benediktiner]]innen-Kloster, oder unterhalb der Walenstöcke entlang nach [[Engelberg]], oder über den [[Schoneggpass|Pass Schonegg]] in Richtung [[Urnersee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Oberrickenbacher Seilbahnen bietet insbesondere die kleine 8er Kabine hinauf zum &amp;#039;&amp;#039;Bannalpsee&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem freien Durchhang vor der senkrechten Felswand eine lohnende Fahrt. Auf der Bannalp befindet sich in gut 1700 m Höhe ein kleines [[Ski]]gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Wolfenschiessen}}&lt;br /&gt;
Im Ortskern befindet sich die grosse, 1775 erbaute spät[[barock]]e Gemeindekirche St. Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad Scheuber]] (1481–1559), Landammann, Richter und Eremit&lt;br /&gt;
* [[Jakob Joseph Matthys]] (1802–1866), Priester, Sprachenkenner und Dialektologe&lt;br /&gt;
* [[Joseph Maria Bünter (Politiker, 1808)|Joseph Maria Bünter]] (1808–1892), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Melchior Zumbühl]] (1829–1879), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Joseph Maria Bünter (Politiker, 1834)|Joseph Maria Bünter]] (1834–1914), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Josef Maria Niederberger]] (1851–1913), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Anton Zumbühl]] (1863–1947), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Josef Zumbühl (Politiker, 1868)|Josef Zumbühl]] (1868–1932), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Alois Zumbühl]] (1877–1952), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Josef Scheuber]] (1881–1961), Rektor des [[Kantonsschule Kollegium Schwyz]] und Regens des Priesterseminars Chur (heute: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Hochschule Chur]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Theo Christen]] (1884–1935), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Werner Christen (Politiker)|Werner Christen]] (1895–1969), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Adolf Mathis]] (1938–2021), Skirennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Annemarie Hess-Waser]] (* 1940), Skirennfahrerin &lt;br /&gt;
* [[Lisbeth Gabriel]] (* 1948), Politikerin &lt;br /&gt;
* [[Richi Christen]] (* 1962), Grasskifahrer und Ski-Alpin-Trainer&lt;br /&gt;
* [[Erika Hess]] (* 1962), Skirennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Nina Christen]] (* 1994), Sportschützin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
WolfenschiessenKirche.jpg|Kirche in Wolfenschiessen&lt;br /&gt;
Wolfenschiessen-Hechhuis.jpg|Hechhuis (Melchior Lussy)&lt;br /&gt;
Wolfenschiessen-Kapelle.jpg|Kapelle St. Sebastian&lt;br /&gt;
WolfenschiessenBf.jpg|Bahnhof nach Umbau zur S-Bahn-Endstation mit Blick zum [[Rotsandnollen]]&lt;br /&gt;
Wolfenschiessen-Turm.jpg|Turm im Dörfli&lt;br /&gt;
OberrickenbachSeilbahn.jpg|Seilbahn zum Bannalpsee&lt;br /&gt;
Oberrickenbach.jpg|Auf dem Weg zur Bannalp: Blick auf Oberrickenbach&lt;br /&gt;
Walenstöcke.jpg|Auf der Bannalp: Blick zu den Walenstöcken&lt;br /&gt;
Briggbrücke Engelberger Aa Wolfenschiessen NW 20180904-jag9889.jpg|[[Liste der gedeckten Brücken in der Schweiz#Brigg-Brücke|Briggbrücke]] von 1763 über die [[Engelberger Aa]]&lt;br /&gt;
Dörflibrücke Engelberger Aa Wolfenschiessen NW 20180904-jag9889.jpg|[[Liste der gedeckten Brücken in der Schweiz#Kanton Nidwalden|Dörflibrücke]] von 1941 über die Engelberger Aa&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wolfenschiessen|Wolfenschiessen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wolfenschiessen.ch Offizielle Website der Gemeinde Wolfenschiessen]&lt;br /&gt;
* [http://www.nw.ch/gemeinden/wolfenschiessen/wolfenschiessen_d.html Informationen des Kantons Nidwalden über die Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{HLS|757|Autor=Hansjakob Achermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Nidwalden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4764947-1|LCCN=n93022730|VIAF=149071959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Nidwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolfenschiessen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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