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	<title>Wolf Stern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Koschi73: /* In der DDR */ + Wikilinks</title>
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		<updated>2026-01-26T09:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In der DDR: &lt;/span&gt; + Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolf Stern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1897]] in [[Woloka (Tscherniwzi)|Woloka]] bei [[Czernowitz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[16. September]] [[1961]]) war [[Kommunismus|Kommunist]], [[Offizier]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] für einige Jahre der Leiter des [[Militärgeschichtliches Institut der DDR|Instituts für Deutsche Militärgeschichte]] in Potsdam. Sein Bruder [[Manfred Stern|Manfred]] ging als &amp;#039;&amp;#039;General Kléber&amp;#039;&amp;#039; in die Geschichte des [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkriegs]] ein, während sein Bruder [[Leo Stern|Leo]] zeitweilig Rektor der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Martin-Luther-Universität]] in Halle war. Seine Frau [[Gerda Stern]] war ebenfalls in der kommunistischen Bewegung aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Stern wurde 1897 als Sohn eines jüdischen Landwirts in der damals zu [[Österreich-Ungarn]] gehörenden [[Bukowina]] geboren. Nachdem er von 1903 an die deutsche Volksschule besucht hatte, ging er von 1907 bis 1915 auf das Staats-Gymnasiums in Czernowitz. Danach wurde er zur [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Armee]] eingezogen, aus welcher er 1918 im Range eines Fähnrichs desertierte, da er eine führende Rolle beim revolutionären Aufstand im [[k.u.k. 113. Regiment]] innehatte. Stern begann ein Studium der [[Philosophie]] an der [[Universität Czernowitz]], welches er jedoch wegen illegaler politischer Tätigkeit für die [[Kommunistische Partei]] der Bukowina abbrechen musste. Er war im Februar 1919 einer der Mitbegründer der KP der Bukowina und bis 1924 Parteiorganisator in deren ZK. 1924 floh Stern nach [[Wien]] und wurde Mitglied der [[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]]. In deren Auftrag arbeitete er bis 1927 als Redakteur bei der Presseabteilung der [[Sowjetische Botschaft in Wien|sowjetischen Botschaft in Wien]] und fungierte als Verbindungsmann zur [[Kommunistische Internationale|Komintern]]. In diese Zeit fällt auch seine Verpflichtung als Informant für den sowjetischen [[Militärnachrichtendienst|Militärgeheimdienst]] [[Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije|GRU]], für den er bis 1939 inoffiziell tätig war. Wie sein Bruder [[Leo Stern|Leo]] nahm Wolf Stern auch an der [[Wiener Justizpalastbrand|Julirevolte]] 1927 und am [[Österreichischer Bürgerkrieg|Österreichischen Bürgerkrieg]] 1934 teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sowjetbürger ===&lt;br /&gt;
Wie viele andere emigrierte er wenig später in die [[Sowjetunion]], deren Staatsbürger er 1937 wurde. Auch er wohnte zeitweise im berühmten [[Hotel Lux]]. Unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Otto&amp;#039;&amp;#039; ging Stern im Juli 1936 nach Spanien, wo er als Angehöriger einer Sonderbrigade des sowjetischen Innenministeriums bis zum Februar 1939 tätig war. Nach der Rückkehr nach Moskau war Stern bis zum Sommer 1941 als Oberlehrer an der Hochschule für Fremdsprachen und an der [[Lomonossow-Universität Moskau|Lomonossow-Universität]] tätig. Gleichzeitig erhielt er 1939 bis 1940 eine Parteischulung an der [[Universität für Marxismus-Leninismus]]. Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in der Sowjetunion meldete Stern sich freiwillig an die Front. Er kam zunächst in eine Sonderbrigade ehemaliger [[Internationale Brigaden|Interbrigadisten]]. 1943 wurde Stern in die Hauptverwaltung [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenenwesen]] beim [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] versetzt. Er hatte unter anderem [[Friedrich Paulus|Generalfeldmarschall Paulus]] so zu beeinflussen, dass er in den [[Bund Deutscher Offiziere]] eintrat. Ab 1950 war Stern als Übersetzer und Redakteur der sowjetischen Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Sowjetliteratur]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeit&amp;#039;&amp;#039; sowie als Mitarbeiter der Unions-Handelskammer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der DDR ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Wolf + Gerda Stern.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Im September 1956 kam er nach über 20 Jahren Aufenthalt in der Sowjetunion in die DDR. Noch 1949 hatte die KPÖ versucht, ihn zur Rückkehr nach Österreich zu bewegen. Es ist zu vermuten, dass sein Bruder Leo eine nicht unwesentliche Rolle bei der Übersiedlung in die DDR spielte. Wolf Stern wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und als Offizier der Reserve des [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Ministers für Nationale Verteidigung]] vom 1. Dezember 1956 bis zum 31. Januar 1957 übernommen. Im Anschluss daran war er Mitarbeiter des Chefs der [[Politische Hauptverwaltung (NVA)|Politischen Verwaltung]] der [[Nationale Volksarmee|NVA]]. 1957 wurde Stern stellvertretender Leiter des Kriegsgeschichtlichen Forschungsrats und Leiter der Kriegsgeschichtlichen Forschungsanstalt in Dresden. Er wurde ebenso Leiter des Initiativkomitees zur Gründung der [[Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere]], welche 1958 gegründet wurde. Von 1958 an bis zu seinem Tode 1961 war Stern zuletzt Leiter des [[Militärgeschichtliches Institut der DDR|Militärgeschichtlichen Instituts der DDR]] in Potsdam. Seine Urne und die seiner Frau [[Gerda Stern|Gerda]] wurden in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]]   des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Oberkofler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahl von Leo Stern in die Deutsche Akademie der Wissenschaften (1955)&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1/1999 [https://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Oberkofler_1_99.html Im Internet]&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=wolf-stern|lemma=Stern, Wolf|autor=Karin Hartewig, [[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3414}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stern, Wolf&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 733&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1082242950|VIAF=13317943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stern, Wolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militärgeschichtliches Institut der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agent (Nachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NKWD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije, Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Spanischen Bürgerkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stern, Wolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Leiter des Instituts für Deutsche Militärgeschichte in Potsdam&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Woloka (Tscherniwzi)|Woloka]] bei [[Czernowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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