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	<title>Wolf Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Autogrammkarte von Wolf Schmidt.jpg|alternativtext=Autogrammkarte von Wolf Schmidt|mini|Unterschriebene Autogrammkarte, im Besitz und mit freundlicher Genehmigung der Familie Wolf Schmidt.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolf Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1913]] in [[Friedberg (Hessen)|Friedberg]] als Johann Sebastian Ferdinand Wolfgang Schmidt; † [[17. Januar]] [[1977]] in [[Gelsenkirchen]]) war ein deutscher [[Journalist]], [[Kabarett]]ist, [[Autor]], [[Regisseur]] und [[Schauspieler]]. Bekannt wurde er vor allem als &amp;#039;&amp;#039;Karl („Babba“) Hesselbach&amp;#039;&amp;#039; in den [[Hessischer Rundfunk|hr]]-Produktionen &amp;#039;&amp;#039;[[Die Firma Hesselbach]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Familie Hesselbach]]&amp;#039;&amp;#039; und später &amp;#039;&amp;#039;[[Herr Hesselbach und ...]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Wolf Schmidt (Johann Sebastian Ferdinand Wolfgang) wurde als Sohn eines Gymnasiallehrers geboren. Schon in jungen Jahren schrieb er Theaterstücke. Nach dem [[Abitur]] an der [[Augustinerschule Friedberg]] begann Schmidt ein Jurastudium in [[Paris]] und in [[Freiburg im Breisgau]], das er jedoch nach kurzer Zeit abbrach, um in Paris zu bleiben und sich journalistisch zu betätigen. Er arbeitete dort als [[Auslandskorrespondent]] und berichtete für verschiedene Zeitungen aus Paris, [[Rom]] und [[Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 veranlasste ihn offensichtlich die Devisenknappheit seiner Auftraggeber nach [[Berlin]] zu wechseln, wo er im November 1933 die Verlagsleitung und Chefredaktion des Berliner Morgenblatts &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeit&amp;#039;&amp;#039; in [[Bezirk Charlottenburg|Charlottenburg]] übernahm. Der Verlag stand jedoch wirtschaftlich kurz vor dem Ruin und auch Schmidt konnte das Unvermeidliche nicht mehr abwenden. Die Erfahrungen dieser Zeit verarbeitete Schmidt später in den &amp;#039;&amp;#039;Hesselbachs&amp;#039;&amp;#039;, deren Firma eine Druckerei mit Verlag („Weltschau am Sonntag“) darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
1939, bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], meldete sich Schmidt freiwillig als [[Kriegsberichterstatter]] an der Front. Er berichtete zuerst aus [[Westfeldzug|Frankreich]], später von der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. 1944 wurde Schmidt zur kämpfenden Truppe eingezogen. Im April 1945 hielt sich seine Einheit in [[Vorarlberg]] auf, wo sich Schmidt von der Truppe absetzte und sich zu Fuß auf den langen Heimweg nach Friedberg machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabarett und die Hesselbachs ==&lt;br /&gt;
Kurz nach Kriegsende gründete Schmidt das politische Kabarett „Die Zeitgenossen“. Ab 1946 verfasste er Beiträge für das damalige Radio Frankfurt, den Vorläufer des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]]. Für letzteren entwickelte Schmidt auch sein bekanntestes Werk, die Hörspielserie um die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Hesselbachs]]&amp;#039;&amp;#039;, in der er als „Babba“ Hesselbach auch die Hauptrolle sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er Jahre folgten vier Kinofilme mit den Hesselbachs und ein fünfter Film „Der ideale Untermieter“ in deutscher und englischer Fassung, „The ideal lodger“ bzw. „Too young for men“ (AT), (aus Schmidts Privatvermögen finanziert) sowie später auch die Fernsehserien „Die Firma Hesselbach“ und als Fortsetzung „Die Familie Hesselbach“. In beiden Serien spielte [[Liesel Christ]] die Rolle der &amp;#039;&amp;#039;Mama Hesselbach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Konzepte ==&lt;br /&gt;
Mit dem Namen Wolf Schmidt ist in erster Linie seine Figur des „Babba Hesselbach“ verbunden. Dabei zeigte sich Schmidts Vielseitigkeit nicht allein in den verschiedenen Dialektfassungen der &amp;#039;&amp;#039;Hesselbachs&amp;#039;&amp;#039;, die u.&amp;amp;nbsp;a. als &amp;#039;&amp;#039;Familie Staudenmaier&amp;#039;&amp;#039; (Radio Stuttgart) und &amp;#039;&amp;#039;Familie Schmitz&amp;#039;&amp;#039; (NWDR Köln) gesendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frei von den Zwängen des Formats schuf er eine ganze Reihe anspruchsvoller Hörspielbearbeitungen weltliterarischer Stücke (u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Mark Twain]], [[Giovanni Boccaccio]], [[Niccolò Machiavelli]], [[Ludwig Thoma]], [[George Bernard Shaw]]), die einen Eindruck von Schmidts Bildung und dichterischer Bandbreite vermitteln. 1951/52 brachte er die 19-teilige Hörspielreihe &amp;#039;&amp;#039;Die Abenteuer des Herrn Pfleiderer&amp;#039;&amp;#039; mit [[Willy Reichert]] in der Titelrolle heraus. Dabei tauchte die Person Häberle ([[Oscar Heiler]]) nur in einigen Folgen auf (siehe hierzu auch &amp;#039;&amp;#039;[[Häberle und Pfleiderer]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren versuchte Schmidt, mit neuen Konzepten und Sendungen im Fernsehen die Rolle des „Hausvaters vom Dienst“ abzulegen. Doch das Publikum wollte ihn als Karl Hesselbach sehen. Schon 1957 hatte er mit dem &amp;#039;&amp;#039;Idealen Untermieter&amp;#039;&amp;#039; einen Neustart nach dem durchschlagenden Erfolg der Rundfunkserien unternommen, der jedoch beim deutschen Publikum floppte. Auch ein Konzept für eine Fernsehshow, &amp;#039;&amp;#039;Die Sonntagsrichter&amp;#039;&amp;#039; mit [[Hans-Joachim Kulenkampff]], kam nur auf wenige Sendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenz lag für Schmidt darin, aus den &amp;#039;&amp;#039;Hesselbachs&amp;#039;&amp;#039; eine Plattform für neue Ideen zu machen. Die letzte Staffel &amp;#039;&amp;#039;Herr Hesselbach und …&amp;#039;&amp;#039; bewegte sich in den Gefilden hessischer [[Kommunalpolitik]] und nahm dezent den [[Zeitgeist]] der Endsechziger auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheit und Tod ==&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre erkrankte Schmidt an der [[Alzheimer-Krankheit]]. Dies schränkte zunehmend seine Fähigkeit ein, zu schreiben und zu spielen, und war mit ein Grund für die Einstellung der &amp;#039;&amp;#039;Hesselbachs&amp;#039;&amp;#039;. Danach zog sich Schmidt weitgehend ins Privatleben zurück. Er verstarb 1977 im Alter von 63 Jahren nach langer und schwerer Krankheit in einem Sanatorium in Gelsenkirchen. Auf seinen eigenen Wunsch hin erhielt er eine [[Seebestattung]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/schmidtwschauspieler_111.html Wolf Schmidt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sie und Er&amp;#039;&amp;#039;. Holzner, Kitzingen 1950, {{DNB|454402449}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immer diese Ella&amp;#039;&amp;#039;. Buchner, München 1957, {{DNB|454402430}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hesselbachs. Babba&amp;#039;&amp;#039;. S. Mohn, Gütersloh 1967, {{DNB|458856711}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hesselbachs. Mamma&amp;#039;&amp;#039;. S. Mohn, Gütersloh 1967, {{DNB|458856738}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1953: Frauen, Filme, Fernsehfunk&lt;br /&gt;
* 1954: Die Familie Hesselbach&lt;br /&gt;
* 1955: Die Familie Hesselbach im Urlaub&lt;br /&gt;
* 1956: Das Horoskop der Familie Hesselbach&lt;br /&gt;
* 1956: Herr Hesselbach und die Firma&lt;br /&gt;
* 1957: Der ideale Untermieter&lt;br /&gt;
* 1957: Ein Porträt entsteht (Dokumentarkurzfilm mit dem Maler Hans Jürgen Kallmann)&lt;br /&gt;
* 1960–1967: [[Die Firma Hesselbach]] (Fernsehserie, 51 Episoden)&lt;br /&gt;
* 1962: Die Sonntagsrichter (Fernsehserie, eine Episode)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0773256}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119018268}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|1597}}&lt;br /&gt;
* [http://www.babbahesselbach.de/ Wolf Schmidt Jubiläumsseite (anlässlich seines 100. Geburtstags)], u.&amp;amp;nbsp;a. mit [https://www.babbahesselbach.de/p/werkliste.html kompletter Werkliste]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|DB=HBN|ID=119018268|titel=Schmidt, Wolfgang („Wolf“)|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|1095|Schmidt, Wolf}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?startrubrik=23030 Hesselbach-Spezial auf hr-online.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119018268|LCCN=n87900410|VIAF=42356139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Wolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Friedberg (Hessen))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Wolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hesselbach, Karl; Hesselbach, Babba&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Kabarettist und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Friedberg (Hessen)|Friedberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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