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	<title>Wolf Landau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:14:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolf_Landau&amp;diff=1749625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-03-19T07:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt Wolf Landau, Oberrabbiner in Dresden. Für seinen Großvater, ebenfalls Oberrabbiner in Dresden, siehe [[David Wolf Landau]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabbiner Wolf Landau.jpg|mini|Oberrabbiner Wolf Landau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolf Landau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[1. März]] [[1811]] in [[Dresden]] – [[24. August]] [[1886]] ebenda) war Oberrabbiner der [[Judentum in Dresden|Jüdischen Gemeinde zu Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hagemeyer, S.&amp;amp;nbsp;102, 113, 129 und 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Dresdner Lehrers Mordechai-Juda Landau und der Reizel Hainsfurth. Väterlicherseits war er Enkel des [[David Wolf Landau]], des ersten Oberrabbiners zu Dresden, bei dessen Nachfolger Abraham Löwy er in den Talmud eingeführt wurde. Es besuchte die [[Jeschiwa]] des Aron Kornfeld in [[Golčův Jeníkov]] in Böhmen&amp;lt;ref name=&amp;quot;RdE&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Brocke]], [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Carsten Wilke. De Gruyter, Berlin/Boston 2004, ISBN 978-3-11-175037-8, S. 563 f.; {{Google Buch |BuchID=GxCyVb2eKo0C |Seite=563 |Hervorhebung=Landau, Wolf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend die [[Kreuzschule]] in Dresden. 1836 nahm Landau ein dreijähriges Studium an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Berlin auf, daneben studierte er den Talmud bei den Rabbinern [[Jacob Joseph Oettinger]] und Elhanan Rosenstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RdE&amp;quot;/&amp;gt; 1839 kehrte er nach Dresden zurück und wurde wie sein Vater Lehrer an der drei Jahre zuvor gegründeten israelitischen Gemeindeschule, die die zuvor betriebenen Privatschulen ablöste.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Levy: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; S. 89 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1841 promovierte er in Leipzig&amp;lt;ref name=&amp;quot;RdE&amp;quot;/&amp;gt; und heiratete im Jahr darauf Fanni Feilchenfeld (1816–1891), die Tochter des Kantors Hirsch Feilchenfeld und Schwester des späteren Rabbiners [[Fabian Feilchenfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Sehlke: &amp;#039;&amp;#039;Pädagogen – Pastoren – Patrioten: Biographisches Handbuch zum Druckgut für Kinder und Jugendliche von Autoren und Illustratoren aus Mecklenburg-Vorpommern von den Anfängen bis einschließlich 1945&amp;#039;&amp;#039;, BOD, 2009, ISBN 3837094979, S. 103; {{Google Buch |BuchID=P4MUtvZ4b-oC |Seite=103 |Hervorhebung=Fabian Feilchenfeld}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DD_Rab&amp;quot;&amp;gt;[http://www.juden-in-mittelsachsen.de/shalom/rabbiner.html Dresdner Rabbiner], Projekt „Shalom“ im [[Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands|Christlichen Jugenddorfwerk]] Chemnitz, abgerufen am 31. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landau war Mitarbeiter der jüdischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Orient&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitarbeiter-Verzeichnis&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Orient. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 9. Jg. 1948, S. iv; {{Google Buch|BuchID=GKwLAAAAIAAJ|SeitenID=PR6|Hervorhebung=&amp;quot;Landau, Dr., in Dresden}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der von [[Zacharias Frankel]] herausgegebenen [[Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums]]. Er hielt Vorträge in wissenschaftlichen und gemeinnützigen Vereinen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagemeyer 113&amp;quot;&amp;gt;Hagemeyer, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1845 wurde er von Frankel als Dajan, als Beisitzer im [[Beth Din|Rabbinatsgericht]], hinzugezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RdE&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Wolf und Fanni Landau, Neuer Jüdischer Friedhof Dresden.JPG|mini|hochkant|Grab von Dr. Wolf Landau]]&lt;br /&gt;
Nach dem Weggang von Frankels nach Breslau wurde Landau 1854 sein Nachfolger als [[Großrabbiner|Oberrabbiner]] der [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]] zu Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Levy: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits seit 1851 war er Verwaltungsratsmitglied und Vorsitzender des Dresdner Mendelssohn-Vereins. 1863 gründete er die „Kasse für verschämte Arme“. Zusammen mit dem Gemeindevorsteher Emil Lehmann besuchte er die erste israelitische Synode in Leipzig. Er war auch schriftstellerisch tätig und publizierte beispielsweise die „Bilder aus dem Leben berühmter Rabbiner“ und „Ahawas nezach – Liebe über das Grab“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagemeyer 113&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landau engagierte sich für die [[Jüdische Emanzipation|Emanzipation der Juden]] in Sachsen, so auch in der von ihm publizierten Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Petition des Vorstandes der israelitischen Gemeinde zu Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Darin dankte er für die Gewährung von religiösen und [[Bürgerrecht]]en für die Juden, kritisierte jedoch, dass die Aufhebung von Beschränkungen zu wünschen übrig ließe.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Levy: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; S. 94–96.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 erhielt er das [[Ritterkreuz]] I. Klasse des [[Albrechts-Orden]]s aufgrund seiner Verdienste „als Prediger, als Religionslehrer, als Seelsorger und als Wohlthäter der Armen“.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Levy: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt; Landau starb 1886 in Dresden und wurde auf dem dortigen [[Neuer Jüdischer Friedhof (Dresden)|Neuen Jüdischen Friedhof]] beigesetzt. Nach seinem Tod wurde die Dr. Wolf-Landau-Stiftung ins Leben gerufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagemeyer 113&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Brocke]], [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]. De Gruyter, Berlin/Boston 2004, ISBN 978-3-11-175037-8, S. 563 f.; [http://www.steinheim-institut.de/edocs/books/Biographisches_Handbuch_der_Rabbiner_Teil_1.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Kerstin Hagemeyer|Titel=Jüdisches Leben in Dresden. Ausstellung anlässlich der Weihe der neuen Synagoge Dresden am 9. November 2001|Verlag=Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden |Ort=Berlin |Jahr=2002|ISBN=3-910005-27-6}}&lt;br /&gt;
* [[Alphonse Levy]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juden in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; S. Calvary &amp;amp; Co., Berlin 1901, S. 89 f., S. 93–96, S. 102; [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/urn/urn:nbn:de:hebis:30-180012381008 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Heike Liebsch: &amp;#039;&amp;#039;Rabbiner Wolf Landau&amp;#039;&amp;#039;. In: dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Israelitische Friedhof in Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V. Hentrich &amp;amp; Hentrich Verlag Berlin Leipzig, 2021, ISBN 978-3-95565-481-8, S. 148f.&lt;br /&gt;
*Daniel Ristau: &amp;#039;&amp;#039;Die Bestellung Wolf Landaus zum Dresdner Oberrabbiner 1854/55: Mikrohistorische Einblicke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Medaon&amp;#039;&amp;#039; 12 / 2013 ([http://www.medaon.de/pdf/MEDAON_12_Ristau.pdf online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Petition des Vorstandes der israelitischen Gemeinde zu Dresden und ihr Schicksal in der II. Kammer.&amp;#039;&amp;#039; Walther, Dresden 1843, {{Google Buch|BuchID=UhReAAAAcAAJ|Linktext=Digitalisat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie soll der Religionsunterricht der isr. Jugend in unserer Zeit beschaffen sein?&amp;#039;&amp;#039; In [[Zacharias Frankel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1844, S. 27–36, 73–76, 129–141.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anforderungen des Glaubens und der theologischen Wissenschaft an den Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039; In: Zacharias Frankel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1852, S. 139–142, 182–190, 214–218.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*  [[Isidore Singer]], [[Meyer Kayserling]]: [http://www.jewishencyclopedia.com/articles/9611-landau-wolf &amp;#039;&amp;#039;Landau, Wolf&amp;#039;&amp;#039;], [[Jewish Encyclopedia]]&lt;br /&gt;
* [[Richard Gottheil]], Isaac Broydé: [http://www.jewishencyclopedia.com/articles/5315-dresden Dresden], [[Jewish Encyclopedia]], abgerufen am 30. Juli 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
| AMT        = Oberrabbiner von Dresden&lt;br /&gt;
| ZEIT       = 1854–1886&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER  = [[Zacharias Frankel]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER = [[Jakob Winter (Rabbiner)|Jakob Winter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136543189|VIAF=80869519}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landau, Wolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großrabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Albrechts-Ordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Landau, Wolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Oberrabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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