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	<title>Woldemar Rose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:15:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Woldemar_Rose&amp;diff=1868686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-03T16:21:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Woldemar Rose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Deckname: &amp;#039;&amp;#039;Peter Alexander Skoblewsky&amp;#039;&amp;#039;, [[Kampfname]]: &amp;#039;&amp;#039;Hellmuth&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gorew&amp;#039;&amp;#039;; {{LvS|&amp;#039;&amp;#039;Voldemārs Roze&amp;#039;&amp;#039;}}, {{RuS|&amp;#039;&amp;#039;Вольдемар Рудольфович Розе&amp;#039;&amp;#039;}}; * [[11. März]] [[1897]] in [[Riga]]; † [[20. Januar]] [[1939]] in der [[Sowjetunion]]) war ein [[Lettland|lettischer]] Revolutionär und sowjetischer Offizier. 1923 war er in Deutschland im [[Deutscher Oktober|Deutschen Oktober]] aktiv und wurde verhaftet. Rose wurde 1925 im Leipziger &amp;#039;&amp;#039;Tscheka-Prozess&amp;#039;&amp;#039; unter seinem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Peter Alexander Skoblewsky&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Petr Alexandrowitsch Skoblewski&amp;#039;&amp;#039;) als Mitglied der [[Deutsche Tscheka|deutschen Tscheka]] zum Tode verurteilt. 1939 ließ [[Stalin]] ihn im Zuge der [[Lettische Operation des NKWD|Lettischen Operation des NKWD]] hinrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In Riga wurde Rose in einer lettischen Arbeiterfamilie geboren und erlernte nach seinem Schulabschluss den Beruf eines Schlossers. Ab 1915 diente er in der [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]] bei den [[Lettische Schützen|Lettischen Schützen]] und stieg bis zum [[Fähnrich]] und Zugführer auf. Durch seinen Fronteinsatz erhielt er auch Tapferkeitsauszeichnungen. Nach der [[Oktoberrevolution |Oktoberrevolution 1917]] kämpfte er auf sowjetischer Seite in verschiedenen Militäreinheiten, so unter anderem als Regiments- und Brigadekommandeur der [[Lettische Schützen#Rote Lettische Schützen|Roten Lettischen Schützen]]. Seit dem Jahre 1918 war er Mitglied der [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|Kommunistischen Partei Russlands]] (&amp;#039;&amp;#039;РКП(б)&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1921 war er ein [[Brigadekommandeur]] bei der Niederschlagung des [[Kronstädter Matrosenaufstand]]es durch die [[Bolschewiki]] und einer der wenigen Kommandeure, denen die „[[Revolutionäre Ehrenwaffe]]“ verliehen wurde. Darauf folgte sein Einsatz bei der Niederschlagung des [[Bauernaufstand von Tambow]]. Seit Juli 1921 wurde er als [[Division (Militär)|Divisionskommandeur]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingesetzt und danach zur [[Generalstabsschule|Generalstabsakademie]] delegiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Im März 1923 wurde er zur illegalen Arbeit nach Deutschland delegiert und war im September 1923 als Nachfolger von „[[Karl Retzlaw|Karl Gröhl]]“ Leiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Antimilitärischer Apparat|M-Abteilung]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] während des [[Deutscher Oktober | Deutschen Oktober]]s. Hier war er unter anderem Verfasser der Mobilisierungs- und Bewaffnungspläne zur Vorbereitung des bewaffneten Kampfes. Er nutzte während dieser Zeit die Kampfnamen &amp;#039;&amp;#039;Hellmuth&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gorew&amp;#039;&amp;#039;. Im November 1923 soll er maßgeblich an der Gründung und Anleitung der [[Deutsche Tscheka|&amp;#039;&amp;#039;T-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Felix Neumann (Politiker)|Felix Neumann]] beteiligt gewesen sein. Im März 1924 wurde er in Berlin verhaftet und im Frühjahr 1925 im [[Deutsche Tscheka#Die Tscheka-Prozesse|Tscheka-Prozess]] am [[Reichsgericht]] in [[Leipzig]] unter seinem Decknamen als &amp;#039;&amp;#039;Peter A. Skoblewsky&amp;#039;&amp;#039; wegen Anstiftung zum Mord und Hochverrat angeklagt. Obwohl er zum Tode verurteilt wurde, kam er schon im Herbst 1926 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs in die Sowjetunion zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sowjetischer Offizier ===&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1932 wurde er als Divisionskommandeur verschiedener Militäreinheiten eingesetzt und beendete 1930 die Ausbildung an der Generalstabsakademie. Ab 1932 war er Leiter der Militärischen Ausbildung an verschiedenen Hochschulen. Daneben war er auch Mitglied des ZEK der [[Usbekische SSR |Usbekischen SSR]]. 1934 wurde er in die Reserve versetzt und war Sicherheitsverantwortlicher in der Leitung der zivilen sowjetischen Luftfahrt. 1936 wurde ihm der Dienstgrad Divisionskommandeur verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vilis Samsons (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas PSR Mazā Enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Piebalga – Žvīgule&amp;#039;&amp;#039;. Zinātne, Riga 1970, S. 239–240. (Die biographischen Angaben dieser Enzyklopädie widersprechen zum Teil anderen Sowjetpublikationen.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung und Tod ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]] wurde Woldemar Rose am 2. März 1938 verhaftet. Er wurde des Vaterlandsverrates, der Sabotage und des Terrors bezichtigt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacques Mayer 8&amp;quot;&amp;gt;Jacques Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Skoblewsky-Rose – Anmerkungen zur Biographie. Berichtigte und erweiterte Fassung&amp;#039;&amp;#039;- Humboldt-Universität, Berlin 2012, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; alles Anklagen, für die in der Zeit des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] die Todesstrafe verhängt wurde. Am 20. Januar 1939 wurde Rose erschossen. Einer sowjetischen Quelle zufolge starb er an diesem Tag im Gefängniskrankenhaus der [[Butyrka]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jacques Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Skoblewsky-Rose – Anmerkungen zur Biographie. Berichtigte und erweiterte Fassung&amp;#039;&amp;#039;- Humboldt-Universität, Berlin 2012, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Rehabilitierung ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Entstalinisierung]] wurde Woldemar Rose 1964 juristisch rehabilitiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jacques Mayer 8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* mehrere Tapferkeitsauszeichnungen im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* [[Rotbannerorden]] (1920 und 1927)&lt;br /&gt;
* Verleihung der Auszeichnung „[[Revolutionäre Ehrenwaffe]]“ nach der Niederschlagung des Kronstädter Matrosenaufstandes (1921)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5208 Skoblewski (Rose), Peter]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* Jacques Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Skoblewsky-Rose – Anmerkungen zur Biographie. Berichtigte und erweiterte Fassung&amp;#039;&amp;#039;- Humboldt-Universität, Berlin 2012 ([https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/14163/288y29XxhU9f6.pdf?sequence=1 online]), abgerufen am 29. Dezember 2025. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Oktober 1923&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.mzes.uni-mannheim.de/projekte/incs/home/data/pdf/INCS_17_UPDATE.pdf |wayback=20100705061535 }}, Der Internationale Newsletter Der Kommunismusforschung, 17/1., 10. Januar 2004 (PDF-Datei; 150 KB)&lt;br /&gt;
* {{AdR|133756718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133756718|LCCN=no2001020363|VIAF=41486915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rose, Woldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Russischen Revolution 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bolschewiki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tscheka)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Russischen Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Lettland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Großen Terrors (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agent (Nachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rotbannerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rose, Woldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Skoblewski-Rose, Pjotr Alexis; Skoblewski, Petr Alexandrowitsch (Kampfname); Roze, Voldemārs (lettisch); Розе, Вольдемар Рудольфович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lettischer Kommunist, militärischer Vorsitzender der deutschen Tscheka (1923)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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