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	<title>Wolayer See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:10:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wolayer_See&amp;diff=2054494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-09-01T07:45:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Wolayer See&lt;br /&gt;
|BILD = WolayerSee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der See mit der [[Wolayerseehütte]] und Seekopf&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46/36/40/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12/52/09/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = AT-2&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Karnische Alpen]] nahe [[Plöckenpass]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = keiner&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = unterirdisch&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
|HÖHE = 1951&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = AT&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.038&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 13.9&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolayer See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bergsee auf der [[Kärnten|Kärntner]] Seite des [[Karnischer Hauptkamm|Karnischen Hauptkammes]] nahe dem [[Plöckenpass]]. Er ist Mittelpunkt des [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]]es Wolayer See und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See liegt in 1951 m Seehöhe und ist 3,8 Hektar groß. Er liegt in einer [[Doline]], die [[Tektonik|tektonisch]] vorgebildet ist und während der [[ Eiszeitalter|Eiszeit]] vom Wolayer-Gletscher überformt wurde. Das Einzugsgebiet umfasst nur rund 60 Hektar. Die Niederschläge im Gebiet liegen bei 2000 bis 2500 mm pro Jahr, weshalb der Wasserspiegel auch ohne oberirdischen Zufluss recht konstant ist. Der Seeboden ist von Schlamm bedeckt, der den See abdichtet. Der Westteil des Sees ist relativ flach abfallend, die Ostseite eher steil. Der tiefste Punkt liegt in 13,9 m Tiefe. Allerdings sind zwei Drittel des Sees weniger als 5 m tief. Das unterirdisch abfließende Wasser des Sees speist zwei Quellen: eine auf österreichischem Gebiet, die zweite auf italienischem südlich der Lambertenghi-Hütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physikalische und chemische Parameter ==&lt;br /&gt;
Die Temperatur des Oberflächenwassers erreicht maximal 12,5 °C (August 1980). Eine stabile Temperaturschichtung im Sommer wird nicht ausgebildet. Dies liegt in der windexponierten Lage des Sees begründet, der nur 26 m unterhalb des nahen Wolayerpasses liegt, über den starke Winde einfallen. Während sechs bis sieben Monaten pro Jahr ist der See zugefroren, die mehrschichtige Eisdecke kann bis zwei Meter Dicke erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser des Sees ist leicht alkalisch, die [[elektrische Leitfähigkeit]] ist mit unter 100 µS/cm eher gering. Das Säurebindungsvermögen ist mit unter 1,3 mval/l gering, die Kalkhärte ist mit 3 bis 4 °dH ebenfalls gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nährstoffkonzentration (Phosphor, Nitrat) ist eher gering. Der Eintrag von organischer Substanz erfolgt überwiegend durch die Luft (Pollen, Pflanzenteile).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Bedingt durch die geringe Nährstoffkonzentration ist auch die Menge an Schwebealgen gering. Sie beträgt unter 250 mg/m³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wolayer See ist von Natur aus fischfrei wie die meisten Hochgebirgsseen. Allerdings wurden 1976 15 [[Bachforelle]]n eingesetzt, die den Bestand des [[Seeflohkrebs]]es (&amp;#039;&amp;#039;Gammarus lacustris&amp;#039;&amp;#039;) drastisch dezimierten. Die Forellen wuchsen zunächst gut, verkümmerten jedoch nach ein paar Jahren zu Hungerformen. 1980 wurden 4000 [[Seesaibling]]e (&amp;#039;&amp;#039;Salvelinus umbla&amp;#039;&amp;#039;) und [[Bachsaibling]]e (&amp;#039;&amp;#039;Salvelinus fontenalis&amp;#039;&amp;#039;) eingesetzt. Auch sie vermehrten sich zunächst gut, verkümmerten aber ebenfalls zu Hungerformen, den sogenannten Schwarzreutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verlandungszone fehlt größtenteils ebenso wie ein Bewuchs mit Wasserpflanzen. An wenigen flachen Stellen kommen Sumpfpflanzen vor, wie das [[Schmalblatt-Wollgras]] (&amp;#039;&amp;#039;Eriophorum angustifolium&amp;#039;&amp;#039;), die [[Sumpfdotterblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Caltha palustris&amp;#039;&amp;#039;), [[Quell-Steinbrech]] (&amp;#039;&amp;#039;Saxifraga aizoides&amp;#039;&amp;#039;), [[Mieren-Weidenröschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Epilobium alsinifolium&amp;#039;&amp;#039;) und Binsenarten wie &amp;#039;&amp;#039;[[Juncus filiformis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Juncus triglumis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Der Wolayer See ist Mittelpunkt des 1959 eingerichteten Naturschutzgebietes Wolayersee und Umgebung (LGBl. Nr. 34/1959, 19/1960, wiederverlautbart in LGBl. Nr. 1/2003). Das Schutzgebiet umfasst 1939,4 Hektar am Karnischen Hauptkamm westlich des Plöckenpasses. Geologisch besteht das Gebiet aus [[Silur (Geologie)|silurischen]] und [[Devon (Geologie)|devonischen]] Kalken und diese überlagernde [[Karbon (Geologie)|oberkarbonische]] Schiefer. Die Vegetation wird durch [[Blaugras]]halden, [[Polster-Segge|Polstersegge]]nrasen, Schutt- und Felsspaltengesellschaften, durch [[Gold-Schwingel|Goldschwingel]]-, [[Bürstling]]s- und [[Krumm-Segge|Krummsegge]]nrasen gebildet. An Pflanzenarten sind der [[Alpen-Mannstreu]] (&amp;#039;&amp;#039;Eryngium alpestre&amp;#039;&amp;#039;), die [[Süßdolde]] (&amp;#039;&amp;#039;Myrrhis odorata&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Österreichischer Rippensame|Österreichische Rippensame]] (&amp;#039;&amp;#039;Pleurospermum austriacum&amp;#039;&amp;#039;) zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* Helmut Hartl, Hans Sampl, Ralf Unkart: &amp;#039;&amp;#039;Kleinode Kärntens. Nationalparks, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale&amp;#039;&amp;#039;. Kärntner Druck- und Verlagsgesellschaft, Klagenfurt 1993, ISBN 3-85391-092-0, S. 34.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wolayer See und andere Hochgebirgsseen&amp;#039;&amp;#039;, in: W. Honsig-Erlenburg, W. Petutschnig: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewässer des Gailtales&amp;#039;&amp;#039;. Naturwiss. Verein Kärntens, Klagenfurt 2002, S. 107–118, ISBN 3-85328-021-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4499454-0|VIAF=240080455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kärntner Seen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karnischer Hauptkamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesachtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Gail|SWolayer See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Tagliamento|SWolayer See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Hermagor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1959]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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