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	<title>Wokuhl-Dabelow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:53:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wokuhl-Dabelow&amp;diff=225087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bötsy: /* Gemeindegliederung */ wls für Ortsteile</title>
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		<updated>2026-01-19T15:25:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindegliederung: &lt;/span&gt; wls für Ortsteile&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/16//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/12//O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wokuhl-Dabelow in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt               = Neustrelitz-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 73&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17237&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039825&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071162&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marienstraße 5&amp;lt;br /&amp;gt;17235 Neustrelitz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amtneustrelitz-land.de/gemeinden/wokuhl-dabelow.html Wokuhl-Dabelow auf amtneustrelitz-land.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Marion Eichmann&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wokuhl Kirche 2010-04-07 204.jpg|mini|Kirche in Wokuhl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Dabelow.jpg|alt=Dorfkirche von Dabelow|mini|Kirche in Dabelow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wokuhl-Dabelow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] im Süden [[Mecklenburg-Vorpommern]]s an der Grenze zu [[Land Brandenburg|Brandenburg]]. Die Gemeinde wird vom [[Amt Neustrelitz-Land]] mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt [[Neustrelitz]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet befindet sich im [[Müritz-Nationalpark]] und dem [[Naturpark Feldberger Seenlandschaft]] an der Grenze zum [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Oberhavel]]. Das Gebiet ist wald- und seenreich (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Dabelowsee]], [[Großer Brückentinsee]] und im Norden der [[Großer Fürstenseer See|Große Fürstenseer See]]) und weist ein starkes, eiszeitlich geprägtes Relief auf. Wokuhl ist etwa zwölf Kilometer von Neustrelitz entfernt, Dabelow etwa zwölf Kilometer von [[Fürstenberg/Havel]]. Die beiden Haupt-Gemeindeteile liegen fünf Kilometer voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Wokuhl-Dabelow von den Nachbargemeinden [[Carpin]] im Norden, [[Feldberger Seenlandschaft]] im Osten, [[Fürstenberg/Havel]] im Süden, [[Godendorf]] im Südwesten sowie [[Neustrelitz]] im Westen und Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde entstand aus der Fusion der beiden bis zum 5. Mai 2001 eigenständigen Gemeinden [[Wokuhl]] und [[Dabelow (Wokuhl-Dabelow)|Dabelow]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin gehören als Ortsteile [[Brückentin]], [[Carolinenhof (Wokuhl-Dabelow)|Carolinenhof]], [[Comthurey]], [[Grammertin]], [[Herzwolde]], [[Neubrück (Wokuhl-Dabelow)|Neubrück]] und [[Wutschendorf]] zur Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch die heutigen Ortsteile Wokuhl und Neubrück führte bereits im Mittelalter ein wichtiger Frachtweg, der später Poststraße wurde und bis heute über weite Strecken erhalten ist. Er verlief von [[Rostock]] nach [[Lychen]] – von hier aus in östlicher Richtung mit Anschluss nach [[Stettin]] und zum [[Oder]]knie sowie weitergehend zu Handelsstraßen in den Donau-Balkan-Raum; in westlicher Richtung nach [[Brandenburg]], [[Magdeburg]] sowie zu Handelswegen an [[Rhein]] und [[Donau]]. Es steht zu vermuten, dass einst auch die Ortsteile der heutigen Gemeinde Wokuhl-Dabelow vom Warentransfer entlang dieser Frachtroute profitierten – dies besonders zu Hochzeiten der [[Hanse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Brückentin befindet sich seit 1994 die Jugendnaturschutzakademie Brückentin mit Wohn- und Seminarhäusern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.brueckentin.de/ueber_uns/was.html |titel=Jugendnaturschutzakademie Brückentin: Über uns |hrsg=Jugendnaturschutzakademie Brückentin |abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wokuhl ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Wokuhl stammt aus dem Jahre 1285.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB), Nr. 1797&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname ist slawischen ([[Redarier|redarischen]]) Ursprungs. Die älteste bekannte Bezeichnung des Ortes Wokuhl (13. Jahrhundert) lautete &amp;#039;&amp;#039;Wokun&amp;#039;&amp;#039;. Daraus lässt sich die  Bedeutung „Ort, wo Barsche leben“ ableiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Bilek: &amp;#039;&amp;#039;Die slawischen Ortsnamen des Kreises Neustrelitz.&amp;#039;&amp;#039; In: Erwin Kasten, Erich Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kreises Neustrelitz. Einzeldarstellungen aus der Geschichte unseres Kreises.&amp;#039;&amp;#039; Rat des Kreises Neustrelitz, Neustrelitz 1954, S. 71–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Deutung erklärt die Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;okno&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;okulu&amp;#039;&amp;#039;, was auf &amp;#039;&amp;#039;rund&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Brunnen&amp;#039;&amp;#039; hindeuten würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, 1881, {{ISSN|0259-7772}}, S. 3–168, hier S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Herzwolde eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comthurey ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortsteiles Comthurey befand sich seit dem Ende des 13. Jahrhunderts die [[Komturei Nemerow|Komturei Gardow]]. Diese wurde im Jahr 1648 [[Säkularisierung|säkularisiert]]. Der Ort Gardow selbst wurde schon im Jahr 1548 wüst genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Christian Friedrich Lisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Johanniter-Comthureien Nemerow und Gardow.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, 1844, S. 28–96, 249–288, ([https://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00000584 online]; [https://mvdok.lbmv.de/resolve/id/mvdok_document_00000600 Anhang online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des NS-Staates (1934–1944) befand sich in Comthurey ein Versuchsgut für „Dynamisch-biologische Landwirtschaft“ unter der Leitung von [[Oswald Pohl]]. Dieses Konzept basierte vor allem auf dem Anbau „deutscher“, in diesem Falle zu interpretieren als „regionaler“ Obst-, Gemüse- und Kräutersorten, sowie die Haltung von „deutschrassigen“ Nutztieren wie Schweinen, Kühen und Hühnern, die Deutschland vom Import aus dem Ausland unabhängig machen sollten. Pohl, der zugleich Leiter des [[SS-Hauptämter#SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt|SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes]] (WVHA) war, war ein starker Verfechter dieser Anbauweise, weshalb er das Gut nicht nur einrichtete, sondern auch samt Familie im dortigen Herrenhaus einzog und viel Geld investierte. Zwangsarbeiter aus dem [[KZ Ravensbrück]], vor allem [[Zeugen Jehovas]], die die Inhaftierung als Prüfung Gottes ansahen und deswegen keinerlei Flucht- oder Widerstandsversuche unternahmen, wurden dort eingesetzt. Im Vergleich zum KZ waren die Lebensbedingungen erträglicher, trotzdem wurden die Häftlinge ausgebeutet, allerdings (aufgrund geringer Fluchtgefahr etc.) kaum bewacht. Pohls Kinder, insbesondere die in einem [[Lebensborn]]-Heim geborene Adoptivtochter Heilwig, betrachteten die meisten dort in Baracken untergebrachten Häftlinge sogar als Familienmitglieder und hatten ein relativ gutes Verhältnis zu ihnen. Pohl und seine Frau Eleonore wurden von ihnen jedoch als herrisch empfunden und nutzten die Häftlinge als billige Arbeitskräfte aus, auch für private Zwecke wie Reparaturen im Haus. Bei der Evakuierung wurden die Häftlinge mitgenommen, das Gut von der Roten Armee samt Familienschätzen der Pohls geplündert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothee Schmitz-Köster: &amp;#039;&amp;#039;Kind L 364: eine Lebensborn-Familiengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin 2007, ISBN 978-3-87134-564-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dabelow ===&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes Dabelow stammt aus dem Jahre 1286.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name „Dobelowe“ leitet sich vom slawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;dobli&amp;#039;&amp;#039; für „stark“ und „edel“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, 1881, S. 3–168, hier S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienstsiegel ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch Flagge. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehenden [[Stierkopfwappen|Stierkopf]] mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „GEMEINDE WOKUHL-DABELOW * LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.amtneustrelitz-land.de/export/sites/amt_neustrelitz_land/ortsrecht/wokuhl/Hauptsatzung.pdf |text=Hauptsatzung § 1 Abs.2 |wayback=20190602134317}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Dorfkirche in Dabelow aus dem 19. Jahrhundert als Fachwerkbau und mit Dachreiter nach Plänen von [[Friedrich Wilhelm Buttel]]&lt;br /&gt;
* [[Barock]]e Dorfkirche in Wokuhl von 1736 mit massivem Westturm, 1780 um zwei Fenster erweitert; barocke Ausstattung.&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus in Wokuhl als Backsteinbau mit [[Krüppelwalm]].&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Wokuhl-Dabelow]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wokuhl-Dabelow liegt etwa sechs Kilometer östlich der [[Bundesstraße 96]] ([[Berlin]]–[[Stralsund]]) und der [[Berliner Nordbahn|Bahnstrecke Berlin–Stralsund]]. Von Strelitz-Alt bzw. Godendorf-Düsterförde aus führen kleinere Landstraßen nach Wokuhl-Dabelow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anbindung an [[Neustrelitz]] bzw. [[Strelitz-Alt]] wird unter der Woche mit den [[Linienbus]]sen der [[Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft|MVVG]] sichergestellt (Buslinie 639). In den Schulferien ist das Angebot auf einzelne Wochentage beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Wokuhl ===&lt;br /&gt;
* [[Max Blum]] (1864–1902), Kaufmann und plattdeutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammertin ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Curtius (Politiker)|Julius Curtius]] (1877–1948), Reichswirtschaftsminister und Reichsaußenminister der Weimarer Republik, war Besitzer des Erbpachtgutes&lt;br /&gt;
* [[Hans Bernd von Haeften]] (1905–1944), deutscher Jurist und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime (Kreisauer Kreis), war Besitzer des Erbpachtgutes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzwolde ===&lt;br /&gt;
* [[Erna Weiland]] (1888–1954), erste deutsche Abgeordnete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|wokuhl+OR+dabelow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7711256-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wokuhl-Dabelow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1285]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bötsy</name></author>
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