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	<title>Wohnstadt Carl Legien - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:04:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wohnstadt_Carl_Legien&amp;diff=730756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Revert - verzichtbar</title>
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		<updated>2025-03-26T17:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert - verzichtbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Clio-berlin-carl-legien-siedlung-1-5.jpg|mini|hochkant=1.3|Die Carl-Legien-Siedlung an der Ecke Gubitz- und Erich-Weinert-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohnstadt Carl Legien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Großsiedlung im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] des [[Bezirk Pankow|Bezirks Pankow]], die in den Jahren 1928 bis 1930 nach Plänen von [[Bruno Taut]] und [[Franz Hillinger (Architekt)|Franz Hillinger]] im Auftrag der [[GEHAG]] (Gemeinnützige Heimstätten-Spar- und Bau-AG) errichtet wurde. Benannt wurde sie nach dem deutschen Gewerkschaftsführer [[Carl Legien]]. Sie gehört zu den sechs [[Siedlungen der Berliner Moderne|Berliner Siedlungen der 1920er Jahre]] auf der [[UNESCO-Welterbe]]-Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnstadt Carl Legien Panorama Gubitzstr. (MichZilla 2018).jpg|mini|hochkant=1.7|Wohnstadt Carl Legien ([[Panoramabild|Panorama]] Richtung Norden an der Kreuzung Gubitz-/Erich-Weinert-Straße)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnstadt wurde im Zuge der Bebauung des nördlichen Prenzlauer Bergs in den 1920er und 1930er Jahren errichtet. Sie liegt an der Erich-Weinert-Straße zwischen Gubitz- und Sültstraße. Nachdem die Bauwirtschaft durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zum Erliegen gekommen war, führte das Wohnungsbauprogramm der [[Weimarer Republik]] zu einem Aufschwung, sodass in ganz Berlin neue Siedlungen entstanden. In dieser Zeit war Berlin eine der größten Städte der Welt, aber es herrschten schlechte Wohnverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Pläne für eine Siedlung auf diesem Gelände wurden seit 1925 vom damaligen Leiter des GEHAG-Entwurfsbüros Franz Hillinger entworfen. In Zusammenarbeit mit Bruno Taut entstand schließlich der Endplan, nach dem 1149 Anderthalb- bis Viereinhalb-Zimmerwohnungen auf 8,4&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SVS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Bereich Denkmal |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/de/weltkulturerbe/siedlungen/carl_legien.shtml#daten |titel=Berliner Siedlungen der 1920er Jahre auf der UNESCO Welterbe-Liste. Wohnstadt Carl Legien |werk=www.stadtentwicklung.berlin.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170322014138/http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/de/weltkulturerbe/siedlungen/carl_legien.shtml#daten |archiv-datum=2017-03-22 |abruf=2017-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
300 Wohnungen hatten {{Bruch|1|1|2}}&amp;amp;nbsp;Zimmer, 643 Wohnungen 2&amp;amp;nbsp;Zimmer, 80 Wohnungen {{Bruch|2|1|2}}&amp;amp;nbsp;Zimmer mit 50–60&amp;amp;nbsp;m², fünf Wohnungen hatten 3&amp;amp;nbsp;Zimmer und 115 hatten {{Bruch|3|1|2}}&amp;amp;nbsp;Zimmer. Nur vier Wohnungen hatten {{Bruch|4|1|2}}&amp;amp;nbsp;Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1930 erhielten die meisten Straßen Namen von [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Gewerkschaftern. Im Juni 1933 wurden sie nach Orten umbenannt, die an Schlachten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] erinnern, besonders solche der [[Erste Flandernschlacht|Flandernschlacht von 1914]], der Name der Siedlung war lange „Flamensiedlung“. Nur die bereits 1904 nach dem [[Pseudonym]] der [[Rumänien|rumänischen]] Königin [[Elisabeth zu Wied|Carmen Sylva]] benannte Hauptachse behielt ihren Namen. Seither hieß die Gegend &amp;#039;&amp;#039;Flandernviertel&amp;#039;&amp;#039;. 1952 benannte der [[Ost-Berlin]]er [[Magistrat von Berlin|Magistrat]] diese Straßen nach hingerichteten oder ermordeten [[Kommunismus|kommunistischen]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern]] und 1954 die damalige &amp;#039;&amp;#039;Carmen-Sylva-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach [[Erich Weinert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1990er Jahre bis 2004 wurde die Wohnstadt auf der Basis denkmalpflegerischer Untersuchungen saniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SVS&amp;quot; /&amp;gt; Die Wohnsiedlung steht seit 1977 unter [[Denkmalschutz]]. 2007 ging sie in das Eigentum der [[Deutsche Wohnen]] über, dem GEHAG-Nachfolger. Im Juli 2008 wurde die Wohnstadt als eine von sechs [[Siedlungen der Berliner Moderne]] in die [[UNESCO]]-Liste des [[Weltkulturerbe]]s aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Wohnstadt Carl Legien Panorama Sodtkestr. (MichZilla 2018).jpg|Wohnstadt Carl Legien ([[Panoramabild|Panorama]] Sodtkestraße)&lt;br /&gt;
  Roter Hof Wohnstadt Carl Legien Panorama (MichZilla 2018).jpg|Roter Hof&lt;br /&gt;
  Wohnstadt Carl Legien Roter Hof Panorama (MichZilla 2018).jpg|Roter Hof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundriss und Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan-Wohnstadt-Carl-Legien.jpg|mini|Lageplan der Wohnstadt Carl-Legien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taut und Hillinger entwarfen eine Siedlung, die aus sechs langgestreckten, U-förmigen [[Blockrandbebauung|Wohnblöcken]] besteht, die sich jeweils um begrünte Innenhöfe gruppieren. So konnte erreicht werden, dass trotz der nötigen hohen Wohndichte die Siedlung sehr viel grüner wirkt als die verdichteten [[Häuserblock]]s der Gründerzeit. Sie orientierten sich dabei vornehmlich an amerikanischen, skandinavischen und auch niederländischen Vorbildern: Die Anlage von geschlossenen, vor die eigentlichen Bauten gestellten [[Loggia|Loggien]] erinnert etwa an die 1920/1921 in [[Rotterdam]] entstandene Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Tusschendijken&amp;#039;&amp;#039; des [[Niederlande |Niederländers]] [[Jacobus Johannes Pieter Oud|J.&amp;amp;nbsp;J.&amp;amp;nbsp;P. Oud]], mit dem Bruno Taut in engem persönlichem Kontakt stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur entspricht anderen Projekten des Berliner [[Neues Bauen|Neuen Bauens]]: Systematische Grundrisse, die jeder Wohnung eine Küche, viele über Eck geführte Fenster, ein Bad und einen halbrunden Balkon oder eine Loggia zuordnen, die Formen der Häuser sind klar, vergleichsweise schlicht, das prägende Element sind die kraftvollen Farben, in denen die Fassaden und auch die Innenräume gestrichen wurden. Jeder der Gartenhöfe erhielt dabei eine Leitfarbe, der die Details zugeordnet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nikolaus Bernau |Titel=Welterbe Wohnstadt Carl Legien Berlin |Sammelwerk=Die neuen Architekturführer |Band=184 |Verlag=Stadtwandel Verlag |Ort=Berlin |Datum=2013 |ISBN=978-3-86711-214-7 |Seiten=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurden in den Vorgärten der Wohnblocks Bäume gepflanzt, die größtenteils rund um das Jahr 2021 entfernt werden mussten, da die Bäume nicht mehr standfest waren. Eine von den Anwohnern bereits durchgeführte Pflanzung neuer Bäume muss rückgängig gemacht werden, da das Denkmalschutzamt den Blick auf die nackten Betonfassaden freihalten möchte. Dieses Vorgehen hat für starke Kritik von Anwohnern und Politik gesorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Realer-Irrsinn-Keine-Baeume-wegen-Denkmalschutz,extra20348.html |titel=Realer Irrsinn: Keine Bäume wegen Denkmalschutz |datum=2022-01-26 |sprache=de |abruf=2022-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Bernau]]: &amp;#039;&amp;#039;Welterbe Wohnstadt Carl Legien Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Stadtwandel Verlag, Regensburg 2013, ISBN 978-3-86711-214-7 (&amp;#039;&amp;#039;Die neuen Architekturführer&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;184).&lt;br /&gt;
* Wienfried Brenne: &amp;#039;&amp;#039;Meister des farbigen Bauens in Berlin. Bruno Taut.&amp;#039;&amp;#039; Braun Publishing, Berlin 2012, ISBN 3-03768-133-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wohnstadt Carl Legien}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Landesdenkmalamt Berlin |url=https://www.berlin.de/landesdenkmalamt/welterbe/welterbestaetten/siedlungen-der-berliner-moderne/wohnstadt-carl-legien-654618.php |titel=Wohnstadt Carl Legien |werk=berlin.de |abruf=2019-03-05}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09090281}}&lt;br /&gt;
* Florian Müller-Klug: [https://clioberlin.de/blog-architektur/110-wohnstadt-carl-legien-bruno-taut.html &amp;#039;&amp;#039;Licht, Luft und Sonne: Die Wohnstadt Carl Legien von Bruno Taut&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Clio Berlin Blog.&amp;#039;&amp;#039; 19. Juli 2016, abgerufen am 20. März 2017.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle &lt;br /&gt;
|autor=Berliner Forum Geschichte und Gegenwart e.&amp;amp;#8239;V. |url = https://welterbe-siedlungen-berlin.de/carl-legien/ |titel=Wohnstadt Carl Legien (1925–1930) |werk=welterbe-siedlungen-berlin.de |datum= |zugriff=2023-05-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1044029463}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Siedlungen der Berliner Moderne}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/32/47/N |EW=13/25/58/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Berlin|Carl Legien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungen der Berliner Moderne|Carl Legien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Berlin)|Carl Legien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Prenzlauer Berg|Carl Legien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruno Taut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taut &amp;amp; Hoffmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Neuen Sachlichkeit in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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