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	<title>Wohnheim Biederstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:15:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wohnheim_Biederstein&amp;diff=1473046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nicowa: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-17T23:11:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Biederstein.jpg|miniatur|Haus 1 mit Vorbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Biederstein2.jpg|miniatur|Haus 3 vom Park aus betrachtet]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohnheim am Biederstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Studentenwohnheim]] in [[München]]. Es wird vom [[Studentenwerk München]] verwaltet.&lt;br /&gt;
Bekannt ist das Studentenwohnheim durch seine Partys an [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Fasching]], die  jährlich von ca. 1000 Münchner Studenten und Ehemaligen besucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnheim am Biederstein befindet sich in der Biedersteiner Straße unmittelbar in der Nähe des [[Englischer Garten (München)| Englischen Gartens]]. Die U-Bahn-Station Dietlindenstraße der Linie [[U-Bahnlinie 6 (München)|U 6]] ist fünf Gehminuten entfernt, die [[Münchner Freiheit]] etwa zehn Minuten. Auf dem Gelände des Wohnheims stand bis 1934 das [[Schloss Biederstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelles Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunst und Kultur spielen am Wohnheim am Biederstein seit den 1960er Jahren eine hervorgehobene Rolle. Das Studentenwohnheim wird seit seiner Gründung von  Studenten der naheliegenden [[Akademie der Bildenden Künste München]] bewohnt und pflegt ein reges kulturelles Leben.&lt;br /&gt;
2010 fand der von den Studierenden ins Leben gerufene Kunstwettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Kunst im Keller&amp;#039;&amp;#039; statt, welcher vom Kulturreferat der Stadt [[München]] gefördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Höhepunkt des kulturellen Lebens bildet der seit 1966 jährlich stattfindende Biedersteiner Fasching. Der größte Studentenfasching Bayerns hat jährlich mehr als 1000 Besucher. Sowohl der Kellerfasching (Haus 1 und 2), als auch der Atriumfasching (Haus 3 und 4) werden durch die Bewohner organisiert. Teile der Folge &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Die chinesische Methode|Die chinesische Methode]]&amp;#039;&amp;#039; der Kriminalfilmreihe [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]] wurden 1991 beim Biedersteiner Fasching gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnheim am Biederstein galt lange Zeit als „letzte Kommune“ Münchens. Noch heute ist es durch den engen Kontakt der dort lebenden Bewohner gekennzeichnet. Das Wohnheim war Keimzelle der Münchner [[Deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre|Studentenunruhen der 68er-Bewegung]]. In dieser Zeit wohnte auch [[Uschi Obermaier]] im Wohnheim am Biederstein. So erkämpften sich die Studierenden in den 1970er Jahren das Selbstbennenungsrecht, um selbstständig die Auswahl neuer Mitbewohner durchführen zu können. Ziel war eine größtmögliche [[Selbstverwaltung]] zu erzielen. 2009 wurde das Selbstbennenungsrecht gegen den erheblichen Widerstand der Bewohner wieder entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Wohnheim besteht aus fünf zum Teil miteinander verbundenen Einzeldenkmälern.&lt;br /&gt;
Die Anlage ist ein wichtiges Zeugnis der frühen Münchener Nachkriegsarchitektur und steht daher unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde zwischen 1952 und 1956 von den Münchener Architekten [[Otto Roth (Architekt)|Otto]] und [[Harald Roth (Architekt)|Harald Roth]] erbaut und zählt damit zu den ältesten Wohnheimen in München. Der Bau des Wohnheims für 300 Studenten wurde durch Mittel aus dem [[John Jay McCloy|McCloy]]-Fonds sowie aus [[Marshallplan|ERP-Mitteln]] finanziert und befindet sich heute im Besitz des [[Studentenwerk München|Studentenwerks München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde das Wohnheim auf dem parkähnlichen Gelände des ehemaligen [[Schloss Biederstein|Biedersteiner Schlosses]]. Das ehemalige Schlosstor ist direkt vor dem Wohnheim rekonstruiert worden. Das Wohnheim besteht aus zwei zueinander versetzten Bauten mit [[Satteldach]], die sich einer einfach gehaltenen konservativen Nachkriegsarchitektur zurechnen lassen. Das später errichtete [[Atrium (Architektur)|Atriumhaus]] mit Laubengängen zeigt dagegen schon deutlich moderne Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde das Gebäude durch die Landeswohnungs- und Städtebaugesellschaft saniert, wobei neue Fenster und Balkonbrüstungen eingebaut wurden. 2009/2010 wurde die gesamte Anlage durch das Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;ffc architekten gmbh&amp;#039;&amp;#039; generalsaniert. Durch Grundrissänderungen stehen nun 168 Studentenplätze, davon 33 als Einzelappartements mit eigener Kochzeile und Sanitärzelle, zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2011 wurde das Studentenwerk München A. d. ö. R. als Bauherr zusammen mit den Architekten aus dem Büro &amp;#039;&amp;#039;ffc architekten gmbh&amp;#039;&amp;#039; mit dem Münchner Fassadenpreis für die renovierte Fassade Haus Nr. 30 geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/biedersteiner-keller-neustart-einer-legende-1123880.html&lt;br /&gt;
* http://www.sueddeutsche.de/muenchen/studentenleben-in-muenchen-biedersteiner-auf-den-barrikaden-1.709404&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.muenchen.de/veranstaltungen/orte/143787.html | wayback=20111019061759|text=Biedersteiner Keller}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studenten-Wohnsiedlung München-Biederstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baumeister.&amp;#039;&amp;#039; 6, 1954, S. 354–357.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Studenten-Wohnsiedlung München-Biederstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1957, S. 85ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnheim Biederstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;München und seine Bauten.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S. 343.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studentenwohnheim Biederstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Winfried Nerdinger: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer München.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, S. 142–143.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnheim Biederstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Winfried Nerdinger: &amp;#039;&amp;#039;Architektur der Wunderkinder. Aufbruch und Verdrängung in Bayern 1945–1960.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, München 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wohnheim Biederstein (München)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.biedersteiner.de/ Website des Wohnheims Biederstein]&lt;br /&gt;
* https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/biedersteiner-keller-neustart-einer-legende-1123880.html&lt;br /&gt;
* Julia Häglsperger: [http://www.sueddeutsche.de/muenchen/studentenleben-in-muenchen-biedersteiner-auf-den-barrikaden-1.709404 &amp;#039;&amp;#039;Biedersteiner auf den Barrikaden&amp;#039;&amp;#039;], [[Süddeutsche Zeitung]], 11. September 2008&lt;br /&gt;
* Webseite der für die Sanierung und Umbau zuständigen Architektengemeinschaft ffc architekten gmbh, http://ffc-architekten.de&lt;br /&gt;
* Sanierung und Umbau des Münchner Studentenwohnheims in der Biedersteinerstraße, http://www.bayerische-staatszeitung.de/ [[Bayerische Staatszeitung]], 23. Juli 2010, Rubrik „Bauen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentenwohnheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Schwabing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schwabing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Nicowa</name></author>
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